Ganzheitsmedizin
 

ist kein Fachgebiet,
sondern

 ein Signal für
die Behandlung des kranken Menschen
und nicht einer Krankheit.

Sie umfasst die naturwissenschaftlich ausgerichtete „Schul-Medizin“
ebenso wie die komplementären (zusätzlichen) Methoden der Erfahrungsheilkunde
und berücksichtigt im Besonderen  die psychischen und geistigen Aspekte.
Diese Integration ist die Basis einer optimalen Diagnostik und Therapie.


WIENER INTERNATIONALE AKADEMIE FÜR GANZHEITSMEDIZIN
UNIV.- PROF. DR. DR. H. C. ALOIS STACHER
 
Philosophische Ansätze zur Ganzheitsmedizin pdf >>>>

 

Ganzheits- und Regulationsmedizin
„Behandlung von fehlerhafter Information
bzw. falschem Informationsfluss“

"Wer einfache Antworten sucht, muss enttäuscht werden,
denn er verkennt die Komplexität der Welt.
 
Komplexität zu reduzieren ist zwar sinnvoll, um Durchsicht zu gewinnen,
was aber nicht selten zu Lasten der Einsicht in die tieferen
Zusammenhänge von Lebensprozessen geht.
 
Zwar ermöglicht die naturwissenschaftliche Methode des Experiments
verallgemeinerbare Vorhersagen von Abläufen, Wissen also,
das weitgehend widerspruchsfreie Aussagen zulässt, doch der Preis ist
eine hohe Abstraktion von den komplexen Zusammenhängen des Lebens,
wobei die Abhängigkeit von der Versuchsanordnung, also von den Fragestellungen,
die der Mensch an die Wirklichkeit heranträgt, bestehen bleibt.
 
Der Mensch als Subjekt ist immer auch Teil der Gewinnung von Wissen.
Die reine Objektivität des Wissens gibt es nicht, denn das Subjekt agiert mit einer derart
unvorhersagbaren Komplexität, dass widerspruchsfreie und eindeutige Aussagen,
die das menschliche Handeln und das menschliche Schicksal betreffen, nicht möglich sind."

 
Aus: Michael von Brück
(b.1949, Prof. f. Religionswissenschaften, Zen-Lehrer):
„Wie können wir leben? Religion und Spiritualität in einer Welt ohne Maß“ C. H. BECK 2009 (2002)

Ökologische Medizin – Holistische Medizin
Biokybernetische - Systemische - Quanten-Medizin

„Der Mensch und seine Umwelt“

Die Medizin als Heilmethode war im Verlauf ihrer Geschichte immer ganzheitlich.
Leider wurde, durch die Erfolge der Technik eingeleitet, der heutige Schwerpunkt in der Medizin „verzerrt“
und hat dadurch zu einer einseitigen Überbetonung des rein „Körperlichen“ (Materie) geführt.
In der Ganzheitsmedizin steht, wie der Name schon sagt, der Mensch als Ganzheit (Körper-Geist-Seele)
im Blickfeld der Betrachtung. Krankheitssymptome stehen in Zusammenhang mit Störungen der körpereigenen
Regulationsvorgänge ebenso wie mit Veränderungen in geistigen und seelischen Wesensbereichen des Menschen.
Dies hat Konsequenzen sowohl bei der Diagnosefindung als auch beim Therapiekonzept.

 


Medizinische Untersuchungen und Therapien
sind unsicher,
und oft auch nicht eindeutig
und können Nebenwirkungen haben!

 
Gewissheit
 ist normalerweise nicht erreichbar!

 
In einer Welt voller Ungewissheiten
kann Gewissheit ein gefährliches Ideal sein!

