Orthomolekulare Medizin VITALSTOFFMEDIZIN ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
(Freiheit von Zusatz- und Konservierungsstoffen) macht erst ein „qualitatives und sicheres“ Nahrungsergänzungsmittel. Leider kann der
„Laie“
aus dem Überangebot nicht mehr sicher
entscheiden, was gut und was weniger gut ist. Nahrungsergänzungsmittel kommen in der Regel aus hoch technisierten Betrieben, die zur Kostenminimierung jedes erdenkliche Mittel einsetzen. Es werden Tabletten und Dragees ohne Rücksicht auf deren Verträglichkeit, Resorption (Aufnahme aus dem Dünndarm), Verdaubarkeit usw. mit Zusatzstoffen, Antihaftsubstanzen, Farbstoffen, Aromen, usw. produziert. Daher: Achten Sie auf die Qualität, Sie haben auf Dauer mehr davon! Siehe: Hypoallergene Herstellung von Nahrungsergänzungen DDr. Siegfried Schlett pdf >>>>
Qualitäts-Check von Nahrungsergänzungsmittel
persönlicher Vitalstoffbedarfstest - Check-up pdf >>>> [ modifiziert und entnommen aus: Hans Wilhelm Müller Wohlfahrt: „So schützen Sie Ihre Gesundheit – Mehr Lebensqualität mit meinem Sofort-Programm gegen Freie Radikale“ ZABERT SANDMANN 2003]
Der Begriff „orthomolekular“
ist griechisch-lateinischer Herkunft und bedeutet soviel wie
„richtige Moleküle“.
Der amerikanische Doppel- Nobelpreisträger
Prof. Dr. Linus Pauling
(1901-1994; Nobelpreis für Chemie 1954, Friedensnobelpreis 1963),
der seit vielen Jahrzehnten als Vitaminforscher tätig war, prägte
diesen Ausdruck.
In einem 1968 veröffentlichten Artikel
der Zeitschrift „Science“ definierte er die Orthomolekulare Medizin
folgendermaßen:
Anlass für Linus Pauling, sich mit den
Mikronährstoffen und ihrer Anwendung in der Medizin eingehend zu
befassen,
war nach eigenen Worten die Verärgerung darüber,
dass in den sechziger Jahren die Ernährungswissenschaft stagnierte
und neue Entdeckungen der Biochemie, Molekularbiologie und Medizin ignoriert
wurden, wie dies auch die meisten Ärzte taten. Die richtigen Moleküle (Vitalstoffe) in der richtigen Dosierung (Menge), zur richtigen Zeit und richtigen Dauer sind das entscheidende Rezept für eine optimale Gesundheit. Mit diesen Vitalstoffen sind VITAMINE, MINERALSSTOFFE, SPURENELEMENTE, AMINOSÄUREN, FETTSÄUREN, WASSER und bestimmte PFLANZEN-WIRKSTOFFE gemeint, Körper eigene bzw. in der Nahrung enthaltene Stoffe, ohne die die vielen komplexen Stoffwechselvorgänge in unserem Organismus nicht ablaufen könnten. Rund 100 solcher Nährstoffe haben Ernährungswissenschaftler bis heute gefunden. Fehlen dem Körper diese Stoffe ganz oder teilweise, ist auf Dauer kein gesundes Leben möglich. Daher ist eine richtige, sinnvolle Ernährung eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes und schaffensreiches Leben. Menschen haben unterschiedliche Vitalstoffbedürfnisse! Prof. Roger L. Williams (1893-1988, USA), der Entdecker zweier B-Vitamine (Folsäure, Pantothensäure), entwickelte das Konzept der „biochemischen Individualität“, ein fundamentales Prinzip der orthomolekularen Medizin.
