Die Illusion
der Gewissheit
der Eindeutigkeit und
Sicherheit
„Sinnes-, Wahrnehmungstäuschung“ - "Falscher Eindruck"
- "Sich etwas einbilden"
"Sich in falscher Sicherheit wiegen" - "Vortäuschen nicht
vorhandener Sicherheit"

"Brücke - Wolken -Schiffe"
|
Die Illusion der Gewissheit
ist der Glaube, dass ein Ereignis
(Krankheit, Schwangerschaft, Fraktur, Krebs usw. )
völlig gewiss ist,
obwohl dies nicht unbedingt der Fall sein muss.
|
Viele Menschen glauben, dass die Ergebnisse
moderner Verfahren oder Geräte fehlerfrei sind,
seien dies HIV-Tests (AIDS Tests), DNA-Vergleiche, Fingerabdruck
Vergleiche, medizinische Tests
(Laborwerte usw.) oder auch nur die Zählmaschinen, mit denen
Wahlergebnisse ermittelt werden.
Die Illusion der Gewissheit kann
nützlich sein, weil sie beruhigt.
Sie kann
aber auch das Gegenteil bewirken, etwa wenn ein falsch-positiver
HIV Test
zum Selbstmord des in Wahrheit gar nicht Infizierten führt.
"Auch die
Antikörpertests („AIDS-Tests“) und die Verfahren zur Bestimmung der
Verbreitung des HIV im menschlichen Körper („Viruslastmessung“)
scheinen
ihre Tücken zu haben. Die Frankfurter Ärztin Juliane Sacher
(b.1945,
www.praxis-sacher.de/ ) hatte ein kurioses Erlebnis.
Sie machte ein Experiment: „Ich entnahm mein eigenes
Blut und füllte es in zwei Röhrchen. Eines wurde unter meinem Namen zum
Antikörpertest
geschickt,
das andere wurde mit dem Namen eines meiner
HIV-positiven Patienten zur Viruslastmessung ans gleiche Labor geschickt.“
Tage später bekam sie die Ergebnisse: „Mein
Blut war unter meinem eigenen Namen HIV-negativ, doch das Blut, das unter
dem Namen meines
Patienten eingesandt wurde, hatte eine Viruslast von
1800.“ Das Labor erklärte ihr damals am Telefon, das sei nicht
besonders hoch und auch nichts besorgniserregend.
Es könne schon mal
Fehler in dieser Höhe geben." Aus:
http://aids-kritik.de/
|
Im Zusammenhang mit moralischen, religiösen, politischen
und medizinischen1
Wertvorstellungen
kann die Illusion der Gewissheit sogar gefordert sein,
damit man von bestimmten gesellschaftlichen Gruppen
akzeptiert wird. |
Die
1Medizinethik
ist ein Teilgebiet der allgemeinen
Ethik, das sich mit den moralischen Wertvorstellungen
in der Medizin,
und hier vor allem mit dem ärztlichen Handeln auseinander setzt.
Im weiteren Sinne betreibt die
medizinische Ethik
eine Normsetzung für alle im Gesundheitswesen tätigen Personen,
Institutionen und
Organisationen,
wobei der Fokus auf dem Wohlergehen der Patienten ruht. Die medizinische Ethik lässt sich
nicht
isoliert,
sondern nur vor dem Hintergrund der allgemeinen gesellschaftlichen
Verhältnisse betrachten.
Dennoch haben sich unabhängig vom
Gesellschaftssystem
grundlegende Werte für das ärztliche Handeln
manifestiert,
die im wesentlichen vier Begriffe umkreisen:
► das Wohlergehen
des Menschen
► das Verbot zu Schaden
► die Selbstbestimmung des Patienten
► die Menschenwürde
Die Interpretation dieser Grundwerte
bewegt sich stets
im Spannungsfeld der persönlichen Interessen aller
Beteiligte -
Arzt, Patient, Pflegepersonal, Establishment usw.-,
sowie ihres ökonomischen und
politischen Umfelds.
Daher unterliegt die ethische Bewertung
eines medizinischen
Eingriffs automatisch einer gewissen Dehnbarkeit
bzw.
Unschärfe.
Um die Bewertung umstrittener medizinischer Handlungen nicht dem Einzelnen
zu überlassen, wird diese Aufgabe
in der Regel
an Institutionen bzw. Kommissionen übertragen, welche die Compliance
[Einhaltung von Verhaltensmaßregeln,
Gesetzen und Richtlinien]
ärztlichen Handelns
im Einzelfall überprüfen sollen.