 

Harold Bursztajn M.D.
Prof. f. forensische Psychiatrie
www.forensic-psych.com/

Associate Clinical Professor of Psychiatry Co-Director, Program in Psychiatry & the Law Harvard Medical School
Universität in Cambridge, Massachusetts
“MEDICAL CHOICES, MEDICAL CHANCES; HOW PATIENTS, FAMILIES, AND PHYSICIANS CAN COPE WITH UNCERTAINTY”

“Medizinische Entscheidungen - Medizinische Chancen. Wie kann man mit Ungewissheit umgehen?"
A MERLOYD LAWRENCE BOOK 1981 ISBN: 0-440-05750-7”


Ist der Mensch gesund, reagiert sein Körper automatisch richtig. Voraussetzung für diese ständig fließenden Abstimmungsvorgänge ist eine störungsfreie Vernetzung aller Organe, Muskeln, Nerven, des Bindegewebes und der Haut.
[Kybernetik:  Wissenschaft von der Struktur komplexer Systeme, insbesondere der Kommunikation und Steuerung einer Rückkopplung (engl. Feedback) bzw. eines Regelkreises, Norbert Wiener (1894-1964)]
 
Auch das vegetative Nervensystem, das normalerweise nicht unserer willentlichen Steuerung unterliegt, hat wesentlichen Anteil an allen regulativen Abstimmungsvorgängen. Es hat im gesunden Zustand eine Selbstregulation mit übergeordneten Steuerzentralen im Gehirn und regelt nicht nur autonom alle Vitalfunktionen des Körpers
sondern hat auch Anteil an allen Körperfunktionen. Es ist darüber hinaus mit seelischen Vorgängen eng verknüpft.
 
Ist die Vernetzung gestört, und der Körper nicht mehr in der Lage die verschiedenen regulativen Vorgänge aufeinander abzustimmen, treten Symptome wie zum Beispiel Schmerzen - sog. Befindlichkeitsstörungen - oder Funktionsstörungen auf, die mitunter weit von der Störquelle gelegen sein können.
 
In den letzen Jahrzehnten erbrachten Erkenntnisse vor allem aus dem Bereich der Physik Hinweise darauf,
dass ein biologisches System (z.B.: Mensch) als offen zu betrachten und in ein Fließgleichgewicht mit der Umgebung eingebunden ist.
 
Diese Erkenntnisse haben auch in der Medizin einen Umdenkprozeß vom Ursache-Wirkungs-Modell (linear-logisch-monokausal-symptomorientiertes Denkschema) bis hin zur
ganzheitlichen Wahrnehmung eines vernetzten Geschehens eingeleitet. [Systemtheorie der Vernetzung, Karl Ludwig von Bertalanffy (1901 Wien - 1972 in New York), war einer der bedeutendsten theoretischen Biologen und Systemtheoretiker des 20. Jahrhundert]
 
Aus Sicht der Ganzheitsmedizin sind funktionelle und organische Erkrankungen die Folge von bereits lange
zuvor bestehenden Störungen der körpereigenen Regulation.
 
Eine organische Erkrankung ist in der Regel das mit herkömmlich medizinischen Methoden messbare,
materielle Korrelat dieser zuvor bestehenden Regulationsstörungen.
 
Einer Regulationsstörung wiederum liegt zumeist eine vorausgehende Störung der Information zugrunde.
Vermutlich spielt der „Untergrund“ der geistigen und transzendenten (spirituellen) Ebene für die darüber liegenden Ebenen eine große Rolle.
 
Nahezu alle ganzheitsmedizinischen Methoden zielen auf eine kausale Therapie („Ursachenausschaltung“)
der zugrunde liegenden Informations- und Regulationsstörung noch bevor es überhaupt zu organischen Veränderungen gekommen ist. Sie wirken prophylaktisch (vorbeugend) und therapeutisch (heilend).
Wenn die zugrunde liegende Ebene nicht geheilt ist, kann die darüber liegende bestenfalls nur gelindert,
aber nicht vollständig geheilt werden.
 
Weil die meisten Methoden der orthodoxen ("einzig wahren") Medizin nur an der obersten,
bestenfalls noch an der funktionellen Ebene ansetzen,
kann diese Therapie letztlich nur eine symptomatische sein.
 
