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Genauer: über ihre Versorgungsfunktion - wie z.B.: Haus- und familienärztliche Funktion, Versorgung von Akut- und Notfällen, Langzeitbetreuung chronisch Kranker, Gesundheitsbildungsfunktion (Prävention), Koordinations- und Integrationsfunktion, Tarierfunktion (Kosten-Nutzen-Abwägung) -und ist Gegenstand einer spezifischen Grundlagenforschung. Ihre Ausübung basiert wesentlich auf dem von Spezialfächern geschaffenen Wissen über Krankheiten und Syndrome. In der allgemeinärztlichen Praxis, laufen die spezifische Diagnostik, Behandlung und Beratung durchschnittlich in wenigen Minuten ab, ohne dass bei Bedarf auf aufwendige technische Hilfsmittel verzichtet werden muss. Nur in jedem zehnten Fall kommt es zu einer exakten Diagnosestellung; dennoch lässt sich die große Mehrheit der Fälle gut versorgen. Das ärztliche Vorgehen ist dabei überwiegend individuell-intuitiv. Es gehört jedoch zu den Aufgaben des Allgemeinarztes, auch bei primär harmlos scheinenden Erkrankungen abwendbar gefährliche Verläufe (AGV) zu bedenken und zu erkennen, um den Patienten vor möglicherweise fatalen Folgen seiner Krankheit zu bewahren. Bei AGV handelt es sich um solche Erkrankungen, deren potentiell schlimme, ja tödliche Folgen durch rechtzeitiges ärztliches Eingreifen abgewendet werden können. Beispiele: Typisches Bild einer Magenperforation, profuses Bluterbrechen und / oder Blutabgang per anum ("über After"), massive Hämaturie ("Blut im Urin"), typische Symptome eines Knochenbruchs, typische Symptome eines Herzinfarkts, Einnahme einer Überdosis Schlafmittel, moribund erscheinender Säugling, Bild einer Meningitis ("Gehirnhaut-") / Encephalitis ("Gehirnentzündung") usw. Obwohl bei den meisten Praxisfällen eine Banalität vorliegt, muss die Scharfeinstellung des Allgemeinarztes auf die gefährlichen Verläufe gerichtet sein und bleiben. Dadurch hat er am besten auch von vornherein deren mögliche Abwendbarkeit im Blick. Univ.-Prof. OMR Dr. Robert Nikolaus Braun (1914 Wien - 2007 ebenda) Pionier der wissenschaftlichen Allgemeinmedizin Der Arbeitsbereich der Allgemeinmedizin beinhaltet die Grundversorgung aller Patienten mit physischen (körperlichen) und psychischen (seelischen) Gesundheitsstörungen in der Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Vorsorge (Prävention) und Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines durch Krankheit, Geburt oder Unfallfolgen Geschädigten (Rehabilitation). ÄrzteInnen für Allgemeinmedizin sind darauf spezialisiert, als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu helfen. Die Arbeitsweise der Allgemeinmedizin berücksichtigt somatische, psycho-soziale, soziokulturelle und ökologische Aspekte. Bei der Interpretation von Symptomen und Befunden ist es von besonderer Bedeutung, die Patienten, ihr Krankheitskonzept, ihr Umfeld und ihre Geschichte zu würdigen (hermeneutisches Fallverständnis). Die Arbeitsgrundlagen der Allgemeinmedizin sind eine auf Dauer angelegte Arzt-Patienten-Beziehung und die erlebte Anamnese (Krankengeschichte), die auf einer breiten Zuständigkeit und Kontinuität in der Versorgung beruhen. Zu den Arbeitsgrundlagen gehört auch der Umgang mit den epidemiologischen Besonderheiten des unausgelesenen Patientenkollektivs mit den daraus folgenden speziellen Bedingungen der Entscheidungsfindung (abwartendes Offenhalten des Falles, Berücksichtigung abwendbar gefährlicher Verläufe). Das Arbeitsziel der Allgemeinmedizin ist eine qualitativ hoch stehende Versorgung, die den Schutz des Patienten, aber auch der Gesellschaft vor Fehl-, Unter- oder Überversorgung einschließt. Der Arbeitsauftrag der Allgemeinmedizin beinhaltet: 1) die primärärztliche Filter- und Steuerfunktion, insbesondere die angemessene und gegenüber Patient und Gesellschaft verantwortliche Stufendiagnostik und Therapie unter Einbeziehung von Fachspezialisten. 2) die haus- und familienärztliche Funktion, insbesondere die Betreuung des Patienten im Kontext seiner Familie oder sozialen Gemeinschaft, auch im häuslichen Umfeld. 3) die Gesundheitsbildungsfunktion, insbesondere Gesundheitsberatung und -förderung für den Einzelnen wie auch in der Gemeinde. 4) die Koordinations- und Integrationsfunktion, insbesondere die gezielte Zuweisung zu Spezialisten, die federführende Koordinierung zwischen den Versorgungsebenen, das Zusammenführen und Bewerten aller Ergebnisse und deren kontinuierliche Dokumentation, sowie die Vermittlung von Hilfe und Pflege des Patienten in seinem Umfeld.
um 1500
"Auch die psychotherapeutische Zunft muss sich wie die anderen medizinischen Disziplinen immer wieder klar machen, dass wir nicht Messwerte behandeln, sondern Menschen. In der Herzmedizin hat es z.B. einige Jahre gebraucht, bis erkannt wurde, dass bestimmte Mittel gegen Herzrhythmusstörungen zwar den Herzrhythmus verbessern, dafür aber zum deutlich früheren Tod des Patienten führen. Entscheidender Maßstab für jede Therapie ist nicht irgendein Messwert, sondern das subjektive Befinden des Patienten, noch entscheidender seine Lebenserwartung." Aus: Joachim Bauer (b.1951, dtsch. Internist, Psychotherapeut, Psychiater, Molekular-Neurobiolge): „Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern“ Seite 219. 16. Auflage PIPER 2010 (2004) ![]() Ignatz Leo Nascher (1863 Wien - 1944 New York) Bild: http://pn.psychiatryonline.org/content/43/22/24.full Der Begriff Geriatrie geht auf den in Wien gebürtigen Österreicher Dr. Ignatz Leo Nascher zurück. Er wanderte nach Amerika aus, studierte dort Medizin und arbeitete ab 1885 am Mount Sinai Hospital in New York. Als er 1908 in Wien das für damalige Verhältnisse hochmoderne Versorgungsheim Lainz besuchte, fiel ihm die geringe Sterberate der Bewohner auf. Ein dortiger Arzt erklärte Nascher das Betreuungskonzept folgendermaßen: "Wir verfahren mit den Insassen so wie der Pädiater mit seinen Kindern". Nascher prägte daraufhin den Begriff Geriatrie - in Anlehnung an die Pädiatrie - für die Medizin bei alten Menschen. 