
Orthomolekulare
Medizin
„Heilbehandlung mit Nähr- und Vitalstoffen“
Der Begriff „orthomolekular“ ist griechisch-lateinischer
Herkunft und bedeutet soviel wie
„richtige Moleküle“.
Der amerikanische Doppel- Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling
(1901-1994 ; Nobelpreis für Chemie 1954, Friedensnobelpreis 1963), der seit vielen Jahrzehnten als Vitaminforscher tätig war,
prägte diesen Ausdruck.
In einem 1968 veröffentlichten Artikel der Zeitschrift „Science“
definierte er die Orthomolekulare Medizin folgendermaßen:
|
Orthomolekulare Medizin
ist die Erhaltung guter Gesundheit
und die Behandlung von Krankheiten
durch Veränderung
der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper,
die normalerweise vorhanden und für die Gesundheit erforderlich
sind.
|
Anlass für Linus Pauling, sich mit den Mikronährstoffen
und ihrer Anwendung in der Medizin eingehend zu befassen, war nach
eigenen Worten die Verärgerung darüber, dass in den sechziger
Jahren (des 20.Jhd.) die Ernährungswissenschaft stagnierte und neue Entdeckungen
der Biochemie, Molekularbiologie und Medizin ignoriert wurden, wie
dies auch die meisten Ärzte taten.
1975 gründete L. Pauling mit einer Gruppe orthomolekular interessierter
Ärzte in San Diego die
„California Orthomolecular Medical
Society“.
Seit 1978 ist in den USA diese sinnvolle, die Schulmedizin ergänzende
Methode, als offizielles Heilverfahren anerkannt.
Die richtigen Moleküle (Vitalstoffe) in der richtigen Dosierung
(Menge), zur richtigen Zeit und richtigen Dauer sind das entscheidende
Rezept für eine optimale Gesundheit.
Mit diesen Vitalstoffen sind VITAMINE, MINERALSSTOFFE,
SPURENELEMENTE, AMINOSÄUREN, ungesättigte FETTSÄUREN,
WASSER und bestimmte PFLANZEN-WIRKSTOFFE gemeint, körpereigene
bzw. in der Nahrung enthaltene Stoffe, ohne die die vielen komplexen
Stoffwechselvorgänge in unserem Organismus nicht ablaufen könnten.
Rund 100 solcher Nährstoffe haben Ernährungswissenschaftler
bis heute gefunden.
Fehlen dem Körper diese Stoffe ganz oder teilweise, ist auf Dauer
kein gesundes Leben möglich.
Daher ist eine richtige,
sinnvolle
Ernährung eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes
und schaffensreiches Leben.
Menschen haben unterschiedliche Vitalstoffbedürfnisse!
|
„Jedes Individuum verfügt über
ein eigenes Nährstoff-Umfeld.
Obwohl die Liste der Nährstoffe, die wir benötigen, für
uns alle gleich ist,
müssen die respektiven Mengen, in denen wir sie brauchen,
nicht zwangsläufig für jedes Individuum die Selben sein“. |
Jeder
Mensch hat seinen eigenen, einzigartigen Nährstoffbedarf!
Auf Grund unserer individuellen genetischen Voraussetzungen
funktioniert die Biochemie des Körpers bei jedem von uns
ein
wenig anders.
Der Nährstoffbedarf unserer Zellen ist individuell
verschieden!
Was für den einen ausreicht, kann für den
anderen bereits zu wenig sein.
Biochemische Individualität erklärt auch, weshalb verschiedene
Menschen auf Ernährungsfaktoren unterschiedlich reagieren.
Bei
manchen Menschen löst daher der Verzehr großer Mengen Salz Bluthochdruck aus, während er bei anderen keine Auswirkungen
zeigt.
Zuviel Industrie-Zucker und Fett führt bei vielen Menschen zu
Alters-Diabetes (Zuckerkrankheit), jedoch nicht bei allen.
Manche
Menschen sind aufgrund ihrer genetischen Voraussetzungen deutlich
anfälliger auf Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte.
Neben diesen genetischen Unterschieden haben natürlich viele
andere Faktoren – wie Alter, Umwelt und persönliche Lebensweise
- einen tiefgreifenden Einfluss auf unseren täglichen Nährstoff-
und Vitalstoffbedarf.
Faktoren, die dazu führen,
dass der Nährstoff- und Vitalstoffbedarf
von Mensch zu Mensch variiert
•
Aktivität und sportliche Betätigung
• Alkoholkonsum
• Rauchen
• Physiologischer Alterungsprozess
• Berufliches und psychosoziales Umfeld
• Ernährungsfaktoren – wie Kohlenhydrat- u. Fettverzehr,
Kaffee- und Teekonsum
• Genetische (Erb-) Unterschiede – Biochemische Individualität
nach Williams
• Geschlecht (Unterschiede im Nährstoffbedarf zwischen
Frau und Mann)
• Kontakt mit Umweltgiften (Beruf, Freizeit, Standortbedingungen
im Eigenheim usw.)
