Allgemeinmedizin
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Krankheiten befallen uns nicht
aus heiterem Himmel,
sondern entwickeln sich
aus täglichen Sünden wider die Natur.
  
Wenn sich diese gehäuft haben,
brechen sie unversehens hervor.

 
Hippokrates von Kos
460-375 v.Chr.

 
Die Allgemeinmedizin ist kein klar umschriebenes Fachgebiet, sondern sie definiert sich über ihre Funktion.
Genauer: über ihre
Versorgungsfunktion - wie z.B.: Haus- und familienärztliche Funktion, Versorgung von Akut-
und Notfällen, Langzeitbetreuung chronisch Kranker, Gesundheitsbildungsfunktion (Prävention), Koordinations-
und Integrationsfunktion, Tarierfunktion (Kosten-Nutzen-Abwägung) -und ist Gegenstand einer spezifischen
Grundlagenforschung.
 
Ihre Ausübung basiert wesentlich auf dem von Spezialfächern geschaffenen Wissen über Krankheiten und Syndrome.
 
In der allgemeinärztlichen Praxis, laufen die spezifische Diagnostik, Behandlung und Beratung durchschnittlich in wenigen Minuten ab, ohne dass bei Bedarf auf aufwendige technische Hilfsmittel verzichtet werden muss.
 
Nur in jedem zehnten Fall kommt es zu einer exakten Diagnosestellung; dennoch lässt sich die große Mehrheit
der Fälle gut versorgen.
 
Das ärztliche Vorgehen ist dabei überwiegend
individuell-intuitiv.
 
Es gehört jedoch zu den Aufgaben des Allgemeinarztes, auch bei primär harmlos scheinenden Erkrankungen
abwendbar gefährliche Verläufe (AGV) zu bedenken und zu erkennen, um den Patienten vor möglicherweise fatalen Folgen seiner Krankheit zu bewahren.
 
Bei
AGV handelt es sich um solche Erkrankungen, deren potentiell schlimme, ja tödliche Folgen durch rechtzeitiges ärztliches Eingreifen abgewendet werden können.
 
Beispiele:
Typisches Bild einer Magenperforation, profuses Bluterbrechen und / oder Blutabgang per anum ("über After"), massive Hämaturie ("Blut im Urin"), typische Symptome eines Knochenbruchs, typische Symptome eines Herzinfarkts, Einnahme einer Überdosis Schlafmittel, moribund erscheinender Säugling, Bild einer Meningitis ("Gehirnhaut-") / Encephalitis ("Gehirnentzündung") usw.
 
Obwohl bei den meisten Praxisfällen eine Banalität vorliegt, muss die Scharfeinstellung des Allgemeinarztes auf die gefährlichen Verläufe gerichtet sein und bleiben. Dadurch hat er am besten auch von vornherein deren mögliche Abwendbarkeit im Blick.
 
Univ.-Prof. OMR Dr. Robert Nikolaus Braun
(1914 Wien - 2007 ebenda)
Pionier der wissenschaftlichen Allgemeinmedizin


Der Arbeitsbereich der Allgemeinmedizin
beinhaltet die Grundversorgung aller Patienten mit physischen (körperlichen) und psychischen (seelischen) Gesundheitsstörungen in der Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Vorsorge (Prävention) und Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines durch Krankheit, Geburt oder Unfallfolgen Geschädigten (Rehabilitation). ÄrzteInnen für Allgemeinmedizin sind darauf spezialisiert, als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu helfen.

Die Arbeitsweise der Allgemeinmedizin
berücksichtigt somatische, psycho-soziale, soziokulturelle und ökologische Aspekte.
Bei der Interpretation von Symptomen und Befunden ist es von besonderer Bedeutung, die Patienten, ihr Krankheitskonzept, ihr Umfeld und ihre Geschichte zu würdigen (hermeneutisches Fallverständnis).

Die Arbeitsgrundlagen der Allgemeinmedizin
sind eine auf Dauer angelegte Arzt-Patienten-Beziehung und die erlebte Anamnese (Krankengeschichte), die auf einer breiten Zuständigkeit und Kontinuität in der Versorgung beruhen. Zu den Arbeitsgrundlagen gehört auch der Umgang mit den epidemiologischen Besonderheiten des unausgelesenen Patientenkollektivs mit den daraus folgenden speziellen Bedingungen der Entscheidungsfindung (abwartendes Offenhalten des Falles, Berücksichtigung abwendbar gefährlicher Verläufe).

Das Arbeitsziel der Allgemeinmedizin
ist eine qualitativ hoch stehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch der Gesellschaft
vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt.

Der Arbeitsauftrag der Allgemeinmedizin beinhaltet:
 
1) die primärärztliche Filter- und Steuerfunktion, insbesondere die angemessene und gegenüber Patient und Gesellschaft verantwortliche Stufendiagnostik und Therapie unter Einbeziehung von Fachspezialisten.

2) die
haus- und familienärztliche Funktion, insbesondere die Betreuung des Patienten im Kontext
seiner Familie oder sozialen Gemeinschaft, auch im häuslichen Umfeld.
 
3) die
Gesundheitsbildungsfunktion, insbesondere Gesundheitsberatung und -förderung für den Einzelnen
wie auch in der Gemeinde.

4) die Koordinations- und Integrationsfunktion, insbesondere die gezielte Zuweisung zu Spezialisten,
die federführende Koordinierung zwischen den Versorgungsebenen, das Zusammenführen und Bewerten aller Ergebnisse und deren kontinuierliche Dokumentation, sowie die Vermittlung von Hilfe und Pflege des Patienten
in seinem Umfeld.

 

"Unumstößlich fixiert ist so gut wie nichts, Neue Fragen, auf die wir keine Antworten kennen, tauchen wie aus dem Nichts auf. Immer wieder erhöhen Tabu-Fragen unseren Blutdruck und drohen, Panik auszulösen. Wir dürfen jedoch keine Angst davor haben, sie zu stellen, auch wenn wir sie nicht, noch nicht oder nie beantworten können. Wie sagte der Dalai Lama? "Wichtiger als glauben ist es, zu zweifeln und kritische Fragen zu stellen."
 
 Aus: Horst Herrmann (b.1940, Religionssoziologe):, „Agnostizismus, Freies Denken für Dummies“ Wiley-VCH 1.Auflage 2008.
Kapitel:
"Ein anderer Weg: Vorsicht gegenüber fixierten Wahrheiten" S.127

 
"Ein kranker Mensch, ein Patient, ist verwundbar.
Der berühmte italienische Journalist Tiziano Terzani (1938-2004) hat in seinem Buch
"Noch eine Runde auf dem Karussell – Vom Leben und Sterben“ KNAUR 2007,
seiner Schilderung der Zeit nach seiner Krebsdiagnose gesagt: "Ein Gesunder kann
einen Kranken nicht verstehen
". Im Zusammenhang mit leidenden Menschen kann man übrigens
immer wieder die Beobachtung machen, dass das "Wie" für einen verwundbaren Menschen
mitunter wichtiger ist als das "Was"
. Und wenn das so ist, ist eine "beseelte Institution"
ein Krankenhaus, das sich auch der Frage nach dem "Wie" stellt und nicht nur den Fragen
"Wie viel kostet das?" und "Wer zahlt das?" von großer Kostbarkeit.
 
Ein Beispiel dazu, dass das "Wie" wichtiger werden kann als das "Was": Walter Jens (b.1923),
berühmter deutscher Intellektueller, seit jetzt mittlerweile sieben Jahren mit Demenz diagnostiziert, hat
immer noch gerne Gäste zum Abendessen, wie seine Frau Inge erzählt. Er weiß nicht mehr, was gesagt
wird, aber er weiß sehr wohl noch, wie es gesagt wird. Er weiß nicht mehr, wer ihm gegenüber sitzt,
aber er kriegt immer noch mit, ob man über seinen Kopf hinweg spricht oder ihn mit Blicken und Gesten
und Intentionen einbezieht
. Und das ist, wenn Sie so wollen, der Primat des "Wie" vor dem "Was".
 
Wenn man nichts mehr medizinisch für mich tun kann, dann bin ich sehr dankbar für die Weise,
wie man mit mir umgeht,
weil das "Was", wenn Sie an Palliative Care und Ähnliches denken,
in den Hintergrund tritt."
 
Prof. DrDrDr Clemens Sedmak (b.1971)
pdf >>>>
Österreichischer Theologe, Philosophieprofessor am King’s College London, UNI London, Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung
der Universität Salzburg: „Bedeutung und Entwicklung von Werten in einer modernen Gesellschaft“ Enquete „Medizin mit Qualität und Seele –
15 Jahre Vinzenz Gruppe“ 21. Juni 2011, Orthopädisches Spital Speising. Aus: www.vinzenzgruppe.at/vinzenzgruppe/vinzenzgruppe/media/
pdf_gruppe/Enq_Keynote_CSedmak_0711_LV.pdf

um 1500

 

"
Die drei Lebensalter des Weibes und der Tod"
Hans Baldung (1484 - 1545)
deutscher Maler, Zeichner, Kupferstecher


"Zu der Zeit, da Buddha noch als Prinz Siddharta von seinem Vater in einem herrlichen Palast
festgehalten wurde, entwischte er manchmal und fuhr im Wagen in der Umgebung spazieren.
 
Bei seinem ersten Ausflug begegnete ihm ein gebrechlicher Mann, zahnlos, voller Falten, weißhaarig,
gebeugt, auf einen Stock gestützt, zittrig und brabbelnd
. Er staunte, und der Kutscher erklärte ihm,
was ein Greis ist. "Was für ein Unglück", rief der Prinz aus, "dass die schwachen und unwissenden
Menschen
, berauscht vom Stolz der Jugend, das Alter nicht sehen. Lass uns schnell wieder nach Hause
fahren. Wozu all die Spiele und Freuden, da ich doch die Wohnstatt des künftigen Alters bin.
"
 
Buddha erkannte in einem Greis sein eigenes Schicksal, weil er, geboren, um die Menschen zu retten,
ihr Los uneingeschränkt auf sich nehmen wollte. Darin unterschied er sich von ihnen:
Die Menschen verdrängen, was ihnen missfällt. Und besonders das Alter.
[...]
 
Für die Gesellschaft ist das Alter eine Art Geheimnis, dessen man sich schämt
und über das zu sprechen sich nicht schickt.
[...]
 
Hören wir auf, uns selbst zu belügen; der Sinn unseres Lebens ist in Frage gestellt durch die Zukunft,
die uns erwartet; wir wissen nicht, wer wir sind, wenn wir nicht wissen, wer wir sein werden:
Erkennen wir uns in diesem alten Mann, in jener alten Frau. Das ist unerlässlich, wenn wir unsere
menschliche Situation als Ganzes akzeptieren
wollen. Dann werden wir das Unglück des Alters
nicht mehr gleichgültig hinnehmen, wir werden uns betroffen fühlen: Wir sind es.
[...]
 
Die Forderung, dass Menschen im Alter Menschen bleiben müssen.
[...]
 
Bernard Le Bovier de Fontanelle [1657-1757, frz. Philosoph] zufolge ist das glücklichste Alter das
"von 60 bis 80 Jahren. Da hat man eine Position erreicht; man hat keinen Ehrgeiz mehr, man wünscht sich
nichts mehr und genießt, was man gesät hat. Es ist das Alter der eingebrachten Ernte.
[...]
 
Das Alter ist nicht die "Summe" unsers Lebens. Die Zeitspanne ein und derselben Bewegung gibt uns
und nimmt uns die Welt. Wir lernen und wir vergessen, wir bereichern uns, und wir entwürdigen uns." ...
 
Aus: Simone de Beauvoir (1908-1986): „Das Alter“ Einführung Seite 5,10,12, 392, 495
(La Vieillesse 1970) ROWOHLT 4. Auflage 2008 (1972)



 http://www.base-berlin.mpg.de/

"Alt werden ist nichts  Zufälliges.
 
Es ist notwendig für den menschlichen Zustand, von der Seele beabsichtigt. Alt werden ist in unsere Physiologie eingebaut; und doch dehnt sich das menschliche Leben zu unserer Verblüffung weit über die Zeit der Fruchtbarkeit hinaus aus und überdauert die muskuläre Spannkraft und die Schärfe der Sinnesorgane. Aus diesem Grund brauchen wir schöpferische Ideen, die das Altwerden achten und sich ihm mit der Intelligenz nähern, die es verdient. [...] Warum also leben wir so lange? [...]
 
Ich kann der Theorie nicht zustimmen, dass die menschliche Langlebigkeit das künstliche Ergebnis der Zivilisation, ihrer Wissenschaft und ihrer sozialen Netzwerke ist, welche einen Haufen lebender Mumien hervorbringen, Paradoxien, die in einer Zwischenzone schweben. Die alten als >Retardierte<.
 
Lassen sie uns stattdessen den Gedanken verfolgen, dass der CHARAKTER die zusätzlichen Jahre benötigt und dass uns die lange Lebensdauer weder von unseren Genen noch von der lebensverlängernden Medizin oder der gesellschaftlichen Verschwörung aufgezwungen wird.
 
Die letzten Jahre festigen und erfüllen den menschlichen Charakter. [...] Unsere Begegnung mit dem Alter in der Lebensmitte ist verfrüht. Wir haben noch nicht die Wahrnehmungen entwickelt, um die Bilder des Alterns zu ergründen, so dass die Antworten, die wir in der Lebensmitte finden, hauptsächlich unsere
Ängste widerspiegeln. [...] Alt werden ist  zur Grundangst einer ganzen Generation geworden
.[...]
FALSCHHEIT kleidet sich oft in die Gewänder allgemein akzeptierter Wahrheiten
, die verbreitete Unbewusstheit, die wir alle teilen. [...]
 
Wir müssen uns von ganzem Herzen einlassen auf das, was geschieht, wenn wir alt werden.
Das erfordert sowohl NEUGIER als auch MUT
. [...]
 
Wenn wir im Charakter nicht nur eine Ansammlung von persönlichen Eigenschaften, Gewohnheiten, Tugenden und Lastern sehen, sondern ihn als aktive Kraft begreifen, dann kann es sein, dass
der Charakter beim Altern des Körpers das gestaltende Prinzip darstellt.
Dann Enthüllt das Altwerden die Weisheit des Körpers."

