Funktionelles Reizdarmsyndrom
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 Colon irritabile
Gestörtes Darmmilieu
D y s b i o s e
Pilz  Verdacht

 
Was nun?    Was tun?

Dysbiose
  
"Die qualitative und quantitative Störung des Gleichgewichtes der Darmflora.
Das gestörte Verhältnis zwischen physiologischer Darmflora und Schmarotzerkeimen"

 
Symbiose
[1879, Anton Heinrich de Bary (1831-1888)]
  
 
„Das fortwährende und innige Zusammenleben ungleichnamiger Organismen.“
 
Mensch und Mikroben stellen eine symbiontische Lebensgemeinschaft dar.
Die „normale“ Mikroflora des Menschen enthält auch opportunistische Krankheitserreger („Schmarotzer“),
mit welchen der Mensch fortwährend und innig zusammenlebt, die normalerweise unter Kontrolle
neutraler, kommensaler
(ernährungsgemeinschaftlicher) und mutualistischer (artgemeinschaftlicher)
Mikroorganismen stehen und daher ihre Krankheitserregenden Eigenschaften nicht entfalten können.

 
Mikrobiom
[Joshua Lederberg (1925 - 2008 New York), Nobelpreis 1958,
US-amerikanischen Molekularbiologen und Genetiker]

 
"Die Gesamtheit aller den Menschen besiedelnden Mikroorganismen".
Damit werden primär die Darmbakterien (Darmflora) in Verbindung gebracht,
aber auch alle Mikroorganismen, die auf der Haut (Hautflora) leben.


Risikofaktoren einer Dysbiose!
Eigentlich ist es kaum möglich, eine Dysbiose oder „Pilzinfektion“ ausschließlich anhand von Symptomen
festzustellen. Wenn Sie dem Verdacht weiter nachgehen wollen, ob Sie unter einem gestörten Darmmilieu
zu leiden haben, beantworten Sie am besten die nachfolgenden Fragen.
 
Bei vielen Ja-Antworten zeigt sich, dass  Sie ein erhöhtes Risiko für eine solche Störung haben.
Trifft auf Sie eine oder sogar mehrere Aussagen zu, erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit dafür,
dass die "Fehlbesiedelung des Verdauungstraktes" an Ihren Beschwerden mit schuld ist.

  • Haben Sie eine Antibiotika Behandlung hinter sich?
    Vielleicht wegen einer eitrigen Angina, Mittelohrentzündung, Blasenentzündung, oder vor, während oder
    nach einer Operation usw.?
     
  • Haben Sie jemals sogenannte „ Breitspektrum“ - Antibiotika erhalten?
    Sollten Sie sich nicht sicher sein, fragen Sie ihren behandelnden Arzt!
     
  • Erhalten oder erhielten Sie über länger als zwei Wochen von Ihrem Arzt synthetisches Kortison?
    Etwa wegen Asthma, Gelenksentzündungen, Allergien, Colitis ulcerosa, Mb. Crohn, Rheuma usw.
     
  • Waren Sie einmal oder mehrere Male schwanger ? Wurde zur Geburtserleichterung ein Dammschnitt (Episiotomie) durchgeführt?
     
  • Nehmen Sie die Pille oder andere Hormontabletten?
     
  • Essen Sie gerne und sehr oft Süßes? Nehmen Sie sich zum Essen Zeit?
     
  • Leiden Sie an einer der folgenden Krankheiten: Allergien, Zuckerkrankheit, Rheuma, Gicht, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Colitis ulcerosa, Mb. Crohn. Laktose- (Milchzucker) u. Fruktose Intoleranz, Coeliakie (Sprue, Glutenenteropathie, Klebereiweiß)?
     
    siehe: Maximilian Ledochowski (b.1956, FA f. Innere Medizin, Ibk): 1.) H2-Atemteste“ 2.) „Laktoseintoleranz und Milchunverträglichkeit“ 3.) „Brot-, Gluten- und Getreideunverträglichkeiten“ 2008 VERLAG LEDOCHOWSKI,
    Akademie für Ernährungsmedizin, Innsbruck; 4.) Wegweiser Nahrungsmittelintoleranzen: Wie Sie ihre Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben“ TRIAS 2009 www.fructose.at/ , www.zoeliakie.or.at/ ,
    www.dzg-online.de/
     
     Laktoseintoleranz und Fruktoseunverträglichkeit (HFI, FM) pdf  >>>>
    Dr. rer. nat. Sabine Schütt - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 10.05.2012
     
  • Haben Sie Zahnersatzmaterialien im Mund? (Amalgam, Gold, Metallspangen, Metallkronen, Verblendkronen, Prothesen, Titanimplantate etc.)

Haben Sie ein gestörtes Darmmilieu?
 Haben Sie in letzter Zeit eines oder mehrere der folgenden Symptome wiederholt bei sich beobachtet?
 
Sollte dies zutreffen, gehen Sie unbedingt zum Arzt!
Beginnen Sie niemals eine Symbiontenlenkung oder „ Anti-Pilz-Therapie“ aufgrund einer Selbstdiagnose.