• Persönlicher Lebensstil
• Krankheit oder Operation
• Psychischer und emotionaler Stress
• Regelmäßige Einnahme von Medikamenten (Diuretika,
Laxantien, usw.) oder Drogen
• Schwangerschaft und Stillen
• Wachstum während Kindheit und Jugend
"Die diätetische Versorgung mit Vitaminen und anderen essentiellen
Mikronährstoffen
ist bei Tumorpatienten häufig unzureichend.
Zum Zeitpunkt der Tumordiagnose weisen viele Betroffene bereits
Nährstoffmängel (z.B. Selen) auf, da im Kampf gegen die Erkrankung
die Speicher immunmodulierend und axntioxidativ wirksamer
Mikronährstoffe stark beansprucht wurden. In diesen Fällen ist es
nicht auszuschließen, dass der Mikronährstoffmangel schon während
der Zeit der Tumorentstehung bestanden und auch zur Progression
beigetragen hat.
Neben der Ernährungstherapie zählt der Indikations- und
Therapieangepasste Einsatz von Mikronährstoffen zu den wichtigsten
supportiven Maßnahmen moderner komplementäronkologischer
Therapiekonzepte.
Eine an das Krankheitsstadium und an die individuellen Bedürfnisse
angepasste Supplementierung
von Mikronährstoffen (z.B.: Selen, Vitamin C, D etc.) kann dazu
beitragen
► die Lebensqualität der Tumorpatienten zu steigern,
► das
"geschwächte" Immunsystem zu stärken
► die
Regeneration nach einer Operation zu fördern,
►
Entzündungsprozesse zu hemmen,
► der Rezidiv- und Metastasenbildung vorzubeugen und
►die Nebenwirkungsrate tumordestruktiver Maßnahmen zu verringern (Zytoprotektion)
und deren Effektivität durch eine bessere Compliance, verringerte
Rate an Therapieabbrüchen
und höhere Dosierung zu steigern.
Die verschieden Faktoren die zur Entwicklung der Malnutrition
(Mangelernährung) führen betreffen nicht nur die Energieliefernden
Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine, Fette), sondern auch die
biokatalytischen und immunmodulierenden Mikronährstoffe. Da
Makronährstoffe die natürlichen Träger für Mikronährstoffe sind,
zählt die Malnutrition zu einer der Hauptursachen für einen
inadäquaten Mikronährstoffstatus bei Tumor-patienten.
Eine bereits vor der Tumormanifestation bestehende Fehlernährung,
Entzündungsprozesse sowie Inappetenz und Nahrungsmittelaversionen
infolge einer Anorexie (z.B. durch Zytokine) sind die wesentlichen
Ursachen, die bei den Betroffenen zur Entwicklung eines
Mikronährstoffmangels beitragen. Im Vergleich zu Gesunden sind bei
Tumorpatienten bereits bei Diagnosestellung und weit vor dem
Auftreten klinisch relevanter Veränderungen des Ernährungsstatus
erniedrigte Konzentrationen an Spurenelementen und Vitaminen (z.B.
Selen, Vitamin B12, Vitamin D) im Vollblut und Plasma nachweisbar (Kuo
et al. 2008; Mayland et al. 2005; Plant u. Tisman 2006; Vogt et al.
2003: Wright et al. 2007). Dabei ist die Versorgungslage mit
immunmodulierend und antioxidativ wirkenden Mikronährstoffen (z.B.
Vitamin C, Tokopherole), sowie solchen mit geringer Speicher- bzw.
Reservekapazität (z.B. Vitamin B1, Folsäure) besonders kritisch.
Aus:
Peter Holzbauer, Uwe Gröber (Hrsg.): „Checkliste Komplementäre
Onkologie“
Uwe Gröber - Kapitel 5: Mikronährstoffe, Seite 42.HIPPOKRATES 2010
|
Das Konzept der orthomolekularen Medizin
beruht auf der Erkenntnis,
dass kein Lebewesen in einer perfekten,
optimalen Umwelt lebt.
Unsere Nahrung enthält heute nicht mehr so viele
Inhaltsstoffe wie noch zu Großmutters Zeiten.
Mangelernährung trotz übervoller
Teller kommt zustande durch:
• Ein
Nahrungsüberangebot mit zuviel Kalorien, zu viel tierischem
"Getreide-Mast-Fetten" und teils auch Eiweiß.
• Zu geringe Zufuhr von Mikronährstoffen wie Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente usw.
• Zu wenig Ballaststoffe und schützende sekundäre
Pflanzeninhaltsstoffe.
• Abnahme des Anteils pflanzlicher, besonders frischer Kost (Nüsse, Samen, Wurzeln, Hülsenfrüchte, Obst, Vollkorn).
• Nährstoff- und Nährwertverlust der Grundnahrungsmittel
wie bei Weißmehl, geschälter Reis, Zucker.
• Wertlose und abträgliche Lebensmittelbestandteile (Cave: gehärtete
Fette – trans FS ).
• Belastung durch Schadstoffe und Zusatzstoffe.