Aus:
http://flexikon.doccheck.com/Medizinethik,
www.univie.ac.at/ethik-und-recht-in-der-medizin/

"Band ohne Ende" (1956)
Maurits Cornelis Escher
(1898-1972)
niederländischer Künstler und Grafiker
„Wem gehört der Körper eigentlich?“,
fragte der Bostoner Chirurg
Atul Gawande (b.1965)
in seinem Buch „Complications“ („Die Schere im Bauch – Aufzeichnungen
eines Chirurgen,
Goldmann Verlag 2003, ISBN 3-442-15214-3).
Darin berichtet er von einer Frau in den Vierzigern, deren jährliche
"Brust-Röntgen" (Mammographie)
– in verschiedenen Jahren – eine
„verdächtige“ Verkalkung in ihrer linken Brust zeigten.
Jedes Mal wurde operiert und das fragliche Gewebestück entfernt.
Und jedes Mal stellte es sich "erfreulicherweise" als gutartig heraus.
Nun wurde die Frau erneut mit einem "verdächtigen" Brust-Röntgen der
gleichen Brust konfrontiert,
und der Arzt empfiehlt ihr wieder eine
Biopsie, um sicher zu gehen,
dass keine bösartige Geschwulst vorliegt.
Sie hat schon drei hässliche Narben auf dieser Brust, eine davon über
sieben Zentimeter lang,
und es wurde schon so viel Gewebe
herausgeschnitten,
dass die linke Brust deutlich kleiner als die rechte
ist.

Rubinsche Vase - Vexier-/Umkehrbild nach Rubin
(1915)
Je nachdem, was wir als Hintergrund interpretieren, können wir auf der
Illustration
entweder zwei einander zugewandte Gesichter oder eine Vase (Kelch)
erkennen.
Edgar Rubin
(1886-1951)
dänischer Psychologe und Phänomenologe
"Wer sich
selbst findet und gefunden hat,
wird in seinem dialogischen Bezug mit der Welt
immer in einem intensiven, intimen Kontakt
mit allem sein, was Partner ist.
Um ihn herum öffnet sich weit alles zum Leben hin.
Wer sich jedoch nicht findet oder verliert,
dessen Dialog mit dem Leben und mit allem,
was Partner ist, wird aufhören,
und übrig bleibt dann nur noch der Kelch,
der mit der Misere dieser Welt gefüllt ist.
Wer sich selbst und damit auch den Bezug zum Partner
findet und gefunden hat,
der wird Öffnung und Weite erleben;
wer sich aber selbst verliert, dessen Lebensgefühl
schrumpft zusammen zum Kelch, der ein Gefängnis wird"
Walther H. Lechler
(b.1923, deutscher
Neuropsychiater):
"Von mir aus nennt es Wahnsinn. Protokoll einer Heilung"
zusammen mit
Jacqueline C. Lair
SANTIAGO 2009 (1980)
siehe ZITATE:
Hans Peter Dürr/ Erfahrung bedeutet beides
>>>>

"Meine Frau und meine Schwiegermutter"
William Ely Hill
(1887-1962)
Soll diese
Patientin wirklich wieder eine
Brust-Biopsie machen lassen?
Diese Frau hat die
Wahl zwischen zwei Risiken,
nicht die zwischen Gewissheit und einem Risiko.
Für ihre
Entscheidung muss sie die Nachteile und Vorteile jeder Alternative
- Möglichkeiten: "Röntgen ja" oder "Röntgen nein", "Biopsie ja" oder
"Biopsie nein" -
kennen und sie angesichts ihrer Bedürfnisse und
Ziele einschätzen.
Und sie muss möglicherweise mit einer bleibenden Ungewissheit leben,
weil man eben nicht alles so gut weiß,
wie man gerne hätte.

"Ein kleiner Würfel in einem großen,
oder ein großer Würfel, aus dem ein Eck herausgeschnitten ist?"
Die Illusion der Gewissheit wird dagegen vor allem
durch ein
"Schwarz-Weiß-Denken"
genährt,
das keine grauen Schattierungen zulässt:
Jeder weiß, dass es nicht nur schwarz oder weiß gibt,
aber trotzdem argumentieren wir so.
„Entweder fällt mein
"Brust-Röntgen" negativ aus,
und ich muss mir keine Sorgen wegen Brustkrebs machen,
oder es fällt positiv aus, und ich werde einen schrecklichen Tod erleiden“.