 
Aus:Vom Sinn des langen Lebens – Wir werden, was wir sind
(The Force of Character. And the Lasting Life 1999) dtv 2004

 
James Hillman
b.1926
US-amerikanischer jungscher Psychoanalytiker

 
"Auch die psychotherapeutische Zunft
muss sich wie die anderen medizinischen Disziplinen
immer wieder klar machen,
dass wir nicht Messwerte behandeln, sondern Menschen.
In der Herzmedizin hat es z.B. einige Jahre gebraucht,
bis erkannt wurde, dass bestimmte Mittel
gegen Herzrhythmusstörungen zwar den Herzrhythmus verbessern,
dafür aber zum deutlich früheren Tod des Patienten führen.
Entscheidender Maßstab für jede Therapie ist nicht irgendein Messwert,
sondern das subjektive Befinden des Patienten,
noch entscheidender seine Lebenserwartung."
 
Aus:
Joachim Bauer (b.1951, dtsch. Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Molekular-Neurobiolge):
„Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern“
Seite 219. 16. Auflage PIPER 2010 (2004)



 
Ignatz Leo Nascher
(1863 Wien - 1944 New York)
 Bild: http://pn.psychiatryonline.org/content/43/22/24.full
 
Der Begriff
Geriatrie geht auf den in Wien gebürtigen Österreicher Dr. Ignatz Leo Nascher zurück.
Er wanderte nach Amerika aus, studierte dort Medizin und arbeitete ab 1885 am Mount Sinai Hospital in New York.
Als er 1908 in Wien das für damalige Verhältnisse hochmoderne Versorgungsheim Lainz besuchte, fiel ihm
die geringe Sterberate der Bewohner auf. Ein dortiger Arzt erklärte Nascher das Betreuungskonzept folgendermaßen:
"Wir verfahren mit den Insassen so wie der Pädiater mit seinen Kindern". Nascher prägte daraufhin den Begriff Geriatrie -
in Anlehnung an die Pädiatrie - für die Medizin bei alten Menschen. 1914 veröffentlichte Ignatz Leo Nascher
das erste Lehrbuch für Geriatrie: „Geriatrics - The diseases of old age and their treatment“.

"Gut. Gut.
Ein Vorschlag zur Güte.
Ihr nehmt mich wieder auf,
Ihr nehmt mich wieder auf in meine Wohnung,
und ihr bekommt mein Sparbuch.
Ist noch genug drauf.
Kann man sich viel kaufen.
Selbstverständlich bekommt ihr auch wieder
meine Pension!
Und ich verspreche euch hoch und heilig,
ein braver, ruhiger, unauffälliger
Senior zu sein! ...
Ich werde mein Zimmer dreimal am Tag lüften
damit man
den Gestank des Alters
nicht mehr  riecht ...
Jeder spiegelt sich in den anderen.
Und niemand erkennt sich.
Das ist das Schlimmste."

 
„Sibirien"
Seite 24, 26, 31 HAYMON 2008

Felix Mitterer

(b.1948)
österreichischer Dramatiker, Schauspieler
Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor

 
"Die Anklage eines alten Mannes, den seine Familie ins Altersheim abgeschoben hat:
Zwischen den quälenden Erinnerungen an seine Kriegsgefangenschaf in Sibirien und den Träumen
von einer anderen Zukunft verbringt er seinen tristen Alltag in der Kälte des Heimes - entmündigt,
gedemütigt und eingeschlossen. Das beklemmende und ergreifende Porträt eines Mannes, der einsam
seinem Tod entgegenwartet - und ein packendes Plädoyer für das Recht auf ein würdiges Altern."



 
Weinrebe
Freundschaft - Leben - Unsterblichkeit
 
"Allgemeinmedizin und Geriatrie sind längst wichtige Partner geworden,
die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität
im hohen Alter leisten. ... Die Allgemeinmedizin als angewandte Geriatrie ist der Garant,
dass unser Sozial- und Gesundheitssystem weiterhin die hohe Qualität bieten kann,
um die uns viele beneiden."
  
Medical Tribune:  Nr 41, 12.10.2011, Seite 12
 

Prof. em. Dr. Franz Böhmer
(b.1943)
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie
"Doyen der österreichischen Geriatriebewegung"
Von 1995 bis 2007 Präsident der Geriatrie-Gesellschaft
Von 1998 - 2008 Ärztlicher Direktor des Sophienspital im Sozialmedizinischen Zentrum (SMZ),
Vorstand der Abteilung für Akutgeriatrie und medizinisch Verantwortlicher des Pflegeheimes

Die ÖGGG - Österreichische Gesellschaft für Geriatrie (Alters-, Altenmedizin, -heilkunde) und Gerontologie (Alters- und Alternswissenschaft) www.geriatrie-online.at/ vertritt die Interessen all jener Hochschulabsolventen, die sich mit Altersforschung und der Betreuung alter Menschen befassen, in drei Sektionen:
 
* Sektion für Biogerontologie:
Die Biogerontologie ist das Teilgebiet der Entwicklungsbiologie, das sich mit der Erforschung der
   Ursachen biologischen Alterns und deren Folgen, der Seneszenz ( „alt werden“) von Einzelzellen und Organismen beschäftigt.

 
* Sektion für Sozialgerontologie:
Das menschliches Leben lässt sich nicht isoliert, sondern immer nur im sozialen Raum, im  
   Miteinander  vollziehen. Was wir tun, wie wir denken, was wir fühlen, was wir wollen hat immer auch mit anderen Menschen zu tun. 
   Betrachtung und Erforschung des Alterns im gesellschaftlichen Wandel und Entwicklung neuer sozialer Normvorstellungen zu späteren 
   Lebensjahren.

 
* Sektion für Geriatrie:
Geriatrie ist die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen. Dies betrifft vor allem die Themenkreise aus
   den Bereichen der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin, Orthopädie, Traumatologie, Gynäkologie, Urolgie, Neurologie u. Gerontopsychiatrie.

 
"Die Geriatrie-Gesellschaft in Österreich wurde 1955 von Univ.-Prof. Dr. Walter Doberauer (1912-1989) gegründet.
Er war die entscheidende Persönlichkeit und hat mehr als drei Jahrzehnte – bis 1985 – die Entwicklung der Geriatrie geprägt. Der Unterschied zu heute: Damals war die Geriatrie im Pflegeheim angesiedelt."
Aus: www.geriatrie-online.at/
 
Die ÖGGG stellt sich dabei folgende Aufgaben:
 
1. Erforschung des Alternsprozesses und der Alterskrankheiten
2. Studium der sozialen und wirtschaftlichen Folgerungen aus den gewonnenen Erkenntnissen
3. Ausarbeitung von Richtlinien für die gesundheitliche, soziale und gesellschaftliche Besserstellung alter Menschen
4. Finanzielle Unterstützung wissenschaftlicher Veranstaltungen zu Themen des Alterns
5. Mitarbeit in internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinen auf dem Gebiet der Alternsforschung
    und Altersheilkunde
6. Unterstützung der wissenschaftlichen Zielsetzung und der „IAGG - International Association of Gerontology and 
    Geriatrics“ im Rahmen der Mitgliedschaft. www.iagg.info/

 

"Die Vorstellung, das eigene Leben als "Pflegefall" im Heim beenden zu müssen, ist für viele Menschen so schrecklich,
dass sie ernsthaft die Selbsttötung erwägen und sich sogar an entsprechende Sterbehilfe-Organisationen im Ausland wenden,
um diesem Schicksal zu entgehen... Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft wird sich auch daran messen lassen, wie sie
mit ihren schwächsten und hilfsbedürftigsten Mitgliedern umgeht. Dazu gehören an erster Stelle pflegebedürftige Hochbetagte.
Die Tatsache, dass jeder von uns eine nicht geringe Chance besitzt, selbst irgendwann zu diesem Personenkreis zu gehören,
wird derzeit flächendeckend verdrängt - anders kann man sich die Vernachlässigung der Menschen in vielen dieser Institutionen
[Pflegeheime, Krankenhäuser, Intensivstationen usw.], aber auch die zum Teil menschenverachtenden Bedingungen,
unter denen in Altersheimen gearbeitet und gepflegt werden muss, nicht erklären. Wenn sich daran nicht grundlegend etwas ändert,
wird irgendwann das Stichwort des "sozialverträglichen Frühablebens" uns alle viel direkter betreffen,
als wir derzeit zu denken wagen."

 
Aus:  Gian Domenico Borasio (b.1962, Palliativmediziner): „Über das Sterben. Was wir wissen, was wir tun können,
wie wir uns darauf einstellen“ 2. Das Lebensende: Wunsch und Wirklichkeit. Pflegeheime. Seite 35f. 2.Auflage BECK 2012


Medikamentencocktail im Alter >>>>
Univ. Prof. Dr. Johannes Bonelli, Direktor von IMABE - Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik in Wien:  www.imabe.org/
Aus: ÖÄZ Nr.8, 25.April 2010,  Seite 30

 
"Einer sehr großen Zahl von Patienten werden täglich stark wirksame Psychopharmaka und andere Medikamente verschrieben, ohne dass der Verträglichkeitstyp bestimmt wurde. Insofern kann es nicht überraschen, dass verschiedene Experten wie vor kurzem z.B. David W. Bates ["Drugs and Adverse Drug Reactions  (ADR) How Worried Should We Be?" JAMA 1998] von der Universitäts-klinik in Toronto/Ontario in einem renommierten US-Journal darauf hinweisen, dass Folgen von Arzneimittel-Unverträglichkeiten in der Klinik zu den häufigsten Todesursachen zählen. Kaum geringer dürften die Probleme im Bereich der ambulanten Versorgung sein, über den zu dieser Frage keine Untersuchungen vorliegen. Es besteht daher eine klar begründete Notwendigkeit, die individuelle Medikamentenverträglichkeit eines Patienten zu bestimmen, bevor man eine Medikamententherapie mit einem Mittel einleitet, das der Entgiftung und Ausscheidung durch eines der relevanten Enzyme unterliegt. Wie schon erwähnt, wird dies auch durch Fachkommissionen der Europäischen Union seit Jahren empfohlen. Obwohl die Bestimmung des Entgiftungstyps eines Patienten mittels moderner diagnostischer Methoden technisch ebenso schnell möglich wäre wie die Bestimmung einer Blutgruppe, existiert innerhalb der medizinischen Versorgung hierfür keine Infrastruktur. Für den Patienten würde die Diagnostik lediglich eine einmalige, kleine Blutabnahme bedeuten, so wie sie auch bei jeder anderen Laboruntersuchung vorgenommen wird. ... Hinsichtlich der bis heute in der Medizin nicht beachteten Unterschiede bei der individuellen, genetisch bedingten Medikamentenverträglichkeit, führt das dazu, dass bis zu 40% aller Patienten bei bestimmten Medikamenten in Gefahr sind, falsche Dosierungen zu bekommen. Bei den wichtigsten CYP450 -Enzymen (2D6, 2B6, 2C9, 2C19) sind innerhalb der Bevölkerung unterschiedliche Varianten, sog. Polymorphismen, vorhanden. Diese sind für die 4 unterschiedlichen Typen von Medikamentenverträglichkeit - Entgiftungs-typen (60% Normaltyp, 30% mittelschwacher Entgiftungstyp, 10% schwacher Entgiftungstyp, 2% überstarker Entgiftungstyp) verantwortlich." Aus: Joachim Bauer (b.1951, dtsch. Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Molekular-Neurobiolge): „Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern“ Kapitel 11. Blindflug von Arzt und Patient? Was an der Behandlung mit Psychopharmaka (und anderen Medikamenten) zu kritisieren ist. Die Notwendigkeit einer Verträglichkeitsdiagnostik S138f. 16.Auflage PIPER 2010 (2004). Die Bestimmung des Entgiftungstyps eines Patienten über Entgiftungs-Enzyme- /CYP450-Enzyme Polymorphismen Analysen sind dzt. noch keine allgemeinen Kassenleistung!
 
Genetische Ursachen individueller Medikamentenunverträglichkeit
 
pdf >>>>
Pharmakogenetik - Bestimmung des Entgiftungstyps eines Patienten über CYP450-Enzyme Polymorphismen Analysen
Frau Dipl. biol. Birgit Busse,. Zentrum fuer Humangenetik und. Laboratoriumsmedizin
Dr. Klein und Dr. Rost. Lochhamer Str. 29. 82152 Martinsried. www.medizinische-genetik.de/

 
Matthias Schwab, Claudia Marx, Ulrich M. Zanger, Michel Eichelbaum, Margarete Fischer-Bosch: "Pharmakogenetik der Zytochrom-P-450-Enzyme: Bedeutung für Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten" 2002 http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/lit.asp?id=30549
 
Die Problematik der Polypharmakotherapie im Senium
pdf >>>>
ÖKOMED Ausgabe Nr. 2 August 2010. International Symposium on Polypharmacy for the Elderly
8. September 2009, Med. Universität Wien

 
Algorythmus zur Reduktion der Polypharmakotherapie im Senium
pdf >>>>
ÖKOMED Ausgabe Nr. 2 August 2011. Dr. Jochen Schuler, II. Medizin, Universitätsklinikum PMU / Dr. Renato Kasseroller, SGKK
Schlussfolgerung: "Diese kleine unkontrollierte Studie zeigt, dass bei älteren Menschen die Polypharmakotherapie sehr oft nicht Ziel führend ist. Nach einem noch zu evaluierendem Algorithmus können bis zu 50% der Arzneimittel abgesetzt werden, ohne dass eine wesentliche Verschlechterung der gesundheitlichen Situation eintritt. Bei zahlreichen Patienten dieser Studie besserten sich die Parameter Lebensqualität und kognitive Fähigkeiten. Weitere Studien sind dringend gewünscht. Der vom Autor angeführte Untertitel „less is more“ sollte bei jeder Medikation berücksichtigt werden."