• Bildung schädlicher und toxischer Stoffe, z.B. bei zu
heißem Braten von Fleisch.
| |
Ernährung
unser Urahnen |
Unsere heutige
Ernährung |
| FOLSÄURE µg/Tag |
360 |
170 |
| VITAMIN C mg/Tag |
600 |
80 |
| VITAMIN A µg/Tag |
17 |
7 |
| VITAMIN E mg/Tag |
33 |
8 |
| ZINK mg/Tag |
43 |
10 |
| KALZIUM mg/Tag |
10,5 |
2,5 |
| NATRIUM g/Tag |
0,8 |
4 |
| BALLASTSTOFFE g/Tag |
100 |
12 |
| GESAMTFETTE % der zugeführten
Kalorien |
21 |
42 |
Studie der Ernährungswissenschaftler vom Schwarzwaldsanatorium Obertal 1996
Es ist also kein Wunder, dass die ernährungsbedingte
Gesundheit so vieler Menschen in Gefahr ist!
Wenn wir 65 Jahre alt sind, haben wir etwa 50 Tonnen
Nahrungsmittel und Getränke zu uns genommen,
verdaut und verstoffwechselt
(metabolisiert).
Lebenslange schlechte Eßgewohnheiten haben großen Einfluss
auf Gesundheit und Alterungsprozess.
Ernährungserhebungen der letzten Jahre zeigen,
dass im deutschsprachigen Raum fast alle Bestrebungen,
die Bürger
zu einer gesünderen Kost zu motivieren, fehlgeschlagen sind.
Neuere Untersuchungen haben die „Zauberformel
für mehr Gesundheit“ entdeckt:
5 - 8 Portionen Obst, Salat oder Gemüse, über den Tag verteilt.
Auch dies erscheint vielen Menschen nicht umsetzbar.
Dabei entspricht dies etwa der mediterranen Kost
(Kost im Mittelmeer
Raum) mit zusätzlich vorwiegend Fett in Form von kalt gepressten
Olivenöl und Rapsöl.
Eine vernünftige Ernährung und sinnvolle
Substitution mit Vitalstoffen (hypoallergene Nahrungsergänzung
mit Vitalstoffen)
kann uns helfen, gegen Krankheiten vorzubeugen und
die negativen Auswirkungen einer Fehlernährung
bis zu einem gewissen
Grad auszugleichen um ein langes und gesundes Leben führen zu
können.
|
Die Vorteile einer Lebensweise mit mehr Bewegung,
besserer Stressbewältigung,
„gesünderer“
Ernährung
und Ergänzung
(Substitution) mit Vitalstoffen
zeigen sich sowohl
in der Prävention
(Vorbeugung)
als auch in der Therapie von Erkrankungen. |
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Zivilisations-
und Stoffwechselkrankheiten aller Altersgruppen
Vitalstoffmängel
(latente, manifeste) meist eine entscheidende Mitrolle spielen.
In den letzten 30 Jahren hat sich das Lebensmittelangebot
explosiv vergrößert.
Immer mehr industriell gefertigte, Natur entfremdete Nahrung wird
auf dem Lebensmittelmarkt angeboten.
Um die Nahrung auch für
lange Transportwege haltbar zu machen und um sie dem Konsumenten möglichst
attraktiv und verführerisch anbieten zu können, wird eine
Vielzahl an Lebensmittelzusatzstoffen, wie Konservierungsmittel, Aromastoffe,
Farbstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Pökelsalze
usw., verwendet.
In dem nur wenige Jahrzehnte umfassenden Zeitraum
der Industrialisierung konnte der menschliche Stoffwechsel keine Mechanismen
entwickeln, um sich den rasanten qualitativen und quantitativen Veränderungen
der Lebensmittel anzupassen
In Massentierhaltung verwendete Hormone und Antibiotika,
der Intensivlandbau, neue Lebensmitteltechnologien, agrarchemischer
Einsatz von Herbiziden, Pestiziden oder Insektiziden, belasten unsere
Nahrung.
Neben dieser sehr bedauerlichen Tatsache, dass unsere
Lebensmittel von den für uns belastbaren Substanzen zu viel,
und von den von uns benötigten Nähr- und Vitalstoffen zu
wenig enthalten, ist unsere Nährstoffversorgung auch noch durch
andere Umstände - wie psychische-, physische Belastungen, Stress,
Mangelbewegung, Fettmast der Tiere usw. - gefährdet.
All diese „Tatsachen“ beeinflussen neben anderen schädlichen
Wirkungen den Nähr- und Vitalstoffhaushalt des Organismus negativ,
und führen zu Mangelsituationen bei Vitaminen, Mineralstoffen
und Spurenelementen usw.
Orthomolekularmediziner gehen davon aus, dass die
Ursachen vieler Krankheiten in Vitalstoffmängeln oder Vitalstoff-ungleichgewichten
zu suchen sind.
Diese Gegebenheit hat die Forschung wachgerüttelt
und zur Entstehung einer „Nähr- und Vitalstoffwissenschaft“
beigetragen.
An gesunden, gut ernährten Versuchstieren haben
Biochemiker künstlich Nährstoffmängel erzeugt und die
dadurch entstehenden Krankheitsbilder durch Zugabe der entsprechenden
Nährstoffe wieder geheilt.
Diese Ergebnisse wurden laufend in Fachzeitschriften veröffentlicht,
aber zunächst wenig beachtet.
Erst als Ärzte diese Versuche an Menschen durchführten und
Erfolge erzielten, wurde das Interesse zunehmend größer.