1914 veröffentlichte Ignatz Leo Nascher das erste Lehrbuch für Geriatrie: „Geriatrics - The diseases of old age and their treatment“. "Gut. Gut. Ein Vorschlag zur Güte. Ihr nehmt mich wieder auf, Ihr nehmt mich wieder auf in meine Wohnung, und ihr bekommt mein Sparbuch. Ist noch genug drauf. Kann man sich viel kaufen. Selbstverständlich bekommt ihr auch wieder meine Pension! Und ich verspreche euch hoch und heilig, ein braver, ruhiger, unauffälliger Senior zu sein! ... Ich werde mein Zimmer dreimal am Tag lüften damit man den Gestank des Alters nicht mehr riecht ... Jeder spiegelt sich in den anderen. Und niemand erkennt sich. Das ist das Schlimmste." „Sibirien" Seite 24, 26, 31 HAYMON 2008 Felix Mitterer (b.1948) österreichischer Dramatiker, Schauspieler Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor "Die Anklage eines alten Mannes, den seine Familie ins Altersheim abgeschoben hat: Zwischen den quälenden Erinnerungen an seine Kriegsgefangenschaf in Sibirien und den Träumen von einer anderen Zukunft verbringt er seinen tristen Alltag in der Kälte des Heimes - entmündigt, gedemütigt und eingeschlossen. Das beklemmende und ergreifende Porträt eines Mannes, der einsam seinem Tod entgegenwartet - und ein packendes Plädoyer für das Recht auf ein würdiges Altern." ![]() Weinrebe Freundschaft - Leben - Unsterblichkeit "Allgemeinmedizin und Geriatrie sind längst wichtige Partner geworden, die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität im hohen Alter leisten. ... Die Allgemeinmedizin als angewandte Geriatrie ist der Garant, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem weiterhin die hohe Qualität bieten kann, um die uns viele beneiden." Medical Tribune: Nr 41, 12.10.2011, Seite 12 Prof. em. Dr. Franz Böhmer (b.1943) Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie "Doyen der österreichischen Geriatriebewegung" Von 1995 bis 2007 Präsident der Geriatrie-Gesellschaft Von 1998 - 2008 Ärztlicher Direktor des Sophienspital im Sozialmedizinischen Zentrum (SMZ), Vorstand der Abteilung für Akutgeriatrie und medizinisch Verantwortlicher des Pflegeheimes
Die ÖGGG -
Österreichische
Gesellschaft für Geriatrie (Alters-, Altenmedizin, -heilkunde)
und Gerontologie (Alters- und Alternswissenschaft)
www.geriatrie-online.at/ vertritt die Interessen all jener
Hochschulabsolventen, die sich mit Altersforschung und der Betreuung
alter Menschen befassen, in drei Sektionen:
"Die
Vorstellung, das eigene Leben als "Pflegefall" im Heim beenden zu
müssen, ist für viele Menschen so schrecklich,
Medikamentencocktail im Alter
1.) Das Wesen der Philosophie ist der
ZWEIFEL. Schon die alten griechischen Philosophen zweifelten,
ob das, was sie wahrnahmen, auch die Wahrheit sei.
„Das Leben ist die
Kindheit unserer Unsterblichkeit"
Aus: Artikel "Doppelt aufklären!" in Österreichischer
Ärztezeitung/10.IV.09, Vernetzung - Synchronität Synchron-Netzwerk Der Mensch als synchrone Einheit ist eingebettet in ein größeres Ganzes, in sein Umfeld. Die Einheit und Interaktion des Universums/Kosmos mit dem Menschen. Genauso wie unser Umfeld und die Realität uns Menschen beeinflussen, erschaffen wir gleichzeitig unsere Realität durch unser Erleben und Denken und durch unsere Wahrnehmung der Realität. Unser Denken beeinflusst unsere Realität. Wie Bewusstseinsfelder auf Materie einwirken können hat Dr. Masaro Emoto (b.1943, japanischer Wasserforscher) mit Versuche mit Wasserkristallen, in seinem Buch „Message from Water“, ausführlich beschrieben Siehe: Resonanz Psychologie: MindLINK TEST >>>> Bio-psycho-soziale Krankheitsmodell (1976) George E. Engel (1913-1999) Der Mensch ist Teil umfassender Systeme und selbst wieder ein System aus vielen Subsystemen. Eine Hierarchie von Systemen, die nach kybernetischen Prinzipien mit Programmen aus Regulation und Gegenregulation, Steuer- und Rückmeldevariablen funktioniert. Der Mensch als ganzes System interagiert direkt mit seinem Umfeld. Meist finden diese "Reiz-Reaktionen" auf der unbewussten Ebene statt. "Die "Regelbildungsmaschine" in unserem Kopf liebt monokausale Zusammenhänge, mit multikausalen hat sie schon gewaltige Schwierigkeiten. Ganz schwer wird es daher, wenn Ursache und Wirkung überhaupt nicht erkennbar gekoppelt sind. Deswegen macht uns der Zufall (oft "blind" genannt) unsicher und ängstlich. Daher glauben wir lieber nicht an ihn, sondern an eine obskure "Vorbestimmung". ... selbst deterministische Systeme garantieren keineswegs "ordentliches" und vorhersagbares Verhalten. Zufall nennen wir ein Ereignis, dessen Eintreten wir nicht vorhersagen können." Aus: Jürgen Beetz: „Denken – Nach-Denken – Handeln. Triviale Einsichten, die niemand befolgt“ Seite 208. ALIBRI 2010 "Unser Gehirn reduziert die komplexe Umwelt auf einfache Annahmen und konstruiert daraus ein ebenso einfaches Weltbild. Mit der Wirklichkeit hat all das nur bedingt zu tun... Das Gedächtnis spielt eine zentrale Rolle bei der Konstruktion unseres einfachen Weltbildes. In dessen Zentrum stellen wir unser "Ich". Von ihm glauben wir, es verfüge über einen freien Willen und die Macht, die Welt nach eigenen Ideen zu ändern... Auf der Grundlage unseres einfachen Weltbildes entwickeln wir einfache Regeln. Mit deren Hilfe gelingt es uns immer wieder, komplexe Situationen zu meistern und schnelle Entscheidungen zu treffen... Wir sind überzeugt, dass die Welt nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip funktioniert: Wir müssen nur das eine tun, um das andere zu erreichen. Und tatsächlich funktioniert das auch immer wieder... Immer wieder greifen wir auf unsere einfachen Regeln zurück. Komplexe, vieldeutige oder unklare Verhältnisse erfüllen uns mit Unbehagen - gerne ignorieren wir sie... Einfache Regeln sind sehr hilfreich, haben aber nicht nur Vorteile. Immer wieder geraten sie in Konflikt mit den komplexen Strukturen unserer Umwelt... Indem wir unsere einfachen Regeln ohne Rücksicht auf die konkrete Situation anwenden, erreichen wir immer wieder das Gegenteil des Geplanten... Die Wirksamkeit unserer einfachen Regeln verführt uns dazu, sie immer wieder anzuwenden und solcherart zuviel des Guten zu tun. Mit dem Ergebnis, dass wir ein weiteres Mal das Gegenteil des Geplanten erreichen... Die Verhältnisse mögen kompliziert sein, doch sie organisieren sich aufgrund nachvollziehbarer Regeln selbst. So folgt auf jede Aktion eine Reaktion, auf diese folgt wieder eine Reaktion und auf diese wieder eine... Weil unser Leben ambivalent organisiert ist, sollten wir uns damit anfreunden, die widersprüchlichsten Eigenschaften in uns zu vereinen. Zum Beispiel, ebenso mächtig wie machtlos zu sein... Oft kommt es zum Konflikt zwischen unseren einfachen Regeln und den Ambivalenzen des Lebens. Dann finden wir uns mit paradoxen Aufforderungen konfrontiert, die wir enttäuschen, wenn wir sie erfüllen - und