 

 
 

Das
„FASS-MODELL“
der körpereigenen Regulationsfähigkeit

und der
"individuellen" Krankheitsentstehung
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Ob, wann und wo es zum Ausbruch einer Erkrankung kommt,
ist individuell höchst verschieden und hängt von 5-Gegebenheiten
ab:

1.) KONSTITUTION (angeborene „Abwehr“- Eigenschaften)
 
2.) KONDITION (erworbene „Abwehr“- Fähigkeit - Fitness)
 
3.) EXPOSITION (mengenmäßige Belastung)
 
4.) LOKALISATION (Angriffspunkt im / am Organismus)
 
5.) SUMMATION (Zusatz-Belastungen, Wechselwirkungen, Potenzierungen)

Die Steuerung unseres Organismus erfolgt u. a. durch ein System untereinander vernetzter Regelkreise.
Die Entwicklung der Krankheitssymptome hängt davon ab, welche Regelkreise zuerst zusammenbrechen.
Es kommt zum Ausbruch der Krankheit erst,
wenn das individuelle Fass voll ist und überläuft.
 
Das Ziel einer komplex umfassenden Therapie muss daher die Leerung des Fasses
(Beseitigung diverser Belastungen), zur Wiederherstellung bzw. Verbesserung der individuellen Kompensationsfähigkeit, sein.
 
 


Definition Komplementärmedizin
(Pschyrembel Naturheilkunde und alternative Heilverfahren 1996)
 

Bezeichnung für eine medizinische Richtung,
die bestimmte diagnostische und therapeutische Verfahren,
die z. T. außerhalb der klassischen Schulmedizin stehen,
ergänzend zur Schulmedizin (und nicht anstatt dieser) einsetzt.
 
Dabei wird versucht, eine vorwiegend pathogenetisch orientierte Sichtweise
durch eine auf Autoregulation und Selbstheilung des Patienten
zielende Sichtweise zu ergänzen.

 
 

 
 

"In der Medizin erleben wir derzeit gerade einen revolutionären Wandel:
Die Bürger werden nicht mehr als Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen
und Beschwerden gesehen, sondern generell als Zielgruppen umworben.
 
Und Krankheiten oder Risiken werden so definiert, dass sie perfekt zur jeweiligen Zielgruppe passen.
 
Eine Therapie, ein neues Medikament, eine zusätzliche Impfung oder eine Vorsorgeuntersuchung
lassen sich erst dann verkaufen, wenn zuvor das Bewusstsein für die Bedrohung
in dieser Zielgruppe etabliert ist.

 
Dafür braucht es Werbefachleute, die eine auf die psychologischen Bedürfnisse
und Sorgen der Zielgruppe punktgenau abgestimmte Kampagne starten.
 
Dafür werden Professoren angeheuert, Pressekonferenzen organisiert, Argumente getrommelt.
Und als bestes Steuerungsmittel erweist sich immer die Angst.

   Menschen die ein aktives Leben führen, Vertrauen in die Selbstheilungskräfte und ihre Konstitution haben
und auch sonst selbstbewusst im Leben stehen, sind deshalb eine denkbar schwieriges Klientel.

 
Ihre Bereitschaft, sich als chronische Patienten anwerben zu lassen,
die ein Abo auf  Dauerbehandlung unterzeichnen, ist stark unterentwickelt.

 
Wenn sie ständig mit den Knüppel der Angstmache attackiert werden,
so reagieren sie darauf nicht ängstlich, sondern genervt.
 
Und so entfernen sich immer mehr Menschen in der Wahl ihrer Gesundheitsberater
wieder einen Schritt von der Schulmedizin."

 
Aus:

Bert Ehgartner:  „Lob der Krankheit – Warum es gesund ist, ab und zu krank zu sein“
Das marode Gesundheitswesen, Seite 211, LÜBBE 2008





"Die Idee, dass die Wissenschaft
nach ein für alle Mal festgelegten methodischen Regeln betrieben werden kann,
und so auch betrieben werden sollte, ist sowohl unrealistisch als auch gefährlich.
Alle Methodologien haben ihre Grenzen und die einzige Regel,
die überlebt, ist die Regel "Alles ist erlaubt""

 
"Weil es dem Einzelnen überlassen bleiben sollte,
eine Ideologie zu akzeptieren oder abzulehnen,
muss die Trennung zwischen Kirche und Staat ergänzt werden
durch die Trennung zwischen Staat und Wissenschaft, dieser jüngsten,
gefährlichsten, aggressivsten und dogmatischsten religiösen Institution."