  • Wechselhafte Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall
  • Juckender, roter, manchmal nässender Ausschlag am After
  • Magenschmerzen, Mundgeruch, Sodbrennen, Aufstoßen
  • Übermäßige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unkonzentriertheit
  • Vergesslichkeit, Stimmungstiefs, Melancholie
  • Heißhunger auf Süßes, auf kohlenhydratreiche Lebensmittel oder Obst
  • Muskelzittern und dabei das Gefühl „wie verhungert“ zu sein
  • Flirren vor den Augen
  • Hartnäckiges Übergewicht trotz vieler Diäten ("Ernährungs- / Eßgewohnheiten und Lebensweise")
  • Kurzatmigkeit, eine verstopfte Nase wie bei einer Erkältung, hartnäckige Ohren- u. Nasennebenhöhlenentzündung,
  • Muskelschmerzen, ein „steifer Nacken“, „Kreuzschmerzen“
  • Gelenksschmerzen, geschwollene Gelenke
  • Unreine Haut, Ekzeme, „Mykide“ (Ekzemähnlicher Ausschlag), Rötungen, Pickel, trockene Haut, stumpfe, fettige Haare
  • Muffiger Körpergeruch an Händen oder Füßen
  • Pilzinfektionen der Scheide mit / ohne Fluor (Ausfluss), starke Beschwerden vor oder während der Monatsblutung
  • Blasenentzündungen, Prostataentzündungen
  • Alkoholunverträglichkeit
  • Nachlassender Spaß am Sex

ZUSÄTZLICHE VERDACHTSSYMPTOME / HAUPTKRITERIEN BEI KINDERN:

  • Blähungskoliken
  • Windeldermatitis

Was tun, wenn „Pilze“ immer wieder kommen?
„Dysbiosen“ und „Pilze“ können sehr hartnäckig sein!
 
Es kann daher ohne weiteres passieren, dass eine 3-4 wöchige "Anti-Pilz-Therapie und Symbiontenlenkung" nicht sofort zum gewünschten Erfolg führt.
 
Verzweifeln Sie dann bitte nicht, sondern versuchen Sie mit Hilfe dieser Checkliste und Ihrem Therapeuten eventuelle Gründe dafür zu finden.
Nachdem Sie die möglichen Fehler ausgemerzt haben, wird der ersehnten Beschwerdefreiheit nichts mehr im Wege stehen.

Mögliche Fehlerquellen bei der Therapie (siehe unten!):

  • Haben Sie die Medikamente (Tabletten, Dragees, Säfte) regelmäßig eingenommen?
     
  • Haben Sie die Behandlung lange genug durchgeführt?
     
  • Haben Sie die „Anti-Pilz-Diät“ eingehalten?
     
  • Gibt es Hinweise darauf, dass die Pilze eventuell auch in anderen Organen sitzen, von wo aus sie sich immer wieder ausbreiten?
    Z.B.: ständige Blasenentzündungen, Scheidenentzündungen, Spirale, Hautpilze ...
    Hier wirken die rein lokalen Anti-Pilz-Mittel (Mycostatin, Ampho-Moronal u.a) nicht, man muss jetzt auch sog. systemisch wirksame Anti-Pilz-Mittel einnehmen (Sporanox, Diflucan u.a)
     
  • Haben Sie alle nötigen Hygienemaßnahmen getroffen?
    Neue Zahnbürste, Desinfektion der Zahnprothesen, Auskochen von Unterwäsche und Handtüchern.
     
  • Ist Ihr Partner mit untersucht und gegebenenfalls behandelt worden?
    Eine häufiger Ansteckungsweg ist der sog. „ Ping – Pong - Effekt" - von der Frau zum Mann und umgekehrt.
     
  • Gibt es in Ihrem Haushalt Tiere, die als potentielle Infektionsquellen in Frage kommen?
     
  • Haben Sie es vielleicht mit einem besonders widerstandsfähigen Pilz zu tun?
    wie etwa Candida glabrata!
     
  • Haben Sie Zahnersatzmaterialen (Amalgam, Gold, Metallprothesen ...) im Mund?
    Änderungen des elektromagnetischen Feldes (Potential) im Körper (Mund...) können die Wachstumsbedingungen für Keime ("magnetotrophe" Keime, sog. Schmarotzerkeime)  begünstigen.

Was müssen und / oder können Sie noch tun?

  • Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten darüber, ob es Sinn macht, die Behandlung zu verlängern!
     
  • Ist trotz konsequenter Durchführung der Symbiontenlenkung und Einhaltung der Anti-Pilz-Therapie keine entsprechende Beschwerde Besserung eingetreten, dann muss, wenn bereits nicht schon vorher erfolgt, eine sorgfältige "Gastroenterologische Fachuntersuchung" angeschlossen werden. [Ausschluss organischer, entzündlicher, maligner Erkrankungen!, Laktose-Intoleranz, Fruktose- (Malabsorption), Sorbitintoleranz, Glutenenteropathie (Klebereiweiß, Sprue, Zoeliakie)].
     
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass Pilze auch in anderen Organen oder aber in tiefern Schleimhautschichten im Darm sitzen, wo beispielsweise Mycostatin / Ampho-Moronal nicht mehr wirken, besprechen Sie mit Ihrem Arzt eine Anschlusstherapie mit systemisch wirksamen Anti-Pilz-Medikamenten! Z.B.: 50-100mg Diflucan / Sporanox 1x tgl zusätzlich in der letzten Therapiewoche
     
  • Bauen Sie Ihre Darmflora mit Lactobazillen-, Bifidumbakterien- und E-Coli Präparaten auf!
    Z.B.: Darmflora plus Pulver Dr.Wolz, Sanuzella D Darm Kps Dr.Wolz, Omniflora, Infloran, Antibiophilus, Symbiolact Pulver, Symbioflor E.coli. und  Enterococcus etc.
     