erfüllen, wenn wir ihnen nicht entsprechen..." Aus: Christian Ankowitsch: „Mach’s falsch, und du machst es richtig. Die Kunst der paradoxen Lebensführung“ 1.Kapitel: "Einfache Regeln" Seite 18-72, 5.Kapitel: "Paradoxe Verhältnisse" Seite 178-224ROWOHLT 2011 "Multikausalität chronischer Krankheiten" sog. "Vielursachen" - "Bedingungen" - "Synergismen" - "Gegebenheiten" Konstitution individuelle Reagibilität - Reaktionsfähigkeit angeborene / erworbene Veränderungen - Umweltbelastungen - Alltagsnoxen Biometerologische Belastungen - Wetter und Mensch Elektrosmog - Elektromagnetische Feldbelastungen Geopathogenität - Standortbelastungen Infektiöse Noxen Beruf und Arbeit Urlaubsgewohnheiten Sport Störfeld Standort Zahn- / Kiefer Störfelder Immunologische Vorgänge Allergische Geschehen Ernährung - Stoffwechsel Mangelzustände Genussmittelabusus Hormonelle Gegebenheiten Psychische Belastungen u. v. a. m Ein harmonisches, gesundheitsförderndes und angstfreies Umfeld, ob Familie, Beruf, Bekannte und Freunde, Arbeitsplatz oder Wohnung, ist extrem wichtig für die vollkommene "Heilung einer Krankheit". (Selbst-) Heilung und natürliche Besserung werden von verängstigten Patienten verwechselt. Die Angst vor einer Krankheit, der Diagnose Krebs oder AIDS oder die Angst vor einer Operation oder Chemotherapie kann jede Aussicht auf "Selbst-Heilung" unterdrücken. Die Diagnose einer Erkrankung ist dabei nicht unbedingt "richtig" oder "falsch". Sie ist einfach nur unvollständig, da sie andere Möglichkeiten nicht mit einbezieht. In der Quantenphysik existiert im gleichen Augenblick ein anderer Ausgang/ eine andere Möglichkeit, bei dem der schlechte Gesundheitszustand, die Krankheit oder Störung nicht präsent sind. Jede Möglichkeit existiert bereits. Jeder Ausgang ist real. Der Unterschied zwischen verschiednen Ausgängen ist nur eine Frage der Perspektive. Der Akt, in unserem Leben neue Entscheidungen zu treffen, ist die Technologie, die es uns erlaubt, neue Möglichkeiten auszuwählen! Wenn wir aus dem Wissen heraus fühlen und leben, dass die neuen Bedingungen/Möglichkeiten bereits präsent sind, stimmen wir uns auf das Ergebnis unserer neuen Wahl ein. Siehe ZITATE: Karl Kraus - Wie es einem Patienten wirklich geht >>>> Siehe INFOS: Rat suchen - Die Illusion der Gewissheit >>>> Statistik Glossar -> unter Placebo/Nocebo >>>>
"Die Symptombeschreibenden Diagnosebegriffe der Medizin, wie zum Beispiel Depression, Tinnitus, Ekzem, Angststörung, legen dem Laien nahe, dass es sich um einheitliche Krankheitsbilder handle, obwohl hier oft sehr unterschiedliche Ursachen vorliegen. Sie können also in die Irre führen, da sie vom ursächlichen Denken und Behandeln ablenken. So kann eine Depression durch einen Vitamin- und Mineralstoffmangel, eine Trauma Erfahrung, seelischen Stress, eine Durchblutungsstörung oder eine Mischung dieser oder anderer Ursachen ausgelöst werden. In jedem Fall wäre eine individuell angepasste Behandlung gefragt: Gabe von [hypoallergenen orthomolekularmedizinischen] Nahrungsergänzungsmitteln, Psychotherapie, Durchblutungsfördernde Medikamente und Maßnahmen. Darüber hinaus können eine Durchblutungsstörung, Stress oder Vitaminmangel auch zu anderen Symptomen führen, etwa Tinnitus oder einem Ekzem der Haut. Die Behandlung wäre dann dieselbe, wie bei einer so verursachten Depression. Logisch wäre daher eine Medizin, die nach Ursachen sucht und diese behandelt. Da die Reaktionen auf diese Ursachen individuell unterschiedlich sind, sollte mit Methoden behandelt werden, die individuelle Reaktionsweisen berücksichtigen, wie zum Beispiel Homöopathie, die Akupunktur oder die Neuraltherapie - und nicht nach beschreibenden Diagnosen. Therapien, die sich nur an Symptomen orientieren, haben oft Nebenwirkungen und verstärken das Risiko für Chronifizierung. Therapien, die sich an Ursachen orientieren, leiten Selbstheilungsvorgänge ein und ermöglichen [Selbst-] Heilungen." Aus: Dr. med. Sonja Reiz: "Seelische Beschwerden - Körperliche Ursachen" Schwachstellen der Medizin: Wenn Diagnosen in die Irre führen. Seite 13. GU 2007 Input Matrix Output Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm (SBS) Bewältigungsstrategie "Organismen, psychische Systeme und soziale Systeme können aus systemtheoretischer Sicht als autopoietische Systeme "Selbstregulierende Systeme" klassifiziert werden, die "autonom", "strukturdeterminiert" und "operationell geschlossen" sind. Mit diesen Begriffen soll gesagt sein, dass solche Systeme sich durch ihre internen und externen Operationen selbst als Einheiten erschaffen und gegenüber ihren Umwelten abgrenzen. Der Organismus kreiert die Grenze gegenüber seiner Umwelt durch biologische Prozesse, die Psyche wird durch psychische Operationen konstituiert, und soziale Systeme erschaffen sich und ihre Grenzen durch Kommunikationen. "Autonom" soll heißen, dass keines dieser Systeme - weder die Psyche noch der Organismus und auch nicht das Kommunikationssystem - von Ereignissen in den jeweiligen Umwelten im Sinne einer geradlinigen Ursache-Wirkungs-Beziehung determiniert werden kann. Es kann lediglich "gestört" werden. [Perturbation, perturbieren] Was immer in der Umwelt geschieht, es kann das autopoietische System nur aus dem Gleichgewicht bringen, eine Krise induzieren und im Extremfall für seine Desintegration sorgen. Die Reaktion des Systems auf derartige Störungen ist durch seine internen Strukturen determiniert, dass heißt, sie folgt einer dem System eigenen inneren Logik. Das Verhalten autopoietischer Systeme wird daher niemals von ihren Umwelten oder anderen Systemen einem traditionellen geradlinigen Kausalitätsverständnis entsprechend verursacht oder bestimmt. Umwelt und Interaktionspartner begrenzen lediglich den Freiraum, innerhalb dessen solche Systeme störungsfrei funktionieren können." Aus: Fritz B. Simon: „Die Kunst, nicht zu lernen – Und andere Paradoxien in Psychotherapie, Management, Politik …“ Seite 17f. CARL AUER 4.Auflage 2007 "Als sich die Erkenntnisse der Physik veränderten - 1925 mit der Akzeptanz der *Quantenphysik, hätten sich auch alle Wissenschaftsfelder, die auf der Physik aufbauen, verändern müssen. Manche taten es. Die Mathematik veränderte sich, ebenso die Chemie. Doch die Biowissenschaften taten es nicht. Viele Biowissenschaftler arbeiten und lehren bis zum heutigen Tag auf der Grundlage einer mechanischen Weltsicht (Isaac Newton's, 17.Jhd), statt das Universum, unsere Welt und unsere Körper als Energiefelder zu sehen, die sich fortwährend in einem Tanz miteinander befinden. Aus: Gregg Braden: „Der Realitäts-Code. Wie Sie Ihre Wirklichkeit verändern können“ Seite 101. KOHA 5.Auflage 2011 *Die moderne Quantenmechanik fand ihren Beginn im Jahr 1925 mit der Formulierung der Matrizenmechanik durch Werner Heisenberg, Max Born und Pascual Jordan. Wenige Monate später erfand Erwin Schrödinger über einen völlig anderen Ansatz – ausgehend von De Broglies Theorie der Materiewellen – die Wellenmechanik und die Schrödingergleichung. Kurz darauf konnte Schrödinger nachweisen, dass sein Ansatz der Matrizenmechanik äquivalent ist. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenphysik) "Alles, was man für Beweise hält, stützt sich auf Beobachtungen von Zusammenhängen, sind lediglich KORRELATIONEN. Diese Korrelationen sagen aus, dass beim Auftreten einer bestimmten Infektionskrankheit immer ein bestimmter Virus vorzufinden ist, dass bei einem kriminellen Jugendlichen die Familienverhältnisse bestimmte Züge aufweisen, dass bei einer bestimmten neurotischen Störung immer Mutterprobleme vorzufinden sind. Diese Korrelationen stimmen noch, denn sie sagen nur aus, dass immer, wenn das eine auftritt, das andere auch zu finden ist. Hier folgt nun der beliebte nächste Schritt in der Wissenschaft, der völlig unwissenschaftlich ist: Aus dem beobachteten "immer wenn, dann auch" macht man unter der Hand ein "deswegen - weil". Doch genau diese Transformation der Ergebnisse stimmt nicht mehr. Dass bei einer bestimmten Krankheit bestimmte Viren anwesend sind, sei unbestritten, aber über den daraus abgeleiteten Glauben, diese Viren seien die Ursache der Krankheit, werden spätere Generationen genauso herzhaft lachen, wie wir über die Scheibentheorie der Erde." Aus: Thorwald Dethlefsen (b.1946): „Schicksal als Chance. Das Urwissen zur Vollkommenheit des Menschen.“ III. Die Polarität der Wirklichkeit: Die Projektion der Schuld. S77, GOLDMANN 1985 (1979) Die Begriffe "Krankheit" und "Gesundheit" müssen daher neu definiert werden, da es sie als reine statische Zustände im Grunde nicht gibt. "Krankheit" und "Gesundheit" sind dynamische Prozesse und Abläufe in einem komplex-lebendigen Gesamtsystem Mensch. Krankheits-Symptome zeigen ein "Aus-dem-Gleichgewicht" und "Aus-der-Einheit" sein an. Daher sind sog. Krankheiten - eigentlich Outputs des biologisch lebendigen Systems Mensch - nicht "auszurotten", sondern wir können nur die Bedingungen, die zu sog. Krankheiten führen, beeinflussen, verändern oder beseitigen. Was will die sog. Krankheit - das Output - dem Kranken/Patienten beibringen? Was will der Betroffene möglicherweise nicht lernen? Eine Therapie muss den von der Krankheit - den vom Output - beabsichtigten Lernprozess ersetzen, sonst kann diese niemals Heilung induzieren. Der Mensch vergesse eines nicht: Auch Unwägbares hat Gewicht. Eugen Roth (1895-1976) Die Gesundheit ist ein kostbares Gut, nur sie ist es eigentlich wert, dass man dafür seine Zeit, seine Arbeit und sein Geld, ja sogar sein Leben einsetzte, ist doch ohne sie das Leben für uns eine Last; ohne sie verliert alles seinen Glanz und seine Kraft: Genüsse, Lebenserfahrung, Wissenschaft und Tugend. Michel de Montaigne (1533-1592) frz. Politiker, Philosoph, Begründer der Essayistik "Wenn physische Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, erkrankt der Mensch. Er wird genauso krank, wenn er seine spirituellen Grundbedürfnisse nicht erfüllt. Wenn er aber seinen Hunger nicht wahrnimmt, wird er auch nichts zu essen suchen. Er wird an Mangelerscheinungen erkranken und sterben. Der Mensch kann an einer ganz anderen Stelle krank sein als die Symptome sagen. Schmerzen in der Brust sind vielleicht Hinweis, dass er nach dem Lebenssinn fragt. So können Schmerzen im Bauch ein Alarmsignal sein, den Sinn unseres Lebens zu erforschen". Aus: Willigis Jäger OSB / Ko-un Rōshi (b. 1925) Deutscher Benediktinermönch und Zen-Meister „In jedem Jetzt ist Ewigkeit – Worte für alle Tage“ herausgegeben von Christoph Quarch, KÖSEL 2003 Was eigentlich ist Gesundheit? Bin ich gesund, wenn ich nicht krank bin? Das Wort gesund ist germanischen Ursprungs und bedeutet stark oder kräftig. Vom römischen Satirendichter Juvenal (Decimus Iunius Iuvenalis, 1./2.Jh. n.u.Z) stammt die Weisheit „Mens sana in corpore sano“, dass „Das einzige, um das wir die Götter bitten sollen, ist, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen möge". Damit wird der Gesundheitsbegriff vom rein Körperlichen hinaus zum Psychoemotionalen (Seelischen, Geistigen) erweitert. "In Begriffen wie "Heiler", "Therapeut", "Behandler" usw. steckt immer unterschwellig oder explizit die Erwartung, dass Gesundheit "gemacht" wird, dass das Heilwerden also - gegen Bezahlung - delegierbar sei. Genau das ist jedoch ein fataler Trugschluss und in vielen Fällen genau das entscheidende Heil-Hindernis! Als Berater können wir aber sehr kompetent die Schritte aufzeigen und den Weg weisen, der dann vom Klienten oder Patienten zu gehen ist. So sind wir als Ärzte/Therapeuten nur Vermittler von Gesundheit, nicht aber "Gesundmacher". Das Heilwerden geschieht aus den eigenen Quellen des Kranken, zusammen mit den Energien der höheren Macht/des Kosmos. Der chemische Begriff "Katalysator" passt hier ganz gut. Er besagt, dass manche chemische Reaktionen die Anwesenheit einer besonderen Substanz, eben des Katalysators, erfordern, der aber in der Reaktion nicht verbraucht oder verändert wird. Der Katalysator im Auspuff, der die Abgase unschädlich(er) macht, ist ein Beispiel dafür." Aus: Andreas Diemer (Arzt, Physiker): „Die fünf Dimensionen der Quantenheilung“ Seite 17. MensSana 2011 Das Wort "Therapeut" leitet sich vom altgriechischen Wort "therapeutes" ab, und bedeutet „der Diener, der Aufwartende, der Wärter, der Pfleger“. Therapieren heißt "zur Heilung hin begleiten" und der Therapeut ist die Person, die aktiv und passiv beim Begleiten des Kranken, über dessen Selbstheilung wacht. Die so genannte Krankheit als das Projekt der Selbstheilung. "Auf jeden Fall müssen die Menschen wissen, dass Lust und Freude, Lachen und Scherzen, Traurigkeit und Sorgen, Dysphorie und Weinen nicht aus dem Nichts kommen (...) sondern durch das Gehirn" "Über die heilige Krankheit" Hippokrates von Kos 460-375 v.Chr. Die offizielle - "statische" - Definition von Gesundheit: Verfassung der Weltgesundheitsorganisation