Keine dieser beiden
Möglichkeiten ist wirklich gewiss!
Es gibt keine Garantie, weder in diese noch in jene Richtung.
Heinz von Foerster:
Ständig entscheiden wir
>>>>
Hans Albert: Stelle keine festen Behauptungen auf
>>>>
"Das Problem ist:
Wir denken in schlüssigen Geschichten,
verknüpfen Fakten zu einem stimmigen Bild,
nehmen die Vergangenheit als Modell für die Zukunft.
So schaffen wir uns eine Welt, in der wir uns zurechtfinden.
Aber die Wirklichkeit ist anders: chaotisch,
überraschend, unberechenbar."
Aus: Nassim Nicholas
Taleb (b.1960): „Der schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher
Ereignisse“
The Black Swan: The Impact of the Highly Improbable“ Random House 2007)
Carl Hanser 2008
"Leben" ist an sich keine konstante Größe
und birgt auch keine konstanten Größen in sich.
Abweichung - Veränderung ist die Grundlage allen Lebens.
Niemand kann
den "tatsächlichen"
Verlauf einer Krankheit
- Krebskrankheit vorhersagen.
Es besteht in diesem erwähnten Fall
nur die
Wahl zwischen zwei Risiken
und nicht die Wahl zwischen
Gewissheit (Sicherheit)
und einem Risiko.
Medizinische
Untersuchungen und Therapien
sind unsicher,
und oft auch nicht eindeutig
und können Nebenwirkungen haben!
Gewissheit
ist normalerweise
nicht erreichbar!
In einer Welt voller Ungewissheiten
kann Gewissheit ein gefährliches Ideal sein!
|
Harold
Bursztajn M.D.
Prof. f. forensische Psychiatrie
www.forensic-psych.com/
Associate Clinical Professor of Psychiatry Co-Director, Program in
Psychiatry & the Law Harvard Medical School
Universität in Cambridge, Massachusetts
“MEDICAL CHOICES, MEDICAL CHANCES; HOW PATIENTS, FAMILIES, AND
PHYSICIANS CAN COPE WITH UNCERTAINTY”
“Medizinische Entscheidungen - Medizinische Chancen. Wie kann man mit
Ungewissheit umgehen?"
A MERLOYD LAWRENCE BOOK 1981 ISBN: 0-440-05750-7”

Brustkrebs-Screening ("Siebtest"): Abschätzung der Folgen für die Patientin
IBE - Institut für medizinische
Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Marchioninistr. 15, 81377 München
www.ibe.med.uni-muenchen.de/
1.) Richtig positiver Befund = Brustkrebs:
► Weniger invasive Frühtherapie möglich
► Bessere Heilungschancen
2.) Falsch positiver Befund = kein Brustkrebs, aber
falsch positive Testergebnisse:
► Psychische Belastung der Patientin
► Gegebenenfalls invasive Abklärungsdiagnostik
3.) Richtig negativer Befund = kein Brustkrebs:
► Bestätigung des guten Gesundheitszustandes
4.) Falsch negativer Befund = Brustkrebs, aber falsch
negative Testergebnisse:
► Vortäuschen eines guten Gesundheitszustandes
► notwendige Behandlung verhindert oder verzögert
Siehe INFOS: Statistik Glossar
>>>>
ZITATE:
Heinz von Foerster: Ständig entscheiden wir >>>>
Hans Albert: Stelle keine festen Behauptungen auf
>>>>

"Liebesbotschaft der Delphine"
Bei der Kippfigur kann
man ein Liebespaar
oder mehrere Delfine sehen
Sandro Del-Prête
(b.1937) Schweizer Maler
„Bei
der Häufigkeits-Interpretation muss eine Wahrscheinlichkeit auf einer
großen Anzahl von Beobachtungen beruhen
und als relative Häufigkeit eines Ereignisses in einer eindeutigen
Bezugsmenge angegeben werden, beispielsweise
als relative Häufigkeit von Lungenkrebs bei weißen amerikanischen Männern,
die mindestens
zwanzig Jahre lang Zigaretten rauchten.
Keine Bezugsmenge,
keine Wahrscheinlichkeit.
Bei der
Häufigkeits-Interpretation kommt es nicht darauf an, was man in Bezug auf
das Ergebnis beim Würfeln glaubt,
und man untersucht auch nicht die Konstruktion des Würfels, um die
Wahrscheinlichkeit herauszufinden,
eine Sechs zu würfeln.