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem!
    Mit Vitamin- (bes. Vitamin C, A, E, Beta Carotin) und Mineralstoff-, Spurenelement-Präparaten (Zink, Kupfer, Selen, Chrom), Enzymen (A. I. Enzymes PURE ENCAPSULATION, etc.), Phytopharmaka (HECHT Tibetische Kräutermischung, Echinacea, etc.) und Homöopathika (Lymphomyosot etc.)

 
DIAGNOSTIK einer D Y S B I O S E

Untersuchungsmaterial und Probengewinnung
 
Dysbiosen des Verdauungstraktes (Oro-Gastro-Intestinaltrakt) lassen sich am besten in der STUHLPROBE oder dem SCHLEIMHAUTABSTRICH
kulturell nachweisen. Serologische Methoden können zusätzliche Anhaltspunkte liefern.
 
Pilze und andere Schmarotzerkeime sitzen nicht gleichmäßig im Darm verteilt, sondern bilden Nester.
Auch im Stuhl sind diese Mikroorganismen ungleichmäßig verteilt vorhanden.
 
Um falsch negative Proben zu vermeiden, empfiehlt sich idealerweise folgendes Vorgehen:
 
Vor der Probeentnahme soll die Patientin oder der Patient an drei aufeinanderfolgenden Tagen abends 1 Glas Wasser mit 1-2 Teelöffel Obst- o. Apfelessig trinken (Essig beeinträchtigt die Haftung der Hefen an der Darmwand). Eine ähnliche Wirkung entfaltet Sauerkraut.
Außerdem sollten die Patienten an diesen drei Tagen eine ballaststoffreiche Kost zu sich nehmen.
Bei der Probeentnahme sollte man rund 25mal im Stuhl herumstochern (25 verschiedene Stellen) und so den Stuhl durchmischen.
Erst danach werden ca. erbsengroße Proben von mindestens 8 verschiedenen Stellen entnommen und ins Stuhltransportgefäß gegeben.
Dieses nie zu mehr als zwei Drittel anfüllen, da die Stuhlprobe gären kann (Hefen ...) und dadurch unter Umständen der Verschluss aufgesprengt wird.
 
Die Proben sollten entweder an einem Montag oder spätestens Dienstag entnommen werden und dann sofort per Post ins Labor geschickt werden.
Wenn die Proben an einem späteren Wochentag genommen werden, kann es sein, dass sich der Versand per Post verzögert und die Proben austrocknen und dadurch falsch negative Ergebnisse liefern.

Scoring System Punkte-System bei Verdacht auf oro-gastro-intestinale Dysbiose - "gestörtes Darmmilieu"
 
Je mehr dieser unten angeführten Symptome zusammen auftreten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer „Dysbiose“
oder „Candida – Fehlbesiedelung“ des Verdauungstraktes.

SYMPTOM

PUNKTE ( SCORE )
Modifiziert nach Heizmann / Nolting

Ständig wechselnde Stuhlqualität

3

Blähungen

2

Perianaler Juckreiz

3

Heißhungerattacken auf Süßes und Kohlenhydrate

1

Alkoholunverträglichkeit

1

Genitalmykose, insbesondere
Vaginalymkose, Vulvitis, Balanitis

3

Heuschnupfen, Asthma, atopische Dermatitis

2

Nachweis von Candida im Stuhl

3

Ab 7 Punkten besteht der Verdacht auf eine „Dysbiose - intestinale Candida Infektion".

Dysbiose Behandlung - Die Anti-Pilz-Therapie
 
Es gibt keine einheitliche Behandlung gegen „Pilze“ im Darm.
Die Therapie muss  immer an den jeweiligen Fall individuell angepasst werden.
 
Die Behandlungsdauer richtet sich vor allem danach, wie viele "Schmarotzer" den Patienten plagen und wie zählebig der krankmachende Keim ist.
 
Auch die Art der Medikamente und ihre Dosierung richtet sich danach.
Genauso unterschiedlich reagiert jeder„Pilzpatient“ auf die Behandlung: Der eine könnte schon nach den ersten Tagen Bäume ausreißen, der andere fühlt sich erst einmal schlechter.
 
„Schmarotzer“ sind hartnäckig, aber der Mensch sitzt letztendlich am längeren Hebel, wenn es darum geht, sie wieder los zu werden.
Zum einen entscheiden Wir darüber, was Wir essen - und somit auch über das Gedeihen der Pilze. Zum anderen gibt es sehr wirksame Medikamente
gegen die Schmarotzer.
 
Die Anti-Pilz-Therapie sollte immer eine kombinierte Behandlung sein.
 
1) Anti-Pilz-Diät - „Einfach-Zucker-, Industriezucker freie“ Ernährung
 
2) Antimykotika - Anti-Pilz-Medikamente
 
3) Immunmodulierende Therapie - Stärkung des Immunsystems, der Abwehr mit: Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe,
Spurenelemente, Homöopathica, Ozon-Eigenblut Therapie, Phytopharmaka (Echinacea usw.)
 