vom 22. Juli 1946 „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“ "In der Medizin hat man allerdings mit solch einer Definition erhebliche Probleme. Wie kann man die geistige oder seelische und vor allem die soziale Gesundheit objektiv messen? Sobald die Symptome sich körperlich niederschlagen, wird die Prüfung schon einfacher. Dann ist man sehr schnell wieder im Bereich der körperlichen Gebrechen. Diese unüberbrückbaren Schwierigkeiten haben dazu geführt, dass man in der medizinischen Forschung den Begriff Gesundheit meist sehr viel eingeschränkter benutzt. Im Prinzip geht es hierbei primär um das Vorhandensein oder die Abwesenheit von physischen und psychischen Krankheiten. Betrachtet werden Krankheitslast, also das Auftreten von Erkrankungen in einer Bevölkerung, wie auch die Sterblichkeit durch einzelne Erkrankungen, die Gesamtsterblichkeit durch alle Erkrankungen zusammen genommen und schließlich auch die Lebenserwartung generell. Außerdem misst man Risikofaktoren, also Einflüsse, die nach dem Dosis-/Wirkungsprinzip die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Krankheiten erhöhen und Schutzfaktoren, die umgekehrt das Risiko mindern. Das macht die Epidemiologie. Die Diagnosestellung von Krankheit oder Todesursachen bereitet den Epidemiologen einige Schwierigkeiten. Es kommt sehr darauf an, wer auf welche Weise nach welchem Kriterium eine Diagnose stellt. Es gibt erhebliche Abweichungs-möglichkeiten, die technologisch, aber auch schon kulturell bedingt sein können. So hat man beispielsweise in Japan nicht an Herzinfarkt zu sterben. Das ist unter der Würde. Hirninfarkt ist dagegen in Ordnung. Es stellt sich die Frage, welche Todesursache ein japanischer Arzt auf den Totenschein schreibt, wenn er dem Verstorbenen gewogen ist? Kann ein Arzt bei uns ohne Obduktion immer genau feststellen, woran ein Mensch gestorben ist? Je einheitlicher die Kriterien und je weiter verbreitet standardisierte Verfahren in der Welt herangezogen werden, desto aussagefähiger wird das Messen. Die vielen Unsicherheiten haben jedenfalls dazu geführt, dass man in der Epidemiologie und in der klinischen Forschung als höchstes Kriterium, als entscheidende Begutachtungsgröße die Gesamtsterblichkeit heranzieht. Denn tot oder nicht tot, das lässt sich ziemlich eindeutig diagnostizieren. Außerdem kommt bei allen Therapien immer die berechtigte Überlegung ins Spiel, ob eine bestimmte Anwendung in einem Bereich zwar Linderung oder Ausheilung bewirkt, aber gleichzeitig durch unerwünschte Nebenwirkungen in anderen Bereichen der Gesundheit schadet? Was nützt ein besonders deutlich gesenkter Blutzuckerspiegel, wenn die Patienten dafür vermehrt versterben? Was nützt eine Senkung der Herzinfarktrate, wenn bei den therapierten Patienten gleichzeitig die Krebshäufigkeit steigt? Am relevantesten für die Beurteilung einer präventiven oder therapeutischen Maßnahme ist deshalb die gesamte Sterblichkeit an allen Todesursachen, natürlich nur innerhalb eines definierten Zeitraumes betrachtet, denn sterben müssen wir bekanntlich alle einmal... Der Mensch entwickelt meist einen ungeheuren Überlebenstrieb, wenn es mit ihm bergab geht. Hauptsache leben! Egal wie!... Was ist Ihr angestrebtes Ziel? Wollen sie länger leben? Oder lieber auf ein paar Jährchen verzichten, aber immer gesund bleiben und zum Schluss ganz schnell ohne Qualen sterben? Oder ist es nicht doch ihr Ziel, möglichst gesund und dennoch möglichst lange zu leben?... Wenn Sie sich jetzt Ihres Zieles bewusst geworden sind, darf ich Ihnen verkünden: Mehr Vitamin D und sie können zumindest länger leben! Oder anders ausgedrückt: Wenn Sie jetzt sofort anfangen, sich um einen ordentlichen Vitamin-D-Status zu kümmern, werden sie in den nächsten zehn Jahren eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, das Zeitliche zu segnen, als wenn Sie so weitermachen wie bisher!" Aus: Nicolai Worm: „Heilkraft D - Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützt" 2. Auflage Systemed 2010 (2009) Gesundheit nach Viktor von Weizsäcker (1886-1957), Deutscher Mediziner. Begründer der psychosomatischen Medizin und der Medizinischen Anthropologie) Viktor von Weizsäcker: Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Peter Achilles, Dieter Janz, Martin Schrenk, Carl Friedrich von Weizsäcker. Bd.8: "Soziale Krankheit und soziale Gesundung" Suhrkamp 1986 "Die Gesundheit eines Menschen ist eben nicht ein Kapital, das man aufzehren kann, sondern sie ist überhaupt nur dort vorhanden, wo sie in jedem Augenblick erzeugt wird. Wird sie nicht erzeugt, dann ist der Mensch bereits krank" Bio-chemisch-psycho-soziale - systemische - Gesundheit nach Thure von Uexküll (1908-2004, Internist, Mitbegründer der psychosomatischen Medizin) Thure von Uexküll, Wofgang Wesiack: „Theorie der Humanmedizin-Grundlagen ärztlichen Denkens und Handelns“ URBAN & SCHWARZENBEG 3.Auflage 1998 "Erzeugen von Wirklichkeit und Erzeugen von Gesundheit gehen Hand in Hand; Gesundsein vollzieht sich als ständiger Auf- und Umbau der konkreten Beziehungen zwischen Lebewesen und Umgebung, welche die Befriedigung der vitalen Bedürfnisse ermöglichen. Daher stellt die Summe der geglückten Beziehungen zwischen einem Lebewesen und seiner Umgebung (Bedürfnisbefriedigung und Selbstverwirklichung) eine befriedigende individuelle Wirklichkeit für den Menschen dar. Auf den kürzesten Nenner gebracht, ist also allgemeines Gesundsein das Meistern des Auf- und Umbaus der individuellen Wirklichkeit - allgemeines Kranksein gestörte Wirklichkeitsbildung" Dynamisch - funktionell - vegetativ - energetischer Gesundheitsbegriff nach Wilhelm Reich (1897-1957 in Lewisburg, Pennsylvania, USA, in einem Gefängnis, verfolgt wegen seiner unkonventionellen Heilmethoden) Psychiater [Sigmund Freud Schüler (1856-1939 London) bis 1930 in Wien], Psychoanalytiker, Sexualforscher und Soziologe. Mehr Infos unter Original Orgon Akkumulator Therapie >>>> "Gesundheit ist die Fähigkeit eines Lebewesens, in rhythmischer Pulsation (Oszillation, Schwingung von Sympathikus / Parasympathikus) zwischen Zuständen des Gerichtetseins auf die umgebende äußere Welt und der Orientierung auf innere Zustände des Organismus hin- und her zu schwingen". Gesundheitsbegriff nach der TCM - Traditionell Chinesischen Medizin "Gesundheit ist ein Zustand des Gleichgewichts zwischen den Kräften der Natur - Yin und Yang. Dabei kommt es darauf an, dass ein