Diesbezügliche umfangreiche Literatur geht bis in die 30er Jahre
zurück.
1936 wurde in Deutschland von Prof. Dr. med. Wilhelm
Stepp (1882-1963, Direktor der I. Medizinischen UNI Klinik München)
die sog. „Vitamintherapie“ propagiert.
Er schreibt im Vorwort seines Buches „Die Vitamine und
ihre klinische Anwendung“: „Wohl kein anderer Zweig der medizinischen
Forschung hat eine so stürmische Entwicklung erlebt wie die Lehre
von den Vitaminen in den letzten Jahren. Wir sehen heute in diesen
Substanzen nicht nur lebensnotwendige Bestandteile der Nahrung, die
dem tierischen und menschlichen Organismus für die Lebensvorgänge
in jeder einzelnen Zelle ebenso unentbehrlich sind wie für die
Zusammenarbeit der Organe und Organsysteme, sondern darüber hinaus
Stoffe, an die das Geschehen in der lebendigen Welt schlechthin gebunden
ist. Wenn es erlaubt ist, dem Wort Pflügers „Ohne Eiweiß
kein Leben“ das Wort an die Seite zu stellen „Ohne Vitamine
kein Leben“, so mag man ermessen, was es bedeutet, dass es in
den letzten Jahren gelungen ist, in der Aufklärung des chemischen
Baues der Vitamine vorwärts zu kommen. Der Vorteil, dass man
daran gehen kann, nun mit reinen Stoffen zu arbeiten, liegt klar vor
Augen. Die Möglichkeit ihrer pharmakologischen und toxikologischen
Prüfung ist gegeben. Die Frage der Dosierung kann eindeutig beantwortet
werden. Darüber hinaus ist man in der Lage, die Vitamine auf
Heilwirkungen zu untersuchen, die über ihre Eigenschaften als
Ergänzungsstoffe hinausgehen... Ihre Bedeutung für den Arzt,
der die Vitamine zu Heilzwecken verwenden will, ist nicht zu bestreiten.“
Schon 1784 schrieb Johann
Gottfried Essich [1744-1806; Arzt in Augsburg;
Schriftsteller; Krankenseelsorger; Prediger; „Doktor der Arzneywissenschaft und Mitglied des medicinischen
Kollegius in Augsburg“]:
„Daß die meisten Menschen die Nahrungsmittel
nicht dazu anwenden, wozu sie gebraucht werden sollten, ist gewiß
sehr bedauernswürdig. Aber es ist noch weit mehr zu bedauern,
daß es viele Aerzte giebt, die sich nicht die geringste Mühe
geben die Eigenschaften der Speisen und Getränke zu erforschen,
und ihre Bestandtheile und Wirkungen recht kennen zu lernen. Es ist
ein ganz unverzeihlicher Fehler, daß sie die Diätetik,
die doch mit der ausübenden Arzneykunst so genau verbunden ist,
so sehr vernachläßigen und gering schätzen. Dieß
ist aber auch die Ursache, daß man so viele widersprechende
Urtheile hört, da der eine Arzt diejenigen Nahrungsmittel als
schädlich verwirft, die der andere in einerley Falle für
gesund hält. Daher kommt es, daß die Aerzte, wegen dergleichen
entgegengesetzten Meynungen, sich dem Gespötte der Leute aussetzen.“
Gesund und fit: Die ausgewogene Zusammensetzung
der Nahrung macht’s!
Fehlt Eiweiß (Protein)- als Fleisch, Milchprodukte,
Getreide, Ei, Fisch- im Ernährungsplan, geht es in erster Linie
nicht den Fettpölsterchen an den Kragen, sondern dem körpereigenen
Eiweiß:
Statt des ungeliebten Hüftspecks schwinden die Muskeln. Aber
gerade jene sorgen für einen straffen Bauch und kräftige
Arme und Beine, letztlich
also für eine „schöne“
gesunde Figur.
Idealerweise sollte beim Abnehmen möglichst viel
Energie aus dem Fettabbau stammen.
Das funktioniert nur dann, wenn die „Schlankheitskost“
aus wenig fetten Dickmachern
(Kuchen, Süßigkeiten, Industriezucker usw.) aber möglichst
höherwertigen Kohlenhydraten
- wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, Vollkornbrot - besteht, in deren „Feuer“
die Fette verbrennen.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das L-Carnitin.
Eine Aminosäure, mit hohem Anteil in Muttermilch, Stutenmilch,
und Lammfleisch; ist besonders wichtig für die Körper-Muskelzellen
und die Herzmuskelzellen; schützt vor Herz-Kreislauf Erkrankungen.
L-Carnitin sorgt dafür,
dass die Freien-Fettsäuren, als
„Energiespender“ auch in die „Kraftwerke“
(Mitochondrien) der Zelle gelangen können.
Dort kommt eine weitere vitaminähnliche Substanz-
Co-Enzym Q10 (Ubichinon) zum Tragen. Dieser Stoff ist für
den optimalen Sauerstofftransport (O2) in die Kraftwerke der Zelle
verantwortlich, dadurch können die vom L-Carnitin herangeschaffenen
Fett-Energiesubstanzen bestens verbrannt werden.