4) Symbiontenlenkung - Aufbau der natürlichen Darmflora mit: Bakterienkulturen, Lactobacillus acidoph., L. bifidum,
E.coli, Enterococcus faec. usw.

Hat Ihr Arzt bei Ihnen eine „Dysbiose“ festgestellt, sind sowohl Medikamente als auch eine Ernährungsumstellung erforderlich.
 
Versuchen Sie besser nicht, die Dysbiose oder die „Pilze“ nur mit Diät zu besiegen - es wird Ihnen nicht gelingen.
 
Im Gegenteil:  Sie schaden sich damit möglicherweise mehr, als Sie sich nützen. Ein hungriger „Pilz“ produziert jede Menge schädlicher Substanzen ("Mykotoxine"), um sich unliebsame Nahrungskonkurrenten vom Hals zu halten und Ihr Immunsystem zu schwächen, außerdem animiert er Sie zum Essen.
 
Hungrige Pilze“ werden erst richtig gefährlich:
Fehlt ihnen die Nahrung, wachsen sie durch die Darmwand und zapfen die umgebenden kleinen Blutgefäße an.
Der Zucker im Blut dient ihnen dann als Stärkung. Sind sie einmal dort angekommen, ist ihre Behandlung noch um einiges schwieriger.
 
Den Schaden können Sie nur abwenden, wenn Sie den Schmarotzern nicht nur die Nahrung wegnehmen, sondern ihnen auch gleichzeitig mit Medikamenten den Garaus machen !
 
Die am häufigsten an gewendeten Präparate Mycostatin  (Nystatin), Ampho-Moronal (Amphotericin B) wirken ausschließlich gegen Pilze und schaden weder den nützlichen Darmbakterien noch Ihnen.

Die 1. Woche
Das sollten Sie zu Beginn der „Anti-Pilz-Therapie“ tun.

1) Wechseln Sie Ihre Zahnbürste alle 2 Wochen aus. Oft sitzen Pilze daran und Sie „stecken“ sich immer wieder aufs Neue an.
 
2) Waschen Sie Ihre Unterwäsche, Ihre Handtücher und Waschlappen während der Behandlung bei 95 Grad Celsius.
 
3) Wenn Sie mögen, entleeren Sie zu Beginn der Therapie Ihren Darm mit dem abführenden Glaubersalz (Natriumsulfat) oder mit der Colon-Hydrotherapie. Kaufen Sie anhand der Liste „Günstige Lebensmittel“ (siehe unten) die empfohlenen Lebensmittel ein. Nehmen Sie sich Zeit dafür, es lohnt sich. Eine Anti-Pilz-Diät ist keine Hungerkur !
 
4) Beginnen Sie mit der „Diät“ (modifizierten Ernährung) und der Medikamenteneinnahme gleichzeitig.
 
5) Nehmen Sie die Medikamente kurz nach oder mit den Mahlzeiten.
 
6) Halten Sie sich in den ersten drei Wochen strikt an die Anti-Pilz-Diät.
 
Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Das entlastet den Körper von schädlichen Stoffwechselprodukten absterbender Pilze.
 
Wichtig:
Alle Mühe, den Darm mit Diät und Arzneimittel „pilzarm“ zu bekommen, ist vergebens, wenn die Mundhöhle, kariöse Zähne, platzmangelige Weisheitszähne mit Taschenbildung, Zahnstein, sonstige Zahnfleischtaschen und Zahnprothesen als Pilzreservoir vergessen oder ignoriert werden.

Abhilfe:
Zahnbürste vor der Therapie wechseln, zahnärztlich-, mundhygienische Sanierung, "Entpilzung" der Zahnprothese.
Zähneputzen nach jeder Mahlzeit.


So bieten Sie den Schmarotzern Paroli
  
1) Lassen Sie alles Zuckerhaltige weg, und essen Sie stärkereiche Lebensmittel nur, wenn gleichzeitig reichlich Ballaststoffe darin sind.
 
2) Verzichten Sie in den ersten Wochen auf Früchte und auf alle Produkte daraus - selbst wenn auf der Packung mit dem Wort „ zuckerfrei “ geworben wird.
 
3) Essen Sie in den ersten Wochen Ihrer Pilzbehandlung morgens ein echtes zuckerfreies Haferflocken- o. gemischtes Müsli* anstelle von Brot.
 
4) Halten Sie sich an Gemüse. Mindestens einmal täglich sollte je eine große Portion gegartes und / oder rohes Gemüse auf den Tisch kommen.
 
5) Machen Sie in den ersten Wochen um alles Alkoholhaltige einen Bogen. Später können Sie ab und zu ein Glas trockenen Wein trinken. Bier und Schnaps bleiben tabu, bis die Pilze endgültig verschwunden sind.

 


Das „ANTIPILZMÜSLI“*

Zutaten-Beispiel für ca. 25-30 Portionen:

 75 g ungeschälte Mandelkerne
 75 g Cashewkerne
 50 g Sonnenblumenkerne
 75 g Kürbiskerne
175 g geröstete Sojakerne
150 g Weizenkleie
200 g Haferkleieflocken
150 g geschrotete Leinsaat
100 g Milchzucker
250 g kernige Haferflocken
100 g Roggenflocken
150 g Gerstenflocken
200 g Weizenflocken

  • Mandeln, Cashew-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne grob hacken und in eine große Schüssel geben. Sojakerne, Weizen- und Haferkleie, Leinsaat, (evtl. Milchzucker) und alle Flocken zufügen.
     
