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Synonyme: Therapeutische Lokalanästhesie (TLA) nach Dieter Gross (1914-1985, dtsch. Internist, Neuropsychiater) Heilanästhesie - Segmenttherapie - Infiltrationstherapie - Pharmapunktur - Europäische Akupunktur Regulations- und Umstimmungstherapie mit Lokalanästhetikum usw. Siehe ZITATE: Ferdinand Huneke: Das Wesen der Heilung >>>
Dabei führt die gezielte Injektion eines örtlich verabreichten Betäubungsmittels [Lokalanästhetikum, z.B: Procain - Novanaest; Lidocain - Xyloneural] ins weiche Bindegewebe - "Interstitium", "Interzellularraum", "Mesenchym", ECM "Extrazelluläre Matrix" n. Hartmut Heine (1941-2016), "Zelle-Milieu-System", "Grundsystem" "Grundregulation" n. Prof. Dr. Alfred Pischinger (1899-1983) - zur Normalisierung entgleister "biokybernetisch vernetzter" Regelvorgänge und folgend zum Schwinden von schmerzhaften Symptomen und zu einer Wiederherstellung der körper- eigenen Funktion. The Cellular Microenvironment Der Interzellularraum - Das Interstitium Die Extrazelluläre Matrix - Das Zelle-Milieu System Das Grundsystem nach Prof. Dr. Alfred Pischinger (1953) ![]() Schema der Grundregulation: Wechselseitige Beziehungen (Pfeile) zwischen Endstrombahn (Kapillaren, Lympfgefäße), ECM = Extrazelluläre Matrix (Grundsubstanz, (PG) Proteoglykane u. (GAG) Gylkosaminoglykane Netz), terminalen vegetativen Axonen, Bindegewebszellen (Mastzellen, Abwehrzellen, Fibroblasten usw.) und Organparenchymzellen. Epitheliale und endotheliale Zellverbände sind von einer zur ECM vermittelnden Basalmembran unterlagert. Jede Zelloberfläche trägt einen Zucker- oberflächenfilm (Glykokalix; gepunktete Linie), der zur ECM vermittelt. Die ECM ist über die Endstrombahn an das Endokrinium, über die Axone an das ZNS angeschlossen. Der Fibroblast ist das stoffwechselaktive Zentrum in der Peripherie. (HH 2014, S.70) Aus: Hartmut Heine (1941-2016): "Lehrbuch der biologischen Medizin - Grundregulation und Extrazelluläre Matrix" 1. Wissenschaftliche Basis der Komplementärmedizin. 1.4 Grundregulation. 1.4.19 Neurogener Anschluss der ECM. Bedeutung der Zytokine, Bild: Abb.1.27 S.70 HAUG 4. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2014 (1991) Alfred Pischinger (1899-1983), Hartmut Heine (1941-2016), Otto Bergsmann (1922-2004), Felix Perger (1921-1993): "Das System der Grundregulation - Grundlagen für eine medizinbiologische Theorie der Medizin" 8. Auflage HAUG 1990 (1975) Eigenschaften der Lokalanästhetika Procain (Ester) und Lidocain (Amid) ⇒ Membranstabilisierend ⇒ Antiarrhythmisch ⇒ Muskelrelaxierend ⇒ Bronchospasmolytisch ⇒ Spasmolyitisch am Sphinkter Oddi und am Darm ⇒ Koronarperfusionssteigernd ⇒ Negativ inotrop (Herz Kontraktilität ↓) ⇒ Negativ chronotrop (Herzfrequenz ↓) ⇒ "Endoanästhetisch" (günstige Modulierung von Lungendehnungsrezeptoren, Glomus caroticum, Gefäßrezeptoren, viszeralen Rezeptoren, glatter u. quer- gestreifter Muskulatur) ⇒ Antikonvulsiv (bei Überdosierung gegenteilig!) ⇒ Spezifisch impulsmodulierend im limbischen [emotionalen] System ⇒ Antihistaminisch ⇒ Antiinflammatorisch ⇒ Sympathikolytisch ⇒ Parasympathikolytisch ⇒ Gefäßerweiternd ⇒ Antiviral ⇒ Antibakteriel ⇒ Antimykotisch ⇒ Wirkung auf immunkompetente Zellen (Stimulierend) ⇒ Tumorprotektion (DNA-Demethylierung) ⇒ Kortikoidsenkende Wirkung ⇒ Antithrombotischer Effekt Beim Procain stärker: ⇒ Sauerstoffsparender und kapillarabdichtender Effekt ⇒ Entzündungshemmender und indirekt antiinfektiöser Effekt ⇒ Membranstabilisierende Effekt (Nerven-/Muskelfasern, Mastzellen, Organparenchymzellen usw.) Viele der hier aufgezählten Eigenschaften des Procains/Lidocains sind auf deren Wirkung am Sympathikus, an der Zellmembran (Stabilisierung) und v.a auf die [Durchblutungs-] Perfusionssteigerung zurückzuführen. Die Wirkdauer des Procains beträgt lediglich 20-30min (diejenige des Lidocains ca. 60-120min). Die Diffus- ionsfähigkeit des Procains ist allerdings geringer als diejenige des Lidocains. Hingegen erfolgt der Abbau des Procains in praktisch jedem Gewebe durch die unspezifische Pseudocholinesterase, wogegen der Abbau des Lidocains in der Leber erfolgt ... Die Gefäßdilatation durch Sympathikolyse ist bei beiden LA's vorhanden, die Gefäßdilatation, durch das Medikament per se gilt nur für das Procain. Aus: Lorenz Fischer: "Neuraltherapie - Neurophysiologie, Injektionstechnik und Therapievorschläge" Teil 4: Therapie 6. Material S.55f, Haug Verlag 4.vollst. überarb. Auflage 2014 (1998) Lorenz Fischer (Hg.), Elmar T. Peuker (Hg.): "Lehrbuch Integrative Schmerztherapie" Verfahren und Techniken 11. Neuraltherapie 11.8 Material S.186f HAUG 2011 Das Augenmerk der Neuraltherapie richtet sich nicht nur auf die Behandlung bestimmter Beschwerden (Symptome), sondern zielt vor allem auf den Nachweis und die Beseitigung vorhandener chronischer Belastungsfaktoren ab. (Störfelder, Irritationszone, Stoerfields, disturbance fields, Herde, Stressoren, chronisch minimale Dauerbelastungen, Silent Inflammation usw.) Um derartige Störfelder zu behandeln, werden in erster Linie Lokalanästhetika nach verschiedenen Techniken eingesetzt, aber auch zusätzliche (physikalische, chemische, biologische, operative usw.) Maßnahmen getroffen. Die gezielte Injektion kleiner Mengen eines Lokalanästhetikums (Betäubungsmittels) erfolgt nicht nur zur kurzzeitigen Beseitigung von bestehenden Beschwerden, sondern schafft durch die vorübergehende Inaktivierung (Ausschaltung) der auslösenden Faktoren die Voraussetzung zur Normalisierung oder Verbesserung der Funktion und der körpereigenen Regulation. Eine umfassende Anamnese-Erhebung (Siehe Informations- u. Anamnese-Erhebungsmappe pdf Teil 1 >>> + Teil 2 >>> und eine etwas zeitaufwendigere "Ganzkörper" - Untersuchung (Inspektion, Palpation, '5-Sinne'-Diagnostik, 'Erst'-Ergebnis einer Arbeitshypothese) und die Kenntnis ergänzender technischer Hilfsmittel - sind eine unerlässliche Grundvoraussetzung, um dem Patienten ganzheitlich gerecht und den von ihm erwarteten therapeutischen Nutzen "erwirken" zu können. "Viele Beschwerden werden heute vorschnell der Psyche zugeordnet, wenn Routineuntersuchungen kein Ergebnis brachten, ohne dass wichtige Ursachenbezüge wirklich abgeklärt wurden. Ursachen, die in der Ganzheitsmedizin bekannt sind, werden oft nicht genügend ernst genommen." Prof. Dr. Friedhelm Lamprecht: "Die ökonomischen Folgen von Fehlbehandlungen psychosomatischer und somatopsychischer Erkrankungen" PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Med. Psychologie. 46 (1996) pp 283-291 "Einzelbefunde, die im Rahmen des Untersuchungsganges erhoben werden, dürfen nicht mit Diagnosen verwechselt werden." Siehe LEISTUNGEN: Angewandte Allgemeinmedizin/Geriatrie >>> Univ.-Prof. OMR Dr. Robert Nikolaus Braun betreffend Beratungsergebnisse (BE) Für die Ganzheitsmedizin ist der Mechanismus der Körperregulation ein wichtiger Ausgangspunkt. Ist der Mensch gesund, reagiert sein Körper automatisch richtig. Bei Störungen kommt es zu einer überschießenden, trägen oder eingeschränkten Reaktion. "Die SELBSTREGULATION ist das elementare Grundprinzip der Natur und jeglichen Lebens. Deshalb ist eine optimale Selbstregulation auch für die Gesundheit des Menschen der wesentliche Grundpfeiler. Der berühmte Arzt, Wissenschaftler und Sozialmediziner Rudolf Virchow (1821-1902, Professor f. Pathologie u. Pathologische Anatomie) hat auf diese heute mehr denn je aktuelle Tatsache in einem Vortrag der Deutschen Naturforscher und Ärzte im Dezember 1869 in Innsbruck nachdrücklich wie folgt hingewiesen. "Diese bekannte wunderbare [Anpassungs-] Akkomodationsfähigkeit der Körper, sie gibt zugleich den Maßstab an, wo die Grenze der Krankheit ist. Die Krankheit beginnt in dem Augenblick, wo die regulatorische Einrich- tung des Körpers nicht ausreicht, die Störung zu beseitigen. Nicht das Leben unter abnormalen Bedingungen als solches erzeugt Krankheit, sondern die Krankheit beginnt mit der ["Schwäche", "Fehlfunktion"] - Insuffizienz des regulatotischen Apparats. Wenn dieser Apparat nicht mehr ausreicht, um in Kürze die natürlichen Lebensverhältnisse wieder herzustellen, dann ist der Mensch krank. Daher kann unter den selben Verhältnissen der eine mit starkem regulatorischen Apparat ganz gut durchkommen, vielleicht mit einigen unangenehmen Sensationen; der andere wird vielleicht längere Zeit sich unbehaglich fühlen, es dauert Stunden, tagelang, ehe er sich an die neuen Verhältnisse gewöhnt, wie man sagt: der dritte erkrankt sehr bald, der vierte schleppt sich einige Tage, vielleicht wochenlang hin, ehe die Krankheit wirklich zum Ausbruch kommt. Rudolf Virchow gab mit diesem Postulat auch eine Erklärung dafür, dass z. B. bei Grippeepidemien manche Menschen nicht erkranken, andere leicht, wieder andere schwer und manche sogar daran sterben. Folglich ist es erforderlich in erster Linie die SELBSTREGULATION zu stärken. Eine starke SELBSTREGULATION ist ein wichtiger Faktor für eine kernige Gesundheit, mit der man allen Einflüssen widerstehen kann. ..." Aus: Karl Hecht (Prof. em. für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Charite, Humboldt Universität Berlin, 1924-2022), Elena Hecht-Savoley (b.1934, russische Diplomphilosophin, -pädagogin): "Klinoptilolith-Zeolith - Siliziummineralien und Gesundheit" Prolog, S.15f. Spurbuchverlag 4. Auflage 2013 (2008) Das komplexe Regulationssystem des menschlichen Körpers hat die Aufgabe, sich fortwährend - in möglichst kurzer Zeit - und mit geringstem Energieverlust (ökonomisch) äußeren und inneren Einflüssen anzupassen! Charakteristik des Phänomens "Leben" Ist die Verschaltung (Vernetzung) aller Organe, Muskeln und Nerven, des Bindegewebes und der Haut mit den nervalen Steuerzentren gestört, und der Körper dadurch nicht mehr in der Lage die Funktionen untereinander optimal aufeinander abzustimmen, dann können Beschwerden - wie z.B.: Schmerzen, Verspannungen der Muskulatur, Kältegefühl durch Gefäßverengung, Müdigkeit, usw. - auftreten, die mitunter weit weg von der unmittelbaren Störungsquelle entfernt liegen. "Ein komplexes System kann ohne optimale Informationsweiterleitung nicht optimal funktionieren. Korrekte Informationsweiterleitung, das heißt gute Kommunikation, ist ein sehr wichtiger Schlüssel zu seelischer und körperlicher Gesundheit und führt in Betrieben - wie auch in Beziehungen - zu dauerhaftem Erfolg" Sonja Reitz: "Heilung in Sekunden durch Narbenentstörung. Warum Narben krank machen" S.37, NGW Hamburg 2008 Meist führt nicht eine einzige Ursache (Monokausalität) zur Entstehung einer Krankheit, sondern mehrere Faktoren zusammen (Multi-/Plurikausalität, Synergismus). Angeborene (vererbte) Faktoren und Vorerkrankungen spielen ebenso eine Rolle wie familiäre, ernährungsbedingte oder umweltbedingte Einflüsse. Der eigentliche Krankheitsauslöser ist dabei ein Ereignis, das schon vorbelasteten Boden antrifft, und sozusagen "die Lawine erst ins Rollen bringt", von der unbemerkten Regulationsstörung (Fehlregulation, Dysregulation) bis zur schmerzhaft wahrnehmbaren Funktionsstörung. Störquellen, wie z.B.: Narben nach Verletzungen, Entzündungen und Operationen usw., nennt man HERD bzw. STöRFELD. Man spricht daher in diesem Zusammenhang auch von HERD- oder STÖRFELDTHERAPIE. Das typische Störfeld macht vordergründig kaum Beschwerden und wird deswegen auch kaum beachtet und oft übersehen. Da die Störimpulse unterschwellig bis grenzschwellig sind, sog. chronisch minimale Dauerbelastungen (Disstreß n. Hans Selye, geb. 26. Januar 1907 in Wien, † 16. Oktober 1982 in Montreal, Quebec) darstellen, kommt es zuerst zu nicht direkt wahrnehmbaren Regulationsstörungen, die sich allmählich als Funktionsstörungen bemerkbar machen. Durch eine solche permanente Reizquelle (Stressor) wird das Regel- bzw. das Abwehrsystem des Körpers derart labil gemacht, dass eine geringe Zusatzbelastung als Auslöser ("Brandbeschleuniger") für eine überschießende Symptomatik ausreicht, zum Beispiel ein "Hexenschuss" (Lumbago, Ischias) oder ein "Schiefhals" (Torticollis) nach Zugluft-, Nässe- oder Kälte-Einfluss. Bei Nichtauffinden und anschließender Nichtbeseitigung des Störfeldes (Stressors) läuft der Organismus Gefahr, dass es zu einer bleibenden (irreversiblen) organischen und strukturellen Schädigung kommt. Chronifizierung des Leidens Ein Störfeld bedeutet für den Körper immer einen Mehraufwand an Energie und einen Verlust von Ökonomie. Nicht nur organische Störfelder, wie verborgene Entzündungen oder durchgemachte Erkrankungen, sondern auch emotionelle Störfelder können, abhängig von der Einwirkungsdauer, als Antwort auf eine zusätzliche innere oder äußere Belastung überschießende Reaktionen und Beschwerden nach sich ziehen. Durch vorübergehende Inaktivierung oder wünschenswerterweise durch endgültige Beseitigung von Störfeldern, die meistens weit weg vom aktuellen Schmerz- und Beschwerdegeschehen liegen, kommt es zu einer vorübergehenden oder bleibenden Normalisierung der Ganzkörper-Regulation mit Neueinstellung des verlorenen Gleichgewichts.