Faktoren, die dazu führen,
dass der Nährstoff- und Vitalstoffbedarf
Krankenhausessen enthalten nur einen Teil der Vitalstoffe, die wir brauchen. vitalstoffarmen Nahrungsprodukten
Vitalstoffgehalt enorm
Unsere Nahrung enthält heute nicht mehr so viele Inhaltsstoffe wie noch zu Großmutters Zeiten. Mangelernährung trotz "übervoller Teller" kommt zustande durch:
Zu geringe Zufuhr von Mikronährstoffen
wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw. Zu "wenig" Ballaststoffe und schützende
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Abnahme des Anteils pflanzlicher,
besonders frischer Kost Nährstoff- und Nährwertverlust
der Grundnahrungsmittel wie bei Weißmehl, geschälter
Reis, Zucker. Wertlose und abträgliche
Lebensmittelbestandteile (gehärtete Fette, trans-Fettsäuren). Belastung durch Schadstoffe und
Zusatzstoffe. Bildung schädlicher und toxischer
Stoffe, z.B. bei zu heißem Braten von Fleisch.
Es ist also kein Wunder, dass die Ernährungsbedingte Gesundheit so vieler Menschen in Gefahr ist! Wenn wir 65 Jahre alt sind, haben wir etwa 50 Tonnen Nahrungsmittel und Getränke zu uns genommen, verdaut und verstoffwechselt.
Lebenslange schlechte Eßgewohnheiten
haben großen Einfluss auf Gesundheit und Alterungsprozess. 5 - 8 Portionen Obst, Salat oder Gemüse, über den Tag verteilt. Diese Forderung gilt für gesunde Erwachsene und nicht für Personenkreise, die aufgrund ihrer besonderen Situation ihres Körpers einen erhöhten Bedarf haben - wie Schwangere, Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke. Aber auch dies erscheint vielen Menschen nicht umsetzbar. Wir schaffen im Mittel allenfalls 2-3 Portionen täglich und etwa ein Fünftel der Bevölkerung nur eine Portion in der Woche! Dabei entspricht diese "Zauberformel" etwa der mediterranen Kost (Kost im Mittelmeer Raum) mit hohem Verzehr von viel antioxidantienhaltigem Gemüse und Obst und zusätzlich vorwiegend Fett (einfach ungesättigte FS) in Form von kalt gepressten Olivenöl und Rapsöl. Eine vernünftige Ernährung und sinnvolle Substitution mit Vitalstoffen (hypoallergene Nahrungsergänzung) kann uns helfen, gegen Krankheiten vorzubeugen und die negativen Auswirkungen einer Fehlernährung bis zu einem gewissen Grad auszugleichen um ein langes und gesundes Leben führen zu können.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass
bei Zivilisations- und Stoffwechselkrankheiten aller Altersgruppen diverser Ernährungsgesellschaften, dass eine Mikronährstoff- oder Vitamin-Supplementation nicht erforderlich wäre. Schließlich hätten wir eine verbesserte Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie würde Vitamine zusätzlich anreichern und unsere Lebensmittel seien die vitaminreichsten, die es je gab. Diese Aussagen sind falsch! Erstens basieren sie auf überholten Referenzwerten und der falschen Annahme, dass "normale" Serumkonzentration mit einer ausreichenden Vitaminversorgung gleichzusetzen ist. Zweitens werden der individuelle Bedarf und die Bedarfsdeckung völlig außer Acht gelassen und drittens berücksichtigen sie nicht den aktuellen Wissensstand. Eine internationale Expertengruppe publizierte 2001 in der Zeitschrift "Mutation Research" den aktuellen Wissensstand über Mikronährstoffe. Ihre Aussagen basierten auf Placebo kontrollierten Studien bei Gesunden - wohlgemerkt gesunden Personen! Sie ermittelten die Schwellendosis an Mikronährstoffen pro Tag, bei deren Unterschreitung verstärkt Schäden im Erbmaterial auftraten. Zusammengefasst folgerten sie: 1.) Die derzeitigen Zufuhrempfehlungen für Vitamine, Spurenelemente und Mineralien werden nach wie vor traditionell von den Tageseinnahmen abgeleitet, die eine sichtbare Mangelkrankheit verhindern. Dieser Standpunkt sei wissenschaftlich nicht mehr haltbar, das wesentlich höhere Mengen für die Genomstabilität erforderlich sind. 2.) Es gibt ca. 40 Mikronährstoffe, die der Mensch unbedingt benötigt. 