  • Alle Zutaten gut durchmischen und in fest schließende Dosen oder Gefrierbeutel füllen.
    Das Müsli kühl und dunkel aufheben, damit es nicht an Nährstoffen verliert oder gar ranzig wird.

Wer empfindlich ist oder eine Zutat nicht mag, lässt diese selbstverständlich weg!
 


Günstige Lebensmittel
(während der Behandlung)

Milchprodukte

  • Naturjoghurt mit lebenden Kulturen
  • Quark in allen Fettstufen
  • Schichtkäse
  • körniger Frischkäse
  • Trinkmilch
  • Dickmilch
  • Echter Kefir
  • Buttermilch
  • alle Sorten Sahne und Creme fraiche
  • ungesüßte Molke
  • Schnitt-, Schmelz- und Weichkäse

Eier

  • frische Eier in jeder Form
  • Eiklar und Eigelb

Gemüse

  • alle frischen und tief gefrorenen Gemüse vor allem:
    Knoblauch Zwiebeln, Porree, Rettich, Meerrettich, Garten-/ Brunnenkresse
  • Hülsenfrüchte, getrocknet oder aus der Dose
  • Sauerkonserven, die ohne Zucker eingelegt sind.
  • Milchsaure Gemüse z.B.: Sauerkraut, Bohnen
  • Ballaststoff-Flocken aus Zuckerrüben

Getränke

  • Reines u. frisches Quellwasser
  • Evtl. Diätlimonade mit Süßstoff - ohne Zuckerzusatz
  • Evtl. Cola-Getränke mit Süßstoff
  • Bohnenkaffee oder Landkaffee
  • schwarzer Tee und Kräutertees
  • Mineral- und Heilwasser
  • Gemüsesäfte ohne Zuckerzusatz

Nährmittel und Kartoffelprodukte

  • alle Getreide als ganzes Korn oder als Schrot, Vollkornmehl oder -grieß
  • Hafer-, Weizen-, Roggen- und Hirseflocken
  • Hafer- und Weizenkleie
  • Kartoffeln
  • Pommes frites
  • Kartoffelchips

Sojaprodukte

  • Tofu (Sojaquark )
  • Sojamilch
  • Sojamehl, -granulat und -flocken
  • Sojafleisch und -wurst

Suppen, Binde- und Würzmittel

  • klare Brühen und Bouillons
  • klare Suppen
  • Fonds aus dem Glas
  • zuckerfreier Senf; zuckerfreie Mayonnaise
  • Zucker- und stärkefreies Ketchup
  • Essig (keinen Balsamessig )
  • reines Kakaopulver
  • natürliches Zitronenaroma
  • natürliches Mandelaroma
  • synthetische Backaromen
  • Gelatine
  • Kohlenhydratfreie pflanzliche Bindemittel wie z.B. Biobin oder Nestargel

Süßes ("Folgendes nur dann erlaubt, wenn sie wirklich ohne "Süße" nicht leben können")

  • Kohlenhydratfreie Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam
  • Milchzucker (Cave: Laktoseintoleranz!)

Fleisch und Wurstwaren

  • Fleisch von Geflügel, Wild, Kaninchen, Lamm, Rind und Schwein
  • Frischwurst
  • Schinken
  • Rauchfleisch
  • zuckerfreie Dauer- und Streichwurst

Brot/Backwaren

  • Sauerteig-, Roggen Vollkornbrot ohne Malzzusatz, ballaststoffangereichertes Sauerteig Brot ohne Malzzusatz
    z.B.: Kleiebrot
  • Ungesüßte Vollkornkekse
  • Vollkorn-Knäckebrot

Fisch und Krebstiere

  • alle Meeres- und Süßwasserfische
  • Austern und Miesmuscheln
  • Tintenfisch oder Calamari ohne Panade
  • Krabben, Shrimps, Hummer und andere Krebstiere
  • Fischkonserven im eigenen Saft und in Öl


Tausende von unterschiedlichen Lebensmitteln stehen uns beim täglichen Einkauf zur Wahl.
Zwischen den Waren aus den Supermärkten, grünen Läden und Reformhäusern können wir aussuchen,
was wir mögen, was uns bekommt und was zur "Anti-Pilz-Diät" passt.
 
Essen Sie nur Lebensmittel, die neben Stärke auch viele Ballaststoffe liefern.
Dann haben die „Schmarotzer-Keime“ das Nachsehen.

Ballaststoffreiche Lebensmittel sättigen gründlich und für lange Zeit.
 
Ballaststoffreich sind: Hülsenfrüchte, Erbsen, Bohnen, Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen, Getreide und Gemüse
 
Derbe Ballaststoff reiche Kost wirkt wie eine Bürste: Ihre groben Partikel schrubben die „Pilze“ regelrecht weg.
 
Fette und Öle

  • kalt gepresste Pflanzenöle. Z.B. Oliven-, Nuss-, Lein-, Rapsöl
  • raffinierte Pflanzenöle (Cave: Trans FS)
  • Margarine, Halbfettmargarine
  • Butter, Butterschmalz
  • Schweine- und Gänseschmalz

Beim Kochen und Backen können Sie den Ballaststoffgehalt Ihrer Lieblingsgerichte durch Zugabe von Getreidekleie erhöhen.
 