DAS FASS-MODELL der körpereigenen Regulationsfähigkeit und Entstehung der "individuellen" Erkrankung --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ![]() Ob, wann und wo es zum Ausbruch einer "Erkrankung"/"Störung"/"Disharmonie"/ Regulations- u./o. Funktions-Störung kommt, ist individuell höchst verschieden und hängt ab von: 1. der KONSTITUTION (angeborene Eigenschaften) 2. der EXPOSITION (mengenmäßige Belastung) 3. der LOKALISATION (Angriffspunkt im/am Organismus) 4. der SUMMATION (Zusatz-Belastungen, Wechselwirkungen, Potenzierungen) Die Steuerung unseres Organismus erfolgt u. a. durch ein System untereinander vernetzter Regelkreise. Die Entwicklung der Krankheitssymptome hängt davon ab, welche Regelkreise zuerst zusammenbrechen. Es kommt zum Ausbruch der Krankheit/Störung/Disharmonie erst, "wenn das individuelle Fass voll ist und überläuft". Das Ziel einer komplex umfassenden Therapie muss daher die "Leerung des Fasses" (Beseitigung verschiedenster Belastungen) zur Wiederherstellung bzw. Verbesserung der individuellen Kompensationsfähigkeit sein.
1925 entdeckten die Arzt Brüder Ferdinand und Walter Huneke die Heilwirkung der Lokalanästhetika neu. Von den Arbeiten Carl Ludwig Schleich's (1906) [1859-1922, Arzt u. Schriftsteller, Berlin, 1892 Erfinder der Infiltrationsanästhesie], Gustav Spiess (1906) [1862-1948, FA f. HNO, Frankfurt a. M.], Hans Päßler's (1913) [1868-1938, Internist, Dresden, Begründer der Lehre von der Herdinfektion], und Rene Leriche's (1920) [1870-1955, frz. Chirurg, Grenzstrang-Chirurgie, "Heilung in Sekunden" 1931] hatten sie keine Kenntnisse. Deren erste Beobachtungen waren nicht beachtet worden und in Vergessenheit geraten. Der Zufall war Anstoß für die Wiederentdeckung! Ferdinand spritzte (1925) seiner an Migräne leidenden Schwester ein procainhaltiges Rheumamittel (Atophanyl®) intravenös. Der Procainzusatz war zur schmerzlosen intramuskulären Injektion gedacht. Während der intravenösen Injektion verschwand die bisher jahrelang therapieresistente Migräne so überzeugend, dass sich Ferdinand und Walter Huneke im Klaren darüber waren, hier möglicherweise einer neuen Therapie auf die Spur gekommen zu sein. Nach mehreren Selbstversuchen wurde die neue Behandlungsmethode auch bei weiteren Kopfschmerzpatienten eingesetzt. Auf Grund schlechter Venenverhältnisse spritzte Ferdinand Huneke Procain ungewollt paravenös ("um die Vene herum") und erzielte dabei den gleichen Effekt wie bei der intravenösen ("in die Vene") Injektion. Die Schnelligkeit der dabei eintretenden Heilreaktion ließ die Brüder Huneke schon damals an "elektrophysiologische Vorgänge" über das die Gefäße begleitende vegetative Nervensystem denken. Sie kamen selbst darauf, dass dem Ort der Injektion eine besondere Bedeutung zukommen müsse, und dass dabei zweifellos bis dahin unbekannte reflexartige Reaktionen über sogenannte Hautzonen sog. Dermatome (das von einem Rückenmarksnerven - Spinalnerven innervierte segmentale Hautgebiet) als "Reflexzonen" ablaufen müssen. Sir Henry Head, 1861-1940, britischer Neurologe, "Headsche Zonen: Bei Erkrankungen innerer Organe kann sich eine viszero-sensible Empfindung in ein bestimmtes Hautareal fortleiten"; Sir James Mackenzie, 1853-1925, schottischer Kardiologe, "die reflektorischen Zusammenhänge zwischen innerem Organ und Peripherie". Sir Charles Scott Sherrington, 1857-1952, brit. Neurophysiologe, 1897 Synapse; 1932 Nobelpreis) entdeckt, dass die "Dermatomgrenzen unscharf" sind und ihr Grenzbereich überlappend von 2-3 Segmentnerven innerviert wird. In den 1950er Jahren stellten der Zahnarzt Ernesto Adler (1906-1996) und der Augenarzt Hans Langer fest, dass sich jeder Herd im Kopfbereich entsprechend den Head-Zonen (segmentaler Funktionskreis) primär auf die Muskulatur der Halswirbelsäule auswirkt - die sog. Adler-Langer-Druckpunkte der HWS. Prof. Dr. Karl Hansen (1893-1962, Internist, Allergologe, Neurologe) u. Prof. Dr. Hans Schliack (1919-2008 Neurologe) veröffentlichen das Buch: "Die Segmentale Innervation. Ihre Bedeutung für Klinik und Praxis" zugleich 2. Auflage von "Reflektorische und algetische Krankheitszeichen der inneren Organe" THIEME 1962. Segmentregulatorischer Komplex Pankreas - Enterotom - Myotom - Dermatom - Neurotom Die segmentale Innervation der Haut - Dermatome n. Hansen und Schliack pdf >>> Lähr-Söldersche Linien als Projektion des spinalen Trigeminuskernes im Gesicht siehe: Zustimmungspunkte Akupunktur >>> 1928 berichteten die Brüder Huneke erstmals über ihre Erfahrungen in einer gemeinsamen Arbeit unter dem Titel "Unbekannte Fernwirkung der Lokalanästhesie" Med. Welt 27, 1013-1014 (1928). 1940 bemerkte Ferdinand Huneke durch Zufall sein erstes Sekundenphänomen (Huneke Phänomen). Er behandelte eine Patientin mit einer sehr schmerzhaften, und bisher (seit ca. 1/2 Jahr) erfolglos behandelten, Kapselarthritis des linken Schultergelenkes. Spritzen, Pillen, Massagen, Wärme, Bestrahlung - nichts nutzte. Auch an einen Fokus (Störfeld) hatte man gedacht und verdächtige Mandeln und Zähne entfernt, ebenfalls ohne Erfolg. Vor ca. 30 Jahren wurde dieselbe Patientin am rechten Unterschenkel wegen einer Osteomyelitis (Knocheneiterung) operiert. Nach der Operation war sie viele Jahre beschwerdefrei. Wegen dem neuerlichen regelmäßigen Aufflackern der Knocheneiterung im Operationsbereich (letzten 5 Jahre) und der therapeutischen Erfolglosigkeit dachte man auch schon an eine Unterschenkel Amputation. Die Patientin hat dieses Vorhaben abgelehnt und sich um Hilfe an Dr. F. Huneke gewandt. Ferdinand Huneke spritzte Impletol intravenös, ans linke Schultergelenk und ans Ganglion stellatum, ohne dass die geringsten änderungen der Schmerzen beobachtet wurde. Die Patientin lehnte daher eine Weiterbehandlung als "sinnlos" ab. Nach 2 Wochen erschien die Patientin doch noch einmal, zeigte F. Huneke ihr rechtes leicht entzündetes Schienbein, und fragte ihn: " Können sie wenigstens das in Ordnung bringen?" F. Huneke behandelt die alte Unterschenkel Operationsnarbe mit 5 - 6 Quaddeln, und als die Patientin aufstand, war das Schultergelenk der anderen Seite vollkommen schmerzfrei und beweglich.
Die Segmenttherapie (Prof. Dr. Max Kibler (1900-1973), Internist, KH-Heilbronn, 1968 Albert Schweitzer Medaille) beruht auf der Erkenntnis, dass alle Teile eines Segmentes auf bestimmte Vorgänge im Segment reflektorisch als Einheit antworten. (Haut und Bindegewebe - Dermatom, Knochen u. Periost - Osteotom, Muskulatur - Myotom, Organ, Pleura, Peritoneum - Viscerotom, Gefäße - Vasotom, Wireblsäule u. Rückenmark - Sklerotom, Nerven, sympathischer Grenzstrang - Neurotom, Gehirn - zentrale Schaltstelle). Dabei gehen die Reizimpulse von der Peripherie (Haut, Muskel usw.) über das Rückenmark zum segmentzugehörigen Organ kuti-viszeral (Haut-Eingeweide Reflex), umgekehrt vicero-kutan (Eingeweide-Haut Reflex) und vom Organ über das Rückenmark zu anderen Organen vicero-visceral (Eingeweide-Eingeweide Reflex). Prof. Dr. Manfred Eder (geb. 1927, Graz) und Prof. Dr. Otto Bergsmann (1922-2004, Pulmologe, Pionier der Neuraltherapie in österreich, Mitglied des Wiener Kreises) sprechen vom "Segmentregulatorischen Komplex". Segmentregulatorischer Komplex Herz - Enterotom - Myotom - Dermatom - Neurotom (Th5) (= Zustimmungspunkt B15) Merke: Die Dermatome liegen "tiefer" als die Myotome. ![]() Aus: Dr.med. Ingrid Wancura-Kampik: "Segment-Anatomie. Der Schlüssel zu Akupunktur, Neuraltherapie und Manualtherapie" Unter Mitarbeit von Prof.Dr.med. Jochen Fanghänel, UNI Greifswald. Seite 6. URBAN FISCHER 2009 www.medienservice-medizin.de Das gesamte neurovegetative System mit seinen humoralen, zellulären, nervalen und hormonalen Regelkreisen ist in biokybernetischer Wechselwirkung an den Ganzkörper-Reaktionen beteiligt. Jede Störung in einem Teilgebiet des Segments hat eine Reaktion in der ganzen Funktionseinheit zur Folge. Es erkrankt nie ein Organ, sondern immer der ganze Mensch.
Der Name "Neuraltherapie" wurde 1940 von Dr. med. Kurt Rüdiger von Roques (1890-1966, Arzt u. Schriftsteller, Berlin) geprägt. Seine Arbeit: "Die Stellung der Heilanästhesie in der Pathologie und Therapie" Münchner med. Wschr. 1940, 2 Anwendungsgebiete der Neuraltherapie - Indikationen Bei rein funktionellen Störungen kann die Neuraltherapie primär ohne weitere Zusatztherapien verwendet werden, während bei Vorliegen von organisch fassbaren Schäden (Pathomorphologien) die Neuraltherapie als Adjuvans (Ergänzung) und zur Verbesserung der Wirkung der klassischen Therapiemethoden verwendet werden kann. • Schmerzzustände als Folge von Entzündungsprozessen Z.B.: Erkrankungen im Nasen-, Rachen-, Zahn Bereich, der Lunge, der Bauchorgane, der Harnwege, beginnende Abszesse, Insektenstiche, nach Operationen, Zahnextraktionen, zur Wundheilungs- unterstützung, Venenentzündungen usw. Betäubungsmittel/Lokalanästhetika (Procain, Lidocain) können auf Grund ihrer Wirkung Entzündungen rasch abbauen und sogar verhindern. • Verspannungen (Tonusänderungen, Myogelosen) der Muskulatur Z.B.: Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), Brustschmerzen (Mastodynie), Muskelschmerzen bei Hexenschuss (Lumbago), unterstützend bei sog. Wirbelsäulen Beschwerden und sog. Ischias (Pseudoradikulärbeschwerden), Schluckauf (Sin- gultus), Schmerzen bei Magen-Darmerkrankungen, Gallen-, Nieren-, Harnleiter- Koliken usw. • Störungen des inneren Milieus Z.B.: akuter oder chronischer Durchfall (Diarrhoe), Magen-Darm-Entzündungen (Kolitis, Gastritis), Migräne und andere Kopf- schmerzformen, vegetative Entgleisung (Dysregulation), drohender Abortus, Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum), Reizblase, unterstützend bei funktionellem Reizdarmsyndrom und anderen sog. funktionellen Beschwerden. • Störfeldbedingte Erkrankungen (fern-reichweitige Beschwerden durch Störfelder) Z.B.: chr. Nacken-, Schulter-, Armbeschwerden - Cervical-, Cervicobrachialsyndrom, Tennisellbogen, Golferellbogen, Muskuläre Verspannungen (Myogelosen, Fibromyalgie) durch Störfelder. Z. B: wurzelbehandelte Zähne, Zahnmetalle, impaktiert retinierte (eingekeilte) verlagerte Zähne, bes. Weisheitszähne, TE Narbe, chronische Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung) usw.