Man ermittelt diese vielmehr,
indem man sehr oft würfelt und die relative Häufigkeit berechnet, mit der
die Sechs fiel.
Gemäß der Häufigkeits-Interpretation wäre Christiaan Neethling Barnards [1922-2001, südafrikanischer Herzchirurg,
Pionier auf
dem Gebiet der Herztransplantationen (1967)] Abschätzung der
80-Prozent-Chance bedeutungslos,
weil es damals noch keine vergleichbaren Transplantationen gegeben hatte.
Und bei ganz strikter
Auslegung ist es überhaupt unzulässig,
für ein einzelnes Ereignis wie das Überleben eines bestimmten Menschen
eine Wahrscheinlichkeit anzugeben.
Die Vertreter der
Häufigkeits-Interpretation sind also sehr vorsichtig, wenn Ungewissheiten
in Risiken umgesetzt werden sollen.
Sie akzeptieren die Angabe von Risiken
[Ungewissheit] nur dann, wenn eine große Menge empirischer Daten vorliegt.
So neigen die Gerichte dazu, dieser Interpretation zu folgen, und lassen
Aussagen
über Risiken nur dann als Beweise zu,
wenn sie auf empirischen
Häufigkeiten
anstatt auf einer subjektiven Meinung beruhen."
Aus:
Gerd Gigerenzer: „Das Einmaleins der Skepsis - Über den richtigen Umgang
mit Zahlen und Risiken“
(Calculated Risks: How to Know When Numbers Deceive You. Simon & Schuster
2002)
Seite 47f: "Häufigkeit". BVT 7.Auflage 2011, 2004 (2002)
siehe auch:
Statistik Glossar
>>>>
Doch unser "Bedürfnis nach Selbstschutz und Sicherheit"
zwingt uns meist schon
in der
nächsten Sekunde
in unsere Illusion der Gewissheit, der Sicherheit,
der Beständigkeit und
der Starrheit zurück.
Unsere "Gewohnheit des Festhaltens am Vergänglichen", des
"Anhaftens" (Upadana),
ist es, die uns immer wieder nach scheinbarer Gewissheit und Sicherheit suchen
lässt.
Sobald wir unser Festhalten am Vergänglichen aufgeben,
werden auch unsere "scheinbaren" Sicherheiten und Gewissheiten
überflüssig.
siehe:
Statistik Glossar
>>>> Sensitivität, Spezifität,
Fehler 1. und 2. Art
|
"Wer
vermochte zu sagen, wie es gehen würde?
Wir alle befinden uns bei allem, was wir tun, in der Hand fehlbarer
Menschen.
Dieser Tatsache ist schwer ins Auge zu sehen. Aber sie ist nicht zu
leugnen.
Bei jedem Arzt gibt es Dinge, die er zwar weiß, aber trotzdem noch zu
lernen hat, ein Urteilsvermögen, das versagen kann, einen Charakter,
der sich verformen lässt. [...] Aber sicher bin ich mir nicht.
Und das
kann sich auch niemand anderer sein."
Atul Gawande
(b.1965, US-Chirurg, Philosoph, Ethiker)
"Wenn Ärzte aufhören, gut zu sein" in „Die Schere im Bauch –
Aufzeichnungen eines Chirurgen“ (Complications – A Surgeon's Note on
an Imperfect Science 2002) GOLDMANN 2003 |

1976
"Gala betrachtet das Mittelmeer",
das sich in (...) Abraham Lincoln verwandelt.
Tokio, Minami Art Museum
Salvador Dali
(1904-1989)
Spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer, Bühnenbildner
Hauptvertreter des Surrealismus
Siehe:
www.michaelbach.de/ot/
ZITATE:
Volker Fintelmann / Lüge und Illusion
>>>>
Juliane Sacher /
Keine Panik bei Tumorerkrankungen
>>>>
INFOS:
Statistik Glossar
>>>>
Quellen:
Gerd Gigerenzer (b.1947,
dtsch. Kognitionspsychologe):
1.) „Das
Einmaleins der Skepsis - Über den richtigen Umgang mit Zahlen und Risiken“
(Calculated Risks: How to Know When Numbers Deceive
You. Simon & Schuster 2002) BVT 7.Auflage 2011, 2004 (2002)
"Mein Interesse daran, wie Ärzte und Juristen denken und wie man es ihnen
erleichtern kann, Ungewissheiten besser zu verstehen, entstand durch die
Zusammenarbeit mit Ulrich Hoffrage, meinem einstigen Schüler und heutigen
Kollegen und Freund." (Seite 9)
2.) „Bauchentscheidungen – Die Intelligenz des
Unbewussten und die Macht der Intuition“ GOLDMANN 2008 (2007)
Donald D. Hoffman
(Prof. f.Kognitions- u.Computerwissenschaft, Philosophie):
„Visuelle Intelligenz. Wie die Welt im Kopf entsteht“ (Visual Intelligence.