Ballaststoff-Sorten: a)
die unlösliche faserstoffreiche Weizenkleie b) die lösliche quellstoffreiche Haferkleie
 
Für „Getreide-Allergiker“ (Zöliakie, Sprue) empfehlen sich: c) die glutenfreien
Rüben-Ballaststofflocken

Ganz gleich, welche Sorte Ihnen am besten schmeckt und bekommt, verwenden Sie jeweils nur 1-2 Löffel in einem Gericht. Dann verändert sich der gewohnte Geschmack kaum.

Wichtig: Wer ballaststoffreich isst, muss viel trinken!
 
Nüsse und Samen

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Cashewnüsse
  • Paranüsse
  • Erdnüsse
  • Sonnenblumenkerne
  • Sesam
  • Leinsamen
  • Mohn
  • Kürbiskerne
  • Kokosflocken
  • ungesüßtes Nuss Mus aus dem Reformhaus

Zu Beginn unseres Jahrhunderts galten die unverdaulichen Substanzen -„Ballaststoffe“- als überflüssiger Ballast, von dem man annahm, dass er den Körper durch zusätzliche Verdauungsarbeit schwäche. Nicht zuletzt deshalb wertete man grobes dunkles Mehl und derbe Gemüsesorten wie Hülsenfrüchte und Kohl als Arme-Leute-Essen ab.
 
Erst nachdem gegen Ende der siebziger Jahre englische Forscher einen Zusammenhang zwischen allzu verfeinerter Nahrung und Zivilisationskrankheiten gefunden hatten, nahmen sich auch die Ernährungsfachleute des Themas an.
 
Mehltypen / Sorten:
 
Für unsere Anti-Pilz-Diät ist nicht jedes Mehl geeignet. Dunkle kleiehaltige Sorten sind günstig (Kleie = die Getreidehüllen die beim Mahlen zurückbleiben), denn sie enthalten mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe als weißes Küchenmehl.
 
Das richtige Mehl verwenden:
Eine Typennummer auf der Mehltüte gibt Auskunft über die Backeigenschaften und den gesundheitlichen Wert des Mehls.
 
Unsere am häufigsten verwendeten Kuchenmehle haben auf der Packung die Angabe Type 405 oder Type 550.
Solche Mehle beinhalten nur den rein weißen Teil, den Mehlkörper. Pathogene Pilze machen sich über Lebensmittel aus weißem Mehl fast genauso gern her wie über süße Sachen.
 
Meiden Sie daher "Weißmehl und Weißmehlprodukte", und nehmen Sie statt diesen ausschließlich Vollkornmehl zum Kochen und Backen, denn es hat nicht nur einen höheren Nährwert, sondern wird durch ihre zusätzlichen Ballaststoffe von pathogenen Pilzen schlechter ausgenutzt.
 
Auf der Verpackung steht beim Vollkornmehl keine Typenzahl, denn der Müller zerkleinert das komplette Korn zu Mehl.
 
Für eine Anti-Pilz-Diät eignet sich daher am besten ein Marken Vollkornmehl. Es kann auch Weizenmehl Type 1700 oder Grahammehl verwendet werden.
 
Es geht auch ohne Bäckerhefe:
 Pilzpatienten berichten hin und wieder, dass sie Lebensmittel , in denen „zahme“ Edel- Hefen und Schimmelpilze stecken, nicht vertragen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihnen diese Lebensmittel nicht bekommen, dann lassen Sie sie einfach weg.
 
Hefefrei backen und kochen:
Wenn Sie auf Bäckerhefe empfindlich reagieren, dann probieren Sie erst einmal aus, ob Ihnen Sauerteigbrot bekommt,
denn Sauerteig besteht neben Milch- und Essigsäurebakterien aus wilden Hefen. Es könnte also durchaus sein, dass
 Sie auch Sauerteigprodukte nicht vertragen. Auch Knäckebrot wird sehr oft mit Sauerteig oder Hefe hergestellt.

 

Falls Sie überempfindlich auf "hefehaltige Produkte" reagieren, hier ein Rezeptbeispiel für ein
 
Hefefreies Vollkornbrot
(Zutaten für ein Brot mit ca. 16 Scheiben)

   200g Grahammehl

   225g feines Weizenvollkornmehl,
   75g Haferflocken,
   1 TL Natron
   1 TL Salz

   1 Löffelspitze Vitamin C

   etwa 500ml Buttermilch

  1. Beide Mehlsorten, Flocken, Natron und Salz mischen.
    Das Vit. C-Pulver in der Buttermilch auflösen.
  2. So viel Flüssigkeit zum Mehl geben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Dafür die Milch in die Mitte geben und mit einer Gabel verrühren.  Der Teig sollte so feucht sein, dass er leicht zusammenhält und eine gleichmäßige Konsistenz bekommt.
    Der Teig darf nicht wie ein Hefeteig geknetet werden.
  3. Einen flachen, runden Laib formen, auf eingefettetes Backblech setzen, kreuzförmig einschneiden und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten backen.

TIP: Anstelle von Buttermilch können Sie auch MOLKE nehmen. Falls Sie statt Natron BACKPULVER verwenden, benötigen Sie keine Säure, können frische Milch nehmen und das Vitamin C weglassen
 


Lebensmittel, die Sie während der Therapie meiden sollten!
 