Organismus auf äußere und innere Reize so reagieren kann, dass das Gleichgewicht zwischen den Kräften sich möglichst schnell wieder herstellen kann. Gesundheit stellt somit einen Zustand der Flexibilität dar. Kurzzeitige Symptome können dem Ausgleich zwischen Yin und Yang dienen und sind somit nicht zwingend als ungesund zu werten. ECIWO Gesundheitsbegriff nach Prof. Dr. Yingqing Zhang (1947-2004, chinesischer Biologe) "Gesundheit ist ein Zustand, bei dem eine ungestörte Kommunikation zwischen gesunden ECIWOs besteht. Ein ECIWO ist dann gesund, wenn er - dem biologischen Bauplan des Gesamtorganismus entsprechend - seine Aufgaben wahrnehmen kann und sich innerhalb seiner, durch den Körper festgelegten Grenzen bis zur individuellen Diapause entwickelt. Gesundheit bedeutet also Reaktions- und Entwicklungsfähigkeit." [ECIWOs = Embryo containing the information of the whole organism = Fraktal; Diapause = Entwicklungsstopp] (siehe Leistungen: Neuraltherapie >>>> unten unter Somatotopie) Quelle: Christian Scheweling (b.1971, dtsch. Heilpraktiker): „ECIWO und Embryo-System-Akupunktur - Neue Ansätze in der Medizin, Biologie und Krebstherapie nach Prof. Zhang und Dr. Tee Tong Ang (b.1943)“ Joy Verlag, 1.Auflage 2008. Konstruktivistisch-systemtheoretische Krankheits- und Therapietheorie nach Prof. Dr.med. Fritz B. Simon (b.1948) Deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und Familientherapeut. Führender Vertreter der systemischen Therapie (auch: Systemische Familientherapie) und zählt zur Heidelberger Schule. Er gründete 1983 die Internationale Gesellschaft für systemische Therapie - IGST http://www.igst.org/ "Berücksichtigt man, dass lebende Systeme selbst reparierend sind und auf alle Verstörungen (Pertubationen: Störungen und Anregungen zur Weiterentwicklung zugleich) durch Umweltereignisse mit Gegenregulationen reagieren, so sind die der Symptombildung zugrunde liegenden generierenden Mechanismen immer als Versuche zu bewerten, ein Gleichgewicht aktiv wiederherzustellen. Im Rahmen längerer Krankheitsprozesse diagnostizierte Über- oder Unterfunktionen sind also nicht einfach das passive Resultat eines Zuwenig oder Zuviel, das durch eine von außen kommende Kraft kontrolliert oder kompensiert werden könnte. So paradox es klingen mag: Das vom Beobachter feststellbare Ungleichgewicht ist häufig eine Form des Gleichgewichts, d.h. das Resultat eines komplexen Gegenregulations- und Adaptationsprozesses, der zu einem neuen relativen Gleichgewicht geführt hat. Dies führt nahezu zwangsläufig zu "paradoxen" (paradox: Reaktionen, die den Erwartungen entgegengesetzt sind) Resultaten von Interventionen, die sich am mechanischen Gleichgewichtsmodell orientieren. Was aus der Sicht des Beobachters als Ungleichgewicht bewertet wird, ist aus der Sicht des Systems bereits wieder eine Form des Gleichgewichts. Jeder Versuch, in einer kontrollierenden oder kompensierenden Weise zu intervenieren, ist dann für das System eine Pertubation, d.h. eine neue Störung des Gleichgewichts, die mit Gegenregulationen beantwortet wird. So kommt es, dass paradoxe therapeutische Effekte erzielt werden. Beruhigungsmittel wirken dann anregend, die Tasse Kaffe vor dem Zubettgehen wirkt Schlaf fördernd, der "Upper" macht "down" und der "Downer" macht "high". Und hilfreich gemeinte Interventionen werden zur Ursache von Katastrophen. Dabei muss zwischen akuten und chronischen Symptombildungen unterschieden werden: Im Fall der Chronifizierung kann man davon ausgehen, dass ein neues, mit dem Überleben vereinbartes Gleichgewicht erlangt worden ist, das heißt, die Störung des Systems hat nicht akut zu seiner Desintegration, zum Tod geführt. Autopoietische Systeme (Autopoiese: Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems) unterscheiden durch ihre Operationen ja nicht zwischen gesund und krank, sondern lediglich zwischen lebend und nicht-lebend. Treten die Symptome akut auf, so kann der Beobachter, der zwischen krank und gesund unterscheidet, nicht sicher sein, ob es dem Organismus gelingt, die Gleichgewichtsstörung zu kompensieren und sich autonom und innen gesteuert weiterhin als lebend zu unterscheiden. Daher ist es in solchen Notfällen häufig die einzig lebenserhaltende Interventionsform, vorübergehend kompensatorische und kontrollierende Funktionen zu übernehmen, da das System autonom nicht mehr lebensfähig ist. Wenn die Atmung aussetzt, das Herz nicht mehr schlägt, so sind außen gesteuerte Aktivitäten erforderlich, um die nötigen regulativen Maßnahmen sicherzustellen. [...] Nehmen wir die Beseitigung des Symptoms als Therapieziel, so müssen Interventionen so gestaltet sein, dass entweder 1.) die bisherigen Prozesse (Netzwerke von Interaktionen), die zur Symptombildung und -erhaltung führen, gehemmt oder gestört werden; oder 2.) neuartige Prozesse (Netzwerke von Interaktionen), die zur Symptombildung führen, erregt oder etabliert werden. Dabei sollte aber klar sein, dass die Auflösung alter und die Kreation neuer Interaktionsmuster daran gebunden ist, bislang schon bestehende Muster zu nutzen und eventuell neu zu kombinieren. Um all dies auf eine Formel zu bringen: Nur solche Interventionen können eine therapeutische Wirkung entfalten, die für das betreffende System sinnvoll ("Sinn" heißt in diesem Zusammenhang: Das System verfügt über Schemata auf bestimmte Klassen von Ereignissen zu reagieren) oder sinnstiftend sind, das heißt, Therapie ist immer Kommunikation. Doch Kommunikation ist natürlich für ein System wie die Zelle, in dem sie sich auf die biochemische Ebene beschränkt, etwas ganz anderes als für ein System wie die menschliche Psyche oder für soziale Systeme wie die Familie, in deren Therapie es weniger metaphorisch um Sinn und Sinnstiftung geht." Aus: Fritz B. Simon: „Die andere Seite der Gesundheit – Ansätze einer systemischen Krankheits- und Therapietheorie“ Seite 98f u. 102; Carl Auer Systeme Verlag 2.Auflage 2001 "... Gesundheit könnte man als den störungsfreien Lebensfluss in allen Körperteilen, Organen und Zellen definieren, als einen Zustand [eine Dynamik] geistiger und körperlicher Harmonie, als ungehinderte Entfaltung des biologischen Energiepotentials. Ein gesunder Organismus steht in funktionierender Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Der gesunde Mensch fühlt sich frisch und leistungsfähig. Er besitzt optimistisches Rüstungsvertrauen, geistige Kraft und ein stabiles