Zur Fettverbrennung braucht der Körper
neben körperlicher BEWEGUNG
auch bestimmte NAHRUNGSBESTANDTEILE,
die den Stoffwechsel aktivieren:
Besonders die B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B9,
B12) und Vitamin C, die Spurenelemente Jod, Zink, Magnesium, Chrom
und Mangan und die essentiellen Aminosäuren.
Nur mit deren Unterstützung, assistiert von den Radikalfängern
Selen, Vitamin E und den Karotinoiden (Beta-Carotin, Lykopin), funktionieren
die Wirkstoffe optimal, die das Fett letztlich schmelzen lassen.
Damit das „Feuer“ auch richtig glüht, braucht es
Sauerstoff, der wiederum dann erst seinen Zündfunken richtig
entfacht, wenn genügend Eisen und Co-Enzym Q10 bereitstehen.
Kommen all diese Substanzen zu kurz, wird der Stoffwechsel
träge – die denkbar schlechteste Voraussetzung zum Abnehmen.
Ein wahrer Teufelskreis baut sich auf!
|
Je „strenger“ und „einseitiger“
die Diät
(Ernährungs- und Lebensweise),
desto weniger
lebensnotwendige Vitalstoffe enthält
sie meistens auch. |
Erst der gesunde „Vitalstoff-Mix“ und
regelmäßiges Training (Bewegung) machen’s:
Sind alle Substanzen vorhanden, kann die Fettverbrennung optimal ablaufen.
Egal ob sie abnehmen oder sportliche Leistungen erbringen
wollen, eines muss dabei klar sein, eine richtige
Nähr- und Vitalstoffzufuhr
macht ihnen dies zwar leichter, aber erst Training und körperliche
Bewegung wird sie wirklich ans Ziel ihrer Wünsche bringen.
|
Der Mensch ist, was er isst.
Der Mensch (er-)
leidet, wie er lebt.
lautet die ernüchternde Erkenntnis
der Ernährungswissenschaftler. |
Unsummen von Geld fließen jährlich auf
das Konto der sog. Ernährungsbedingten "Zivilisationskrankheiten“ - wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Arteriosklerose, Diabetes, Gicht, Übergewicht / Adipositas, usw.
|
Getreu dem Motto
„Der Doktor wird’s
schon richten“
treiben noch viel zu viele Schindluder und Raubbau mit ihrer Gesundheit,
als hätte die Medizin schon das universelle Allheilmittel und
den Jungbrunnen erfunden. |
Prophylaxe (Vorsorge) findet eher in den
Köpfen als in den Praxen der Ärzte statt.
Fast jeder weiß zwar, wie wichtig eine gesunde
bewusste Ernährung, eine regelmäßige körperliche
Aktivität und der richtige Umgang mit Stress sind, doch die wenigsten
handeln danach.
|
Erst
„wenn’s zwickt und zwackt“,
besinnt sich so mancher
auf ein vernünftiges Gesundheitskonzept. |
Eine viel vernünftigere und gesündere Idee
wäre es doch, den weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten vorzubeugen,
mit Hilfe von „Vitalstoffen“ aus der Nahrung und hypoallergen
hergestellten Nahrungsergänzungsmittel (NEMs).
Gerade jene Krankheiten, die durch aggressive freie
Radikale („amoklaufender Sauerstoff“) entstehen können,
haben die Wissenschaftler in den letzten Jahren besonders gefordert.
(„Freie Radikal Krankheit“, „Free Radical Diseases“)
Umso logischer erscheint es, gerade jene Stoffe im
Auge zu behalten, die den freien Radikalen Paroli bieten:
wie die
Radikalfänger Vitamin C, E, A, Beta Carotin, sekundäre Pflanzenschutzstoffe
(„Phytoprotectants“),
Alpha Liponsäure, Q10, Melatonin,
das Spurenelement Selen.
|
Es liegt bei Ihnen selbst,
wie eigenverantwortlich
Sie leben und sich ernähren,
aber vergessen Sie nicht, dass es
auf eine „gesunde Mischung“ ankommt:
Ein gesundes leben und wohnen in „Elektro-Magneto-Smog freier“
Wohnung
(bes. Schlafzimmer),
eine ausreichend komplette Versorgung
mit Nähr- und „Vital-Schutzstoffen“ in der Nahrung
(Wasser, Sauerstoff, AS, FS, KH, Vitamine, Minerale, Spurenelemente,
Radikalfänger )
und ein tägliches Bewegungsprogramm, das
Freude und Spaß macht,
und zu guter letzt eine positive Lebenseinstellung!
(Freunde, Familie, Beruf, Glauben) |
Dr. med. Otto Wolff (1921-2003), ein bekannter deutscher
Arzt, gab zu Arzneimitteln folgende Bemerkung:
„Obwohl die vornehmste ärztliche
Aufgabe die Heilung ist, spricht man heutzutage kaum von Heilmitteln
– leider mit Recht,
denn die wenigsten der gebräuchlichen
Medikamente sind wirkliche Heilmittel.“
Es kann gar nicht deutlich genug darauf hingewiesen
werden, dass zwischen Heilbehandlung und Symptombekämpfung ein
Unterschied besteht: letztere bringt keine Heilung!