3.) Über kombinierte Defizite an Mikronährstoffen und ihre klinischen Auswirkungen gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen, obwohl diese in der Praxis alltäglich sind. 4.) Wenig ist bekannt über Mikronährstoff-Bedarf und Genomstabilität der Mitochondrien Wir sind noch weit vom Verstehen des biologischen Lebens entfernt. Reduktionistisches Denken hemmt den Erkenntnisprozess. Jugendliche ernähren sich heute anders. Ältere und kranke Menschen essen wenig und nehmen Medikamente ein, die wiederum Mikronährstoffe verbrauchen." Aus: Bodo Kuklinski (b.1944, FA innere Medizin, Umwelt- und Nährstoffmedizin): „Das HWS-Trauma. Ursache, Diagnose und Therapie“ Seite 175/176, AURUM 3.Auflage 2008 (2006) In den letzten 30 Jahren hat sich das Lebensmittelangebot explosiv vergrößert. Immer mehr industriell gefertigte, Natur entfremdete Nahrung wird auf dem Lebensmittelmarkt angeboten. Um die Nahrung auch für lange Transportwege haltbar zu machen und um sie dem Konsumenten möglichst attraktiv und verführerisch anbieten zu können, wird eine Vielzahl an Lebensmittelzusatzstoffen, wie Konservierungsmittel, Aromastoffe, Farbstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Pökelsalze usw., verwendet.
In Massentierhaltung verwendete Hormone
und Antibiotika, der Intensivlandbau, neue Lebensmitteltechnologien,
agrarchemischer Einsatz von Herbiziden, Pestiziden oder Insektiziden,
belasten unsere Nahrung. Diese Gegebenheit hat die Forschung wachgerüttelt und zur Entstehung einer „Nähr- und Vitalstoffwissenschaft“ beigetragen. An gesunden, gut ernährten Versuchstieren haben Biochemiker künstlich Nährstoffmängel erzeugt und die dadurch entstehenden Krankheitsbilder durch Zugabe der entsprechenden Nährstoffe wieder geheilt. Diese Ergebnisse wurden laufend in Fachzeitschriften veröffentlicht, aber zunächst wenig beachtet. Erst als Ärzte diese Versuche an Menschen durchführten und Erfolge erzielten, wurde das Interesse zunehmend größer. Diesbezügliche umfangreiche Literatur geht bis in die 30er Jahre zurück. 1936 wurde in Deutschland von Prof. Dr. med. Wilhelm Stepp (1882-1963, Direktor der I. Medizinischen UNI Klinik München) die sog. „Vitamintherapie“ propagiert. Er schreibt im Vorwort seines Buches „Die Vitamine und ihre klinische Anwendung“: „Wohl kein anderer Zweig der medizinischen Forschung hat eine so stürmische Entwicklung erlebt wie die Lehre von den Vitaminen in den letzten Jahren. Wir sehen heute in diesen Substanzen nicht nur lebensnotwendige Bestandteile der Nahrung, die dem tierischen und menschlichen Organismus für die Lebensvorgänge in jeder einzelnen Zelle ebenso unentbehrlich sind wie für die Zusammenarbeit der Organe und Organsysteme, sondern darüber hinaus Stoffe, an die das Geschehen in der lebendigen Welt schlechthin gebunden ist. Wenn es erlaubt ist, dem Wort Pflügers „Ohne Eiweiß kein Leben“ das Wort an die Seite zu stellen „Ohne Vitamine kein Leben“, so mag man ermessen, was es bedeutet, dass es in den letzten Jahren gelungen ist, in der Aufklärung des chemischen Baues der Vitamine vorwärts zu kommen. Der Vorteil, dass man daran gehen kann, nun mit reinen Stoffen zu arbeiten, liegt klar vor Augen. Die Möglichkeit ihrer pharmakologischen und toxikologischen Prüfung ist gegeben. Die Frage der Dosierung kann eindeutig beantwortet werden. Darüber hinaus ist man in der Lage, die Vitamine auf Heilwirkungen zu untersuchen, die über ihre Eigenschaften als Ergänzungsstoffe hinausgehen... Ihre Bedeutung für den Arzt, der die Vitamine zu Heilzwecken verwenden will, ist nicht zu bestreiten.