 
"Doch ohne wissenschaftlichen Sachverstand können wir nichts unternehmen.
Unsere Welt ist durch den materiellen, spirituellen und intellektuellen Zusammenprall
mit der Wissenschaft und den auf der Wissenschaft aufbauenden Technologien verändert worden.
Wir benötigen Wissenschaftler, Techniker und Wissenschaftsergebene Philosophen, Soziologen
und so weiter, um mit den Konsequenzen fertig zu werden."


Aus: "Die Vernichtung der Vielfalt. Ein Bericht" Herausgegeben von Peter Engelmann.
Aus dem Englischen von Volker Böhnigk und Rainer Noske. Passagen Verlag, Wien 2005,

 
Paul Karl Feyerabend
(1924-94)
Österreichischer Philosoph u. Wissenschaftstheoretiker





"Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann.
 
Gib mir den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann.
 
Und gib mir die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden."


Friedrich Christoph Oetinger
(1702 -1782)
dtsch. Theologe

Links:

Ja zur Komplementaermedizin AUT
ÖKOM Österreichische Gesellschaft für Komplementärmedizin
 
Dokumentationszentrums für traditionelle und komplementäre Heilmethoden in Österreich:
www.cam-tm.com/de/datenbanken-und-weiterfuehrende-informationen-zu-hausmitteln-und-volksmedizin.htm
 
Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin
Ja zur Komplementärmedizin CH
AKTION ELIANT –Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie
 
CamBase Datenbank für Komplementaermedizin UNI Witten/Herdecke
 
GAMED - WIENER INTERNATIONALE AKADEMIE FUER GANZHEITSMEDIZIN
CAM Pan-European research network for Complementary and Alternative Medicine
 
DGEIM Deutsche Gesellschaft f. Energetische u. Informationsmedizin e.V.
 
ÖGfMM Österreichische Gesellschaft f. Musik und Medizin
 
IGW Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft Andreas Resch Innsbruck
DESY Deutsches Elektronen Synchrotron
 
www.icosystem.com/
Dr. Eric Bonabeau - komplexe Systeme
PEAR Princeton Engineering Anomalies Research
"Wie Gedanken/unser Bewusstsein Maschinen beeinflussen kann"
 
QE Quantum Entrainment Quanten Heilung Dr. Frank Kinslow
 
ESIHR European Society for Integrative Health Research - Plattform Integrative Gesundheitsforschung
 
DVGM Dachverband Ganzheitsmedizin AUT
 
Österreichische Gesellschaft zur Erforschung komplementär alternativer Therapien in der Onkologie
 
NCCAM National Center for Complementary and Alternative Medicine
 
Americian University of Complmentary Medicine
 
Zentrum für naturheilkundliche Forschung der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik
der Technischen Universität München PD Dr. med. Dieter Melchart
 
Universitaetsspital Zuerich Institut fuer Naturheilkunde
 
Ganzheitsmedizin BRD
Gesundheitliche Aufklaerung - Infos zur Gesundheit BRD
Dialogforum Pluralismus in der Medizin BRD
 
Dr.med.Jürgen Heines VFD Vegetative Funktionsdiagnostik
 
Adriane Fugh Berman Complementary Medicine USA
 
Burton Goldberg The Voice of Alternative Medicine
Citizens for Health - The voice of the natural health consumer


Prof. Dr.med. Karl Pirlet (b.1920-2010, deutscher Arzt)
"Naturheilkunde ist Naturwissenschaft, Gesundheit und Heilung durch das Prinzip Auslese im Turnover der Proteine"
Karger Verlag, Basel 2004, ISBN 3-8055-7620-X
http://books.google.at/

siehe auch: Infos Linkverzeichnis >>>>