In der orthomolekularen Medizin wird bei
der Behandlung von Krankheiten nicht nach „körperfremden
Arzneimitteln“ gesucht, welche die Symptome beseitigen, sondern
nach „körpereigenen Mitteln“, die in der Lage sind,
die Ursachen der Krankheit zu beheben.
Sicherlich „warten“ unsere Zellen nicht
auf ein körperfremdes Arzneimittel !
Prof. Roger L. Williams (1893-1988, USA) hat einmal
zu einer „Rheuma-Kranken“ gesagt:
„Glauben Sie wirklich, dass Sie an „Rheuma“ leiden,
weil Ihrem System Aspirin fehlt?
Man hätte damit die „Symptom bekämpfende
Therapie“ mit körperfremden Arzneimitteln - der „einseitig“
gewordenen Schulmedizin - nicht besser umschreiben können.
Die gesamte Medizin macht heute - vor allem mit Hilfe
neuer Techniken und Computereinsatz - eine rasante Entwicklung durch.
Das spiegelt sich besonders in der inneren Medizin wider: Es gibt
kaum mehr Allround-Internisten (Mediziner), sondern zunehmend Spezialisten,
wie Kardiologen, Pulmologen, Gastroenterologen, Stoffwechsel-spezialisten
und viele mehr.
Diese Spezialisierung ist aufgrund des hohen Wissensstandes leider
notwendig, führt die Medizin jedoch zunehmend vom Patienten weg und
wird zur rein apparativen Medizin.
|
„Die
Menschen verdrießt' s,
dass das Wahre
so einfach ist.
Sie sollten
bedenken,
dass Sie
genug Mühe haben werden,
es praktisch
zu ihren Nutzen
anzuwenden.“
Johann Wolfgang von Goethe
( 1749 - 1832 ) |
Viele Patienten haben für jedes Symptom („Wehwehchen“)
einen eigenen Arzt, und jeder einzelne dieser Ärzte behandelt
das ihm zugehörige Symptom. So kommt der Patient oft auf eine
recht stattliche Anzahl von Medikamenten, 15 bis 20 Stück pro
Tag sind leider keine Seltenheit mehr. Wie sie sich miteinander vertragen,
ob es zu Interaktionen kommt, das weiß zuletzt niemand mehr!
In all diesen Fällen fehlt die ganzheitliche Zusammenschau, die
ganzheitliche patientenbezogene Medizin.
Wir benötigen in der heutigen Medizin eine „Erweiterung“
des therapeutisch wissenschaftlichen Denkens und Handelns, in dem
Erkenntnisse aus der Natur- und Erfahrungsheilkunde sowie Geisteswissenschaft
und „Schulmedizin“ gemeinsam am „kranken“
Menschen Anwendung finden .
Dem Menschen, als einem „Dreigliedrigen
Wesen“ – Körper-Geist-Seele Einheit, kann daher eine „mechanistisch reduktionistische Denkweise“ (nur auf den „Leib“
bezogene Sichtweise) therapeutisch auf Dauer nicht den gewünschten
Behandlungs- und Heilerfolg bringen.
Die optische Darreichungsform von orthomolekularen
("richtigen") Nahrungsergänzungspräparaten (Kapseln, Pulver)
ist aus der Pharmazie (Medikamentenkunde) bekannt.
Daher glauben viele Patienten immer noch, dass es sich bei
Vitalstoffpräparaten (Nahrungsergänzungsmittel)
um Medikamente handle.
Es ist daher ganz wichtig, dass man sich im klaren ist, wenn man solche
Vitalstoffpräparate zu sich nimmt, dass man Nahrungsergänzungen
einnimmt, Stoffe die in unserer täglichen Nahrung vorkommen,
aber in nicht mehr ausreichender Menge, und keine Medikamente.
Chronische aber auch akute Erkrankungen fordern immer
eine erhöhte Zufuhr an Vitalstoffen.
Die Unterschiede
von Arzneistoffen und Nährstoffen |
| |
Arzneistoffe |
Nährstoffe |
|
Wirkungsweise |
Pharmakologisch: Körperfremder Wirkstoff,
bindet an biologischen Rezeptor. |
Physiologisch: Körpereigener Nährstoff,
fügt sich in das biologische Stoffwechselgeschehen ein. |
|
Wirkungseintritt |
Meist spontan |
Meist „schleichend“ im Zeitraum
von Tagen, Wochen oder Monaten. |
|
Wirkprinzip |
Meist durch Stimulierung oder Blockade entgleister
Stoffwechselvorgänge. |
Meist durch Aktivierung zellulärer Enzymleistungen. |
Toxizität („Giftigkeit“) |
Grenzen zwischen therapeutischer und toxischer
Dosis oft sehr eng. |
In ernährungsphysiologischer Menge unbedenklich. |
|
Wechselwirkung |
Wechselwirkung mit anderen Arzneistoffen und
Nährstoffen sehr vielfältig. |
Wechselwirkung mit anderen Nährstoffen in
ernährungs-
physiologischen Dosierungen sind erwünscht, da Nährstoffe
in ihrem Stoffwechsel ineinander übergreifen: |
|
Nebenwirkungen |
Unterschiedlich je nach Arzneimitteltyp. |
In ernährungsphysiologischen Mengen nicht
vorhanden. |
|
Gegenanzeigen |
Unterschiedlich je nach Arzneimitteltyp. |
Nur in besondern Fällen (Nierenfunktionsstörung,
Nährstoff-Allergien, seltene Stoffwechselerkrankungen). |
|
Daueranwendung |
Je nach Arzneimitteltyp sind Dauerschäden
an anderen Organen möglich. |
Führt in ernährungs-physiologischen
Mengen nicht zu Folgeschäden, da Nährstoffe vom Organismus
„konsumiert“ und ausgeschieden werden. |
|
Kontrollmaßnahmen |
Einnahme meist an Kontrolle durch Arzt oder Apotheker
gebunden. |
Ärztliche Kontrolle nur bei Zufuhr hoher
Dosierungen über längere Zeiträume notwendig. |
"Der Mensch ist in seiner Ganzheit aber mehr, als nur die Summe seiner
Teile"
Aristoteles
(384-322 v. Chr.)
NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL -
RICHTIG EINKAUFEN
„Vitalstoff ist nicht gleich Vitalstoff“
Es ist besonders wichtig, in welcher Zubereitungsart
ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird.
Bei Vitamin C
gibt es neben der sauer schmeckenden Ascorbinsäure auch das gepufferte
Vitamin C (Calciumascorbat) für den empfindlichen Magen. Bei
Vitamin E (Tocopherol) hat das natürliche Vitamin E
(d-alpha-Tocopherol)
eine höhere biologische Wertigkeit als das synthetische Vitamin
E (dl-alpha-Tocopherol).
Die richtige „hypoallergene“ Zusammensetzung
(Freiheit von Zusatz- und Konservierungsstoffen)
macht erst ein „qualitatives
und sicheres“ Nahrungsergänzungsmittel.
Leider kann der „Laie“ aus dem Überangebot
nicht mehr sicher entscheiden, was gut und was weniger gut ist. Nahrungsergänzungsmittel
kommen in der Regel aus hochtechnisierten Betrieben, die zur Kostenminimierung
jedes erdenkliche Mittel einsetzen. Es werden Tabletten und Dragees
ohne Rücksicht auf deren Verträglichkeit, Resorption (Aufnahme
aus dem Dünndarm), Verdaubarkeit usw. mit Zusatzstoffen, Antihaftsubstanzen,
Farbstoffen, Aromen, usw. produziert
Daher: Achten Sie auf die Qualität, Sie
haben auf Dauer mehr davon!
Qualitäts-Check von Nahrungsergänzungsmittel
-
Vergleichen Sie die Angaben über
die Inhaltsstoffe Ihrer gekauften Präparate mit den Empfehlungen
„seriöser“ Orthomolekularmediziner.
-
Seien Sie vorsichtig bei Firmen,
die HILFSSTOFFE verwenden. Diese Stoffe dienen in der Regel allein
der Verbesserung der Produktionszahlen und können Ihrer Gesundheit
möglicherweise schaden.
Zu den klassischen Maschinenschmiermitteln
zählen Ascorbylpalmitat und andere Stearate.
Sie werden von
findigen Herstellern zu Pseudonährstoffen umgedeutet.
Zu den verträglichen Hilfsstoffen zählen:
Leuzin, Magnesiumzitrate, Mineralaspartate u. Kieselsäure.
-
Kaufen Sie „hypoallergene“
Pulver- und Kapselrezepturen (Cellulose Kapseln), denn diese zeigen
die beste Verträglichkeit.
-
„Milchallergiker“ (Milchzuckerintoleranz)
und Nahrungsmittelallergiker brauchen Nahrungsergänzungsmittel,
die frei sind von Milch (Milchzucker = Laktose), Stärken aller
Art (z.B.: Soja), Hefen, künstlichen Farbstoffen und Konservierungsstoffen.
-
Zoeliakie Kranke (Sprue, Glutenunverträglichkeit,
Gluten = Klebereiweiß in Getreide)
benötigen absolut glutenfreie Zubereitungen.
-
Achten Sie auf den Begriff „hypoallergene
Zubereitung“, dieser zeigt an, dass in diesen Präparaten
nur gute Nährstoffe in leicht zugänglicher Form für
den Körper vorhanden sind.
Wie Sie Ihren persönlichen „Vitalstoffbedarf“
ermitteln
• Machen Sie den folgenden Test. Dieser ist
für eine allgemeine Einschätzung sehr hilfreich.
Damit können sie Ihren individuellen Bedarf ermitteln und gezielt
entscheiden, ob und welche Antioxidantien
(Vitalstoffe) Sie benötigen.
• Vertrauen Sie sich „orthomolekularmedizinischen“
Labormethoden an:
Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementbestimmung im Vollblut, Serum,
Speichel oder Urin,
je nach Vorkommen, Messung des „oxidativen“ Stresses und
Bedarfsermittlung der Antioxidantien (Vitalstoffe).