How we create what we see 1998) dtv 2.Auflage 2003 (2000)
Hans Peter Beck Bornholdt (b.1950), Hans Hermann Dubben (b.1955): „Der
Hund, der Eier legt – Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken“
rororo 2001, „Der Schein der Weisen –Irrtümer und Fehlurteile im täglichen
Denken“ Hoffmann und Campe 2001
Asmus Finzen (geb. 1940): „Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder
gesund? - Räsonieren über das Heilen“ Edition Das Narrenschiff im
Psychiatrie Verlag 2002
Christoph Bördlein: „Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine –
Eine Einführung ins skeptische Denken“ Alibri 2002
Rudolf Taschner: „Der
Zahlen gigantische Schatten – Mathematik im Zeichen der Zeit“ VIEWEG 2.
Auflage 2005
Walter Krämer: „So lügt man mit Statistik“ PIPER 2000, „Statistik
verstehen – Eine Gebrauchsanweisung“ PIPER 2001, „Wir kurieren uns zu Tode
– Rationierung und die Zukunft der modernen Medizin“ Ullstein 1997 (1993)
Walter Krämer, Götz Trenkler, Denis Krämer: „Das neue Lexikon der
populären Irrtümer – Weitere Vorurteile. Missverständnisse und Denkfehler
von Advent bis Zyniker“ PIPER 2.Auflage 2001
Walter Krämer, Wolfgang Sauer: „Lexikon der populären Sprachirrtümer – 300
Missverständnisse, Vorurteile und Denkfehler von Altbier bis Zyniker“
EICHBORN Lexikon 2001
Gero von Randow: „Das Ziegenproblem - Denken in Wahrscheinlichkeiten“
rororo 10.Auflage 2001, „Der Fremdling im Glas und weitere Anlässe zur
Skepsis, entdeckt im Skeptical Inquirer“ (The Sceptical Inquirer 1993)
rororo 1996
Dietrich Dörner: „Die Logik des Mißlingens – Strategisches Denken in
komplexen Situationen“ rororo 13.Auflage 2000
Siegfried Bär: „Forschen auf Deutsch – Der Machiavelli für Forscher und
solche die es noch werden wollen“ HARRI DEUTSCH 3.Auflage 1996
Federico Di Trocchio: „Der große Schwindel – Betrug und Fälschung in der Wisenschaft“
(Le bugie della scienzia. Perche e come gli scienziati imbrogliani 1993)
rororo 1994
Uffe Ravnskov: “The Cholesterol Myths - Exposing the Fallacy that
saturated Fat and Cholesterol cause Heart Disease“ New Trends Publishing
2000, “Mythos Cholesterin – Die zehn größten Irrtümer” herausgegeben von
Udo Pollmer (b.1954), HIRZEL 3.Auflage 2005 (2002)
Ludwik Fleck (1896-1961, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und als
Wissenschaftstheoretiker): „Entstehung und Entwicklung einer
wissenschaftlichen Tatsache - Einführung in die Lehre vom Denkstil und
Denkkollektiv“ Suhrkamp 1999 (1935)
Thomas S. Kuhn (1922-96,amerikanischer Wissenschaftstheoretiker und -historiker):
„Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ Suhrkamp 1997 („The
Structure of Scientific Revolution“ 1970)
Gaston Bachelard (1884-1962, frz.Philosoph, Epistemomolge): „Die Bildung
des wissenschaftlichen Geistes – Beitrag zu einer Psychoanalyse der
objektiven Erkenntnis“ SURKAMP 1987 (1938)
Harry Gordon Frankfurt (b.1929, Prof. em. für Philosophie Princeton
Universität New Jersey (USA): „Bullshit“ (On Bullshit 2005) SUHRKAMP 2006
Atul Gawande (b.1965, US-Chirurg, Philosoph, Ethiker): „Die Schere im
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Biometrie und Epidemiologie Marchioninistr. 15, 81377 München:
www.ibe.med.uni-muenchen.de/lehre/lehrveranst/lehr_a/modul1-l5/material/archiv/archiv_ss08/seminar_diagnostik_1.pdf
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