“ Schon 1784 schrieb Johann Gottfried Essich [1744-1806; Arzt in Augsburg; Schriftsteller; Krankenseelsorger; Prediger; „Doktor der Arzneywissenschaft und Mitglied des medicinischen Kollegius in Augsburg“]: „Daß die meisten Menschen die Nahrungsmittel nicht dazu anwenden, wozu sie gebraucht werden sollten, ist gewiß sehr bedauernswürdig. Aber es ist noch weit mehr zu bedauern, daß es viele Aerzte giebt, die sich nicht die geringste Mühe geben die Eigenschaften der Speisen und Getränke zu erforschen, und ihre Bestandtheile und Wirkungen recht kennen zu lernen. Es ist ein ganz unverzeihlicher Fehler, daß sie die Diätetik, die doch mit der ausübenden Arzneykunst so genau verbunden ist, so sehr vernachläßigen und gering schätzen. Dieß ist aber auch die Ursache, daß man so viele widersprechende Urtheile hört, da der eine Arzt diejenigen Nahrungsmittel als schädlich verwirft, die der andere in einerley Falle für gesund hält. Daher kommt es, daß die Aerzte, wegen dergleichen entgegengesetzten Meynungen, sich dem Gespötte der Leute aussetzen.“
Gesund und fit: Die ausgewogene Zusammensetzung der Nahrung macht’s! Fehlt Eiweiß (Protein) - als Fleisch, Milchprodukte, Ei, Fisch, glutenfreie und lektinarme Getreidesorten (Reis, Hirse) - im Ernährungsplan, geht es in erster Linie nicht den Fettpölsterchen an den Kragen, sondern dem körpereigenen Eiweiß: Statt des ungeliebten Hüftspecks schwinden die Muskeln. Aber gerade jene sorgen für einen straffen Bauch und kräftige Arme und Beine, letztlich also für eine „schöne“ gesunde Figur. Idealerweise sollte beim Abnehmen möglichst viel Energie aus dem Fettabbau stammen. Das funktioniert nur dann, wenn die „Schlankheitskost“ aus wenig kohlenhydratreichen Dickmachern (Kuchen, Süßigkeiten, Industriezucker usw.) aber möglichst höherwertigen Kohlenhydraten (Stärke) - wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, "Vollkornbrot" - besteht, in deren „Feuer“ die Fette verbrennen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das L-Carnitin Eine Aminosäure, mit hohem Anteil in Muttermilch, Stutenmilch und Lammfleisch; L-Carnitin ist besonders wichtig für die Körper-Muskelzellen und die Herzmuskelzellen; schützt vor Herz-Kreislauf Erkrankungen. L-Carnitin sorgt dafür, dass die Freien-Fettsäuren, als „Energiespender“ auch in die „Kraftwerke“ (Mitochondrien) der Zelle gelangen können. Dort kommt eine weitere vitaminähnliche Substanz -Co-Enzym Q10 (Ubichinon) zum Tragen. Dieser Stoff ist für den optimalen Sauerstofftransport (O2) in die Kraftwerke der Zelle verantwortlich, (Energieproduktion (ATP) in den Mitochondrien, Radikalfänger) dadurch können die vom L-Carnitin herangeschafften "Fett-Energiesubstanzen" bestens verbrannt werden. Zur Fettverbrennung braucht der Körper neben körperlicher BEWEGUNG auch bestimmte NAHRUNGSBESTANDTEILE, die den Stoffwechsel aktivieren: Besonders die B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B9, B12) und Vitamin C, die Spurenelemente Jod, Zink, Magnesium, Chrom, Mangan und die essentiellen Aminosäuren. Nur mit deren Unterstützung, assistiert von den Radikalfängern Selen, Vitamin E und den Karotinoiden (Beta-Carotin, Lykopin), funktionieren die Wirkstoffe optimal, die das Fett letztlich schmelzen lassen. Damit das „Feuer“ auch richtig glüht, braucht es Sauerstoff, der wiederum dann erst seinen Zündfunken richtig entfacht, wenn genügend Eisen und Co-Enzym Q10 bereitstehen. Kommen all diese Substanzen zu kurz, wird der Stoffwechsel träge – die denkbar schlechteste Voraussetzung zum Abnehmen. Ein wahrer Teufelskreis baut sich auf!