 
Nebenwirkungen - Dement durch Psychopillen
>>>>
Aus: Profil Nr. 15, 41. Jg, 12. April 2010; Wenn Ärzte krank machen. Gesund, bis der Arzt kommt, Seite 101
 
Bitte um die Würde eines Schnitzels
pdf >>>>
"Ich hoffe, dass man in Ihrem Hause, Ihrer Abteilung vielleicht doch einen Weg finden wird, die Abläufe dergestalt umzuformen, dass Patienten mindestens die Würde eines Schnitzels zugemessen wird.
Diese Metapher aus dem hauswirtschaftlichen Bereich zumindest biete ich Ihnen zur Motivation Ihrer Mitarbeiterinnen an, die sicherlich zu Hause ein zu panierendes Schnitzel auch nicht eine Stunde lang
bar und nackt auf dem Tresen liegen lassen, bevor das Fleisch weiter bearbeitet wird." 
Aus: Deutsches Ärzteblatt Jg. 105. Heft 47. 21. November 2008

Weitere Informationen:

O
M - Orthomolekular Medizin (ÖÄK-Diplom)
>>>>
Hypoallergene Herstellung von Nahrungsergänzungen DDr. Siegfried Schlett pdf >>>>
 
Vitamin D - Was sollte Jeder über Vitamin D wissen? pdf >>>>
Vitamin D - Unterversorgung mitverantwortlich für zahlreiche Erkrankungen! pdf >>>>
 
Natragest Creme - Natürliche Progesteron Creme >>>>
 
Sanomit Q10 - Flüssiges Q10 - MSE-Pharmazeutika Bad Homburg pdf >>>>
 
Rezept Nr. 28 - Tibetische Kräutermischung  >>>>
 
Voltaire: Ärzte schütten Medikamente >>>>

 
Dr.med. Alois Dengg: "Palliativmedizin - Eine praxistaugliche Montage"
Schriftliche Abschlussarbeit zur Erlangung des Geriartrie Diploms der ÖÄK 2009/10
pdf >>>>

 
In Buch "Denken - Nach-Denken - Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt" beschreibt DI Jürgen Beetz (b.1940) unser zutiefst "menschliches" Problem, dass "Handeln ohne zu denken" ebenso schädlich ist wie "Denken ohne zu handeln".
 
Er fährt fort: "Als "trivial"... bezeichnen wir etwas, das als nahe liegend, für jedermann ersichtlich oder zu erfassen gilt.
Es ist gewissermaßen eine Y-förmige Weggabelung, an der man nur zwei einfache Alternativen wählen kann, da man auf dem dritten Weg ja gekommen ist. Hier ist rechts oder links die einfachste Entscheidung - obwohl im täglichen Leben viele schon bei dieser einfachen Auswahl überfordert sind... "Triviale Einsichten" - damit sind Erkenntnisse gemeint, die wir mit ein wenig Mühe und Nachdenken erlangen können. Sie sind manchmal in bekannten Sprichwörtern oder Volksweisen versteckt, können manchmal aber erst durch eine neue und von alten Denkschemata losgelöste Betrachtungen errungen werden. Im weitesten Sinn bewegen wir uns mit diesem Thema auf dem Gebiet der Philosophie, der "Liebe zur Weisheit".

 
Philosophie
kann man als Streben nach Weisheit, Wahrheit und Erkenntnis bezeichnen, als die Suche nach Antworten auf wesentliche Fragen des Lebens, auf die die Einzeldisziplinen der Wissenschaften keine Antworten geben (wollen).
Sie ist gewissermaßen der "Dachfonds" der anderen Wissenschaften. Sie fragt nicht nach dem Was, Wie viel, Wann, Wie, Wo ... sondern nach dem WIESO, WARUM und WOZU!
 
Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007) hat geschrieben: "Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben." Das können wir alle tun, der Alltagsmensch wie der Philosoph. Joseph Beuys (1921-1986) sagte bekanntlich: "Jeder ist ein Künstler." Analog dazu ist jeder ein Philosoph, denn jeder macht sich ab und zu Gedanken über "das Leben". Und wenn wir über die Folgen unserer Einsichten nachdenken wollen, können wir drei wesentliche Aspekte des Vorgehens herauspräparieren:
 

1.) Das Wesen der Philosophie ist der ZWEIFEL. Schon die alten griechischen Philosophen zweifelten, ob das, was sie wahrnahmen, auch die Wahrheit sei.
Sie sagten:
"Zweifel ist ein Geschenk, Gewissheit eine Tugend"
 
2.) Wir wollen NACH-DENKEN, nicht bei dem ersten Denkergebnis stehen bleiben, sondern dahinter schauen und möglichst eine der weiteren Zwiebelschalen entfernen, die die Wahrheit verhüllen.
 
3.) Wir wollen KEINE FOLGENLOSE BETRACHTUNG anstellen, sondern möglichst einfache - triviale! Handlungsanweisungen daraus ableiten.
So sollen die "philosophischen" Gedanken
mit dem täglichen Leben verknüpft werden.


Die "Trivialen Einsichten" sollen nicht nur akademischer Natur bleiben (...), sondern sie sind Einsichten, aus denen etwas folgen sollte! - aber in der Regel nicht folgt... Sich zu Trivialem zu bekennen heißt auch zu erkennen, dass man dumm ist. Das ist bereits eine gewaltige Geistesleistung, und damit befindet man sich schon in der Nachbarschaft großer Philosophen. Sokrates, der griechische Philosoph (...) sagte bereits: "Ich weiß, dass ich nichts weiß". Nicht jeder kann das von sich sagen." Aus: Jürgen Beetz: „Denken – Nach-Denken – Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt“ Einleitung, Seite 10f. ALIBRI 2010
 
Je länger eine Medikamentenliste, desto mehr stößt sie mir/uns auf.
Vermutlich aus zwei Gründen:

 
1.) steigt die Gefahr von Nebenwirkungen und Interaktionen
 
2.) führt sie zu Einnahmefehlern durch Patienten (sog. Malcompliance),
     für die wir uns verantwortlich fühlen.
 
Wobei Malcompliance durchaus mehr ist als das Vergessen eines Medikaments oder das heimliche Verweigern
der Medikamenteneinnahme: Aus kindersicheren Verpackungen werden "altensichere", so dass ungelenke oder verwirrte Menschen sie nicht mehr öffnen können. Verfalldaten können übersehen werden, die neuerliche Dosis-änderung führt zur Verwirrung oder die Applikationsform wird missachtet, wie die bekannten Anekdoten mit den geschluckten Suppositorien belegen.

Praxis Tip:
Compliance (Befolgungs-, Einhaltungs-) Hilfen einsetzen, z.B. Medikamentenkästchen (Dosierspender), Medikamentenpläne, den PatientIn und deren Vertrauenspersonen wiederholt instruieren und auch den Zweck der Medikamente erklären.

Ein einfacher Fragenkatalog erlaubt, Verschreibungsfehler systematisch zu erkennen. Gleichzeitig ist er ein gutes Hilfsmittel, um Kürzungen vorzunehmen: Der MAI - Medication Appropriateness Index n. Joseph T. Hanlon (1992) -
Generelle Richtlinien für eine adäquate Pharmakotherapie:
 
Wichtige Fragen, die zu jedem Medikament jeweils neu überdacht werden sollen:
 
 1. Gibt es eine Indikation für das Medikament?
 
 2. Ist das Medikament wirksam für die verordnete Indikation?
 
 3. Stimmt die Dosierung?
 
 4. Sind die Einnahmevorschriften korrekt? - Applikationsmodus, Einnahmefrequenz, Einnahmezeit,
     Relation zu Mahlzeiten

 
 
5. Gibt es klinisch relevante Interaktionen mit anderen Medikamenten?
 
 6. Gibt es klinisch relevante Interaktionen mit anderen Krankheiten/Zuständen?
 
 7. Sind die Anwendungsvorschriften für meinen PatientIn praktikabel?
 
 
8. Wurden unnötige Doppelverschreibungen vermieden?
 
 9. Ist die Dauer der medikamentösen Therapie adäquat? - seit wann verordnet?
 
10.Wurde die kostengünstigste Alternative vergleichbarer Präparate ausgewählt?
 
11.Gibt es Alternativen zu den Medikamenten? - Vitalstoffe, Lebensstil Änderung, bio-psycho-soziale Veränderung,  
    Bewegung usw.

 
Selbstverständlich brauchen diese Überlegungen Zeit und Disziplin, führen aber vielleicht zu nützlichen Straffungen
der Dosis und Menge der verordneten Präparate.

 
Praxis Tip:
Periodisch, z.B. alle 3 Monate und sicher bei jeder Spitalseinweisung, die Medikamentenliste überprüfen/revidieren.
 
Quellen: Österreichische Gesellschaft f. Geriatrie und Gerontologie ÖGGG, www.geriatrie-online.at, www.primary-care.ch/pdf/2003/2003-49/2003-49-130.PDF
 
Wenn Ärzte krank machen. Gesund, bis der Arzt kommt >>>>
Von Profil Autor Bert Ehgartner. Aus: Profil Nr. 15, 41. Jg, 12. April 2010. http://www.profil.at/articles/1014/560/266158/wenn-aerzte-die-folgen-gesundheitswahns
http://audio.profil.at/index.php?MessageId=2411207&ActiveDate=&activeCate=1&alltext=1

"Anstatt die Arzneimittel dann durchzugehen und die riskanten wegzulassen, wird in der Praxis aber meist ein
weiteres Medikament gegen die Nebenwirkungen der anderen verordnet. Diese so genannte Arzneimittel-Kaskade
ist ein seit Langem gekanntes Problem. Getan wird dagegen aber kaum etwas"
, erklärt Jochen Schuler.
Im Gegenteil: Bestimmte Magenmedikamente, die in erster Linie zum Schutz vor den Nebenwirkungen anderer Medikamente verschrieben werden, stehen in der Rangliste der umsatzstärksten Arzneimittel ganz oben.[...]
 
Die Patienten stürzen benebelt und betäubt von den Wirkstoffen, sie erleiden die gefürchteten Hüftgelenk- und Oberschenkelbrüche, oder sie bezahlen die chronische Medikamentenvergiftung mit Leber- und Nierenschäden.
Viele Arzneien gegen weit verbreitete Leiden greifen das Hirn an - speziell bei älteren Menschen. Die Auswirkungen:
Es fällt zunehmend schwer, sich zu konzentrieren, die Vergesslichkeit steigt. Wenn niemand kommt und die Richtung ändert, führen die Geleise unweigerlich in die Demenz. Manche Symptome bessern sich, sobald die Medikamente abgesetzt werden, doch meist findet sich kein Arzt, der so etwas veranlasst.[...] Sicher ist lediglich, dass die Menschen mit den vielen Arzneimitteln nicht gesünder werden.
[...]
 
Wie lukrativ es sein kann, sich von den Pharmafirmen als "Meinungsbildner" einspannen zu lassen, zeigt das Beispiel des US-Psychiatrieprofessors Charles Nemeroff [b.1949], der zwischen 2000 und 2006 von verschiedenen Firmen 2,8 Millionen Dollar erhalten hat. Nach Bekannt werden der Höhe dieser Beträge, verkündete der Konzern Glaxo Smith Kline eine künftige Begrenzung der Zahlungen pro Arzt und Jahr in den USA auf höchstens 150.000 Dollar. Auch in Deutschland kommen "Opinion Leader" auf Tagesgagen von 2.000 bis 10.000 Euro, wenn sie getarnt oder offen auf Firmenveranstaltungen auftreten. "Besonders erfolgreich sind Meinungsbildner, die beispielsweise den Vorsitz in Fachgesellschaften haben", erklärt Wolfgang Becker Brüser [Arzt, Apotheker, seit 1976 bei der A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH tätig, arznei-telegramm]. "Die saloppe Bezeichnung "Mietmaul" oder "habilitierter Pharmareferent" bezeichnet ihre Rolle sehr treffend."
 
Aus: Bert Ehgartner: „Gesund, bis der Arzt kommt. Ein Handbuch zur Selbstverteidigung“ Seite 126f, 128, 100, LÜBBE 2010, http://ehgartner.blogspot.com/
 
Die physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Mitgefühl und Ärger
1  pdf >>>>
Eine 30 Personen Studie zum sekretorischen Immunglobulin A Spiegel (s-IgA = schützender Antikörper A auf den Schleimhäuten) in Speichelproben, von Glen Rein (Ph.D.), Mike Atkinson, Rollin McCraty, M.A.: “The Physiological and Psychological Effects of Compassion and Anger” Journal of Advancement in Medicine, Vol. 8, No. 2 Summer 1995. "S-IgA ist ein Antikörper (Abwehrstoff), der im Eiter an-zutreffen ist und unsere oberen Atmwege sowie den Magen-Darmtrakt und die Ausscheidungswege vor Infektionen schützt. Essenz dieser Arbeit war die Feststellung, dass "ein höherer s-IgA Spiegel mit einer Abnahme des Vorkommens infektiöser Erkrankungen der oberen Atemwege einhergeht." Die Zusammenfassung des Artikels konstatierte als Fazit, dass "Ärger eine signifikante [bedeutende, nicht durch Zufall entstandene] Zunahme der Störungen auf der Stimmungs-ebene sowie der Pulsfrequenz bewirkte, jedoch keine Zunahme der s-IgA-Werte. Positive Emotionen dagegen bewirken eine signifikante Erhöhung der s-IgA-Werte. Bei Untersuchungen der Auswirkungen über einen Zeitraum von sechs Stunden konnten wir beobachten, dass Ärger, im Gegensatz zu freundlicher Zuwendung, eine signifikante Hemmung von s-Ig-A ein bis fünf Stunden nach dem emotionalen Erlebnis hervorrief". Weitere Studien verweisen auf die Auswirkungen spezifischer emotionaler Qualitäten auf Bluthochdruck, dekompensierte (unausgeglichene) Herzinsuffizienz (Ödeme, Atemnot) und Herzkranzgefäßerkrankungen." Aus: Gregg Braden: „Der Jesaja Effekt. Das verborgene Wissen von Prophezeiungen und Gebeten alter Kulturen neu entschlüsselt“ Kapitel 8: Die Wissenschaft vom Menschen. Geheimnisse des Gebets [Gedanke=Emotion=Gefühl] und der Heilung. Seite 221 KOHA 2009

 

 
Krankheit
ist weder Grausamkeit noch Strafe,
sondern einzig und allein ein Korrektiv;

 
ein Werkzeug,
dessen sich unsere eigene Seele bedient,
um uns auf unsere Fehler hinzuweisen,
um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten,
um uns daran zu hindern,
mehr Schaden anzurichten

 
und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts
zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.