Seelenleben. Gesundheit ist nichts Starres, sondern ein dynamisches Verhältnis des Menschen zu sich selbst. Gesundheit will täglich erhalten und gesteigert sein, über Jahre und Jahrzehnte hinweg, bis ins höchste Alter. Gesundheit ist nicht Durchschnitt, sondern gesteigerte Norm und individuelle Höchstleistung. Sie ist sichtbar gewordener Wille, ein Ausdruck von Willensstärke in Dauerhaftigkeit. Gesundheit führt über die Vollendung des einzelnen zur Vollkommenheit des gesellschaftlichen Zusammenseins. Gesundheit ist das Ziel des natürlichen Lebenswillens und deshalb natürliches Ziel von Gesellschaft, Recht und Politik. Ein Mensch, der nicht nach Gesundheit strebt, wird nicht krank, sondern ist es schon" Aus: Juli Zeh: „Corpus Delicti. Ein Prozess“ Vorwort Seite 7f. Schöffling & Co 2009 ![]() Der vitruvianische Mensch (1492) Proportionsstudie nach Marcus Vitruvius Pollio (ca. 80-10 v.Chr., römischer Architekt, Ingenieur, Schriftsteller) von Leonardo da Vinci "Das italienische Universalgenie" [1452 - 1519] Italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance Sein Geburtsort Vinci war ein Kastell oder befestigtes Hügeldorf im Florentiner Territorium (ca. 30 km westlich von Florenz) nahe Empoli, von dem die Familie seines Vaters ihren Namen ableitete. "Wissenschaft kann die letzten Rätsel der Natur nicht lösen. Sie kann es deswegen nicht, weil wir selbst ein Teil der Natur und damit auch ein Teil des Rätsels sind, das wir lösen wollen" Max Karl Ernst Ludwig Planck (1858-1947) Bedeutender deutscher Physiker 1919 Nobelpreis für Physik "Löst die Schulmedizin ihren Anspruch auf Wissenschaftlichkeit an allen Stellen ein? Und wie steht es mit der wissenschaftlichen Untersuchung der naturheilkundlichen, energetischen, spirituellen Therapieformen? Es ist wenig bekannt, dass diese sich seit geraumer Zeit durchaus auf wissenschaftliche Erkenntnisse gründen und berufen können. Wichtig ist dies vor allem aus zwei Gründen: Zum einen wird mangelnde Wissenschaftlichkeit immer wieder als Argument dafür ins Feld geführt, dass Verfahren der "erweiterten" Medizin von den Krankenkassen nicht bezahlt werden können, nicht angewandt werden sollten, nicht wirksam seien, nur auf Einbildung beruhen, Abzocke seien usw. Zum anderen zeigt sich bei näherem Hinsehen, dass der schulmedizinische Anspruch auf wissenschaftlich einwandfreie Beweisbarkeit ebenfalls oft nicht erfüllt ist. Als ich - Dr.med. Andreas Diemer - 1977 von der Physik in die Medizin wechselte, musste ich erstaunt feststellen, dass die Kriterien, die in der Physik an Wissenschaftlichkeit gestellt werden und nach denen ich jahrelang gearbeitet hatte, im Medizinbetrieb recht lax gehandhabt wurden. Dies hat zum Teil sicherlich historische Gründe. Zum Teil liegt es aber wohl auch daran, dass der Arzt in erster Linie Anwender ist und der wissenschaftliche Hintergrund ihn nur am Rande interessiert. In der "vorwissenschaftlichen" Zeit war es selbstverständlich, dass alle möglichen Elemente des Heilens in die tägliche Arbeit des Arztes einbezogen wurden. Andererseits: Was heißt "vorwissenschaftlich"? Schon die Ärzte der Antike legten großen Wert darauf, sorgfältig zu recherchieren und zu beobachten, welche Krankheiten mit welchen Mitteln zu behandeln waren, spirituelle, hellsichtige, intuitive und andere Elemente eingeschlossen. Schon Hippokrates [von Kos, 460-370 v.u.Z], der große griechische Arzt, auf den sich die Medizin bis heute beruft, nutzte in seiner Tätigkeit als Arzt spirituelle Elemente und legte hierauf auch in seinen Schriften großen Wert. Er betonte, man müsse "den Menschen stets im Ganzen sehen, also mit und in seinem Umfeld begreifen". Der große Bruch mit der Tradition geschah in der Zeit der Aufklärung. Es hatten sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Elemente, Erkenntnisse und Methoden in den medizinischen Alltag eingeschlichen, die einer ehrlichen Bewertung nicht mehr standhielten. Etliche der damals angewandten Behandlungsformen hatten mitunter katastrophale Nebenwirkungen. "Rosskuren" etwa mit Quecksilber, unsinnige Aderlässe und andere drastische Maßnahmen haben wohl so manchen Patienten das Leben gekostet. Allerdings wurden zusammen mit den untauglichen Methoden auch viel Nützliches aus dem Repertoire der Medizin verbannt. Vorherrschend war nun das Prinzip strenger "Sachlichkeit", die von einer rein stofflichen Grundlage des Krank- oder Gesundseins ausging. Alles, was nicht mit den damals bekannten Gesetzen der Mechanik und Gravitation sowie den Anfängen der Chemie erklärbar war, wurde für nicht existent gehalten. Der menschliche Körper wurde gemäß dem Weltbild von Rene Descartes [1596-1650, frz. Philosoph, Mathematiker, Naturwissenschaftler] als rein stoffliche Maschine angesehen. Was nicht funktionierte, sollte dementsprechend zu reparieren sein. Auf dieser Reduktion auf das rein Stoffliche, Sachliche, Materialistische basiert die Schulmedizin noch heute. Schaut man demgegenüber auf die hier vorgestellten fünf Dimensionen der Quantenheilung (mentale, intuitive, transzendente, physische, energetische Dimension), wird unmittelbar deutlich, dass in der Schulmedizin eine Verkürzung auf höchstens ein Fünftel all dessen vorgenommen wird, was heilsam ist. Es liegt nahe, dass dies der Grund für den geringen Erfolg der Schulmedizin besonders bei chronischen Krankheiten ist. Die schulmedizinische Reduktion auf die stoffliche, materielle Dimension wird immer wieder begründet mit "wissenschaftlichen" Daten, die die Richtigkeit dieses Weges beweisen sollen und die, so heißt es, bei den anderen vier Dimensionen (mentale, intuitive, transzendente, energetische Dimension) fehlen. Dass ich das Wort "wissenschaftlich" in Anführungszeichen schreibe, hat seinen besonderen Grund. Ich hatte bereits angedeutet, dass bei weitem nicht alles in der heutigen Medizin, was als wissenschaftlich bewiesen gilt, auch einer neutralen Überprüfung standhält. Darüber hinaus wird das Prädikat "wissenschaftlich" in der Medizin mitunter recht eigenwillig verwendet. Die heutige Schulmedizin lebt mit dem Anspruch, umfassend, sachlich und wissenschaftlich zu sein. Dass keines dieser drei Kriterien vollauf erfüllt ist, ahnen wir schon. "Umfassend" beispielsweise würde bedeuten, dass die Schulmedizin die überwiegende Mehrzahl der Krankheiten heilen kann. Genau dies drift jedoch nicht zu. Wirklich Bahnbrechende Erfolge hat die Schulmedizin primär bei den akuten