Erst der gesunde „Vitalstoff-Mix“ und regelmäßiges Training/Bewegung machen’s: Sind alle Substanzen vorhanden, kann die Fettverbrennung optimal ablaufen. Egal ob sie abnehmen oder sportliche Leistungen erbringen wollen, eines muss dabei klar sein, eine richtige Nähr- und Vitalstoffzufuhr macht ihnen dies zwar leichter, aber erst regelmäßige körperliche Bewegung und Training wird sie wirklich ans Ziel ihrer Wünsche bringen.
Übergewicht und Krebs usw.
Prophylaxe -" Vorsorge"- findet eher in den Köpfen als in den Praxen der ÄrzteInnen statt.Fast jeder weiß zwar, wie wichtig eine gesunde bewusste Ernährung, eine regelmäßige körperliche Aktivität und der richtige Umgang mit Stress sind, doch die wenigsten handeln danach.
Eine viel vernünftigere und gesündere Idee wäre es doch, den weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, mit Hilfe von „Vitalstoffen“ aus der Nahrung und hypoallergen hergestellten Nahrungsergänzungsmittel. Gerade jene Krankheiten, die durch aggressive freie Radikale („amoklaufender Sauerstoff“, ROS, RNS) entstehen können, haben die Wissenschaftler in den letzten Jahren besonders gefordert. („Freie-Radikal-Krankheiten“, „Free radical diseases“) Freie Radikale sind instabile, kurzlebige Atome oder Moleküle, die ein oder mehrere ungepaarte ("freie") Elektronen haben, die – biochemischen Grundprinzipien folgend – Elektronen umliegender Moleküle anziehen. Z.B.: Hydroxyl-Radikal •OH, Chlorradikale Cl•, Superoxid-Radikal •O2¯; Botenstoff: Stickstoffmonoxid •NO Dieses Wirkprinzip benennen Biochemiker als hochreaktiv. Ein in der Zivilisation allgegenwärtiger, vergleichbarer Prozess ist Sauerstoff und Eisen. Eisen, das ungeschützt Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, rostet; es oxidiert. So wie man Eisen vor übermäßiger Oxidation schützen will, können auch freie Radikale im Körper auf ein gesundes Maß reduziert werden. Umso logischer erscheint es, gerade jene Stoffe im Auge zu behalten, die den freien Radikalen Paroli bieten: wie die Radikalfänger: Vitamin C, E, A, Beta-Carotin, sekundäre Pflanzenschutzstoffe („Phytoprotectants“), Alpha-Liponsäure, Q10, Melatonin, das Spurenelement Selen.