 
Denn das was wir als Krankheit bezeichnen
ist nur
das körperliche Endresultat
des anhaltenden Wirkens
tiefer liegender Kräft
e.

Dr. med. Edward Bach
(1886-1936)

Englischer Arzt, Bakteriologe, Immunologe, Pathologe,
Homöopath, Begründer der Bach Blüten Therapie

 
 



Asklepios
(Äskulap) ist in der griechischen Mythologie der Gott der Heilkunst.
In manchen Büchern wird der griechische Gott auch mit der Person des ägyptischen Universalgelehrten und Arztes Imhotep (um 2700 v. Chr.) als Übertragung in das hellenistische Weltbild identifiziert. Dargestellt wurde Asklepios meist als bärtiger Mann, der sich auf einen Stab stützt, der von einer Schlange (Äskulapnatter) umwunden wird. Asklepios soll zu seinen Lebzeiten, bei Wanderungen oder auf dem Weg zu Kranken, immer eine Äskulapnatter dabei gehabt haben, die sich um seinen Wanderstab ringelte. Seit Menschengedenken gilt die Schlange als ein bedeutendes mystisches Wesen; im Altertum wurde sie schließlich zum Symbol der Heilkunde.
Ihre Charakteristika "Verjüngung durch Häutung", "Scharfsichtigkeit und Wachsamkeit" sowie "Heilkraft" (Heilmittel aus Schlangenfleisch) machten sie zum Sinnbild ärztlicher Tugenden und zeigten so die Vorzüge der Medizin. Auch zur Bedeutung des Äskulap-Stabes gibt es viele Theorien. Einerseits wird der Stab als Zepter oder Herrschaftssymbol verstanden, andere Forscher vertreten die Ansicht, er wäre ein einfacher Wanderstab, den Asklepios stets bei sich trug. Da er als Verbindung zwischen Himmel und Erde betrachtet wurde, hatte schon der Stab allein magische Kräfte.

 
Hygieía
oder Hygeía (die Gesundheit) ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Asklepios.
Sie ist eine Göttin der Gesundheit und gilt als Schutzpatronin der Apotheker. Das Wort Hygiene wurde von ihrem Namen abgeleitet. Meist wird Hygieia mit einem Füllhorn voller Früchte dargestellt. Der Eid des Hippokrates beginnt mit den Worten
"Ich schwöre bei Apollo und bei Asklepios und bei Hygeia und allen Göttern und Göttinnen ..."

Panakeia (Panacea; „alles-heilend“) war in der griechischen Mythologie eine Tochter von Asklepios (lateinisch Aesculap) und die Schwester von Hygieia (lateinisch Valetudo). Die Göttin der Medizin und Zauberei. Sie war die Personifizierung des Heilens durch Heilpflanzen. Nach ihr bezeichnet man mit Panazee ein mythisches Universalheilmittel.


 
Medizin
ist Empirie,
die Lehre von den Erfahrungen,
und nicht Naturwissenschaft.
 
Medizin ist Erfahrungsheilkunde,
ergänzt durch technische Methoden,
um die Wahrscheinlichkeit einer Diagnose
zu sichern.
 
Medizin ist Heilkunst,
ein ärztliches Handwerk.
 
Jeder
Heilungsvorgang
findet im Individuum selbst statt,
und daher ist jeder Heilungsweg
individuell
.
 
Meine Gestalt ist mehr
als die Art und Weise,
wie ich zusammengesetzt bin.
 
Ich habe einen
Leib,
aber ich bin nicht er.
 
Dieser Leib ist nur
die Verankerung in der Materie,
ich reiche weit über ihn hinaus.

 

 „Das Leben ist die Kindheit unserer Unsterblichkeit"
Johann Wolfgang von Goethe

"Ich bin der festen Überzeugung, dass die Beziehung zwischen Patienten und den Menschen,
die sich mit Pflege und Behandlung beschäftigen, eine sehr große Auswirkung
auf die Genesung der Patienten hat. [...]

 
Oft ist es nur das Zuhören oder ein aufmunterndes Wort,
die den Heilungsprozess unterstützen und beschleunigen können. [...]

 
Wenn der Technik und den Medikamenten zu viel Bedeutung beigemessen wird,
bleibt der Patient als Mensch auf der Strecke. Die Technik kann noch so perfekt sein,
das Medikament noch so wirkungsvoll, aber eines kann die Technik und auch
das Medikament nicht: Mitgefühl, Liebe, Zuneigung, Aufmerksamkeit geben.

 
Um Menschen mit ihren Sorgen, ihrem Schicksal, ihren Sichtweisen zu verstehen,
muss man mit dem Herzen des Kranken fühlen und das kann man nur durch
eine liebevolle Verbindung und Zuwendung.
 
Ich weiß, dass man nur das geben kann, was man selbst hat.
 
Jemand, der selbst massiv mit Ängsten, Zwängen, Frust, Stress, Schuldgefühlen,
Neid, Eifersucht in seinem Leben zu tun hat, darf sich nicht wundern,
wenn der therapeutische Effekt ausbleibt.

 
Menschen, die in sich selbst ruhen, die Hoffnung, Liebe, Freiheit, Vertrauen ausstrahlen,
werden sicher ein besseres therapeutisches Resultat erzielen als jene,
die selbst noch mit Zweifeln und Unausgeglichenheit zu kämpfen haben.
 
Wenn ich selbst im Fluss bin und der Zufluss kosmischer Energie ungehindert stattfinden kann,
wird mein Energiepotential wie eine Quelle sein, die immer wieder Wasser spendet."
 
Auszugsweise aus: Martin Weber: „Der Mensch im Gleichgewicht. Gesundheit neu gedacht mit Herz, Logik und Intuition“
Kapitel: "Zwischenmenschliche Beziehungen und Therapie-Erfolge" Seite 186f. ENNSTHALER 2. Auflage 2009


 
Siehe Zitate:
 
Karl Hermann Spitzy: Der Beruf des Arztes >>>>
Asmus Finzen: Warum werden unsere Kranken wieder gesund? >>>>


"Heilen manchmal,
lindern oft,
trösten immer"
 

Alte Definition des Arztberufs
LM Payne: "Guérir quelquefois, soulager souvent, consoler toujours"
Br Med J. 1967 October 7; 4(5570): 47–48.

 


"Der Arzt schuldet nicht einen Heilungserfolg.
 
Er schuldet vielmehr ein fachgerechtes Bemühen
 
mit dem Ziel der Heilung
oder
Linderung von Beschwerden."


Dr. med. Artur Wechselberger
(b.1953)
Präsident der Ärztekammer für Tirol/Österreich (s
eit 1990)
www.aektirol.at/

 

Aus: Artikel "Doppelt aufklären!" in Österreichischer Ärztezeitung/10.IV.09,
 anlässlich der 1.Tagung der Plattform Patientensicherheit, www.plattformpatientensicherheit.at/,
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin UNI Wien, www.univie.ac.at/ethik-und-recht-in-der-medizin/


Körper - Psyche - Geist - Emotion - Umfeld
Vernetzung - Synchronität

 
Synchron-Netzwerk
Der Mensch als synchrone Einheit ist eingebettet in ein größeres Ganzes, in sein Umfeld.
Die Einheit und Interaktion des Universums/Kosmos mit dem Menschen.
Genauso wie unser Umfeld und die Realität uns Menschen beeinflussen, erschaffen wir gleichzeitig
unsere Realität durch unser Erleben und Denken und durch unsere Wahrnehmung der Realität.
Unser Denken beeinflusst unsere Realität.
 

Wie Bewusstseinsfelder auf Materie einwirken können hat Dr. Masaro Emoto (b.1943, japanischer Wasserforscher) mit
Versuche mit Wasserkristallen, in seinem Buch „Message from Water“, ausführlich beschrieben
Siehe:
Resonanz Psychologie: MindLINK TEST >>>>
 
Bio-psycho-soziale Krankheitsmodell
(1976) George E. Engel (1913-1999)
Der Mensch ist Teil umfassender Systeme und selbst wieder ein System aus vielen Subsystemen.
Eine Hierarchie von Systemen, die nach kybernetischen Prinzipien mit Programmen
aus Regulation und Gegenregulation, Steuer- und Rückmeldevariablen funktioniert.
Der Mensch als ganzes System interagiert direkt mit seinem Umfeld.
Meist finden diese "Reiz-Reaktionen" auf der unbewussten Ebene statt.
 

 
"Die "Regelbildungsmaschine" in unserem Kopf liebt monokausale Zusammenhänge,
mit multikausalen hat sie schon gewaltige Schwierigkeiten. Ganz schwer wird es daher,
wenn Ursache und Wirkung überhaupt nicht erkennbar gekoppelt sind. Deswegen macht uns
der Zufall (oft "blind" genannt) unsicher und ängstlich. Daher glauben wir lieber nicht an ihn,
sondern an eine obskure "Vorbestimmung". ... selbst deterministische Systeme garantieren
keineswegs "ordentliches" und vorhersagbares Verhalten. Zufall nennen wir ein Ereignis,
dessen Eintreten wir nicht vorhersagen können."

 
Aus: Jürgen Beetz: „Denken – Nach-Denken – Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt“
Seite 208. ALIBRI 2010


"Unser Gehirn reduziert die komplexe Umwelt auf einfache Annahmen und konstruiert daraus
ein ebenso einfaches Weltbild. Mit der Wirklichkeit hat all das nur bedingt zu tun...
 
Das Gedächtnis spielt eine zentrale Rolle bei der Konstruktion unseres einfachen Weltbildes.
In dessen Zentrum stellen wir unser "Ich". Von ihm glauben wir, es verfüge über einen
freien Willen und die Macht, die Welt nach eigenen Ideen zu ändern...
 
Auf der Grundlage unseres einfachen Weltbildes entwickeln wir einfache Regeln.
Mit deren Hilfe gelingt es uns immer wieder, komplexe Situationen zu meistern
und schnelle Entscheidungen zu treffen... Wir sind überzeugt, dass die Welt
nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip funktioniert: Wir müssen nur das eine tun,
um das andere zu erreichen. Und tatsächlich funktioniert das auch immer wieder...
 
Immer wieder greifen wir auf unsere einfachen Regeln zurück. Komplexe, vieldeutige
oder unklare Verhältnisse erfüllen uns mit Unbehagen - gerne ignorieren wir sie...
Einfache Regeln sind sehr hilfreich, haben aber nicht nur Vorteile. Immer wieder
geraten sie in Konflikt mit den komplexen Strukturen unserer Umwelt... Indem wir unsere
einfachen Regeln ohne Rücksicht auf die konkrete Situation anwenden, erreichen wir immer wieder
das Gegenteil des Geplanten... Die Wirksamkeit unserer einfachen Regeln verführt uns dazu,
sie immer wieder anzuwenden und solcherart zuviel des Guten zu tun. Mit dem Ergebnis,
dass wir ein weiteres Mal das Gegenteil des Geplanten erreichen...
 
Die Verhältnisse mögen kompliziert sein, doch sie organisieren sich aufgrund nachvollziehbarer Regeln
selbst. So folgt auf jede Aktion eine Reaktion, auf diese folgt wieder eine Reaktion und auf diese
wieder eine... Weil unser Leben ambivalent organisiert ist, sollten wir uns damit anfreunden,
die widersprüchlichsten Eigenschaften in uns zu vereinen. Zum Beispiel, ebenso mächtig
wie machtlos zu sein... Oft kommt es zum Konflikt zwischen unseren einfachen Regeln
und den Ambivalenzen des Lebens. Dann finden wir uns mit paradoxen Aufforderungen konfrontiert,
die wir enttäuschen, wenn wir sie erfüllen - und erfüllen, wenn wir ihnen nicht entsprechen..."
 
Aus: Christian Ankowitsch: „Mach’s falsch, und du machst es richtig. Die Kunst der paradoxen Lebensführung“
1.Kapitel: "Einfache Regeln" Seite 18-72, 5.Kapitel: "Paradoxe Verhältnisse" Seite 178-224ROWOHLT 2011


"Multikausalität chronischer Krankheiten"
sog. "Vielursachen" - "Bedingungen" - "Synergismen" - "Gegebenheiten"
  
Konstitution
individuelle Reagibilität - Reaktionsfähigkeit
angeborene / erworbene Veränderungen - Umweltbelastungen - Alltagsnoxen
Biometerologische Belastungen - Wetter und Mensch
Elektrosmog - Elektromagnetische Feldbelastungen
Geopathogenität - Standortbelastungen
Infektiöse Noxen
Beruf und Arbeit
Urlaubsgewohnheiten
Sport
Störfeld Standort
Zahn- / Kiefer Störfelder
Immunologische Vorgänge
Allergische Geschehen
Ernährung - Stoffwechsel
Mangelzustände
Genussmittelabusus
Hormonelle Gegebenheiten
Psychische Belastungen
u. v. a. m


Ein harmonisches, gesundheitsförderndes und angstfreies Umfeld,
ob Familie, Beruf, Bekannte und Freunde, Arbeitsplatz oder Wohnung,
ist extrem wichtig für die vollkommene "Heilung einer Krankheit".

 
(Selbst-) Heilung und natürliche Besserung
werden von verängstigten Patienten verwechselt.
 
Die Angst vor einer Krankheit, der Diagnose Krebs oder AIDS
oder die Angst vor einer Operation oder Chemotherapie
kann jede Aussicht auf "Selbst-Heilung" unterdrücken.
 
Die Diagnose einer Erkrankung ist dabei nicht unbedingt "richtig" oder "falsch".
Sie ist einfach nur unvollständig, da sie andere Möglichkeiten nicht mit einbezieht.
 