Bei einer Dysbiose oder Pilzerkrankung müssen alle zuckerhaltigen Lebensmittel für einige Wochen bis Monate
vom Speisezettel verschwinden. Keine Angst, die ausgegrenzten Lebensmittel schränken Ihren Speisezettel nicht so sehr ein, dass es Ihnen an Nährstoffen mangeln könnte.
 
Im Gegenteil:
Wer sich an die Liste hält, lebt gesund und entlastet den Körper.
 
Fleischwaren

  • Dauerwurstsorten, die mit Zucker oder Honig verarbeitet sind. Siehe Zutatenliste!

Fisch

  • Fischkonserven mit Saucen
  • paniertes Fischfilet
  • frittierter Fisch in Panade
  • Fischmarinaden

Fette

  • Brat- und Backfette mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren wie z.B. Kokosfett

Getränke

  • alle Sorten Bier
  • Weine und Aperitif- Getränke
  • Liköre und Schnäpse
  • Limonaden und Cola Getränke mit Zucker
  • gesüßte Milchmischgetränke

Saucen/Würzen

  • stärkehaltige Saucen in Pulver- oder Pastenform
  • zucker- und / oder stärkehaltiges Ketchup
  • flüssige Fertig-Saucen mit Zucker und / oder Stärke
  • Sojasaucen
  • Hefe-Extrakt

Obst und Fruchtprodukte

  • frische und tief gefrorene Früchte
  • gezuckerte und ungezuckerte Säfte
  • Fruchtnektar, Sirup und Fruchtsaftgetränke
  • Frucht-Dicksäfte
  • gezuckerte und ungezuckerte Obstkonserven
  • Rosinen und andere Trockenfrüchte
  • alle Sorten Konfitüre
  • Apfel- und Birnenkraut
  • Fruchtjoghurt und ähnliche Milchprodukte mit Fruchtzusatz.

Süßes

  • Haushaltszucker
  • brauner Zucker, Farin (Staub-, Mehlzucker) und Rohrzucker
  • getrockneter Zuckerrohrsaft
  • Kandis
  • Traubenzucker
  • gesüßte Nussprodukte
  • Süßwaren wie Bonbons, Schokolade, Marzipan und Riegel
  • Lakritz und zuckerhaltige Hustenbonbons
  • Zuckerrüben u. Ahorn Sirup, Honig
  • Instant-Kakaopulver
  • Süßstoffmischungen mit Zuckeranteil wie z.B. Streusüße
  • Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Fruchtzucker, Sorbit, Xylit
  • Eiscreme, auch Diabetiker Eis
  • Diät-Süßwaren für Diabetiker
  • Diabetiker-Kuchen

Nährmittel und Kartoffelprodukte

  • helles Weizenmehl Type 405, 550 und 1050
  • helles Roggenmehl
  • Brötchen u. Fladenbrote
  • Speisestärke, Sago
  • Weißreis und Vollkornreis
  • Hart- und Weichweizengrieß
  • Kartoffelpüreepulver
  • Pulver für Fertig-Klöße
  • Cremesuppen
  • Tomatensuppen und -saucen
  • Saucenbinder u. Instantsaucen
  • Gesüßte Müslimischungen
  • geröstete, gesüßte Kleieprodukte
  • Müslimischungen mit Trockenfrüchten oder Rosinen
  • Kuchen und Gebäckmischungen
  • Dessert- bzw. Puddingpulver
  • Sahnefestiger
  • Weizenkeime


Aus: Wolfgang R. Heizmann, Siefried Nolting: „Candida – Intestinaltrakt – Immunsystem – Allergie“ PROMEDICO 1999
Siegfried Nolting: „ Mykosen des Verdauungstraktes“ Unter Mitarbeit von Bernd Guzek, und Reinhard Hauss, MEDI 1994 Labor DRES.HAUSS
 


Aus: Gero Beckmann, Andreas Rüffer: „Mikroökologie des Darmes“ SCHLÜTERSCHE Verlag 2000


Siehe auch:
Mikrobiologische Therapie >>>>

 Colon Hydro Therapie >>>>

Literatur:
Manimozhiyan Arumugam, Jeroen Raes, Eric Pelletier et al: "Enterotypes of the human gut microbiome" Nature 473, Pages: 174–180.
Date published: 12 May 2011