Krankheiten und bei Krankheiten vorzuweisen, die mit einer strukturellen Störung einhergehen. Bei akuten Ereignissen wie etwa Infekten, Unfällen, Operationen mit Ersatz defekter Körperteile und dergleichen mehr hat sich der mechanistisch-materialistische Ansatz bewährt. Weit weniger erfolgreich sieht die schulmedizinische Bilanz bei chronischen Krankheiten und funktionellen Störungen aus, wie etwa hoher Blutdruck, Depression, Tinnitus, Verdauungsstörungen, Diabetes u.v.m. Hier kann die Schulmedizin die Krankheit oft nur "verwalten" und vorübergehend lindern, nicht aber wirklich heilen. Dazu gibt es in der Kassenmedizin spezielle "Disease Management Programs" (Krankheitsverwaltungsprogramme) - eine Wortschöpfung, die deutlich offenbart, wie weit der Anspruch auf Heilung hier zurückgeschraubt ist und wie selbstverständlich dies in Kauf genommen wird. Dass die Schulmedizin darüber hinaus auch von unsachlichen Impulsen gesteuert wird, liegt an ihrer starken Verknüpfung mit wirtschaftlichen Interessen. Die beiden größten medizinischen Tageszeitungen, die den Ärzten jeden Tag kostenlos auf den Schreibtisch flattern,"Ärzte Zeitung" und "Medical Tribune", sind komplett finanziert von der Pharmaindustrie. Vorgefertigte Artikel, die den Anschein eines neutralen redaktionellen Beitrags erwecken, werden in diesen Zeitungen den Ärzten als "Information" präsentiert. Dementsprechend ist der Inhalt mit Vorsicht zu genießen. Auch das Selbstverständnis der Schulmedizin, was Wissenschaftlichkeit angeht, ist in mehrfacher Hinsicht zu beanstanden. Vergleichen wir die Schulmediziner einmal mit den Grundlagen-Wissenschaftlern schlechthin, den Physikern. Und beginnen wir dabei mit der Frage danach, was "Wissenschaft" eigentlich ist. Die Definition des Begriffs "Wissenschaft" ist recht schwierig. Linus Pauling [1901-94, 1954 Nobelpreis f. Chemie, 1963 Friedensnobelpreis], einer der großen Physiker und Chemiker des letzten Jahrhunderts, formulierte in ironischer Selbsterkenntnis: "Wissenschaft ist der auf den neuesten Stand gebrachte Irrtum", und erklärte damit gleich eine der grundlegenden Notwendigkeiten, nämlich ständig im Auge zu behalten, ob der bisherige Erkenntnisstand nicht doch falsch oder zumindest unvollkommen sein könnte. Demgemäß würde ich "Wissenschaft" definieren wie folgt: "Wissenschaft ist der ehrliche und ergebnisoffene Versuch, eine schlüssige Theorie in Einklang zu bringen mit den Beobachtungen und Erfahrungen." Eine so definierte Wissenschaft stützt sich auf folgende Voraussetzungen: 1.) Sie muss jederzeit bereit sein, einen Irrtum einzugestehen. 2.) Experimente müssen "falsifizierbar" - die Ergebnisse widerlegbar - sein, wie schon der renommierte Wissenschaftstheoretiker Sir Karl Popper (1902-94) forderte. Das bedeutet, dass jedem anderen Forscher die Möglichkeit gegeben werden muss, eine Behauptung zu widerlegen. 3.) Wissenschaft erfordert Neugier auf das bisher "Unerklärliche". 4.) Sie erfordert Unabhängigkeit, und 5.) sie lebt von der Kreativität. Diese fünf Forderungen sind in der modernen Schulmedizin nur sehr bedingt eingelöst. In ihrem Bemühen um "Versachlichung" ist die Schulmedizin im physikalischen Weltbild des 19. Jahrhunderts stecken geblieben. Fast die gesamte Entwicklung der Physik des 20. Jahrhunderts ist an der Medizin vorbeigegangen: die Relativitätstheorie (Albert Einstein), die Quantenmechanik (Max Planck, Erwin Schrödinger); die Unschärferelation (Werner Heisenberg), die Atom- und Kernphysik (Richard Feynman, Niehls Bohr u.a.), die Chaostheorie [Henri Poincare, Edward N. Lorenz, Benoit Mandelbrot, Mitchell Feigenbaum], die Theorie der Biophotonen (Burkhard Heim, Fritz Albert Popp, Marco Bischof) usw. Siehe ZITATE: Max Planck / Eine Wissenschaft >>>> Lediglich im apparativen Bereich und bei der Herstellung von Arzneimitteln wird moderne Physik eingesetzt. Die Möglichkeit, dass beim Heilungsprozess auch Kräfte am Werk sind, die der Arzt nicht kontrollieren kann oder wenigstens kennt, wird von der Schulmedizin nicht als Chance verstanden, sondern eher als etwas, worum man sich sorgen muss. Die Schulmedizin ist darüber hinaus in einem Materialismus stecken geblieben, der nicht ausreichend berücksichtigt, dass fast alle Krankheiten nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen haben. Hier fehlt der Antrieb, auch neues Terrain zu betreten. Dabei müsste die Schulmedizin angesichts der zahlreichen Krankheiten, die nicht geheilt, sondern nur "verwaltet" werden können, eigentlich ausgesprochen neugierig auf bislang Unbekanntes sein. Selbst unter den selbst auferlegten Ansprüchen kann die Schulmedizin nicht als "wissenschaftlich" im engeren Sinne bezeichnet werden: Nur ca. 15% aller Arzneitherapien gründen sich auf genaue Untersuchungen, 85% schweben im "luftleeren Raum". Studien zu Parallelbehandlung mit mehr als drei Medikamenten existieren nicht, der Durchschnitt des Krankenhauspatienten erhält aber über sechs Medikamente gleichzeitig, ältere Menschen oft zehn und mehr Mittel, deren gegenseitige Beeinflussung überhaupt nicht abschätzbar oder erforscht sind. Die Wirkung von chemischen Arzneimitteln auf Kinder ist bis heute nur teilweise erforscht, ebenso die unterschiedliche Wirkung auf Männer und Frauen. So ist die Komplementärmedizin >>>> möglicherweise sogar wissenschaftlicher als die Schulmedizin, um es mit einem Satz von Fritz Albert Popp [b.1938, dtsch. Biophysiker] zu sagen, einem Erforscher der Biophotonen. Zugleich hält die medizinische Forschung fest am Prinzip der so genannten Doppelblindstudien, die eine Evidence-Based Medicine (EBM), also eine auf Beweisen fußende Medizin, ermöglichen sollen. Übersehen wird dabei, dass es praktisch unmöglich ist, eine gleichmäßige Verteilung der nicht untersuchten Einflussfaktoren auf alle Probanden zu gewährleisten. Ebenso wenig erfolgen medizinische Abläufe bei allen Menschen gleich, linear und stetig (ohne sprunghafte Änderung der Messwerte). Auch dass die zu messenden Werte unabhängig vom Beobachter seien, ist eine Fehleinschätzung. Die Quantenphysik hat das genaue Gegenteil bewiesen!"... Aus: Andreas Diemer (Arzt, Physiker): „Die fünf Dimensionen der Quantenheilung“ Kapitel: Wie wissenschaftlich ist die Schulmedizin, wie unwissenschaftlich die Komplementärmedizin? Eine Analyse. Seite 28-35. MensSana 2011 www.praxisdiemer.com/ www.praxis-fuer-lebenskunst.de
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