In der Quantenphysik existiert im gleichen Augenblick ein anderer Ausgang/
eine andere Möglichkeit, bei dem der schlechte Gesundheitszustand, die Krankheit
oder Störung nicht präsent sind. Jede Möglichkeit existiert bereits.
Jeder Ausgang ist real. Der Unterschied zwischen verschiednen Ausgängen
ist nur eine Frage der Perspektive.
Der Akt, in unserem Leben
neue Entscheidungen zu treffen, ist die Technologie, die es uns erlaubt,
neue Möglichkeiten auszuwählen! Wenn wir aus dem Wissen heraus
fühlen und leben, dass die neuen Bedingungen/Möglichkeiten bereits präsent sind,
stimmen wir uns auf das Ergebnis unserer neuen Wahl ein
.

 
Siehe ZITATE: Karl Kraus - Wie es einem Patienten wirklich geht
>>>>
Siehe INFOS: Rat suchen - Die Illusion der Gewissheit >>>>
Statistik Glossar -> unter Placebo/Nocebo >>>>


 
"Die Symptombeschreibenden Diagnosebegriffe der Medizin,
wie zum Beispiel Depression, Tinnitus, Ekzem, Angststörung,
legen dem Laien nahe, dass es sich um einheitliche Krankheitsbilder handle,
obwohl hier oft sehr unterschiedliche Ursachen vorliegen.

Sie können also in die Irre führen, da sie vom ursächlichen Denken und Behandeln ablenken.
So kann eine Depression durch einen Vitamin- und Mineralstoffmangel, eine Trauma Erfahrung,
seelischen Stress, eine Durchblutungsstörung oder eine Mischung dieser oder anderer Ursachen
ausgelöst werden. In jedem Fall wäre eine individuell angepasste Behandlung gefragt:
Gabe von [hypoallergenen orthomolekularmedizinischen] Nahrungsergänzungsmitteln, Psychotherapie,
Durchblutungsfördernde Medikamente und Maßnahmen. Darüber hinaus können eine Durchblutungsstörung,
Stress oder Vitaminmangel auch zu anderen Symptomen führen, etwa Tinnitus oder einem Ekzem der Haut.
Die Behandlung wäre dann dieselbe, wie bei einer so verursachten Depression.
Logisch wäre daher eine Medizin, die nach Ursachen sucht und diese behandelt.
Da die Reaktionen auf diese Ursachen individuell unterschiedlich sind,
sollte mit Methoden behandelt werden, die individuelle Reaktionsweisen berücksichtigen,

wie zum Beispiel Homöopathie, die Akupunktur oder die Neuraltherapie -
und nicht nach beschreibenden Diagnosen.
Therapien, die sich nur an Symptomen orientieren, haben oft Nebenwirkungen
und verstärken das Risiko für Chronifizierung. Therapien, die sich an Ursachen orientieren,
leiten Selbstheilungsvorgänge ein und ermöglichen [Selbst-] Heilungen."

 
Aus: Dr. med. Sonja Reiz: "Seelische Beschwerden - Körperliche Ursachen"
Schwachstellen der Medizin: Wenn Diagnosen in die Irre führen. Seite 13. GU 2007

 
Input          Matrix         Output
Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm (SBS)
Bewältigungsstrategie

 
"Organismen, psychische Systeme und soziale Systeme
können aus systemtheoretischer Sicht als

autopoietische Systeme
"Selbstregulierende Systeme"
klassifiziert werden, die "autonom", "strukturdeterminiert"
und "operationell geschlossen" sind.
 
Mit diesen Begriffen soll gesagt sein, dass solche Systeme
sich durch ihre internen und externen Operationen selbst als Einheiten erschaffen
und gegenüber ihren Umwelten abgrenzen. Der Organismus kreiert die Grenze gegenüber seiner
Umwelt durch biologische Prozesse, die Psyche wird durch psychische Operationen konstituiert,
und soziale Systeme erschaffen sich und ihre Grenzen durch Kommunikationen.

 
"Autonom" soll heißen, dass keines dieser Systeme - weder die Psyche noch der Organismus
und auch nicht das Kommunikationssystem - von Ereignissen in den jeweiligen Umwelten
im Sinne einer geradlinigen Ursache-Wirkungs-Beziehung determiniert werden kann.
Es kann lediglich "gestört"  werden. [Perturbation, perturbieren]
 
Was immer in der Umwelt geschieht, es kann das autopoietische System nur aus dem
Gleichgewicht bringen, eine Krise induzieren und im Extremfall für seine Desintegration sorgen.
Die Reaktion des Systems auf derartige Störungen ist durch seine internen Strukturen determiniert,
dass heißt, sie folgt einer dem System eigenen inneren Logik.
 
Das Verhalten autopoietischer Systeme wird daher niemals von ihren Umwelten oder anderen Systemen
einem traditionellen geradlinigen Kausalitätsverständnis entsprechend verursacht oder bestimmt.
 
Umwelt und Interaktionspartner begrenzen lediglich den Freiraum,
innerhalb dessen solche Systeme störungsfrei funktionieren können."
 
Aus: Fritz B. Simon: „Die Kunst, nicht zu lernen – Und andere Paradoxien in Psychotherapie, Management, Politik …“
Seite 17f. CARL AUER 4.Auflage 2007


"Als sich die Erkenntnisse der Physik veränderten - 1925 mit der Akzeptanz der *Quantenphysik,
hätten sich auch alle Wissenschaftsfelder, die auf der Physik aufbauen, verändern müssen.
Manche taten es. Die Mathematik veränderte sich, ebenso die Chemie.
Doch die Biowissenschaften taten es nicht.
Viele Biowissenschaftler arbeiten und lehren bis zum heutigen Tag
auf der Grundlage einer mechanischen Weltsicht (Isaac Newton's, 17.Jhd),
statt das Universum, unsere Welt und unsere Körper als Energiefelder zu sehen,
die sich fortwährend in einem Tanz miteinander befinden.

 
Aus: Gregg Braden: „Der Realitäts-Code. Wie Sie Ihre Wirklichkeit verändern können“  Seite 101. KOHA 5.Auflage 2011
*Die moderne Quantenmechanik fand ihren Beginn im Jahr 1925 mit der Formulierung der Matrizenmechanik durch Werner Heisenberg, Max Born und Pascual Jordan.
Wenige Monate später erfand Erwin Schrödinger über einen völlig anderen Ansatz – ausgehend von De Broglies Theorie der Materiewellen – die Wellenmechanik
und die Schrödingergleichung. Kurz darauf konnte Schrödinger nachweisen, dass sein Ansatz der Matrizenmechanik äquivalent ist.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenphysik)


"Alles, was man für Beweise hält,
stützt sich auf Beobachtungen von Zusammenhängen,
sind lediglich KORRELATIONEN
.
 
Diese Korrelationen sagen aus, dass beim Auftreten
einer bestimmten Infektionskrankheit immer ein bestimmter Virus vorzufinden ist,
dass bei einem kriminellen Jugendlichen die Familienverhältnisse bestimmte Züge aufweisen,
dass bei einer bestimmten neurotischen Störung immer Mutterprobleme vorzufinden sind.
Diese Korrelationen stimmen noch, denn sie sagen nur aus, dass immer,
wenn das eine auftritt, das andere auch zu finden ist.
 
Hier folgt nun der beliebte nächste Schritt in der Wissenschaft, der völlig unwissenschaftlich ist:
Aus dem beobachteten "immer wenn, dann auch"
macht man unter der Hand ein "deswegen - weil".
 
Doch genau diese Transformation der Ergebnisse stimmt nicht mehr.
 Dass bei einer bestimmten Krankheit bestimmte Viren anwesend sind, sei unbestritten,
aber über den daraus abgeleiteten Glauben, diese Viren seien die Ursache der Krankheit,
werden spätere Generationen genauso herzhaft lachen, wie wir über die Scheibentheorie der Erde."

 
Aus: Thorwald Dethlefsen (b.1946): „Schicksal als Chance. Das Urwissen zur Vollkommenheit des Menschen.“
III. Die Polarität der Wirklichkeit: Die Projektion der Schuld. S77, GOLDMANN 1985 (1979)


Die Begriffe "Krankheit" und "Gesundheit" müssen daher neu definiert werden,
da es sie als reine statische Zustände im Grunde nicht gibt.
 
"Krankheit" und "Gesundheit" sind dynamische Prozesse und Abläufe
in einem komplex-lebendigen Gesamtsystem Mensch.
 
Krankheits-Symptome zeigen ein "Aus-dem-Gleichgewicht" und "Aus-der-Einheit" sein an.
 
Daher sind sog. Krankheiten - eigentlich Outputs des biologisch lebendigen Systems Mensch -
nicht "auszurotten", sondern wir können nur die Bedingungen, die zu sog. Krankheiten führen,
beeinflussen, verändern oder beseitigen.
 
Was will die sog. Krankheit - das Output - dem Kranken/Patienten beibringen?
Was will der Betroffene möglicherweise nicht lernen?
 
Eine Therapie muss den von der Krankheit - den vom Output -
beabsichtigten Lernprozess ersetzen,
sonst kann diese niemals Heilung induzieren.

 
Der Mensch vergesse eines nicht:
Auch Unwägbares hat Gewicht.

 
Eugen Roth
(1895-1976)

Die Gesundheit ist ein kostbares Gut, nur sie ist es eigentlich wert,
dass man dafür seine Zeit, seine Arbeit und sein Geld,
ja sogar sein Leben einsetzte,
ist doch ohne sie das Leben für uns eine Last;
ohne sie verliert alles seinen Glanz und seine Kraft:
Genüsse, Lebenserfahrung, Wissenschaft und Tugend.

 
Michel de Montaigne
(1533-1592)
frz. Politiker, Philosoph, Begründer der Essayistik




"Wenn physische Grundbedürfnisse
nicht erfüllt werden, erkrankt der Mensch.
Er wird genauso krank,
wenn er seine spirituellen Grundbedürfnisse nicht erfüllt.
Wenn er aber seinen Hunger nicht wahrnimmt,
wird er auch nichts zu essen suchen.
Er wird an Mangelerscheinungen erkranken und sterben.
Der Mensch kann an einer ganz anderen Stelle krank
sein als die Symptome sagen.
Schmerzen in der Brust sind vielleicht Hinweis,
dass er nach dem Lebenssinn fragt.
So können Schmerzen im Bauch ein Alarmsignal sein,
den Sinn unseres Lebens zu erforschen".

 
Aus:  Willigis Jäger OSB / Ko-un Rōshi (b. 1925)
Deutscher Benediktinermönch und Zen-Meister
„In jedem Jetzt ist Ewigkeit – Worte für alle Tage“
herausgegeben von Christoph Quarch, KÖSEL 2003

 

 
Was eigentlich ist Gesundheit?
Bin ich gesund, wenn ich nicht krank bin?

 

Das Wort gesund ist germanischen Ursprungs und bedeutet stark oder kräftig.
Vom römischen Satirendichter Juvenal (Decimus Iunius Iuvenalis, 1./2.Jh. n.u.Z) stammt die Weisheit
„Mens sana in corpore sano“, dass „Das einzige, um das wir die Götter bitten sollen, ist,
dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen möge". Damit wird der Gesundheitsbegriff
vom rein Körperlichen hinaus zum Psychoemotionalen (Seelischen, Geistigen) erweitert.

 
"In Begriffen wie "Heiler", "Therapeut", "Behandler" usw. steckt immer unterschwellig
oder explizit die Erwartung, dass Gesundheit "gemacht" wird, dass das Heilwerden
also - gegen Bezahlung - delegierbar sei.
Genau das ist jedoch ein fataler Trugschluss und in vielen Fällen genau das entscheidende Heil-Hindernis!
Als Berater können wir aber sehr kompetent die Schritte aufzeigen und den Weg weisen, der dann vom Klienten
oder Patienten zu gehen ist.

So sind wir als Ärzte/Therapeuten nur Vermittler von Gesundheit, nicht aber "Gesundmacher".
Das Heilwerden geschieht aus den eigenen Quellen des Kranken,
zusammen mit den Energien der höheren Macht/des Kosmos.
Der chemische Begriff "Katalysator" passt hier ganz gut. Er besagt, dass manche chemische Reaktionen
die Anwesenheit einer besonderen Substanz, eben des Katalysators, erfordern, der aber in der Reaktion
nicht verbraucht oder verändert wird. Der Katalysator im Auspuff, der die Abgase unschädlich(er) macht,
ist ein Beispiel dafür."
 
Aus: Andreas Diemer (Arzt, Physiker): „Die fünf Dimensionen der Quantenheilung“ Seite 17. MensSana 2011

 Das Wort "Therapeut" leitet sich vom altgriechischen Wort "therapeutes" ab,
und bedeutet „der Diener, der Aufwartende, der Wärter, der Pfleger“.
 
Therapieren heißt "zur Heilung hin begleiten"
und der Therapeut ist die Person,
die aktiv und passiv beim Begleiten des Kranken,
über dessen Selbstheilung wacht.

 
Die so genannte Krankheit
als das Projekt der Selbstheilung.


"Auf jeden Fall müssen die Menschen wissen,
dass Lust und Freude, Lachen und Scherzen,
Traurigkeit und Sorgen, Dysphorie und Weinen
nicht aus dem Nichts kommen (...)
sondern durch das Gehirn"
 
"Über die heilige Krankheit"
Hippokrates von Kos

460-375 v.Chr.