Diese relativ
„neuen“ Bestimmungen werden meistens von den herkömmlichen
Krankenkassen finanziell nicht getragen, jedoch von den meisten Zusatzversicherungen.
Die Bestimmung kann besonders bei Risikogruppen (chronisch Kranke,
Schwangerschaft, rez. Infekte, Krebskrankheit, unklarer „Leistungsknick“
usw.) wichtig sein. Diese speziellen Untersuchungen finden in eigens
dafür ausgestatteten Labors statt.
Mein persönlicher Test (Check-up) >>>>
[ modifiziert und entnommen aus: Hans Wilhelm Müller Wohlfahrt: „So
schützen Sie Ihre Gesundheit – Mehr Lebensqualität
mit meinem
Sofort-Programm gegen Freie Radikale“
ZABERT SANDMANN 2003]
Orthomolekulare Vitalstoff Therapie
nach
Doppel - Nobelpreisträger
Linus Pauling
(1901-1994)
Die Unterstützung des Immunsystems durch Vitalstoffe
hilft Infektionen abzuwenden, Metastasen aufzuspüren und chronische
Entzündungsprozesse zu bremsen. Durch die Regenerationsprozesse
benötigt der Körper zusätzlich auch mehr essentielle
Grundbausteine wie Kohlenhydrate, Fettsäuren und Aminosäuren.
Die Erkenntnis, dass die Krebsentstehung auf ein Versagen
des Immunsystems zurückgeht, verdeutlicht die Chance, die eine
Unterstützung der Körperabwehr bietet. Gerade bei der Auffindung
und Vernichtung von Metastasen gibt es keine Therapie, die so hoffnungsvoll
ist wie ein funktionierendes Immunsystem. Ziel der modernen Onkologie
ist es daher nicht nur, den Tumor von außen zu zerstören,
sondern auch, das Immunsystem selbst im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen.
Hoffnungsträger der Prävention ( Vorsorge
) sind die biologischen Therapien, die körpereigene Regulationsmechanismen,
vor allem das Immunsystem stützen. Begleitend (adjuvant, additiv)
oder unterstützend (supportiv) zu den Tumorzell zerstörenden
Behandlungen sind sie zu einem unverzichtbaren Standbein der kombiniert individuellen
Krebstherapie geworden.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen mindert
aber nicht nur das Krebsrisiko, sondern reduziert auch die Nebenwirkungen
der konventionellen Therapien und verbessert die Heilungschancen.
Eine ausreichende Versorgung aller Gewebe mit diesen Substanzen ist
dabei Voraussetzung.
Die Orthomolekulare Therapie sollte daher in logischer
Konsequenz immer Begleiter von therapeutischen Handlungsweisen sein.
Die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesamtstoffwechsels
– und gezielt der Körperabwehr – ist die Grundlage
für den Behandlungserfolg.
Orthomolekulare Wirkstoffe helfen die grundlegenden
Körperfunktionen und besonders die Schutzmechanismen zu stabilisieren.
Zahlreiche Studien haben diese Wirksamkeit dieser molekularen Helfer
in der Therapie chronischer Erkrankungen und deren Vorsorge und Prävention
bestätigt.
Eine Nahrungsergänzung mit Orthomolekularen
Wirkstoffen zahlt sich langfristig aus –
durch ein geringeres
Krankheitsrisiko beziehungsweise bessere Heilungschancen
und durch
körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Das „FASS-MODELL“
der individuellen
(persönlichen)
Krankheitsentstehung
Ob, wann und wo es zum Ausbruch einer Erkrankung kommt,
ist individuell höchst verschieden und hängt von 5-Gegebenheiten
ab:
1.)
KONSTITUTION (angeborene „Abwehr“-
Eigenschaften)
2.)
KONDITION (erworbene „Abwehr“- Fähigkeit - Fitness)
3.)
EXPOSITION (mengenmäßige Belastung)
4.)
LOKALISATION
(Angriffspunkt im / am Organismus)
5.)
SUMMATION
(Zusatz-Belastungen, Wechselwirkungen, Potenzierungen)
Die Steuerung unseres Organismus erfolgt u. a. durch
ein System untereinander vernetzter Regelkreise.
Die Entwicklung der
Krankheitssymptome hängt davon ab, welche Regelkreise zuerst
zusammenbrechen.
Es kommt zum Ausbruch der Krankheit erst,
„wenn
das individuelle Fass voll ist und überläuft“.
Das Ziel einer komplex umfassenden Therapie muss daher
die „Leerung des Fasses“
(Beseitigung diverser Belastungen),
zur Wiederherstellung bzw. Verbesserung
der individuellen Kompensationsfähigkeit, sein.

Links:
Österreichische
Gesellschaft zur Förderung der orthomolekularen Medizin
Deutsche Gesellschaft
für Orthomolekulare Medizin e.V.
Forum Orthomolekulare
Medizin
Orthomolecular
Medicine
http://www.westonaprice.org/brochures/wapfbrochure_de.html
http://www.om-web.net
MEDICOM Nutrition News
Siehe auch: OM-Shop
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Udo Erasmus: „Fats that
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Barry Halliwell; John M.C.
Gutteridge: “Free Radicals in Biology and Medicine” OXFORD 4th Edition
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