[AS: Aminosäuren -Bausteine der Proteine FS: Fettsäuren KH: Kohlenhydrate (Zucker)] Dr. med. Otto Wolff (1921 - 2003), ein bekannter deutscher Arzt, gab zu Arzneimitteln folgende Bemerkung:„Obwohl die vornehmste ärztliche Aufgabe die Heilung ist, spricht man heutzutage kaum von Heilmitteln leider mit Recht, denn die wenigsten der gebräuchlichen Medikamente sind wirkliche Heilmittel.“ Es kann gar nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, dass zwischen Heilbehandlung und Symptombekämpfung ein eindeutiger Unterschied besteht: letztere bringt keine Heilung! In der Orthomolekularen Medizin wird bei der Behandlung von Krankheiten nicht nach „körperfremden Arzneimitteln“ gesucht, welche die Symptome beseitigen, sondern nach „körpereigenen Mitteln“ , die in der Lage sind, die Ursachen der Krankheit zu beheben. Sicherlich „warten“ unsere Zellen nicht auf ein körperfremdes Arzneimittel! Prof. Roger L. Williams (1893-1988, USA) hat einmal zu einer „Rheuma-Kranken“ gesagt: „Glauben Sie wirklich, dass Sie an „Rheuma“ leiden, weil Ihrem System Aspirin fehlt? Man hätte damit die „Symptom bekämpfende Therapie“ mit körperfremden Arzneimitteln (Xenobiotika), der „einseitig“ gewordenen Schulmedizin, nicht besser umschreiben können. Die gesamte Medizin macht heute - vor allem mit Hilfe neuer Techniken und Computereinsatz - eine rasante Entwicklung durch. Das spiegelt sich besonders in der inneren Medizin wider: Es gibt kaum mehr Allround-Internisten (Mediziner), sondern zunehmend Spezialisten, wie Kardiologen, Pulmologen, Gastroenterologen, Stoffwechselspezialisten und viele mehr. Diese Spezialisierung ist aufgrund des hohen Wissensstandes leider notwendig, führt die Medizin jedoch zunehmend vom Patienten weg und wird zur rein apparativen Medizin. "Der Mensch ist in seiner Ganzheit aber mehr, als nur die Summe seiner Teile" Aristoteles, 384-322 v. Chr. Christian von Ehrenfels, (1859-1932), österreichischer Philosoph, gilt als einer der Vordenker und Vorläufer der Gestaltpsychologie bzw. der Gestalttheorie, insbesondere durch seine Arbeit "Über Gestaltqualitäten" (1890). Er prägte die Definition, nach der eine "Gestalt" ein Ganzes sei, dass über die Eigenschaften der Übersummativität (Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile) und der Transponierbarkeit (z.B. der Transponierung einer Melodie in eine andere Tonart) verfüge. „Die Menschen verdrießt' s, dass das Wahre so einfach ist. Sie sollten bedenken, dass Sie genug Mühe haben werden, es praktisch zu ihren Nutzen anzuwenden.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) Viele Patienten haben für jedes
Symptom („Wehwehchen“) einen eigenen Arzt, und jeder einzelne
dieser Ärzte
behandelt das ihm zugehörige Symptom. So kommt
der Patient oft auf eine recht stattliche Anzahl von Medikamenten,
15 bis 20 Stück pro Tag sind leider keine Seltenheit mehr.