 

 
Die offizielle - "statische" - Definition von Gesundheit
: Verfassung der Weltgesundheitsorganisation vom 22. Juli 1946
 
Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung
und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“
 
"In der Medizin hat man allerdings mit solch einer Definition erhebliche Probleme.
Wie kann man die geistige oder seelische und vor allem die soziale Gesundheit objektiv messen?
Sobald die Symptome sich körperlich niederschlagen, wird die Prüfung schon einfacher. Dann ist man sehr schnell wieder im Bereich
der körperlichen Gebrechen. Diese unüberbrückbaren Schwierigkeiten haben dazu geführt, dass man in der medizinischen Forschung
den Begriff Gesundheit meist sehr viel eingeschränkter benutzt. Im Prinzip geht es hierbei primär um das Vorhandensein oder die Abwesenheit von physischen und psychischen Krankheiten. Betrachtet werden Krankheitslast, also das Auftreten von Erkrankungen in einer Bevölkerung, wie auch die Sterblichkeit durch einzelne Erkrankungen, die Gesamtsterblichkeit durch alle Erkrankungen zusammen genommen und schließlich auch die Lebenserwartung generell. Außerdem misst man Risikofaktoren, also Einflüsse, die nach dem Dosis-/Wirkungsprinzip die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Krankheiten erhöhen und Schutzfaktoren, die umgekehrt das Risiko mindern. Das macht die Epidemiologie. Die Diagnosestellung von Krankheit oder Todesursachen bereitet den Epidemiologen einige Schwierigkeiten. Es kommt sehr darauf an, wer auf welche Weise nach welchem Kriterium eine Diagnose stellt. Es gibt erhebliche Abweichungs-möglichkeiten, die technologisch, aber auch schon kulturell bedingt sein können. So hat man beispielsweise in Japan nicht an Herzinfarkt zu sterben. Das ist unter der Würde. Hirninfarkt ist dagegen in Ordnung.
Es stellt sich die Frage, welche Todesursache ein japanischer Arzt auf den Totenschein schreibt, wenn er dem Verstorbenen gewogen ist? Kann ein Arzt bei uns ohne Obduktion immer genau feststellen, woran ein Mensch gestorben ist? Je einheitlicher die Kriterien und je weiter verbreitet standardisierte Verfahren in der Welt herangezogen werden, desto aussagefähiger wird das Messen. Die vielen Unsicherheiten haben jedenfalls dazu geführt, dass man in der Epidemiologie und in der klinischen Forschung als höchstes Kriterium, als entscheidende Begutachtungsgröße die Gesamtsterblichkeit heranzieht. Denn tot oder nicht tot, das lässt sich ziemlich eindeutig diagnostizieren. Außerdem kommt bei allen Therapien immer die berechtigte Überlegung ins Spiel, ob eine bestimmte Anwendung in einem Bereich zwar Linderung oder Ausheilung bewirkt, aber gleichzeitig durch unerwünschte Nebenwirkungen in anderen Bereichen der Gesundheit schadet?
Was nützt ein besonders deutlich gesenkter Blutzuckerspiegel, wenn die Patienten dafür vermehrt versterben? Was nützt eine Senkung der Herzinfarktrate, wenn bei den therapierten Patienten gleichzeitig die Krebshäufigkeit steigt? Am relevantesten für die Beurteilung einer präventiven oder therapeutischen Maßnahme ist deshalb die gesamte Sterblichkeit an allen Todesursachen, natürlich nur innerhalb eines definierten Zeitraumes betrachtet, denn sterben müssen wir bekanntlich alle einmal... Der Mensch entwickelt meist einen ungeheuren Überlebenstrieb, wenn es mit ihm bergab geht. Hauptsache leben! Egal wie!... Was ist Ihr angestrebtes Ziel? Wollen sie länger leben? Oder lieber auf ein paar Jährchen verzichten, aber immer gesund bleiben und zum Schluss ganz schnell ohne Qualen sterben? Oder ist es nicht doch ihr Ziel, möglichst gesund und dennoch möglichst lange zu leben?... Wenn Sie sich jetzt Ihres Zieles bewusst geworden sind, darf ich Ihnen verkünden: Mehr Vitamin D und sie können zumindest länger leben! Oder anders ausgedrückt: Wenn Sie jetzt sofort anfangen, sich um einen ordentlichen Vitamin-D-Status zu kümmern, werden sie in den nächsten zehn Jahren eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, das Zeitliche zu segnen, als wenn Sie so weitermachen wie bisher!"
 
Aus: Nicolai Worm: „Heilkraft D - Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützt" 2. Auflage Systemed 2010 (2009)

Gesundheit nach Viktor von Weizsäcker

(1886-1957), Deutscher Mediziner. Begründer der psychosomatischen Medizin und der Medizinischen Anthropologie)
Viktor von Weizsäcker: Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Peter Achilles, Dieter Janz, Martin Schrenk, Carl Friedrich von Weizsäcker. Bd.8: "Soziale Krankheit und soziale Gesundung" Suhrkamp 1986
 
"Die Gesundheit eines Menschen ist eben nicht ein Kapital, das man aufzehren kann, sondern sie ist überhaupt nur dort vorhanden, wo sie in jedem Augenblick erzeugt wird. Wird sie nicht erzeugt, dann ist der Mensch bereits krank"

Bio-chemisch-psycho-soziale - systemische - Gesundheit nach Thure von Uexküll

(1908-2004, Internist, Mitbegründer der psychosomatischen Medizin)
Thure von Uexküll, Wofgang Wesiack: „Theorie der Humanmedizin-Grundlagen ärztlichen Denkens und Handelns“ URBAN & SCHWARZENBEG 3.Auflage 1998
 
"Erzeugen von Wirklichkeit und Erzeugen von Gesundheit gehen Hand in Hand; Gesundsein vollzieht sich als ständiger
Auf- und Umbau der konkreten Beziehungen zwischen Lebewesen und Umgebung, welche die Befriedigung der vitalen Bedürfnisse ermöglichen. Daher stellt die Summe der geglückten Beziehungen zwischen einem Lebewesen und seiner Umgebung (Bedürfnisbefriedigung und Selbstverwirklichung) eine befriedigende individuelle Wirklichkeit für den Menschen dar. Auf den kürzesten Nenner gebracht, ist also allgemeines Gesundsein
das Meistern des Auf- und Umbaus der individuellen Wirklichkeit - allgemeines Kranksein gestörte Wirklichkeitsbildung"


D
ynamisch - funktionell - vegetativ - energetischer Gesundheitsbegriff nach  Wilhelm Reich

(1897-1957 in Lewisburg, Pennsylvania, USA, in einem Gefängnis, verfolgt wegen seiner unkonventionellen Heilmethoden)
Psychiater [Sigmund Freud Schüler (1856-1939 London) bis 1930 in Wien], Psychoanalytiker, Sexualforscher und Soziologe.
Mehr Infos unter Original Orgon Akkumulator Therapie >>>>
  
"Gesundheit ist die Fähigkeit eines Lebewesens, in rhythmischer Pulsation (Oszillation, Schwingung von Sympathikus / Parasympathikus) zwischen Zuständen des Gerichtetseins auf die umgebende äußere Welt und der Orientierung auf innere Zustände des Organismus hin- und her zu schwingen".

Gesundheitsbegriff nach der TCM - Traditionell Chinesischen Medizin
 

"Gesundheit ist ein Zustand des Gleichgewichts zwischen den Kräften der Natur - Yin und Yang. Dabei kommt es darauf an, dass ein Organismus auf äußere und innere Reize so reagieren kann, dass das Gleichgewicht zwischen den Kräften sich möglichst schnell wieder herstellen kann. Gesundheit stellt somit einen Zustand der Flexibilität dar. Kurzzeitige Symptome können dem Ausgleich zwischen Yin und Yang dienen und sind somit nicht zwingend als ungesund zu werten.

ECIWO Gesundheitsbegriff nach Prof. Dr. Yingqing Zhang (1947-2004, chinesischer Biologe)
 

"Gesundheit ist ein Zustand, bei dem eine ungestörte Kommunikation zwischen gesunden ECIWOs besteht. Ein ECIWO ist dann gesund, wenn er - dem biologischen Bauplan des Gesamtorganismus entsprechend - seine Aufgaben wahrnehmen kann und sich innerhalb seiner, durch den Körper festgelegten Grenzen bis zur individuellen Diapause entwickelt. Gesundheit bedeutet also Reaktions- und Entwicklungsfähigkeit."
[ECIWOs = Embryo containing the information of the whole organism = Fraktal; Diapause = Entwicklungsstopp]
(siehe Leistungen: Neuraltherapie >>>>  unten unter Somatotopie)
 
Quelle: Christian Scheweling (b.1971, dtsch. Heilpraktiker): „ECIWO und Embryo-System-Akupunktur - Neue Ansätze in der Medizin, Biologie und Krebstherapie nach Prof. Zhang und Dr. Tee Tong Ang (b.1943)“
Joy Verlag, 1.Auflage 2008.


Konstruktivistisch-systemtheoretische Krankheits- und Therapietheorie nach Prof. Dr.med. Fritz B. Simon (b.1948)
Deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und Familientherapeut. Führender Vertreter der systemischen Therapie (auch: Systemische Familientherapie) und zählt zur Heidelberger Schule.
Er gründete 1983 die Internationale Gesellschaft für systemische Therapie - IGST http://www.igst.org/

 
"Berücksichtigt man, dass lebende Systeme selbst reparierend sind und auf alle Verstörungen (Pertubationen: Störungen und Anregungen zur Weiterentwicklung zugleich) durch Umweltereignisse mit Gegenregulationen reagieren, so sind die der Symptombildung zugrunde liegenden generierenden Mechanismen immer als Versuche zu bewerten, ein Gleichgewicht aktiv wiederherzustellen.
 
Im Rahmen längerer Krankheitsprozesse diagnostizierte Über- oder Unterfunktionen sind also nicht einfach das passive Resultat eines Zuwenig oder Zuviel, das durch eine von außen kommende Kraft kontrolliert oder kompensiert werden könnte. So paradox es klingen mag: Das vom Beobachter feststellbare Ungleichgewicht ist häufig eine Form des Gleichgewichts, d.h. das Resultat eines komplexen Gegenregulations- und Adaptationsprozesses, der zu einem neuen relativen Gleichgewicht geführt hat.
 
Dies führt nahezu zwangsläufig zu "paradoxen" (paradox: Reaktionen, die den Erwartungen entgegengesetzt sind) Resultaten von Interventionen, die sich am mechanischen Gleichgewichtsmodell orientieren. Was aus der Sicht des Beobachters als Ungleichgewicht bewertet wird, ist aus der Sicht des Systems bereits wieder eine Form des Gleichgewichts.
 
Jeder Versuch, in einer kontrollierenden oder kompensierenden Weise zu intervenieren, ist dann für das System eine Pertubation, d.h. eine neue Störung des Gleichgewichts, die mit Gegenregulationen beantwortet wird. So kommt es, dass paradoxe therapeutische Effekte erzielt werden. Beruhigungsmittel wirken dann anregend, die Tasse Kaffe vor dem Zubettgehen wirkt Schlaf fördernd, der "Upper" macht "down" und der "Downer" macht "high". Und hilfreich gemeinte Interventionen werden zur Ursache von Katastrophen.
 
Dabei muss zwischen akuten und chronischen Symptombildungen unterschieden werden: Im Fall der Chronifizierung kann man davon ausgehen, dass ein neues, mit dem Überleben vereinbartes Gleichgewicht erlangt worden ist, das heißt, die Störung des Systems hat nicht akut zu seiner Desintegration, zum Tod geführt.
 
Autopoietische Systeme (Autopoiese: Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems) unterscheiden durch ihre Operationen ja nicht zwischen gesund und krank, sondern lediglich zwischen lebend und nicht-lebend.
 
Treten die Symptome akut auf, so kann der Beobachter, der zwischen krank und gesund unterscheidet, nicht sicher sein, ob es dem Organismus gelingt, die Gleichgewichtsstörung zu kompensieren und sich autonom und innen gesteuert weiterhin als lebend zu unterscheiden. Daher ist es in solchen Notfällen häufig die einzig lebenserhaltende Interventionsform, vorübergehend kompensatorische und kontrollierende Funktionen zu übernehmen, da das System autonom nicht mehr lebensfähig ist. Wenn die Atmung aussetzt, das Herz nicht mehr schlägt, so sind außen gesteuerte Aktivitäten erforderlich, um die nötigen regulativen Maßnahmen sicherzustellen. [...]
 
Nehmen wir die Beseitigung des Symptoms als Therapieziel, so müssen Interventionen so gestaltet sein, dass entweder 1.) die bisherigen Prozesse (Netzwerke von Interaktionen), die zur Symptombildung und -erhaltung führen, gehemmt oder gestört werden; oder 2.) neuartige Prozesse (Netzwerke von Interaktionen), die zur Symptombildung führen, erregt oder etabliert werden. Dabei sollte aber klar sein, dass die Auflösung alter und die Kreation neuer Interaktionsmuster daran gebunden ist, bislang schon bestehende Muster zu nutzen und eventuell neu zu kombinieren.
 
Um all dies auf eine Formel zu bringen: Nur solche Interventionen können eine therapeutische Wirkung entfalten, die für das betreffende System sinnvoll ("Sinn" heißt in diesem Zusammenhang: Das System verfügt über Schemata auf bestimmte Klassen von Ereignissen zu reagieren) oder sinnstiftend sind, das heißt, Therapie ist immer Kommunikation.
 
Doch Kommunikation ist natürlich für ein System wie die Zelle, in dem sie sich auf die biochemische Ebene beschränkt, etwas ganz anderes als für ein System wie die menschliche Psyche oder für soziale Systeme wie die Familie, in deren Therapie es weniger metaphorisch um Sinn und Sinnstiftung geht."
 
Aus: Fritz B. Simon: „Die andere Seite der Gesundheit – Ansätze einer systemischen Krankheits- und Therapietheorie“
Seite 98f u. 102; Carl Auer Systeme Verlag 2.Auflage 2001

 
"... Gesundheit könnte man als den störungsfreien Lebensfluss in allen Körperteilen, Organen
und Zellen definieren, als einen Zustand [eine Dynamik] geistiger und körperlicher Harmonie,
als ungehinderte Entfaltung des biologischen Energiepotentials. Ein gesunder Organismus
steht in funktionierender Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Der gesunde Mensch fühlt sich frisch
und leistungsfähig. Er besitzt optimistisches Rüstungsvertrauen,
geistige Kraft und ein stabiles Seelenleben.

 
Gesundheit ist nichts Starres, sondern ein dynamisches Verhältnis des Menschen zu sich selbst.
Gesundheit will täglich erhalten und gesteigert sein, über Jahre und Jahrzehnte hinweg,
bis ins höchste Alter. Gesundheit ist nicht Durchschnitt, sondern gesteigerte Norm und
individuelle Höchstleistung. Sie ist sichtbar gewordener Wille, ein Ausdruck von Willensstärke
in Dauerhaftigkeit. Gesundheit führt über die Vollendung des einzelnen zur Vollkommenheit
des gesellschaftlichen Zusammenseins. Gesundheit ist das Ziel des natürlichen Lebenswillens
und deshalb natürliches Ziel von Gesellschaft, Recht und Politik.
 