Es darf daher die Berücksichtung eines Störfeldes in der Entstehungsgeschichte (Ätiologie u. Pathogenese) einer Erkrankung nicht nur aus rein bakterieller Sicht erfolgen, sondern es muss eindringlich darauf hingewiesen werden, dass das Grundsystem (Extrazelluläre Matrix - ECM, Interstitium) immer unabhängig von der Qualität (Art) und Quantität (Menge) des Herdes ganzheitlich vernetzt reagiert. "Die Beschaffenheit des Grundsystems ist entscheidend für die Versorgung und die Funktion aller Körper- und Nervenzellen. Verschlackung, Übersäuerung, Mineralmangel und veränderte Leitfähigkeit beeinflussen Energiehaushalt, Stimmung, Denk- und Lernvermögen." Sonja Reitz: "Seelische Beschwerden - Körperliche Ursachen. Wie sie Ihr seelisches Gleichgewicht wieder erlangen, indem Sie die Ursachen Ihrer Beschwerden erkennen und beseitigen." S.27, GU 2007 Der "Herd", als chronisch minimale Dauerbelastung - "Silent Inflammation" - hat viele Gesichter! ![]() Martin L. Pall PhD - Dr.Volker von Baehr - IMD-Berlin - www.imd-berlin.de - www.inflammatio.de HERD = Störfeld = chronisch minimale Dauerbelastung = Entzündlich somatischer (Gewebe-) Stress - Silent Inflammation ► ► neural (Narben, chr. Entzündungen, FDOK = Fettig degenerative Osteolyse/Osteonekrose d. Kieferknochens, NICO = Neuralgie induzierende Cavitäten bildende Osteomyelitis n. Jerry Elmer Bouquot, FDOK n. Lechner, aseptische Kiefer-/Knochennekrose usw.) ► somatisch (Zytokine: IL-1, IL-2, IL-6, TNF-alpha, RANTES, Prostaglandine, NO usw.) ► mechanisch (Fehlbewegung, schlecht sitzende Zahnprothese, Körperprothese usw.) ► elektrisch (Zahnmetalle, elektromagnetische Felder, bes. im Schlafzimmer usw.) ► chemisch (verschiedene Materialien, Metalle, Zahnkleber, usw.) ► toxisch (Umweltgifte, Fluoride, Schwermetalle, Amalgam, Zemente, Kunststoffe usw.) ► bakteriell (Eiterherd in Mandel, Zahn, Nasennebenhöhle usw.) ► energetisch/funktionell (Überlastung durch Fehlhaltung, -bewegung usw.) ► Mangelzustände (Vitalstoffe - Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Lithium usw.) ► gemischt (Summe von Mehrfach-Belastungen) Das Störfeld als neuromodulativer Trigger auf allen Ebenen pdf >>> Dr.med. Felix Joyonto Saha, Dr. med. Rainer Wander DZA 57. Jahrgang 2/2014, S.6-9 Worin sind allergene Schwermetalle und Kunststoffe enthalten? pdf >>> IMD - Institut für Medizinische Diagnostik www.zahnarzt-diagnostik.de/index.php?id=131 Ausführliche Abhandlungen über das Herd - Störfeldgeschehen findet man in den Veröffentlichungen von Prof. Dr. med. Otto Bergsmann (1922-2004), Dr. med. dent. Ernesto Adler (1906-1996) und Dr. med. dent. Johann Lechner (b.1948). Histologische Definition des Störfeldes (Prof. Dr. med. Gottfried Kellner (1924 - 1983) Histologe, Wien) Der Herd, das Störfeld, ist eine subchronische Entzündung um nicht abbaufähige körperfremde oder denaturierte körpereigene Substanzen. Er besteht aus lymphozytär-plasmazellulären Infiltraten und Desaggregation der Grundsubstanz. Die Ausdehnung der Infiltrate und der Desaggregation wechselt unter dem Einfluss von Sekundärbelastungen. Klinische Definition des Störfeldes (Prof. Dr. med. Hanns Fleischhacker, 1910-1992, ehem. Leiter d. Inneren Medizin Hanusch - KH Wien, Prof. Dr. med. Alois Stacher (1925-2013) Internist, Hämatoonkologe, Nachfolger von Prof. Fleischhacker) Der Herd, das Störfeld, ist eine verborgene Entzündung, die lokal oligo- (symptomarm) bis asymptomatisch verläuft, aber fähig ist in mitunter weit entfernten Körpergebieten Symptome, die Fernstörung, auszulösen. Kybernetische Definition des Störfeldes (Prof. Dr. Otto Bergsmann (1922-2004) FA. f. Pulmologie, Pionier der Neuraltherapie in Österreich, Mitglied des Wiener Kreises, Aleksej Dimitrievic Speransky (1888-1961) Direktor für Pathophysiologie in (Leninggrad) St. Petersburg) Der Herd, das Störfeld, ist eine Reizquelle, die eine Regulationsstörung bewirkt, auf deren Basis sich unter Einfluss eines zweiten Reizes ("Zweitschlag nach Speransky") oder eines Sekundärgeschehens Fernstörungen entwickeln können. Funktionelle Definition des Störfeldes (Dr. med. Hans Barop, b. 1949, FA f. Chirurgie, 1981-1999 Endo Klinik Hamburg, Heute neuraltherapeutische Spezialpraxis) Der Herd, das Störfeld, ist ein Gewebeabschnitt mit sympathischer Innervation, wobei sich der afferente (aufsteigende) Faseranteil in einem chronisch pathologischen Reizzustand befindet. Dies kann überall im Körper vorkommen. Die Symptomarmut spricht für eine unterschwellige Reizung des Sympathikus. Wahrscheinlich ist eine unspezifische, labile Entzündungssituation, hervorgerufen durch organische oder anorganische Substanzen oder Mikroorganismen, die nach Ablauf einer Verletzung oder Erkrankung zunächst vom Organismus nicht abgebaut oder abtransportiert werden können. In dieser Situation könnten aus unspezifischen Entzündungszellen Peptide freigesetzt werden, die das eigentliche Substrat des Reizes für den afferenten Sympathikus darstellen. Allen Definitionen gemeinsam ist der Begriff "Entzündung". Siehe auch: www.inflammation-at-interfaces.de, www.inflammatio.de Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Sprecher des "Exzellenzcluster Entzündungsforschung" Christian-Albrechts-Universität Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4, D-24118 Kiel Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (1929-2023, Arzt, Biochemiker, Immunbiologe, Radikalforscher) - Abteilung für Immunbiologie der Universität Köln, bemerkt in einem Interview über "Entzündungsprozesse und ihre Bedeutung": Aus: Zeitschrift f. Orthomolekulare Medizin 2008; 6:14-16
stellt ein neuartiges "Entzündungsphänomen" dar, da die Zellantwort nicht bakteriell oder viral, sondern durch persisitierende metabolische Entgleisungen [im medullären Kieferknochen]ausgelöst wird. Träger dieser abakteriellen und aviralen Zellantworten sind Zytokine (FGF-2 und MCP-1) sowie in erster Linie das pro-inflammatorische Chemokin RANTES/CCL5, die durch persisiterende metabolische Entgleisungen oder Ischämien [Durchblutungsstörungen] im medullären Kieferknochen überexprimiert werden." (FTF-2 = Fibroblast Growth Factor, MCP-1 = Monocyte chemoattractant protein-1; Lechner [2] S.123, Abb.S.124) [2b] RH Straub, M Cutolo, B Zietz , J Schölmerich: "The process of aging changes the interplay of the immune, endocrine and nervous systems" Mech Ageing Dev. 2001 Sep 30;122(14):1591-1611 Rainer Hans Straub (Hg.): "Lehrbuch der klinischen Pathophysiologie komplexer chronischer Erkrankungen: Band 1: Physiologie und Grundlagen und Band 2: Spezielle Pathophysiologie (Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie) Vandenhoeck Ruprecht 2006; "Vernetztes Denken in der biomedizinischen Forschung" (PNEI) Vandenhoeck Ruprecht 2006 [2c] Baumann I, Kolowos W, Voll RE, Manger B, Gaipl U, Neuhuber WL, Kirchner T, Kalden JR, Herrmann M.: "Impaired uptake of apoptotic cells into tingible body macrophages in germinal centers of patients with systemic lupus erythematosus" Arthritis Rheum. 2002 Jan;46(1):191-201 Donnelly S, Roake W, Brown S, Young P, Naik H, Wordsworth P, Isenberg DA, Reid KB, Eggleton P.: "Impaired recognition of apoptotic neutrophils by the C1q/calreticulin and CD91 pathway in systemic lupus erythematosus"Arthritis Rheum. 2006 May;54(5):1543-56. [2d] P Matzinger: "The danger model: a renewed sense of self"Science. 2002 Apr 12;296(5566):301-5. [2e] NG Frangogiannis: "The mechanistic basis of infarct healing" Antioxid Redox Signal. 2006 Nov-Dec;8(11-12):1907-39 [2f] YI Miller, SH Choi, P Wiesner, LS Fang et al.: "Oxidation-specific epitopes are danger-associated molecular patterns recognized by pattern recognition receptors of innate immunity" Circ Res. 2011 Jan 21;108(2):235-48 [2g] LR Watkins, SF Maier SF:"Beyond neurons: evidence that immune and glial cells contribute to pathological pain states" Physiol Rev. 2002 Oct;82(4):981-1011 Jerry Emler Bouquot, MG LaMarche (1999): "Ischemic osteonecrosis under fixed partial denture pontics: radiographicand microscopic features in 38 patients with chronic pain" J Prosthet Dent. 1999 Feb;81(2):148-58 JE Bouquot, AM Roberts, P Person, J Christian (1992): " NICO (neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis): osteomyelitis in 224 jawbone sampples from patients with facial neuralgias" Oral surg Oral Med Oral Pathol 73:307, 1992 JE Bouquot, J Christian (1991): "Long-term effects of jawbone curettage on the pain of facial neuralgia; treatment results in neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis" Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1991; 72:582 (abstract) JE Bouquot, W Martin, G Wrobleski: "Computer-based thru-transmission sonography (CTS) [= TAU/ Trans-alveolärer Ultraschall n. Lechner = CAVITAT n. Jones] imaging of ischemic osteonecrosis of the jaws - a preliminary investigation of 6 cadaver jaws and 15 pain patients" Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 2001; 92:550 JE Bouquot, W Shankland, M Margolis: "Through-transmission alveolar ultrasonography (TAU) - new technology for evaluation of bone density and desiccation. Comparison with radiology of 170 biopsied alveolar sites of osteoporotic and ischemic damage [n=72 Patienten]" Oral Surg, Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 2002; 93:413-414 JE Bouquot, WE Shankland II, M Margolis, W Glaros: "Through-transmission alveolar sonography (TTAS) - A new technology for detection of low bone density of the jaws. Comparison with radiology for 92 osteoporotic alveolar sites with histopathologic confirmation" In: J Oral Pathol Med. 2002;31:289-290 (abstract) Brad W. Neville DDS, Douglas D. Damm DDS, Carl M. Allen DDS MSD, Jerry Bouquot DDS MSD: "Oral and Maxillofacial Pathology" Chapter 18: Facial Pain and Neuromuscular Disease. Neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis (NICO) pp 866-868. Series: Neville, Oral and Maxillofacial Pathology Publisher: Saunders; 3 edition (June 25, 2008) Komplexizität möglicher relevanter Auslöser einer chronischen Entzündung pdf >>> Abb. modifiert von Dr. Volker von Baehr Institut für Medizinische Diagnostik Berlin nach Dr. Martin Pall (PdD) www.inflammatio.de/fileadmin/user_upload/inflammatio/Online_Fortbildungen/2015/2015_02 _11_Devitale_Zaehne_Studienergebnisse.pdf Sind Wurzelbehandlungen sicher? - Kritische Stimmen zur Endodontie pdf >>> Kapitel 2 in E Jacobi-Gresser, J Lechner, V von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzel- gefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" Seite 13-24. DEGUZ Monografie 02 4/2015 Mit freundlicher Genehmigung (22.5.2015): Dr.med.dent. Johann Lechner München Mehrdimensionale Systemdiagnose des wurzelgefüllten Zahnes pdf >>> (Methylmercaptan, Thioether, Schwefelwasserstoff) www.dr-lechner.de/assets/Artikel/Mehrdimensionale-Systemdiagnose-des- wurzelgefuellten-Zahnes-erschienen-in-ZWR-2012.pdf Mögliche Auslöser - Tetrade/Trigger des Circulus vitosus der Multisystemerkrankungen ![]() Martin L. Pall (PhD Washington State Universitiy): "Vicious (NO/ONOOO-) Cycle Diagram" Tetrade/Teufelskreis der Multisystemerkrankungen NO = Stickstoffmonoxid, ONOO = Peroxynitrite "Insbesondere Martin L. Pall [1], Professor für Biochemie an der Washington State University, ist die Erkenntnis zu verdanken, dass immunologische und biochemische Entzündungsphänomene zentraler Bestandteil von Multisystemerkrankungen sind. Die 4 zentralen Elemente der Multisystemerkrankung sind: ⇒ nitrosativer Stress ⇒ oxidativer Stress ⇒ erworbene Mitochondriopathie ⇒ Entzündung (Inflammation) Die von Martin L. Pall geprägte und hier mit dem Fokus auf die Immunologie modifizierte Abbildung zeigt, dass diese 4-Elemente der Multisystemerkrankung einen Circulus vitiosus darstellen, d.h. sich gegenseitig bedingen und verstärken. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass bei Betrachtung der Laborergebnisse von Patienten häufig mehrere oder sogar alle 4-Regulationskompartimente betroffen sind. Teufelskreis NO/ONOO-Zyklus, oxidativer Stress, mitochondriale, inflammatorische und neurologische Dysfunktion pdf >>> Martin L. Pall PhD www.thetenthparadigm.org Der offenkundigste Zusammenhang ist dabei der zwischen der Mitochondriopathie und der systemischen Entzündung. Dieser bedingt die oft anzutreffende Laborwertkonstellation, dass ein Abfall des intrazellulären ATP mit erhöhten Entzündungs- markern im Blut (TNF-α oder IP-10) vergesellschaftet ist. Warum es dabei Ausnahmen gibt und warum jedes der Kompartimente vor allem in der Frühphase einer Erkrankung auch isoliert betroffen sein kann, ist sehr wahrscheinlich durch unsere individuelle genetische Ausstattung und durch das sich unterscheidende Muster an einwirkenden Triggerfaktoren zu erklären. Multisystemerkrankungen sind chronisch entzündliche Erkrankungen, die primär oder sekundär den gesamten Organismus in seiner Homöostase- und Regulationsfunktion betreffen. Sie sind geprägt durch Trigger-induzierte systemische Entzündungs- reaktionen und verschiedene pathologisch biochemische Veränderungen im Organismus die ihrerseits wieder zur Chronifizierung beitragen. Zu den Multisystemerkrankungen zählt man Erkrankungen wie den Diabetes, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose, chronische Infektionen und entzündliche Darmerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und auch Allergien. Diese Erkrankungen nehmen in Ländern mit westlichem Lebensstil zu. Dr. Bodo Kuklinski [2] hat gezeigt, dass Verletzungen der Halswirbelsäule primär einen nitrosativen Stress induzieren und die anderen Kompartimente erst sekundär betroffen sind. Praxisrelevanz des nitrosativen (NO-) Stresses Bodo Kuklinski - pdf >>> Teil I pdf >>> Teil II pdf >>> Infektionserreger wie Borrelien, Chlamydien oder auch Herpesviren stimulieren dagegen primär die Entzündung. Der nitrosative und oxidative Stress sowie die Mitochondriopathie sind hier die sekundäre Folge. Schadstoffe wie z.B. Metalle, Acrylate oder Lösemittel können über zwei Wege als Triggerfaktor manifest werden. Zum einen primär über das Entzündungskompartiment, insbesondere wenn individuelle allergische Sensibilisierungen vorliegen (erkennbar an positiven LTT-Befunden) oder aber dosisabhängig über toxikologische Einflüsse. Da letztere meist mit Störungen zellulärer Enzym- und Regulationsfunktionen einhergehen, ist bei toxikologischen Schadstoff- einwirkungen oft initial der oxidative Stress und die Mitochondrienfunktion gestört und sowohl das Nitrothyrosin und die Entzündungsmarker (noch) normal. Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich aus dem Muster der 4-Kompartimentsmarker zumindest in einigen Fällen differentialdiagnostische Schlüsse über die individuell vorliegenden Triggerfaktoren ableiten lassen. Das dieses nicht in jedem Fall gelingt, liegt daran, dass in der chronifizierten Phase nicht selten mehrere oder alle Kompartimente betroffen sind, dass die Kompartimente individuell verschieden empfindlich reagieren und dass wir es in der Praxis häufig mit Mehrfachbelastungen, d.h. multiplen Triggerfaktoren zu tun haben. Rechts in der Abb. ist dargestellt, dass die chronische Entzündung auch (schädigende) Einflüsse auf das spezifische Immunsystem hat, insbesondere auf die Fähigkeit zur Erhaltung einer Immuntoleranz. So erklärt man heute die Zunahme von Allergien und Autoimmunerkrankungen mit dem sekundären Toleranzverlust. Bei den betroffenen Patienten ist häufig eine Störung der TH1/TH2-Balance vorhanden mit resultierender TH2-Dominanz." Aus: www.inflammatio.de/labor/neuigkeiten/multisystemerkrankungen-neis.html Rationelle Labordiagnostik bei chronisch entzündlichen Multisystemerkrankungen - IMD-Berlin: www.imd-berlin.de/diag-info-s/200-299/rationelle-labordiagnostik-bei-chronisch-entzuendlichen-multisystemerkrankungen.htm [1] Martin L. Pall: "Explaining Unexplained Illness. Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome (CFS), Multiple Chemical Sensitivity (MCS), Fibromyalgia (FM), Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD), Gulf War Symdrome (GWS), and Others" INFORMA HEALTHCARE New York 2009 [2] Bodo Kuklinski (b.1944, FA innere Medizin, Umwelt- und Nährstoffmedizin): "Das HWS-Trauma. Ursache, Diagnose und Therapie" AURUM 3.Auflage 2008 (2006) Warum chronifizieren entzündliche Erkrankungen? pdf >>> Das Ungleichgewicht pro- und antientzündlicher Mediatoren und damit einhergehende Symptome Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 24.8.2011 Wie wirken antientzündliche Therapien? - Steroide, Curcumin, Vitamin D und andere - Die Rolle der Toll-like-Rezeptoren! pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, 07.11.2012 Wie interpretiert man den quantitativen Immunstatus? pdf >>> Dr. med. Volker von Baehr - IMD Berlin, 5.10.2011 Der Alterungsprozess des Immunsystems und dessen Einfluss auf den Organismus pdf >>> Dr. Volker von Baehr - IMD Berlin, 9.11.2011 - www.inflammatio.de Der Tryptophan-Haushalt und seine Rolle bei Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis: Ernährung, intestinale Resorption und Blut-Hirn-Schranken-Transport pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 23.01.2013 Entzündung, oxidativer Stress und der Tryptophan-Kynurenin-Stoffwechsel im Alter pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 06.03.2013 Depression - Die Rolle umweltmedizinischer Triggerfaktoren pdf >>> Dr. Katrin Huesker - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, am 03.04.2013 Bild: Inflammation-Depression-Psychose pdf >>> Dr.Kurt E.Müller - "Die Neuroendokrine Stressachse - wunder Punkt bei Depressionserkrankungen" IMD-Berlin, am 13.11.2013 - www.inflammatio.de
Die Prädilektionsstellen - Wetterwinkel des Herdgeschehens NARBEN nach Verletzungen oder Operationen, bes. nach Eiterungen oder Verzögerung der Wundheilung (Drain, Dehiszenz, Endoskopische OP). Port-Implantationsnarbe, Nabel - "Erste Narbe des Menschen", Knochenkallus nach Knochenbruchheilung, Stichkanäle im Ohrläppchen, Piercings usw. ""Narbenentstörung wirkt an den Zellmembranen elektrisch wie ein "Reset", ein Neustart an einem Computer, der sich "aufgehängt" hat. Dadurch kann die Zellmembran [und das Grundsystem] ihre Steuerungsfunktion für die Zellfunktionen wieder oder wieder besser wahrnehmen. Natürlich ist es eine wunderbare Vorstellung und ein gutes Gefühl, gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder dem Alter durch eine Operation ein Schnippchen schlagen zu können, aber nicht wenige Menschen zahlen dafür einen hohen Preis, der ihnen vorher nicht bekannt ist. Was viele Betroffene und auch Ärzte nicht wissen: Narben haben Nebenwirkungen! Narben sind nicht harmlos! Wussten Sie zum Beispiel, dass Narben ►eventuell auch Monate und Jahre nach der Operation zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen selbst an ganz anderen Stellen im Körper führen können? ►chronische Schmerzen, unklare Schwächezustände und vegetative Symptome wie Kälte, Hitze, Pulsieren, Taubheit von Körperteilen zur Folge haben können? ►wichtige biologische Informationsleitungsbahnen Ihres Körpers, die so genannten Meridiane, ganz oder teilweise blockieren können? ►möglicherweise auch Ihr Risiko, an Krebs oder chronischen Krankheiten zu erkranken, steigern - ein Risiko, welches mit jeder Narbe, die Sie am Körper haben, steigt? ►schwere Depressionen, psychische Störungen und weitere häufig als "psychosomatisch" fehl interpretierte Beschwerden wie beispielsweise Tinnitus, Schwindel oder Blasenstörungen auslösen können? Eine gestörte Narbe kann auch allgemeine Symptome auslösen, wie zum Beispiel Wetterfühligkeit, allgemeine Schmerzen im ganzen Körper oder Schweregefühl, Schwindel und Müdigkeit... Wetterfühligkeit geht oft einher mit Reißen und Ziehen in den Gliedern, Kopfweh, Schweregefühl im Körper, dumpfes Gefühl im Kopf, das Gefühl, nicht mehr klar denken zu können, Launenhaftigkeit und Reizbarkeit bei Wetterwechsel oder einer schnell wechselnden Tagesverfassung. Nach Narbenentstörung bildet sich die Wetterfühligkeit oft deutlich zurück. Wir stehen in einem engeren "elektrischen" Austausch mit der Umwelt, als wir gemeinhin annehmen, denn Wellen und Ladungen strömen permanent auf uns ein und müssen verarbeitet werden. Siehe auch ZITATE: Günther Nenning / Das Mobiltelefon - Handy >>> Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner (04.12.2020): "Krebstumor, Weisheitszähne und FDOK - Was macht Zahnarzt Dr. Lechner auf einem Krebskongress?" www.youtube.com/watch?v=oqxa5zCh6ng ab_channel=PraxisDr.Lechner www.youtube.com/results?search_query=johann+lechner%2C+RANTEs ![]() Kritische Stellen für Narben ►an oder in der Nähe eines wichtigen Akupunkturpunktes ►an einer Kreuzungsstelle von zwei Meridianen ►im Halsbereich, in welchem viele vegetativen Zentren liegen, große Nerven und viele Meridiane verlaufen ►an einem wichtigen Reflexpunkt an Händen, Füßen, Ohren, Nase, Mund ►an einem Beeinflussungspunkt für ein ganzes Organ oder eines gesamten Wirbelsäulensegmentes am Rücken ►an Zehen oder Fingern, an denen Meridiane enden oder beginnen ►in der Nähe großer vegetativer Nervenschaltzentren tief innen im Bauchraum ►im Zahnbereich, wo viele Reflexbezüge zu den Organen bestehen ►wenn gleichzeitig mehrere Meridiane von der Narbe durchschnitten sind Fernwirkungen von Narbenstörungen ►Schmerzen an anderer Stelle als der der Narbe. Z.B. im Verlauf des Meridians, auf dem die Narbe liegt, oder eines eng verwandten Meridians, des Wirbelsäulensegmentes, der Reflexzone am Rücken ►Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule oder von Schulter- und Hüftgelenken; auch andere Gelenke. ►Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen von Nerven, die mit der Narbenstelle über das vegetative System oder einem Meridian verbunden sind ►Allgemeine Muskulatur-, Gelenks- oder Weichteil-Schmerzen, Fibromyalgie, Weichteilrheumatismus ►Immunstörungen, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, wiederkehrende Infekte ►Schmerzen am Reflexort, z.B. an Rücken, Füßen, Händen, Nase ►Auftreten chronischer Organkrankheiten verschiedener Art ►Neurologische Symptome, Taubheit, Kribbeln oder andere Empfindungsstörungen ►Energiemangel, Müdigkeit, unklare und nicht klar zuzuordnende Depressivität, fehlende Belastbarkeit ►Reduzierte Entgiftungs- und Regulationsfähigkeit des Körpers wegen gestörter Meridian- und Organenergien ►Gestörte Temperaturregulation: Kältegefühle in Teilen oder im ganzen Körper, fehlende oder zu massive Schweißbildung ►Wetterfühligkeit im ganzen Körper, Windempfindlichkeit ►Intoleranz gegen Licht oder Sonneneinstrahlung ►Schweregefühl im Körper, in den Beinen, Armen oder im Kopf ►Schlafstörungen ►Unklare vegetative, scheinbar "psychosomatische" Symptome wie z.B. Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, Reizblase, Schwindel. Häufige Störherdenwicklung durch bakterielle Verunreinigung ►Narben nach eiternden Wunden ►offene Knochenbrüche, Fixateur externe ►Darmoperationen, künstlicher Darmausgang ►Blinddarmoperationen ►Mandeloperationen, Polypenentnahme ►Narben von Drainagerohren, die nach einer Operation das Wundsekret nach außen führen ►chronisch eitrige Kieferhöhlen, Nebenhöhlenfensterungen ►Narben von Gallenblasenoperationen ►Narben von Abszesseröffnungen ►operierte Mittelohrinfektionen Kleine Narben, die häufig als Störfeld wirken ►Furunkelnarben, Abszessnarben ►Narben nach Warzenentfernungen (oft viral belastet) ►Narben von Muttermalentfernungen ►Bauchnabeleiterungen ►Ohrlochnarben, Piercings ►Tonsillennarben (nach Mandeloperationen) ►Hundebissnarben ►Narben nach stark reagierenden Insektenstichen oder Zeckenbissen ►Narben nach Schuss- und Stichverletzungen ►Schnittverletzungen an Händen und Füßen ►Narben nach "Knopfloch-Chirurgie" (Endoskopie), Bauchspiegelungen ►Narben nach Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit (Lumbalpunktion)" Elektrische und elektromagnetische Wirkungen sind offensichtlich die Ursache für viele Vorgänge in unserem Körper und spielen auch bei der Narbenstörherdentwicklung und -behandlung eine große Rolle. Meridiane leiten elektrische, elektromagnetische Wellen, Licht und Wärme besser als umgebendes Gewebe. Auch Biophotonen sind elektromagnetische Wellen und werden auch durch Meridiane gleitet. siehe LEISTUNGEN: Akupunktur >>> siehe ZITATE: Fritz Albert Popp / Biophotonen informatives Laser-Licht der Zellen >>> Elektromagnetische Einflüsse an den Zellmembranen sind entscheidend für die Zellfunktion. Narben können die Zellmembranfunktionen stören, denn sie beeinträchtigen die elektrische Spannung an den Membranen [Zellmembran-Potential: -70 bis -90mV] und die Meridianenergien. Eine dauerhafte elektrische Veränderung des Membranpotentials [+/- 200-1000mV], wie bei Narbenstörungen, kann also zur teilweisen oder ganzen Blockierung der Natriumkanäle und damit auch der Transporteiweißfunktion führen. Die Zelle kann Informationen nicht mehr richtig verarbeiten und wird nicht mehr richtig ernährt. Dies kann die gesamte Zellfunktion stören. Die Zellmembran ist der Top-Manager im Zellsystem und zentral wichtig für die Ernährung der Zelle, deren Funktion und deren differenzierten Kommunikation mit anderen Zellen, die Entgiftung und die differenzierte Steuerung der Zellen. Die elektrischen Phänomene der Zellmembranen, des Zellzwischenraumes (Interstitium, Matrix, Grundsystem n. Pischinger), der Meridiane und auch des vegetativen Nervensystems stehen miteinander in Verbindung und spielen insgesamt bei der Steuerung unseres Organismus eine große Rolle und: sie sind durch Narben störbar. Faktoren, die die elektrische Leitfähigkeit beeinträchtigen ► Übersäuerung im Zellzwischenraum (Grundsystem) und im Zellinneren ►Übergewicht und Verschlackung ►Vitamin-, Mineral- und Spurenelementmangel. Diese sind wichtig, um die Spannung an den Membranen aufrechtzuerhalten. ►Neurotoxine von Bakterien, Schwermetallen und Lösungsmitteln verändern die elektrische Leitungsfähigkeit von Nerven, lähmen Enzyme, hemmen und stören die Eiweißproduktion wie auch die Produktion von Membransubstanzen und Botenstoffen in Gehirn und Nervenzellen. ►Narben führen oft zu Über- oder Unterspannungszuständen an den Membranen. TIPP: Bewegung, genügend Schlaf, gute Atmung, positive Gedanken und die regelmäßige Einnahme von Antioxidantien unterstützen alle Stoffwechsel-, Entsäuerungs- und Entgiftungsmaßnahmen. So können Sie verhindern, dass die Schwachstelle "Narbe" sich zu schnell wieder elektrisch auflädt. Mit persönlicher freundlicher Genehmigung von Frau Dr.med.Sonja Reitz: Aus: "Heilung in Sekunden durch Narbenentstörung. Warum Narben krank machen" Seite 7f, 51, 53, 66, 84, 85.104-122, 133. NGW Hamburg 2008, http://praxisdrreitz.de
Infos zu Narben >>> Patienten Informationen zur Neuraltherapie mit schriftlicher Einwilligungserklärung pdf >>> Bild >>> Häufig übersehene Krankheitsursache: Narben pdf >>> Dr. med. Sonja Reitz Hamburg Jede Sekundärheilung ist verdächtig! (p.s Heilung = Sanatio per secundam intentionem) JEDES INTRAKORPORALE FREMDMATERIAL Z.B.: Granatsplitter, Marknägel, Talkum Puder, Nahtmaterial, Amalgam, Wurzelreste, impaktierte/eingeklemmte Weisheitszähne, Spirale, Implantate usw. CHRONISCH INTERNE ENTZüNDUNGEN Z.B.: Cholelithiasis, Divertikel, Appendizitis, Pleuraschwielen, postoperative Narben, Bronchiektasien, alte Tbc Narbe, Raucherbronchitis, Sinusitis, Tonsillitis, Parodontose usw. BEI FEHLERNäHRUNG kann der ganze Darm eine Störfeldbelastung werden ! IM UROLOGISCH - GYNäKOLOGISCH - ANDROLOGISCHEN BEREICH alle Entzündungen und Funktionsstörungen. Dammschnitt-, Dammriss-, Vaginalstumpf-Narbe, paraurethrale Infiltration bei Reizblase u. Drang- (Urge-) Inkontinenz, paracervicale/r Infiltration/Block - transvaginale Infiltration an den Frankenhäuser Plexus Dammschnitt-, Dammriss-Narbe pdf >>> Transvaginale Infiltration an den Frankenhäuser Plexus (P.uterovaginalis) pdf >>> (Prof.Dr. Ferdinand Frankenhäuser (1832-1894) Gynäkologe in Jena u. Zürich) und paraurethrale Infiltration Informationen zum "Syndrom nach Gebärmutterentfernung" - "Posthysterektomiesyndrom n. Wolfgang Ortner" pdf >>> Mit freundlicher Erlaubnis von Dr. med. Wolfgang Ortner, FA f. Gynäkologie ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch. Band 1: Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" FACULTAS 2009 Etwa 70 % der Störfelder finden sich im Kopfbereich. Am häufigsten sind hier die Tonsillen oder Tonsillektomienarben sowie der Zahn-Kiefer-Bereich betroffen, gefolgt von Nebenhöhlen, Mittelohrbereich und Narben. Weitere wichtige Störfelder sind Narben am übrigen Körper, Status nach Frakturen, der gynäkologische Bereich und die Prostata, der Darm, die Oberbauchorgane sowie der Lungenbereich." Aus: Prof. Dr. med. Lorenz Fischer (b.1953, Dozent f. Neuraltherapie, Institut f. Komplementärmedizin Inselspital Bern): "Neuraltherapie - Neurophysiologie, Injektionstechnik und Therapievorschläge" Haug Verlag 4.vollst. überarb. Auflage 2014 (1998), S.63f IM ZAHN-KIEFERBEREICH [modif.Auflistung n. Ernesto Adler (1906 - 1996)] kariesfreies Gebiss mit Platzmangel, zahnloser Kiefer - Restostitis - NICO, Neuralgie induzierende cavitäre Osteomyelitis, gerader, normaler, aber an Platzmangel leidender 8-er, hypertrophe Tonsillitis, Kompression d. Canalis mandibularis oder des Kieferhöhlenboden am Tuber maxillae, retinierter oder impaktierter 8-er, gestörte Knochenneubildung - Osteolyse, überzähliger Zahn, versprengtes oder überstehendes Amalgam, Composites, Zahn- oder 8-er überlastung d. Prothesen- abstützung als Brückenträger, Fistel, Perikoronitis, Radix relicta, lockerer Zahn, Sinusitis comitans, apikale Reizzone - Ostitis-Granulom, Kondensation - Reaktions- ossifikation, chr. lokalisierte oder diffuse Kieferostitis-Restostitis -> Antroskopie!, Wurzelresorption - Rhizoklasie, Stellungs - Okklusionsanomalie, Lückenbiss, Engstand, Galvanismus, Metall-Legierungen, Zahnstein, Zyste/n, verlagerter Zahn, devitaler und/oder wurzelgefüllter Zahn, Mikroresorption, Parodontose - Zahnbettschwund, Taschen- bildung, Gingivitis, Pulpitis, hohes Pulpenhorn - Kronen-Amalgam-Composites - defekte Unterfüllung, Primäre-sekundäre- okkulte-subgingivale Karies, Periodontitis, Brücken, Pulpadegeneration - Kalt-heiß Effekt, überhitzung, Mangel an Unterfüllung, gestörte Wundheilung n. Zahnextraktion, überstehende Krone/n, Z.n Zahntrauma, abgebrochener Zahn, Arsen Ostitis - Pulpadevitalisierung, Apizektomie, Zahnstö rfeld in Verbindung m. Trauma, chr. Grundkrankheit.(Zweitschlag), Zahnstörfeld als sensibilisierender Faktor für allerg. Reaktionen (Rhinitis, Asthma, Neurodermitis usw.) Stiftzahn-transdentale- oder Kiefer Implantate, Immediatprothese, TE-Narbe, Eiweißabbauprodukte: Thioäther/Merkaptane/ Cadaverine) chronisch atrophe Tonsillitis, gangränöser Zahn, iatrogene Ursache, V3-Projektions-symptome Alveolitis, Material (Metalle,Legierungen) Unverträglichkeit, Geopathie, Dysbiosen, LA ohne Vasokonstriktor-zusatz! (Allergie, Nachschmerz), überlastung best. Funktionskreise (odonto-viszeral; viscero-odontogen - Zahn-Somatotopien nach Voll-Gleditsch-Kramer)
Warum Ganzheitliche Zahnheilkunde? Aus: Dr.med. dent. Johann Lechenr: www.dr-lechner.de Deutsche Gesellschaft für Umwelt-Zahnmedizin: www.deguz.de ![]() Aus: Dr.med. dent. Johann Lechenr: www.dr-lechner.de Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner (04.12.2020): "Krebstumor, Weisheitszähne und FDOK - Was macht Zahnarzt Dr. Lechner auf einem Krebskongress?" ![]() Aus: www.youtube.com/watch?v=oqxa5zCh6ng ab_channel=PraxisDr.Lechner www.youtube.com/results?search_query=johann+lechner%2C+RANTEs Gebiss des Menschen OPTI DENT SUISSE: www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahn/zahngebiss?start=1 "Die Zahnheilkunde bringt es zwangsläufig mit sich, dass sich der Behandler auf Details konzentriert: Füllungen und Kronen sollten optimal passen. Zusätzlich muss gute Zahnheilkunde dem mechanischen Anspruch eines funktionierendem Kauwerkzeuges gerecht werden. Beide Aspekte verführen dazu, sich auf den engen Bereich des Zahnes zu konzentrieren und die mechanischen Aspekte eines Zahnersatzes in den Vordergrund zu stellen. Ich versuche, in meiner Praxis den zahnärztlichen Blickwinkel weiter zu stellen, denn ... "An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch" Paracelsus (1493-1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker Laientheologe und Philosoph Zahnsomatotopien - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zahnschema n. Reinhard Voll (1909-1989), Dr. med. dent. Fritz Kramer, Jochen Gleditsch (1928-2023) PsychoSomaDontie - Die komplexe Wechselbeziehung der Zähne mit dem Gesamtorganismus pdf >>> Zusammengestellt von Frau Dr. med. dent. Almud Rischer Dass die Zähne eine wichtige Rolle in der Erhaltung der Gesundheit spielen, ist allgemein bekannt. Die Wechselwirkungen sind vielfältig und beruhen auf Aspekten der Ästhetik, Mimik, Kaufunktion und der Toxikologie. Forschungen aus den USA schließen die Lücke der Objektivierbarkeit in der Bewertung von oraltoxischen Belastungen. In diesem Zusammenhang gewinnen die Zähne eine neue Dimension in der Pathogenese von Krankheit und der Erhaltung der Gesundheit. Prof. Boyd E. Haley hat Zähne als eine potentielle Quelle extrem toxischer Substanzen identifiziert. Es ist das Ergebnis aus mehr als 35 Jahren Forschung auf dem Gebiet der Protein-Biochemie, Schwermetall-Neurotoxizität und neurodegenerativen Erkrankungen. Studien zeigen, dass die Dentinkanäle von wurzelgefüllten Zähnen (avital, endodontisch behandelt) und nicht wurzelgefüllten aber paradontal erkrankten Zähnen viele verschiedene Bakterien beherbergen können. Diese Bakterien sind mit Antibiotika und lokalen Desinfektionsmitteln praktisch nicht zu erreichen. Sie stellen deshalb ein konstantes Reservoir für bakterielle systemische Infekte dar. Viele dieser Bakterien wurden auch mit Parodontose in Zusammenhang gebracht (z. B. Streptokokken, Peptostreptokokken, Eubakterien, Bakteroides, Fusobacterium, Aktinomyces). Sie produzieren ständig toxische Metabolite, u. a. flüchtige Schwefel- wasserstoff-Verbindungen wie Methylmercaptan und Schwefelwasserstoff, kurzkettige Fettsäuren wie Propionsäure und Buttersäure, Polyamine wie Putrescin und Cadaverin, wie auch weitere bakterielle Eiweisse, wie Proteasen und Phosphatasen, aber auch Antigene (z. B. Lipopolysaccharide). Neben den Bakterien können diese Toxine resorbiert und systemisch verbreitet werden mit zum Teil ernsthaften gesundheitlichen Folgen wie: ⇒ Endocarditis ⇒ Hämatologische Erkrankungen ⇒ Infarkt ⇒ Arthritiden ⇒ Apoplexie ⇒ Infektionen von Gelenks-Implantaten ⇒ Hypertonie ⇒ Hirn-Abzessen ⇒ Arteriosklerose ⇒ Alzheimer ⇒ Augenleiden ⇒ Niedriges Geburtsgewicht ⇒ Pneumonien Viele dieser Bakterientoxine und Bakterienproteine können im Sulcusfluid (Sekret, welches sich in den Zahnfleischtaschen bildet) infizierter Zähne nachgewiesen werden. Dies ist die Grundlage der OroTox Analyse ..." Aus: www.orotox.de "Die moderne Zahnmedizin - insbesondere in ihrer komplementärmedizinischen Erweiterung mit Methoden der Ganzheitlichen Medizin - bringt ein umfangreiches diagnostisches und therapeutisches Spektrum mit sich. Aus den oben genannten Gründen versuche ich, das lokale Geschehen des Zahnkieferbereiches in einen ganzheitlichen Zusammen hang zu stellen. Zur Feststellung dieser Wechselbeziehungen zwischen Störungen im Zahnkieferbereich und Organstörungen führen wir umfangreiche Tests durch. Zusätzlich bin ich als Heilpraktiker in dem von mir geleiteten Zentrum für integrative Störfelddiagnostik "Focodent" tätig. www.focodent.de ►Ich gehe beispielsweise davon aus, dass alle in den Mund eingebrachten Materialien möglicherweise subtile Langzeitwirkungen auf den Körper ausüben, im Sinne chronisch - toxischer Belastungen. Aus diesem Grund vermeide ich die Verarbeitung von Amalgam als Füllungswerkstoff, trotz seiner mechanischen Vorteile. ►Um Irritationen des Immunsystems durch unverträgliche zahnärztliche Werkstoffe zu verhindern, lege ich größten Wert auf die Verarbeitung maximal biokompatibler Materialien, wie z. B. metallfreie Vollkeramik, insbesondere aus der hochmodernen Zirkonoxid - Hochleistungskeramik. Weitere Informationen unter. www.zahnmetalle.de Metallwirkungen auf den Organismus - Toxikologie, Allergie und Autoimmunität pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 05.03.2014 ![]() Aus: Johann Lechner: "Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen - Ein ganzheitsmedizinisches Lehrbuch zur Theorie und Praxis der Sanierung odontogener Störfelder" Kapitel 9: Metallische Störfelder 9.4 Bio- energetische Resonanzphänomene - Wechselwirkung zwischen Zahnmetallen und Elektrosmog 9.4.3 Situation am überkronten Zahn, S.486, Verlag für Ganzheitliche Medizin Dr.Erich Wühr GmbH Kötzing 1999 www.integrative-zahnheilkunde.de/zahnmetalle.html Zahnmetalle - Ursache für komplexe Beschwerden pdf >>> www.dr-lechner.de/assets/Artikel/Zahnmetalle-Ursache-fuer-komplexe-Beschwerden.pdf Dr.med.dent. Johann Lechner München - Gesundheit durch Wissen Nr.2/2007 Immunstress durch Zahnmetalle und Elektrosmog pdf >>> www.dr-lechner.de/assets/Artikel/Immunstress-durch-Zahnmetalle-und-E-smog.pdf Dr.med.dent. Johann Lechner München - raum zeit 74/1995 ►Tote und wurzelgefüllte Zähne können ebenfalls eine chronisch - toxische Belastung sein. Zusätzlich können alte Extraktionswunden im Sinne stummer chronischer Entzündungen wirken und die körpereigene Abwehr belasten. Solche Dauerbelastungen nennt man "Zahnstörfelder". Dauerbelastungen chronisch- toxischer oder chronisch- entzündlicher Art bringen das schwächste Organ des Organismus in ein Defizit und können dort Krankheitssymptome auslösen. Weitere Informationen unter www.zahnstörfelder.de, www.totezaehne.de, www.topas-test.de, www.kieferostitis.de Tote Zähne - eine Belastung für das Immunsystem? pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 20.03.2013 Devitale Zähne als Trigger systemischer Entzündungserkrankungen? Vorstellung von Studienergebnissen pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 11.02.2015 ►Der Kieferbereich steht über seine Kaufunktion in einer intensiven Wechselbeziehung zum gesamten Stütz- und Bewegungsapparat wie Muskulatur und Gelenke der Wirbelsäule. ►Störungen in der kindlichen Entwicklung des Mundraumes und im Kiefergelenk des Erwachsenen bringen vielfältige orthopädische Probleme mit sich. ►Unbewusste Konfliktprojektion in den Zahnbereich erfordert eine Miteinbeziehung der emotionalen Stress-Situation des Patienten. Wir bieten Ihnen in Focodent unterstützend das Austesten von Bach-Blüten- und Aura- Soma-Mitteln, sowie das MindLINK-Verfahren an." Weitere Informationen unter www.mindlinktest.de" Siehe auch LEISTUNGEN: 12. Resonanz Psychologie: MindLINK TEST >>> 13. Resonanz Psychologie: PrevenTEST >>> Hunterdon Oral Maxillofacial Surgical Specialists (10.03.2019): "Impacted Wisdom teeth removal animation" Aus: www.youtube.com/watch?v=AqVBtKEOSOU ab_channel=HunterdonOral%26MaxillofacialSurgicalSpecialists Platzmangelige Weisheitszähne, - 8er, dentes 18, 28, 38,48
![]() 2D-OPT - Orthopantomogramm - dentale Röntgenaufnahme - sog. 2D-Zahnpanorama-Röntgen retiniert: jeder Zahn, der nach Abschluss des Wurzelwachstums die Kauebene - Occlusionsebene noch nicht erreicht hat. a) teilretiniert: ein Teil der Zahnkrone ist durch die Schleimhaut durchgebrochen. b) komplett retiniert: der Zahn ist vollständig von Schleimhaut bedeckt. impaktiert: der retinierte Zahn ist vollständig von Knochen umgeben. Zahnverlagerung: eine von der natürlichen Durchbruchsrichtung abweichende Lage des Zahnes. Ist das Wurzelwachstum noch nicht abgeschlossen, so sprechen wir per definitionem von einen Zahnkeim. " Der retinierte Zahn: Als retiniert bezeichnet man einen Zahn, der die Mundschleimhaut [Mukosa] nicht durchbrochen hat und daher keine Kaufunktion besitzt. Störfeldwirksam sind vor allem retinierte Weisheitszähne (Zähne 18, 28, 38, 48). Zahlreiche Herdmedizinische Untersuchungen (Spitzer, Altmann, Hopfer, Sharkow et al.) bringen sie in Verbindung mit HWS-Syndromen, Cephalea, Tinnitus, chronische [odontogene] Tonsillitis, unklarem Leistungsabfall [Fatigue] und Depression bei Jugendlichen. Retinierte Zähne verursachen neurale Störfelder. Bei jedem Wachstumsimpuls drücken sie gegen ihre Umgebung, verursachen Spannung im Gewebe, Schmerzen und Drucknekrosen. Ebenso besteht die Gefahr einer Resorption der distalen Wurzel des 7ers [17, 27, 37, 47]. Folgende Erkrankungen sind häufig mit retinierten Zähnen assoziiert: Globusgefühl [Kloß im Hals] Cephalea [Kopfschmerzen] Wirbelsäulenbeschwerden [Cervical-, Thoracal-, Lumbalsyndom, Lumboischialgie, SIC Irritation ect.] Juvenile PcP [Primär chronische Polyarthritis, EORA, LORA] Depression [Verstimmungszustände] Allgemeiner Leistungsabfall [CFS] Otalgie [Ohrenschmerzen] Die häufigsten retinierten Zähne sind neben den 8ern [Weisheitszähne: 18, 28, 38, 48] die Canini [Eckzähne: 13, 23, 33, 43] und der Mesiodens [Odontoid], eine median gelegene, überzählige Zahnanlage zwischen den ersten oberen Incisivi [Schneidezähnen 11 + 21; seltener zwischen 31 + 41; Prävalenz: 0,15 - 1,9%, 2M : 1F]. Aus: ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch. Band 1: Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" B Die Zahn-Mund-Kieferregion. Häufige Störfelder des Zahn-Kieferbereichs S.184f FACULTAS 2009 [Meine Ergänzungen] Jörg Blech (b.1966), ein deutscher Wissenschaftsjournalist und Buchautor, schreibt in seinem Artikel "Geheimnis der Gesundheit" (Aus: Der Spiegel 40/2009, 26.09.2009: www.spiegel.de/spiegel/print/d-67036870.html) u.a. Folgendes: ..."Die Schädel, die Prof. Daniel Eric Lieberman (1), 45 und Professor für Evolutionsbiologie des Menschen an der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts USA, hervorkramt, stammen aus allen Erdteilen und sind viele hundert Jahre alt... "Sehen Sie nur, wie schön das angeordnet ist" ... "Und die Backenzähne sind auch alle am rechten Platz"... Zahnspangen waren damals noch nicht erfunden, und doch hatten die Besitzer der Schädel erstaunlich gerade Zähne - weil sie bei jeder Mahlzeit noch tüchtig kauten. "Die Kiefer brauchen mechanische Belastung", erklärt Prof. Lieberman. "Nur so können die Kieferknochen ausreichend wachsen und allen Zähnen Platz bieten." In Fütterungsstudien hat Prof. Lieberman diesen Zusammenhang wissenschaftlich nachgewiesen, und zwar an Klippschliefern. Das sind murmeltierähnliche Pflanzenfresser [Wüstenschliefer, Klippdachs], die in Afrika und Westasien beheimatet sind und anatomisch gesehen ihre Nahrung ganz ähnlich wie Menschen mit den Backenzähnen zermalmen. Nun hat Prof. Lieberman heranwachsenden Klippschliefern eine artfremde Kost vorgesetzt: zerkleinerte Äpfel, Karotten und Süßkartoffeln, die er zuvor in der Mikrowelle weich gekocht hatte Drei Monate lang gab es diesen Fraß, dann vermaß Prof. Lieberman die Schädel der Tiere und stellte fest: Im Unterschied zu Artgenossen, die hartes, weil getrocknetes Obst und Gemüse zu knabbern bekommen hatten, waren die Kiefer der Breifresser kleiner geblieben: um etwa sechs Prozent. Ähnlich gehemmt sei das Wachstum der Kauleisten von Menschen, die sich von Fast Food und industriell aufbereiteten Lebensmitteln ernähren, sagt Prof. Lieberman. Die Betroffenen hätten in der Folge verkümmerte Kiefer und einfach nicht genug Platz für ihre Zähne - die scheinbar übergroßen Beißer schieben sich kreuz und quer in den Mund ..." " Einige kurze anthropologische Hinweise (2) - Wie die aus 3000 Jahren v. Chr. stammenden Unterkiefer (Röntgenbilder) zeigen, hat sich unser Gebiß bis zur jetzigen Zeit breitenmäßig immer mehr reduziert. Der Grund ist vor allem die Zivilisationskost, die zu- nehmende Kaufaulheit, hektische Einnahme der Mahlzeiten usw. Die fehlende Funktion trägt dazu bei, dass der PLATZMANGEL immer größer wird und die Anomalien [Normabweichungen, Unregelmäßigkeiten] sich häufen. (Die Meinungen der "Experten" gehen manchmal stark auseinander.) [Charles Robert] Darwin [1809-1882] kam aufgrund phylogentischer [stammesgeschichtlicher] Betrachtungen zu der Ansicht, "dass der Weisheitszahn über kurz oder lang aus dem menschlichen Kiefer verschwinden wird". Das ist sicher, aber bis dahin wird er noch viel Unheil anrichten, nämlich durch DYSREGULATIONEN des vegetativen Nervensystems. Und diese Dys- regulationen nehmen die unwahrscheinlichsten Formen an ... So kann man im Senckenberg-Museum, Frankfurt am Main, in der Abteilung "Menschliche Schädel" sehen und lesen, dass paralell mit der Entwicklung unserer Zivilisation und Technik eine Reduktion der Kiefergröße einhergeht. Schon vor 800.000 bis 50.000 Jahren begann diese Verkleinerung des Gebisses und der Kau- und Nackenmuskulatur, was paralell lief mit der Vergrößerung des Gehirns." (2) (1) Daniel Eric Lieberman, Gail E Krovitz, Franklin W Yates, Maureen Devlin, Marisa St Claire: "Effects of food processing on masticatory strain and craniofacial growth in a retrognathic face." Journal of Human Evolution 46 (2004) 655-677 (und von mir persönlich ergänzt!) (2) Ernesto Adler: "Störfeld und Herd im Trigeminusbereich - Ihre Bedeutung für die ärztliche und zahnärztliche Praxis" XXII. Anhang zur 5. erweiterten Auflage: Weisheitszahn - Unglückszahn, S.337, Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin 5. erweiterte Auflage 2004 (1973)