Gabi Guzek, Elisabeth Lange
: „Pilze im Körper- Krank ohne Grund? - Das Selbsthilfebuch gegen eine heimtückische Krankheit, die uns die Lebenskraft raubt“ SÜDWEST 1994, „Kursbuch - Pilze im Körper - Krank ohne Grund? – Pilzinfektionen erkennen und heilen, durch gesunde Ernährung vorbeugen“ WELTBILD 2005
Doris Rapp: Ist das Ihr Kind? – hyperaktiv, ständig krank, antriebslos, launisch, immer müde, aggressiv - Versteckte Allergien aufdecken und behandeln – Ein Selbsthilfebuch“ MEDI 1996
Maximilian Ledochowski (b.1956, FA f. Innere Medizin, Ibk): "H2-Atemteste“ 2008, „Laktoseintoleranz und Milchunverträglichkeit“ 2008, „Brot-, Gluten- und Getreideunverträglichkeiten“ 2008 VERLAG LEDOCHOWSKI, Akademie für Ernährungs-medizin, Innsbruck; „Wegweiser Nahrungsmittelintoleranzen: Wie Sie ihre Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben“ TRIAS 2009
ÖAZ Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie: www.zoeliakie.or.at/
DZG Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V.: www.dzg-online.de/
Volker Rusch: „Freunde Bakterien oder Feinde ? URANIA 1999, “ Sonderdruck aus „Eigenbluttherapie und andere autologe Verfahren“ von Dr. med. Wolfgang Gedeon; „Mikrobiologische Therapie mit Autovakzinen“ Haug 2000
Gero Beckmann, Andreas Rüffer: „Mikroökologie des Darmes – Grundlagen – Diagnostik - Therapie“ SCHLÜTER Verlag 2000
Wolfgang Kneifel (Prof.DI.Dr., Bodenkultur Wien), Konrad Domig (DI, Bodenkultur Wien): „Mikrokosmos Leben“ Gutenberg-Werbering GmH, Linz, Copyright MULTIKRAFT PICHL/WELS
H. Bräuer, J. Bienenstock, R. H. Stead:
„Mukosa- Immunologie - Perorale Immunisierung“ SYNKYO PHARMA GmbH 2002
Burkhard Schütz: „Hefepilze - Ein Kompendium hefepilzbedingter Erkrankungen –Pathogenese- Klinik- Diagnostik- Therapie“ Institut für Mikroökologie Herborn 1994
Dr. med. Kerstin u. Dr.rer.nat. Volker Rusch: „Mikrobiologische Therapie-Grundlagen und Praxis“ HAUG 2001
Volker & Kerstin Rusch: „ „Mikrobiologische Therapie mit Autovakzinen"
L. Schulze, U.Sonnenborn, J.Schulze: „Darmflora und chronisch entzündliche Darmerkrankungen“, „Darmflora und Reizdarmsyndrom“ ANG  (Alfred Nissle Gesellschaft) 2002 PASCOE
Gießen: „Das intestinale Immunsystem und seine Stimulation durch Symbiontenlenkung“ H. u. H. F. Herget 9.Auflage 2000
Peter Buchmann: „Lehrbuch der Proktologie“ HANS HUBER 2002
Alfons u. Wolfgang Grüger: „Therapie mit hämolytischem Eigenblut-Indikation und Technik“ REICHL1992
Harald Krebs: „Eigenbluttherapie –Methodik, Indikation und Praxis“ JUNGJOHANN 1992
Victor Höveler: „Eigenbluttherapie-Eine Fibel für die Praxis“ HAUG 1993
Volker Rusch,P. J.Heidt, T.Midtvedt, E.Norin: „Mikroökologie und Therapie, Microecology And Therapy“ HERBORN LITTERAE 1999
Volker Rusch, P.J. Heidt, P.Nieuwenhuis, D.van der Waaij: „Intestinal Translocation-Old Herborn University Seminar Monograph 14“HERBORN LITTERAE 2001
Siegfried Nolting: „ Mykosen des Verdauungstraktes“ Unter Mitarbeit von Bernd Guzek, und Reinhard Hauss, MEDI 1994 Labor DRES. HAUSS 4.Eckernförder Therapietage: „Mykologie-Umweltmedizin-Orthomolekulare Medizin“ MEDI 1996
Jost Dumrese: „Pilzdiagnostik in der Praxis-was leistet die Serologie bei Mykosen des Magen-Darm-Traktes?“ Ralf Reglin 1997
D. Ottendorfer, K. Zimmermann: „Mikrobiologische Therapie-Wirkung bei allergischen Erkrankungen“ Forum Medizin 1998
C. Schöllmann, K. Zimmermann: „Intestinale Mikroflora und Immunsystem – Physiologische Darmbakterien modulieren die Abwehrkräfte des Organismus“ Forum Medizin 1997
Jost Dumrese: „Pilzdiagnostik in der Praxis“ Jutta Rost: „ Die Candida-Mykose-eine Pilzerkrankung mit vielen Gesichtern“
R.Collier: „Wie neugeboren durch Darmreinigung“ Thomas Schultz-Wittner (Hrsg): „Das Buch der ganzheitlichen Darmsanierung - Gesund durch Colon-Hydro-Therapie" fit fürs Leben Verlag 1997
Manfred A. Ullrich: „Colon-Hydro-Therapie – Chronische Krankheiten durch Darmsanierung heilen“ Oesch Verlag, 9. Auflage, 2002
Dr.John H.Tilden: „Mit Toxämie fangen alle Krankheiten an – Heilung ohne Medikamente“ (Toxemia -The Basic Cause of Diesease) WALDTHAUSEN 2001 8.Auflage
Erich Rauch: „Diagnostik nach F. X. Mayr - Kriterien des Krankheitsvorfeldes, der Gesundheit und Krankheit“ Haug1990, „Die Darmreinigung nach Dr.med.F.X. Mayr“ Haug 1992, „Die F. X. Mayr-Kur ...und danach gesünder leben“ Haug1991, „Blut- und Säfte-Reinigung - Milde Ableitungskur“ Haug 1991, „Autosuggestion und Heilung“ Haug 1990 „Natur-Heilbehandlung der Erkältungs-und Infektionskrankheiten“ HAUG 1991
Karl Schmiedecker: „Gesundung und ihr Training“ VERLAG NEUES LEBEN Bad Goisern 1971, 2. Auflage