Ein Mensch, der nicht nach Gesundheit strebt, wird nicht krank,
sondern ist es schon
"

 
Aus: Juli Zeh: „Corpus Delicti. Ein Prozess“  Vorwort Seite 7f. Schöffling & Co 2009



 
Der vitruvianische Mensch
(1492)
Proportionsstudie
nach Marcus Vitruvius Pollio
(ca. 80-10 v.Chr., römischer Architekt, Ingenieur, Schriftsteller)
 
von
Leonardo da Vinci
"Das italienische Universalgenie"
[1452 - 1519]
Italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom,
Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance
 Sein Geburtsort Vinci war ein Kastell oder befestigtes Hügeldorf im Florentiner Territorium
(ca. 30 km westlich von Florenz) nahe Empoli, von dem die Familie seines Vaters ihren Namen ableitete.

 


"Wissenschaft kann die letzten Rätsel der Natur nicht lösen.
Sie kann es deswegen nicht, weil wir selbst ein Teil der Natur
und damit auch ein Teil des Rätsels sind,
das wir lösen wollen"

 
 Max Karl Ernst Ludwig Planck
(1858-1947)
Bedeutender deutscher Physiker
1919 Nobelpreis für Physik


"Löst die Schulmedizin ihren Anspruch auf Wissenschaftlichkeit an allen Stellen ein?
Und wie steht es mit der wissenschaftlichen Untersuchung der naturheilkundlichen,
energetischen, spirituellen Therapieformen?
 
Es ist wenig bekannt, dass diese sich seit geraumer Zeit durchaus auf wissenschaftliche Erkenntnisse
gründen und berufen können. Wichtig ist dies vor allem aus zwei Gründen:
 
Zum einen wird mangelnde Wissenschaftlichkeit immer wieder als Argument dafür ins Feld geführt,
dass Verfahren der "erweiterten" Medizin von den Krankenkassen nicht bezahlt werden können,
nicht angewandt werden sollten, nicht wirksam seien, nur auf Einbildung beruhen, Abzocke seien usw.
 
Zum anderen zeigt sich bei näherem Hinsehen, dass der schulmedizinische Anspruch auf wissenschaftlich
einwandfreie Beweisbarkeit ebenfalls oft nicht erfüllt ist.
 
Als ich - Dr.med. Andreas Diemer - 1977 von der Physik in die Medizin wechselte, musste ich erstaunt feststellen,
dass die Kriterien, die in der Physik an Wissenschaftlichkeit gestellt werden und nach denen ich jahrelang gearbeitet
hatte, im Medizinbetrieb recht lax gehandhabt wurden. Dies hat zum Teil sicherlich historische Gründe.
Zum Teil liegt es aber wohl auch daran, dass der Arzt in erster Linie Anwender
ist und der wissenschaftliche Hintergrund ihn nur am Rande interessiert.
 
In der "vorwissenschaftlichen" Zeit war es selbstverständlich, dass alle möglichen Elemente des Heilens
in die tägliche Arbeit des Arztes einbezogen wurden. Andererseits: Was heißt "vorwissenschaftlich"?
 
Schon die Ärzte der Antike legten großen Wert darauf, sorgfältig zu recherchieren und zu beobachten,
welche Krankheiten mit welchen Mitteln zu behandeln waren, spirituelle, hellsichtige, intuitive und andere Elemente
eingeschlossen. Schon Hippokrates [von Kos, 460-370 v.u.Z], der große griechische Arzt, auf den sich die Medizin
bis heute beruft, nutzte in seiner Tätigkeit als Arzt spirituelle Elemente und legte hierauf auch in seinen Schriften
großen Wert. Er betonte, man müsse "den Menschen stets im Ganzen sehen,
also mit und in seinem Umfeld begreifen"
.
 
Der große Bruch mit der Tradition geschah in der Zeit der Aufklärung.
Es hatten sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Elemente, Erkenntnisse und Methoden in den medizinischen Alltag eingeschlichen,
die einer ehrlichen Bewertung nicht mehr standhielten. Etliche der damals angewandten Behandlungsformen hatten mitunter katastrophale Nebenwirkungen.
"Rosskuren" etwa mit Quecksilber, unsinnige Aderlässe und andere drastische Maßnahmen haben wohl so manchen Patienten das Leben gekostet.
Allerdings wurden zusammen mit den untauglichen Methoden auch viel Nützliches aus dem Repertoire der Medizin verbannt.
 
Vorherrschend war nun das Prinzip strenger "Sachlichkeit", die von
einer rein stofflichen Grundlage des Krank- oder Gesundseins ausging.

 
Alles, was nicht mit den damals bekannten Gesetzen der Mechanik und Gravitation sowie den Anfängen der Chemie erklärbar war, wurde für nicht existent gehalten.
Der menschliche Körper wurde gemäß dem Weltbild von Rene Descartes [1596-1650, frz. Philosoph, Mathematiker, Naturwissenschaftler] als rein stoffliche Maschine angesehen. Was nicht funktionierte, sollte dementsprechend zu reparieren sein.
 
Auf dieser Reduktion auf das rein Stoffliche, Sachliche, Materialistische basiert die Schulmedizin noch heute.
Schaut man demgegenüber auf die hier vorgestellten fünf Dimensionen der Quantenheilung (mentale, intuitive, transzendente, physische, energetische Dimension),
wird unmittelbar deutlich, dass in der Schulmedizin eine Verkürzung auf höchstens ein Fünftel all dessen vorgenommen wird, was heilsam ist.
Es liegt nahe, dass dies der Grund für den geringen Erfolg der Schulmedizin besonders bei chronischen Krankheiten ist.
 
Die schulmedizinische Reduktion auf die stoffliche, materielle Dimension wird immer wieder begründet mit "wissenschaftlichen" Daten,
die die Richtigkeit dieses Weges beweisen sollen und die, so heißt es, bei den anderen vier Dimensionen (mentale, intuitive, transzendente, energetische Dimension) fehlen.
 
Dass ich das Wort "wissenschaftlich" in Anführungszeichen schreibe, hat seinen besonderen Grund. Ich hatte bereits angedeutet, dass bei weitem nicht alles in der heutigen Medizin, was als wissenschaftlich bewiesen gilt, auch einer neutralen Überprüfung standhält. Darüber hinaus wird das Prädikat "wissenschaftlich" in der Medizin mitunter recht eigenwillig verwendet.
 
Die heutige Schulmedizin lebt mit dem Anspruch, umfassend, sachlich und wissenschaftlich zu sein.

Dass keines dieser drei Kriterien vollauf erfüllt ist, ahnen wir schon. "Umfassend" beispielsweise würde bedeuten,
dass die Schulmedizin die überwiegende Mehrzahl der Krankheiten heilen kann. Genau dies drift jedoch nicht zu.
 
Wirklich Bahnbrechende Erfolge hat die Schulmedizin primär bei den akuten Krankheiten und bei Krankheiten vorzuweisen,
die mit einer strukturellen Störung einhergehen. Bei akuten Ereignissen wie etwa Infekten, Unfällen, Operationen mit Ersatz defekter Körperteile
und dergleichen mehr hat sich der mechanistisch-materialistische Ansatz bewährt.
 
Weit weniger erfolgreich sieht die schulmedizinische Bilanz bei chronischen Krankheiten und funktionellen Störungen aus,
wie etwa hoher Blutdruck, Depression, Tinnitus, Verdauungsstörungen, Diabetes u.v.m.
Hier kann die Schulmedizin die Krankheit oft nur "verwalten" und vorübergehend lindern, nicht aber wirklich heilen.
 
Dazu gibt es in der Kassenmedizin spezielle "Disease Management Programs" (Krankheitsverwaltungsprogramme) -
eine Wortschöpfung, die deutlich offenbart, wie weit der Anspruch auf Heilung hier zurückgeschraubt ist
und wie selbstverständlich dies in Kauf genommen wird.
 
Dass die Schulmedizin darüber hinaus auch von unsachlichen Impulsen gesteuert wird,
liegt an ihrer starken Verknüpfung mit wirtschaftlichen Interessen.
Die beiden größten medizinischen Tageszeitungen, die den Ärzten jeden Tag kostenlos auf den Schreibtisch flattern,"Ärzte Zeitung" und "Medical Tribune",
sind komplett finanziert von der Pharmaindustrie. Vorgefertigte Artikel, die den Anschein eines neutralen redaktionellen Beitrags erwecken,
werden in diesen Zeitungen den Ärzten als "Information" präsentiert. Dementsprechend ist der Inhalt mit Vorsicht zu genießen.
 
Auch das Selbstverständnis der Schulmedizin, was Wissenschaftlichkeit angeht, ist in mehrfacher Hinsicht zu beanstanden.
Vergleichen wir die Schulmediziner einmal mit den Grundlagen-Wissenschaftlern schlechthin, den Physikern.
Und beginnen wir dabei mit der Frage danach, was "Wissenschaft" eigentlich ist.
 
Die Definition des Begriffs "Wissenschaft" ist recht schwierig. Linus Pauling [1901-94, 1954 Nobelpreis f. Chemie, 1963 Friedensnobelpreis],
einer der großen Physiker und Chemiker des letzten Jahrhunderts, formulierte in ironischer Selbsterkenntnis: "Wissenschaft ist der auf den neuesten Stand
gebrachte Irrtum"
, und erklärte damit gleich eine der grundlegenden Notwendigkeiten, nämlich ständig im Auge zu behalten, ob der bisherige Erkenntnisstand
nicht doch falsch oder zumindest unvollkommen sein könnte. Demgemäß würde ich "Wissenschaft" definieren wie folgt:
 
"Wissenschaft ist der ehrliche und ergebnisoffene Versuch, eine schlüssige Theorie
in Einklang zu bringen mit den Beobachtungen und Erfahrungen."

 
Eine so definierte Wissenschaft stützt sich auf folgende Voraussetzungen:
 
1.) Sie muss jederzeit bereit sein, einen Irrtum einzugestehen.
 
2.) Experimente müssen "falsifizierbar" - die Ergebnisse widerlegbar - sein,
wie schon der renommierte Wissenschaftstheoretiker Sir Karl Popper (1902-94) forderte.
Das bedeutet, dass jedem anderen Forscher die Möglichkeit gegeben werden muss,
eine Behauptung zu widerlegen.
 
3.) Wissenschaft erfordert Neugier auf das bisher "Unerklärliche".
 
4.) Sie erfordert Unabhängigkeit, und
 
5.) sie lebt von der Kreativität.
 
Diese fünf Forderungen sind in der modernen Schulmedizin nur sehr bedingt eingelöst.
 
In ihrem Bemühen um "Versachlichung" ist die Schulmedizin im physikalischen Weltbild
des 19. Jahrhunderts stecken geblieben.

 
Fast die gesamte Entwicklung der Physik des 20. Jahrhunderts ist an der Medizin vorbeigegangen:
die Relativitätstheorie (Albert Einstein), die Quantenmechanik (Max Planck, Erwin Schrödinger); die Unschärferelation (Werner Heisenberg),
die Atom- und Kernphysik (Richard Feynman, Niehls Bohr u.a.), die Chaostheorie [Henri Poincare, Edward N. Lorenz, Benoit Mandelbrot, Mitchell Feigenbaum],
die Theorie der Biophotonen (Burkhard Heim, Fritz Albert Popp, Marco Bischof) usw.
Siehe ZITATE: Max Planck / Eine Wissenschaft >>>>
 
Lediglich im apparativen Bereich und bei der Herstellung von Arzneimitteln wird moderne Physik eingesetzt.
 
Die Möglichkeit, dass beim Heilungsprozess auch Kräfte am Werk sind, die der Arzt nicht kontrollieren kann
oder wenigstens kennt, wird von der Schulmedizin nicht als Chance verstanden, sondern eher als etwas,
worum man sich sorgen muss.
 
Die Schulmedizin ist darüber hinaus in einem Materialismus stecken geblieben, der nicht ausreichend
berücksichtigt, dass fast alle Krankheiten nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen haben.
Hier fehlt der Antrieb, auch neues Terrain zu betreten. Dabei müsste die Schulmedizin angesichts der zahlreichen
Krankheiten, die nicht geheilt, sondern nur "verwaltet" werden können, eigentlich ausgesprochen neugierig
auf bislang Unbekanntes sein.
 
Selbst unter den selbst auferlegten Ansprüchen kann die Schulmedizin
nicht als "wissenschaftlich" im engeren Sinne bezeichnet werden:

Nur ca. 15% aller Arzneitherapien gründen sich auf genaue Untersuchungen, 85% schweben im "luftleeren Raum".
Studien zu Parallelbehandlung mit mehr als drei Medikamenten existieren nicht, der Durchschnitt des Krankenhauspatienten
erhält aber über sechs Medikamente gleichzeitig, ältere Menschen oft zehn und mehr Mittel, deren gegenseitige Beeinflussung
überhaupt nicht abschätzbar oder erforscht sind. Die Wirkung von chemischen Arzneimitteln auf Kinder ist bis heute
nur teilweise erforscht, ebenso die unterschiedliche Wirkung auf Männer und Frauen.

 
So ist die Komplementärmedizin
>>>> möglicherweise sogar wissenschaftlicher als die Schulmedizin,
um es mit einem Satz von Fritz Albert Popp [b.1938, dtsch. Biophysiker] zu sagen, einem Erforscher der Biophotonen.
 
Zugleich hält die medizinische Forschung fest am Prinzip der so genannten Doppelblindstudien,
die eine Evidence-Based Medicine (EBM), also eine auf Beweisen fußende Medizin, ermöglichen sollen.
 
Übersehen wird dabei, dass es praktisch unmöglich ist, eine gleichmäßige Verteilung der nicht untersuchten Einflussfaktoren
auf alle Probanden zu gewährleisten. Ebenso wenig erfolgen medizinische Abläufe bei allen Menschen gleich, linear und stetig
(ohne sprunghafte Änderung der Messwerte). Auch dass die zu messenden Werte unabhängig vom Beobachter seien,
ist eine Fehleinschätzung. Die Quantenphysik hat das genaue Gegenteil bewiesen!"
...
 