Hypoallergen hergestellte
Vitalstoffe Die optische Darreichungsform von orthomolekularen Nahrungsergänzungspräparaten (Kapseln, Pulver) ist aus der Pharmazie - Medikamentenkunde - bekannt. Viele Menschen glauben daher immer noch, dass es sich bei Vitalstoff-Präparate um Medikamente handle. Es ist ganz wichtig, dass man sich im Klaren ist, wenn man solche Vitalstoffpräparate zu sich nimmt, dass man Nahrungsergänzungen einnimmt, Stoffe die in unserer täglichen Nahrung vorkommen - aber in nicht mehr ausreichender Menge bei einseitiger Ernährung usw. Man sollte sich aber nur sog. hypoallergen hergestellte Nahrungsergänzungsmittel (Thorne, Pure Encapsulation) leisten, denn nur diese sind garantiert frei von Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffen, frei von Milchzucker (Laktose), Fruchtzucker (Fructose), Sorbit, Gluten (Klebereiweiß im Getreide), Gelatine und produktionstechnischen Substanzen, wie z.B.: Bindemittel, Poliermittel und Antihaft-Substanzen. Optimales Funktionieren unseres Organismus bedeutet optimale Zufuhr aller lebensnotwendigen Substanzen. (Nähr- und Vitalstoffe) Chronische aber auch akute Erkrankungen fordern immer eine erhöhte Zufuhr an Vitalstoffen. Orthomolekulare Vitalstoff Therapie nach Doppel - Nobelpreisträger Linus Pauling (1901-1994) „Orthomolekulare Medizin ist
die Erhaltung guter Gesundheit Die Unterstützung des Immunsystems durch Vitalstoffe hilft Infektionen abzuwenden, Metastasen aufzuspüren und chronische Entzündungsprozesse zu bremsen. Durch die Regenerationsprozesse benötigt der Körper zusätzlich auch mehr essentielle Grundbausteine wie Kohlenhydrate, Fettsäuren und Aminosäuren. Die Erkenntnis, dass die Krebsentstehung auf ein Versagen des Immunsystems zurückgeht, verdeutlicht die Chance, die eine Unterstützung der Körperabwehr bietet. Gerade bei der Auffindung und Vernichtung von Metastasen gibt es keine Therapie, die so hoffnungsvoll ist wie ein funktionierendes Immunsystem. Ziel der modernen Onkologie ist es daher nicht nur, den Tumor von außen zu zerstören, sondern auch, das Immunsystem selbst im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Hoffnungsträger der Prävention ( Vorsorge ) sind die biologischen Therapien, die körpereigene Regulationsmechanismen, vor allem das Immunsystem stützen. Begleitend (adjuvant, additiv) oder unterstützend (supportiv) zu den Tumorzellen zerstörenden Behandlungen sind sie zu einem unverzichtbaren Standbein der kombiniert individuellen Krebstherapie geworden. Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen mindert aber nicht nur das Krebsrisiko, sondern reduziert auch die Nebenwirkungen der konventionellen Therapien und verbessert die Heilungschancen. Eine ausreichende Versorgung aller Gewebe mit diesen Substanzen ist dabei Voraussetzung. Die Orthomolekulare Therapie sollte daher in logischer Konsequenz immer Begleiter von therapeutischen Handlungsweisen sein. Die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesamtstoffwechsels – und gezielt der Körperabwehr – ist die Grundlage für den Behandlungserfolg. Orthomolekulare Wirkstoffe helfen die grundlegenden Körperfunktionen und besonders die Schutzmechanismen zu stabilisieren. Zahlreiche Studien haben diese Wirksamkeit dieser molekularen Helfer in der Therapie chronischer Erkrankungen und deren Vorsorge und Prävention bestätigt. Eine Nahrungsergänzung mit Orthomolekularen Wirkstoffen zahlt sich langfristig aus – durch ein geringeres Krankheitsrisiko beziehungsweise bessere Heilungschancen und durch körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Das
„FASS-MODELL“ ist individuell höchst verschieden und hängt von 5-Gegebenheiten ab: 1.) KONSTITUTION (angeborene „Abwehr“- Eigenschaften)2.) KONDITION (erworbene „Abwehr“- Fähigkeit - Fitness) 3.) EXPOSITION (mengenmäßige Belastung) 4.) LOKALISATION (Angriffspunkt im / am Organismus) und 5.) SUMMATION (Zusatz-Belastungen, Wechselwirkungen, Potenzierungen) Die Steuerung unseres Organismus erfolgt u. a. durch
ein System untereinander vernetzter Regelkreise. Das Ziel einer komplex umfassenden Therapie muss daher die „Leerung des Fasses“ (Beseitigung diverser Belastungen), zur Wiederherstellung bzw. Verbesserung der individuellen Kompensationsfähigkeit, sein.
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