Aus: Andreas Diemer (Arzt, Physiker): „Die fünf Dimensionen der Quantenheilung“ Kapitel: Wie wissenschaftlich ist die Schulmedizin,
wie unwissenschaftlich die Komplementärmedizin? Eine Analyse. Seite 28-35. MensSana 2011
www.praxisdiemer.com/   www.praxis-fuer-lebenskunst.de

 

 
"Es ist höchste Zeit, die Gesundheit des Menschen
als das Zusammenwirken komplexer Prozesse
zu begreifen, die ganzheitlich funktionieren,
 
anstelle streng geordnet
nach Fachrichtungen
zu diagnostizieren und zu behandeln.“

 

Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski
(b.1944)
Facharzt für innere Medizin, Umwelt- und Nährstoffmedizin
1988 – 1995 Chefarzt der inneren Medizin, Rostock
Seit 1995 Leiter des Diagnostik- und Therapiezentrum für Umweltmedizin, Rostock
http://www.dr-kuklinski.info/

  

  
Prof. Dr. med. Hiob Prätorius, Facharzt für Chirurgie und Frauenleiden, ist im Arztkollegium,
bei seinen Studenten und seinen Patienten sehr beliebt.

Lediglich sein Kollege Prof. Spiter missgönnt ihm den Erfolg.
Als seine Patientin Maria Violetta wegen einer außerehelichen Schwangerschaft Selbstmord begehen will,
nimmt sich Prätorius der jungen Frau an. Beide verlieben sich ineinander und heiraten schließlich.
Das private Glück der beiden schürt den Neid von Prof. Spiter.
Durch Prätorius mysteriöses Faktotum - "Mädchen für alles" - Herrn Shunderson glaubt Prof. Spiter
endlich dunkle Punkte aus der Vergangenheit des Mediziners aufdecken zu können.
Doch Prof. Prätorius gelingt es, sich - versammelt im Bibliothekzimmer der Universität, vor einem Ehrengericht
der Ärztekammer, gegenüber des Präsidenten des Ehrenrates und der anwesenden Professoren
Dr. Nack und Dr. Spiter - mit fundiert geführtem Wort,  gepaart mit Witz und Humor,
der ungerechtfertigten disziplinarrechtlichen Vorwürfe zu entledigen...

 
Bei diesem Gespräch sagt Prof. Dr. Charly Nack:
"Denn nicht die Verletzung der Würde des Arztes ist es im Grunde, die man dem Kollegen
zum Vorwurf macht, nein, meine Herren, was man ihm nicht verzeiht, ist,
dass er mit Mitteln arbeitet - und zwar mit Erfolg -, die nicht in Apotheken erhältlich,
mit Methoden, die streberhaft nicht erlernbar sind, sondern persönliche Fähigkeiten
voraussetzen, von denen man wohl Proben, aber keine Prüfungen ablegen kann!
Wir kennen das Steckenpferd unseres Kollegen!
Er bildet sich nicht ein, die Theorie von der Aufheiterung der Patienten erfunden zu haben,
von der Notwendigkeit der Stärkung seines Lebenswillens, aber er geht darin vielleicht weiter
als die meisten von uns, gestützt auf die Erfahrung, die er als Wunderdoktor [in Peepnest England]
machen durfte. Und wie Kußmaul [Adolf, 1822-1902] die Magenpumpe, so versucht er
die Einführung des Humors in die ärztliche Praxis. Humor, meine Herren, ist nicht erlernbar.
Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß von Herzensgüte voraus.
Von Geduld, Nachsicht und Menschenliebe. Deshalb ist er so selten.
Und aus diesem Grunde hatte es Kußmaul leichter, weil er nur eine Magenpumpe einführte"
[...]
 
Dr. Hiob Prätorius sagt am Ende des Verhörs:
"Ich danke Ihnen, meine Herren, dass Sie so vorsichtig waren, die Einberufung dieses Ehrenrates
zunächst so diskret zu betreiben. So weiß nicht einmal meine kleine Frau etwas davon. [...]
Und wenn sie mich fragt, wo ich so lange war, werde ich ihr der Wahrheit gemäß antworten können,
dass meine Studien über die Mikrobe der menschlichen Dummheit und Bosheit
 - die entsetzlichste aller ansteckenden Krankheiten -
mich wieder einmal aufgehalten haben."

 
Curt Goetz
(1888-1960)
Dtsch-schweizerischer Schriftsteller
„Dr.med. Hiob Prätorius – Facharzt für Chirurgie und Frauenleiden (1934)"
Eine Geschichte (sechs Bilder) ohne Politik nach alten, aber guten Motiven neuerzählt.
Aus: Fünftes Bild: Prof. Dr. Nack, Seite 70, Prätorius, Seite 75. RECLAM 2004

 
"Wer mit Humor zu sterben verstünde, hätte die höchste Stufe der Kultur erreicht"
 

 
"Forsche nach den Ursachen der Krankheit und beseitige sie
Verdecke nicht Symptome mit Medikamenten
Betrachte den Patienten ganzheitlich
Stärke die Selbstheilungskräfte des Körpers
Fühle Dich verantwortlich für die Erhaltung Deiner Gesundheit
Es genügt nicht, etwas zu erfinden
Man braucht auch Menschen, die die Erfindung begreifen
oder zumindest entwenden."

 
Karol Irzykowski
(1873–1944)
polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Filmtheoretiker

www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/6251/Biokybernetische%20Diagnostik%20und%20Therapie.pdf



"Das tiefste und erhabenste Gefühl,
dessen wir fähig sind,
ist das Erlebnis des Mystischen.
 
Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft.
Wem dieses Gefühl fremd ist,
wer sich nicht mehr wundern
und in Ehrfurcht verlieren kann,
der ist seelisch bereits tot"
 
Albert Einstein
(1879-1955)
Physiker


Links:
 
Siehe unter ZITATE:
Ferdinand Hoff: Fieber- Selbstheilungskraft >>>>

Günther Nenning: Das Mobiltelefon - Handy - E-Smog >>>>
Heinz von Foerster: Ständig entscheiden wir >>>>
Hans Albert: Stelle keine festen Behauptungen auf >>>>
Claude Bernard: Tatsache und Theorie >>>>
Max Planck: Eine Wissenschaft >>>>
Gerhard Kienle: klinische Versuche am Patienten >>>>
Jürgen Fridrich: Statistik - Über den Unsinn der Bewertung >>>>
Hans Peter Dürr / Erfahrung bedeutet beides >>>>

 
Siehe unter INFOS:
Rat suchen - Die Illusion der Gewissheit >>>>
 Statistik Glossar & Allerlei
>>>>

 

ICD - Internationale Klassifikation der Krankheiten
www.medaustria.at/f_icd10.html
www.statistik.at/web_de/klassifikationen/klassifikationsdatenbank/weitere_klassifikationen/icd_kassifikationen/index.html
www.dimdi.de/static/de/klassi/index.htm

 
Österreichisches Ärztegesetz - ÄKT
 
"Die allerwenigsten Behandlungsfehler und Komplikationen werden derzeit überhaupt als solche erfasst.
´Sehr oft herrscht in der Medizin eine art Null-Fehler-Mentalität und die Vorstellung, dass hier Fehler nicht vorkommen dürfen´,
kritisiert der Schweizer Qualitätsmanager Marc-Anton Hochreutener. Hinzu kommt eine Schuldkultur, die bei jedem Vorkommnis
einen "Bösen" sucht, als wäre damit jeder Vorfall ungeschehen zu machen. In Wahrheit, so Hochreutener, sei der Medizinbetrieb
ein Hochrisikounternehmen - und derartige Vorstellungen völlig weltfremd."

Aus: Bert Ehgartner: „Gesund, bis der Arzt kommt. Ein Handbuch zur Selbstverteidigung“ Seite41, LÜBBE 2010
 
Medikamenten-Interaktionen
Medikamentensicherheit unter INFOS: Linkverzeichnis
2) Bund,Land,Kassen,ÄK,Kur,Allergie,Medikamente,Umwelt,Wasser >>>>

 
www.basg.at/
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen AGES PharmMed
 
http://ch.oddb.org/de/gcc/home_interactions/
Bittere Pillen - Nutzen und Risiko der Arzneimittel
Arzneimittelkommission der deutschen Aerzteschaft

TDM KJP Therapeutisches Drug Monitoring Kinder- und Jugendpsychiatrie E.V
Embryotox Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit
Myasthenia gravis verschlechternde Medikamente: www.mgauk.org/main/mgdrugs1.htm
 
Linkverzeichnis: 7.) Medikamente, SS u. Stillen >>>>
3) Krankenhäuser, Kliniken, Impfthematik >>>>
5) Baubiologie, Elektrosmog, Ganzheitliche Zahnheilkunde >>>>

 
CIRS Critical Incident Reporting System - Meldesystem für gefährliche Vorfälle - Lernen aus Fehler - ÖÄK
 
ÖAPG Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation
 
Aktionsbündnis Patientensicherheit BRD
Stiftung Patientensicherheit CH

EUNetPas The European Network for Patient Safety
 
www.prowoman.at/   www.prou.at/
Ambulatorium für Sexualmedizin und Schwangerenhilfe Wien
 
MKP Mutter Kind Pass Bundesministerium AUT
Oeffentliches Gesundheitsportal BMG AUT
 
Laborbefunde med4you.at
 
PlattformLandmedizin.at
 
OEGAM Oesterreichische Gesellschaft fuer Allgemeinmedizin
 
OEHV Oesterreichischen Hausaerzteverband
Tiroler Gesellschaft fuer Allgemeinmedizin


AfSG Akademie für Sexuelle Gesundheit WIEN
 
Oesterreichische Aerztezeitung Archiv
Deutsches Aerzteblatt

 
AKE Arbeitsgemeinschaft Klinische Ernährung AUT
ESPEN European Society of Clinical Nutrition & Metabolism
 
World Family Doctors
WONCA Europe World Family Doctors
RCGP Royal College of General Practitioners
 
Österreichische Akademie für Sexualmedizin
Kompendium der Andrologie UNI Giessen
 
Umweltmedizin
AEGU AerzteInnen für eine gesunde Umwelt
ÖÄL Österr. Arbeitsring für Lärmbekämpfung
Laerm-Info Lebensministerium AUT
Lebensministerium Umwelt AUT
RIS Rechtsinformationssystem - Bundeskanzleramt
 Umweltnet.at
Energie Ausweise AUT
Verzeichnis Energie-Ausweis Berechner AUT

 
Umwelt Medizin Gesellschaft BRD
 
ISDE International Society of Doctors for the Environment
TOXNET Toxicology Data Network USA

 
EUA Europaeische Umweltargentur
IWR Internationale Wirtschaftsforum Regnerative Energien
IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change

 
 Notfallmedizin
www.notmed.info
Dr. Anton Ernst Lafenthaler's Notarzt Homepage - Anästhesist KH Schwarzach/Pongau
 
ARGE Notfallmedizin AUT
ÖNK Österr.Gesellschaft f.Notfall-u.Katastrophenmedizin
www.oegari.at/
Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin
ACR Österr. Rat für Wiederbelebung
ERC European Resuscitation Council

 
Der Weg der menschlichen Evolution - Institute of Human Origins Arizona State University
 
MEA - Europäische Arzneimittelagentur - European Medicines Agency
WMA World Medical Association WELTAERZTEBUND

 
Atlas der Augenheilkunde
Sammlung anatomischer Atlanten

RADIOLOGIE
Orientierungshilfe Radiologie AUT
Radiologische Bilderwelten UNI Cleveland/Ohio
Radiologisches Lernprogramm RWTH UNI Aachen
The Whole Brain Atlas Johnson & Becker Harvard
 
MEZIS Mein essen zahl ich selbst - Initiative unbestaechlicher AerzteInnen
 
WHO Data and Statistics

Haut-, Wund-, Dekubitus-Druckulkus Mangement
Wundmangement Tirol
AEK-Tirol Wundheilung in der Praxis MR_Dr._Erna_Jaschke
AEK-Tirol Wundverbaende MR_Dr._Erna_Jaschke
AEK-Tirol Moderne
Wundverbaende Marianne Hintner
 
EPUAP European Pressure Ulcer Advisory Panel
NPUAP American National Pressure Ulcer Advisory Panel

 
LOHMANN RAUSCHER Wundversorgung
www.hartmann.de/heilen_wundforum.php
 
www.turimed.at

GERIATRIE - Gerontopsychiatrie
 
IFPA Interdisziplinäres Forum f. Psychopharmakotherapie im Alter
Drug Interaction Cytochrome P450 Indiana UNI
ArizonaCERT Center for Education & Research on Therapeutics
ECNP European College of Neuropsychopharmacology
PsychoTropicalResearch Dr Ken Gillman
WFSBP World Federation of Societies of Biolocical Psychiatry
 
Plattform Patientensicherheit AUT
www.tirol.gv.at/patientenvertretung
Patienten- und Pflegeanwaltschaft AUT
TENA Kontinenzpflege
Gesellschaft für Dermopharmazie
 
Kolo-Proktologie BRD: Dickdarm, Mastdarm, After Erkrankungen
 
ÖGGG Österreichische Gesellschaft für Geriatrie u. Gerontologie
ÖGGERIMED Österreichische Gesellschaft für Geriatrische Medizin
IAGG International Association of Gerontology Geriatrics
ÖGPPÖsterreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
ÖBVPÖsterreichisches Bundesverband für Psychotherapie
 
DGGPP Deutsche Gesellschaft f. Gerontopsychiatrie u -therapie
www.psychosoziale-gesundheit.net/
IPA International Psychogeriatric Association
 
ÖAG Österreichische Alzheimer Gesellschaft
Österreichische Alzheimer Liga
Alzheimer Angehörige Austria
DAlzG Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Schweizer Alzheimer Vereinigung
Alzheimer Europe
Alzheimers Society UK


ETHIK
www.zentrale-ethikkommission.de/
www.ethikkommissionen.at/

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