Weisheitszahn (3.Molar, 8er, 18, 28, 38, 48) - Unglückszahn? "Die Hauptschwierigkeit liegt darin, dass die impaktierten Weisheitszähne nicht schmerzen, denn die allgemeine Meinung ist, dass ein Herd oder Störfeld schmerzen muss; da nun die wenigsten überhaupt wissen, dass sie solche Zähne besitzen, gestaltet sich das Thema schwieriger. Total abgelehnt werden muss - außer bei sichtbarer Zerstörung - aber die Extraktion der davor stehenden Zähne (2. Molaren). Der Weisheitszahn jedoch, der dann normalerweise "umkippt", muss auch entfernt werden, weil er andernfalls zum Störfeld wird oder weil es sogar zu einer schlechten Okklusion mit Störungen im Kiefergelenk kommt (mögliche kieferorthopädische Korrekturen sind natürlich ausgenommen). Je früher die Extraktion vorgenommen wird, desto besser und "härter" wird die Ossifikation hinter dem 2. Molaren. Vergleichen wir nun die Kiefer-Röntgenaufnahmen nur bis 3000 Jahre v. Chr. (Anthropologisches Institut München, Dr. A. Sollmann), so sehen wir, dass zwischen Weisheitszahn und aufsteigendem Ast ein Raum besteht, der noch für einen anderen Zahn Platz hätte, während heute bei fast allen Kiefern der Weisheitszahn, auch der normal gewachsene, schon selbst am oder im aufsteigenden (UK-) Ast steht. Dieser Faktor ist es aber nicht allein, sondern durch diese "Verschiebung" nähern sich die Zähne immer mehr der Kurve, die der Mandibularkanal (N.V3) in dieser Region beschreibt, mit anderen Worten, die Zahnwurzeln befinden sich dicht an demselben." Ernesto Adler: "Störfeld und Herd im Trigeminusbereich - Ihre Bedeutung für die ärztliche und zahnärztliche Praxis" Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin 5. erweiterte Auflage 2004 (1973) Grenzen der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin "Grundsätzliche und bekannte Einschränkungen der zweidimensionalen Übersichts-Röntgenaufnahmen (2D-OPG) sind bekannt: Belegt sind die Einschränkungen einer 2D-OPG hinsichtlich zahlreicher Parameter: apikale Veränderungen können in Panoramaschichtaufnahmen nicht sicher beurteilt werden, 34% werden nicht erkannt; Endodontologen übersehen in Panoramaschichtaufnahmen in 40% der Zähne mindestens einen Wurzelkanal. Somit sind ein Drittel bis die Hälfte aller 2D-OPG für die zahnärztliche Diagnostik nicht hinreichend aussagekräftig [1a]. Es gibt eine nicht zu überblickende Zahl an wissenschaftlichen Publikationen zur Problematik der Röntgendiagnostik, die sämtlich zeigen, dass auch die allgmein verwendeten periapikalen Röntgenbilder (PA) zur Beurteilung des medizinischen Erfolgs einer [Wurzelfüllung-] WF- Behandlung nicht ge- eignet sind: Sie sind zweidimensional und geben möglicherweise keine relevanten Informationen in den [senkrecht -rechtwinkeligen] orthogonalen Ebenen [1b]. In zahnmedizinischen Praxen wird in aller Regel die Struktur des [Kieferknochens] KKs anhand von 2D-OPG beurteilt, mit ausgezeich- neten Ergebnissen bei kortikalen Schäden. Wie gezeigt werden konnte, sind allerdings erhebliche Einschränkungen bei der Beurteilung des spong- iösen [medullären] Knochens zu berücksichtigen [1c]. Trotz der jüngsten Fortschritte in der digitalen Röntgen Technik [Digitales 2D-OPG] mit verbesserter Bildgebung bleiben die Einschränkungen der Darstellung in spongiösem [medullärem] Knochen erhalten [1d]. Fettig-degenerative Osteolysen des KK und ihre Darstellung im Röntgen - FDOK/NICO FDOK/NICO zeichnet sich durch Fehlen typischer Entzündungszeichen, Auflösung der knöchernen Strukturen und Ausbildung von Hohlräumen im KK [medullären/spongiösen Kieferknochen] aus, sowie durch [ischämisch-dystrophes] fettig degeneriertes erweichtes Gewebe innerhalb des KK-Medullarraumes. Sie sind nicht mit einer klassichen Osteomyelitis zu verwecheseln. Für diese Phänomene, deren Ätiologie bislang wenig bekann ist [2a] beschreiben Bouquot/Roberts das Problem der radiographischen Darstellung der "unsichtbaren Osteomyelitis" und damit praktisch die Beschränkung jeder FDOK Diagnose: Die radiographischen Erscheinungsbilder können demnach so subtil sein, dass sie ohne beträchtliche diagnostische Erfahrung praktisch nicht auszumachen sind [2b]. Zur Verkennung der FDOK/NICO als pathologische und pathogenetische Strukturveränderung des KK [medullären Kiefer- knochens] trägt diese Problematik der Rö-Darstellung bei. Auch andere Autoren weisen darauf hin, dass eine deutliche Diskrepanz zwischen neutralen Röntgenbefunden und dem strukturell auffälligen Zustand des KK [medullären Kieferknochens] besteht [2c]." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 8. Kritische Betrachtung zur Röntgendiagnose der FDOK/NICO 8.1 Grenzen der Röntgendiagnostik der fettig-degenerativen Osteolysen [FDOK/NICO] 8.1.1 Grenzen der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin. Seite 263 8.1.2 Fettig-degenerative Osteolysen des KK und ihre Darstellung im Röntgen. S. 263f. "... die erste Arbeit, die die Aussagekraft von zahnärztlichen 2D-OPG im Hinblick auf kavitätenbildende FDOK [NICO] im KK [medullären Kieferknochen] mit [patho-]histologischen Befunden, TAU [Transalveolären Ultraschall] Messungen der Knochendichte [des KK] und mit Laboranalysen von Immunbotenstoffen [Zytokinen, Chemokinen, Interleukinen: RANTES, FGF-2, IL-1RA, MCP-1 ect.] überprüft." [S.281] Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck u.Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner: "NICO - Ist fehlende röntgenologische Evidenz Beweis fehlender klinischer Existenz?" pdf >>> ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (10) Johann Lechner, Volker von Baehr: "RANTES and fibroblast growth factor 2 [FGF-2] in jawbone cavitations: triggers for systemic disease?" Int J Gen Med. 2013 Apr 22;6:277-90 E Cotti, G Campisi, V Garau, G Puddu: "A new technique for the study of periapical bone lesions: ultrasound real time imaging" Int Endod J. 2002 Feb;35(2):148-52 [1a] Prof. Dr. Axel Bumann: "Der aktuelle Stand bildgebender Verfahren" Wissenschaft und Fortbildung BZV 2009:59-63 [1b] S Patel, A Dawood, F Mannocci, R Wilson, T Pitt Ford: "Detection of periapical bone defects in human jaws using cone beam computed tomography [3D-DVT] and intraoral radiography" Int Endod J. 2009 Jun;42(6):507-15 [1c] GM ARDRAN: "Bone destruction not demonstrable by radiography" Br J Radiol. 1951 Feb;24(278):107-9 IB Bender, S Seltzer: "Roentgenographic and direct observation of experimental lesions in bone" I. and II. 1961. J Endod. 2003 Nov;29(11):707-12; discussion 701 EJ Ratner, P Person, DJ Kleinman, G Shklar, SS Socransky: "Jawbone cavities and trigeminal and atypical facial neuralgias" Oral Surg Oral Med Oral Pathol. 1979 Jul;48(1):3-20 EJ Ratner, B Langer, ML Evins: "Alveolar cavitational osteopathosis. Manifestations of an infectious process and its implication in the causation of chronic pain" J Periodontol. 1986 Oct;57(10):593-603 WE Shankland 2nd.: "Craniofacial pain syndromes that mimic temporomandibular joint disorders" Ann Acad Med Singapore. 1995 Jan;24(1):83-112 WE Shankland 2nd.: "Osteocavitation lesions (Ratner bone cavities): frequently misdiagnosed as trigeminal neuralgia--a case report" Cranio. 1993 Jul;11(3):232-6; discussion 235-6 [1d] George Fortune Brodrick Birchwood: "Osteoporotic bone" In: "Understanding osteoporosis and its treatment: a guide for physicians and their patients" New York: The Parthenon Publishing Group; 1996: 8-11 [2a] R Dotti, DM Müller, A Benini: "Klinik, Ätiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie der aseptischen Knochennekrosen - eine aktuelle Literaturanalyse" (Clinical appearance, etiology, pathogenesis, diagnosis and treatment of avascular bone necrosis - review of present literature) Praxis (Bern 1994). 2002 Jan 30;91(5):163-76 [2b] JA Bouquot, AM Roberts: "NICO (neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis): radiographic appearance of the "invisible" osteomyelitis" Oral surg Oral Med Oral Pathol 1992;74:600 [2c] SF Schwartz, JK Foster Jr.: "Roentgenographic interpretation of experimentally produced bony lesions" Oral Surg Oral Med Oral Pathol. 1971 Oct;32(4):606-12 Die röntgenologisch unerkannten Osteolysen des Kieferknochens - NICO/FDOK "Bedenkt man die verbreitete Praxis der Zahnextraktion, die den Zahn entfernt, die Alveole aber unversorgt und ungereinigt lässt und rechnet man dazu noch die nicht geheilten Extraktions- und Operationswunden im Bereich der Weisheitszähne, dann sollte es nicht verwundern, wenn nach den akuten Schmerzen, die diese nach sich ziehen chronisch-unterschwellige Prozesse im Kiefer verbleiben, die sich der Aufmerksamkeit der Zahnärzte bislang entziehen konnten. Und zieht man noch die Nichtanlagen eines offensichtlich in vielen Fällen von der Natur her vorgesehenen "9-er" Zahnes dazu und bedenkt den bislang für die Wissenschaft unerklärlichen Widerspruch, dass Bisphosphonate überall im Körper für festeren Knochen sorgen, aber im Kiefer [1] diesen auflösen, so scheinen diese NICO/FDOK-Osteolysen mehr Zuwendung zu verdienen." Aus: Dr. Johann Lechner München: "Kavitäten bildende Osteolysen des Kieferknochens. Systemisch-ganzheitliche Wirkungen der aseptischen Osteonekrosen "Kieferostitis" und "NICO" im Kiefer. Dokumentation und Einführung in eine immunbiologisch und kieferchirurgisch erweiterte Therapie chronischer Krankheiten" 2.Osteolysen des Kieferknochens - Stimmen Röntgenbild, Struktur und Funktion immer überein? Seite 33. 1. Auflage 2011 MDV Maristen Druck u. Verlag Furth [1] "Osteonekrosen des Kiefers unter Bisphosphonaten" Deutsches Ärzteblatt, Jg. 101, Heft 31-32, 02.08.2004 SL Ruggiero, B Mehrotra, TJ Rosenberg, SL Engroff: "Osteonecrosis of the jawsassociated with the use of bisphosphonates: a review of 63 cases" J Oral MaxillofacSurg 2004; 62: 527-534 HC Schwartz: "Osteonecrosis and bisphosphonates: correlation versus causation" J Oral Maxillofac Surg 2004; 62: 763-764 GD Carter, AN Goss: "Bisphosphonates and avascular necrosis of the jaws" Aust Dent J 2003; 48: 268 RE Marx: "Pamidronate (Aredia) and zoledronate (Zometa) induced avascularnecrosis of the jaws: a growing epidemic" J Oral Maxillofac Surg 2003; 61: 1115-1117 www.prostatakrebse.de/informationen/html/nw_osteonekrose.html 2012 ![]() 2D-Digitale OPT - 2D-Digitales Orthopantomogramm - 2D-digitale dentale Röntgenaufnahme - 2D-digitales Zahnpanorama-Röntgen Männlicher Patient, geb.1990, mit teilretinierten Zähnen 38 u. 48 (UK) und retiniert -impaktierten Zähnen 18 u. 28 (OK) "Wenn ein Weisheitszahn aus Platzmangel nur teilweise durchgebrochen ist und sich das Zahnfleisch an dieser Stelle immer wieder entzündet oder wenn sich vielleicht sogar bereits eine "dicke Backe" gebildet hat, muss dieser chronische Entzündungsbezirk entfernt werden. Auch ein Weisheitszahn, der noch im Kiefer liegt, noch gar nicht durchgebrochen ist und somit auch keine Pforte für bakterielle Infektionen aus dem Mundraum ist, kann ein Störfeld sein. Für den Organismus ist der Sollzustand der voll durchgebrochene Zahn. Kann ein Zahn, aus welchem Grund auch immer, nicht durchbrechen und bleibt im Kiefer liegen, reagiert der Körper so, als wäre dieser Zahn ein Fremdkörper, und versucht, diesen zu eliminieren. Dies geschieht in der Regel über eine (chronische) Entzündungsreaktion, die die Eigenregulation belastet und den Allgemeinzustand verschlechtert, sodass sich um diesen Zahn Zysten bilden können. Vom Standpunkt der energetischen Beziehung aus betrachtet, liegt der Weisheitszahn auf dem Herz-/Dünndarm-Funktionskreis. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum aufgrund von verlagerten Weisheitszähnen symptomatisch therapieresistente und schulmedizinisch nicht erklärbare Herzprobleme wie z.B. Herzrhythmusstörungen auftreten. Ein gesundes Herz ist jedoch (nicht nur) für einen Sportler die Basis eines funktionstüchtigen und leistungsfähigen Kreislaufs. Als Zahnärzte müssen wir uns bewusst sein, dass ein nicht unerheblicher Belastungsfaktor auch von den Zähnen und von zahnärztlichen Werkstoffen ausgehen kann... Entsprechend der ganzheitlich-systemischen Wirkung unterscheidet die ganzheitliche Zahnmedizin die chronisch-entzündlichen Störfaktoren und die chronisch-toxischen Störfaktoren als Hindernisse der Selbstheilung... Letztere... die Umwelt-ZahnMedizin... ist die Medizin von Schadstoffbelastungen aus zahnärztlichen Werkstoffen. Im Gegensatz zu diesen exogenen Störfeldern mit ihrer allergischen und vor allem chronisch-toxischen Problematik stehen bei den endogenen Störfeldern die chronisch-degenerativen (Dauer-) Entzündungen der Zahnstörfelder im Vordergrund. Das Erkennen und die Wertung beider Arten von Störfeldern sind insbesondere bei der Therapie von chronisch Kranken wichtig. Die Kenntnis der umwelt-zahnmedizinischen Problematik und der chronisch-degenerativen Entzündungen gehören zum Basiswissen jedes qualifizierten ganzheitlichen Therapeuten... denn das Heer der chronisch Kranken steigt rapide, und mit der üblichen, rein Symptom orientierten Suppressionstherapie ist dem chronisch Kranken in vielen Fällen nicht wirklich und dauerhaft geholfen." Karlheinz Graf: "Störfeld Zahn. Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit" Kapitel 6.3.1 Sportmedizinisch relevante Störfelder Seite 184f und im Vorwort Seite IX. URBAN FISCHER 2010 "Waren früher vereinzelt noch Eckzähne (13,23,33,43) im Knochen stecken geblieben (vor Zorn - siehe Emotionen des Gallenmeridians) oder kümmerliche Zweier (12,22,32,42) durchgebrochen (klein vor Schreck und Angst - siehe Emotionen des Blasenmeridians), so treten diese Probleme derzeit absolut in den Hintergrund. Ganz im Trend liegt heute der Zahn der Weisheit (18,28,38,48), ob retiniert, impaktiert oder schon gar nicht mehr angelegt. Es wäre einfach, in solchen Fällen ausschließlich biologische Gründe zu betrachten, wobei Vererbung, Tendenz zu Längenwachstum, Minder- und Mangelernährung sicher eine Rolle spielen. Die persönliche Art des Patienten, sein individuelles Schicksal und seine geografische und familiäre Herkunft spielen ebenfalls eine Rolle. Doch was in meinen Augen besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die zunehmende Vermassung der Menschheit und das entsprechend riesige Potential dieses morphogenetischen Feldes. Als Zahnärzte sind wir Zeitzeugen einer galoppierenden Evolution, die kein Ende nimmt. Nun sind die Weisheitszähne dem Feuerelement zugeordnet und gehören zum Herzmeridian, der emotionale Werte beinhaltet wie Selbstwert, Achtung oder Liebe. Die massive Tendenz zu Nichtanlagen, zumindest die zunehmende Zurückhaltung und Verlagerung der Achter, findet sein Gegenstück in der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung. Das Herz, das Gefühl oder wie sie es nennen mögen, wird nicht mehr gebraucht, daher ist Platz für vermeintlich Wichtigeres. Dass der Retromolarbereich - (regg. 19,29,39,49, "Reunion aller 12 Meridiane") - die Funktion und Aufgabe des Weisheitszahnes übernimmt, damit nach hinten und kranial verlagert, bedeutet, dass Herz und Hirn im übertragenen Sinn quasi zwangsweise zusammenkommen. Und entsprechende Kommunikationsstörungen finden wir allenthalben sogar in der schulmedizinischen Fachpresse (Cranio-mandibuläre Dysfunktion, Bruxismus und wie sonst noch)." Christoph Schnurrer: "Der Mund ist das Tor zur Seele", Teil 9: Zahn - Nichtanlagen. S.30,31 COMED Nr.06/2010 "Schon Dr. A. H. Sollmann [1] hat 1966 in der Zeitschrift "Medizinische Klinik" (Nr.2, 51-54,1966) die Arbeit " Kieferwinkel und vertebragene Krankheiten" veröffentlicht und beschrieb, dass der Kieferwinkel und vertebragene (von der Wirbelsäule kommende) Krankheiten in engem Zusammenhang stehen. So können pathogene Prozesse im Bereich des Weisheitszahnes eine so genannte Herdvergiftung erzeugen, die dann seitenidentisch Rückenleiden erzeugen kann. Wirbelsäulenerkrankungen haben ebenfalls oftmals den Weisheitszahn als eigentlichen Urheber, vor allem, wenn sich in dessen Bereich osteolytische Prozesse abspielen. ("Sollmann blickt auf ein Kollektiv von über 1.000 kieferchirurgisch im 9-er/Kieferwinkelgebiet sanierten Patienten zurück. Operativ-makroskopisch zeigte sich stets eine "echte abkaterielle, geruchlose, ölig-degenerative Ostitis = FDOK. Er setzt die "osteolytischen Herde im Retromolarraum" kausal-pathogenetisch in Bezug zu Nervenwurzelerkrankungen im gesamten Bereich der Wirbelsäule [2, 1]) So ist hier z.B. eine Ostitis häufig die milieubestimmende und vorbereitende Ursache für einen Bandscheibenvorfall. Andererseits gibt es nach einer englischen Studie keinen Herzinfarkt ohne ein abgelaufenes Weisheitszahngeschehen. Ein Störfeld in dem Bereich kann aber ebenso für eine massive Dünndarmproblematik stehen. Es ist also äußerst wichtig, einen Herd in größeren Zusammenhängen zu sehen, um nicht zu vergessen, ein verstecktes Krankheitsbild in der Anamnese zu enttarnen. Hieraus versteht sich, dass man immer daran denken muss, dass ein Herd, egal, ob ein Zahn noch vorhanden ist oder nicht oder schon gezogen wurde (!!!), dass ein Herd der aus einem osteolytischen Prozess (FDOK = NICO) besteht, nur operativ entfernt werden kann. Dies kann sofortigen Therapieerfolg bringen und eine dauerhafte erfolgreiche Ausheilung verursachen. Der Nobelpreisträger (1935) Hans Spemann (1869-1941) berichtete in seinem Festvortrag 1935 in Stockholm, dass entwicklungs- geschichtliche Zusammenhänge bestehen, die in die neurovegetativen Zusammenhänge des menschlichen Kieferwinkels mit einer fernen Organ- wirkung hineinpassen. Auch schon vor dieser Zeit war und ist bekannt, dass alles im Organismus sich in einer ständigen vegetativ gesteuerten Unruhe befindet. Die alten Griechen beschrieben dies mit παντα ρει - panta rhei, alles fließt, alles ist in stetigen Fluss. Dies bedeutet für den Kieferknochen, dass er in stetiger Bewegung ist und er somit diGlobue Zähne ebenfalls in Bewegung hält." Aus: Prof. Prof. h.c. Dr. med. dent. Werner Becker (b.1942), Niehler Damm 275, D- 50735 Köln-Niehl www.prof-becker-koeln.de/Publikationen-3.html, www.bnz.de [1] Arno H. Sollmann: Kieferwinkel und vertebragene Krankheiten. Med. Klinik, 61. Jg., Nr. 2, 51-54 (1966) Arno H. Sollmann: Craniocaudale Herdbeziehung im Organismus. Erfahrungsheilkunde 20 (1971) 7 Arno H. Sollmann, M Trapp-Kolb: Die Osteolyse des Kieferwinkels und ihre kausal-pathogenetische Bedeutung für wirbelsäulenbedingte Nervenwurzelerkrankungen" München; Med Welt Nr.29; 1622-1624 [2] Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 3. Histologie des Kieferknochens. 3.3 Ischämisch erkrankter Kieferknochen - Diagnostische Begriffe und Kriterien. 3.3.3 Fettige Degeneration. d) Öl-Zysten bei Nekrose im Markraum Seite 68. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck u.Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner, Jerry E. Bouquot: "Maxillo-Mandibuläre Osteoimmunologie der Kavitätenbildenden Osteolysen - Orale und systemische Manifestationen pathogenetischer RANTES/CCL5 Signalexpression - Maxillo-mandibuläre Pathomechanismen chronisch-systemischer Entzündungserkrankungen" Band III 1. Auflage 2017 MDV Maristen Druck Verlag Furth ISBN 978-3-931351-35-9 Weisheitszahn-Probleme OPTI DENT SUISSE: www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahn/zahngebiss?start=21 www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahn/zahnprobleme?start=28 Wurzel-/Endodontisch behandelte Zähne sog. "Tote" Zähne ![]() WFZ - Wurzel-Füllung-Zahn/Zähne Wurzelbehandelte Backen-/Stockzähne/Molare " Wurzelbehandlung - State of the Art in der Therapie einer irreversiblen Pulpitis ist die Wurzelbehandlung (Endodontie). Die Wurzelbehandlung stellt keine ursächliche [kausale] Therapie dar. Es wird der Versuch unternommen, einen geschädigten Zahn für eine gewisse Zeit symptomfrei im Mund zu erhalten. Die Behandlung besteht in einer Pulpen- exstirpation ["Ausräumung der Pulpa"] in Lokalanästhesie. Bei den Molaren [Stockzähnen] wird okklusal trepaniert, bei den Incisivi [Schneidezähnen] palatinal oder lingual. Der Wurzelkanal wird aufbereitet und nach Desinfektion bis zum Apex [Wurzelspitze] möglichst dicht mit Wurzelfüllmaterial gefüllt. Wurzelgefüllte Zähne weisen folgende Merkmale auf: ⇒ dunkle Verfärbung (nach längerer Verweildauer) ⇒ okklusales Bohrloch bei Kronen ⇒ radiologisch: röntgendichte Wurzelfüllung Auch eine lege artis durchgeführte Wurzelbehandlung stellt ein potentielles Störfeld dar. In den [Zahnbein-] Dentinkanälchen verbleiben große Mengen von Detritus [1], der in den umgebenden Knochen diffundiert und dort eine chronische Entzündungsreaktion ["silent inflammation", NICO, FDOK] verursacht und unterhält. Cave: Wenn der Patient auf die Zahnerhaltung [durch Wurzelbehandlung] besteht, sollte er über den Umstand aufgeklärt werden, dass damit eine "chronische Entzündung" im Körper belassen wird, die gesundheitliche ["systemische"] Risiken in sich birgt ..." Aus: ÖNR Österreichische Medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung: "Neuraltherapie - Arbeitsbuch" Band 1: "Grundlagen - Untersuchungstechnik - Störfeld" B Die Zahn-Mund-Kieferregion. Häufige Störfelder des Zahn-Kieferbereichs. S.184f FACULTAS 2009 [Meine Ergänzungen] [1] Als Detritus bezeichnet man die Gesamtheit der nach einer Gewebenekrose verbleibenden, durch Autolyse nicht weiter abbaubaren zellulären Zerfallsprodukte, die beispielsweise den Inhalt von Abszessen oder Pseudozysten bilden. Aus: http://flexikon.doccheck.com/de/Detritus ![]() DDr.med.dent Johann Lechner (München): "Sofortimplantat versus Wurzelfüllung" Teil 1/5 (13.03.2017) "Eine immunologische toxikologische Alternative: Das keramische Sofortimplantat. Der lokal-toxikologische Aspekt eines wurzellbehandelten Zahnes: Millionen von Zähnen werden jedes Jahr wurzelgefüllt. Die Wurzelfüllung eines entzündeten oder abgestorbenen Zahnes ist eine anerkannte und weit verbreitete Maßnahme in der Zahnmedizin. Es gibt jedoch einige Aspekte, die die Wurzelfüllungen kritisch erscheinen lassen. DDr. Johann Lechner (Praxisklinik GANZHEITLICHE ZAHNHEILKUNDE, München) stellt in dieser Vortragsreihe eine Alternative zur Wurzelfüllung vor und deren Vorteile. DDr. Lechner veranschaulicht die Problematik der Schwefelwasserstoffbildenden Bakterien, die sich unter den wurzelgefüllten Zähnen bilden können. Diese freigesetzten Toxine können mit dem Schnelltest OroTox® nachgewiesen werden. Dabei kann es sich auch um optisch einwandfreie und auch röntgenologisch keiner Intervention bedürfender Zähne handeln. Im Rahmen eines ganzheitlich zahnmedizinischen Aspektes wird es interessant, wenn diese lokalen Toxine aus einem einzelnen Zahn in Relation gesetzt werden können zu wichtigen Stoffwechselprozessen des Gesamtkörpers." Teil 1 www.youtube.com/watch?v=23QAzazlKXA ab_channel=PraxisDr.Lechner DDr. Johann Lechner veranschaulicht die Problematik der schwefelwasserstoffbildenden Bakterien, die sich unter den wurzelgefüllten Zähnen bilden können. Diese freigesetzten Toxine können mit dem Schnelltest OroTox® nachgewiesen werden. Dabei kann es sich auch um optisch einwandfreie und auch röntgenologisch keiner Intervention bedürfender Zähne handeln. Im Rahmen eines ganzheitlich zahnmedizinischen Aspektes wird es interessant, wenn diese lokalen Toxine aus einem einzelnen Zahn in Relation gesetzt werden können zu wichtigen Stoffwechselprozessen des Gesamtkörpers. Abb. oben aus: Teil 2 www.youtube.com/watch?v=xhB_Vt9Zo6U ab_channel=PraxisDr.Lechner Das Testverfahren nach Prof. Dr. Boyd Haley (USA) vorgestellt, bei dem die Zahntoxine extrahiert werden. Ein Autoradiogramm (Enzymhemmungen/ Pyruvat-Kinase) veranschaulicht dieses Testverfahren. Dr. Dr. Lechner weist auf die Maladaption hin, sobald der kompensatorische Schwellenwert überschritten ist. Krankheiten wie das chronische Erschöpfungssyndrom können eine Folge einer Überbelastung des Körpers mit Zahntoxinen sein. Teil 3 www.youtube.com/watch?v=myTAzYDQmX0 ab_channel=PraxisDr.Lechner DDr. Johann Lechner geht auf den immunologisch-sensibilisierenden Aspekt eines wurzelgefüllten Zahnes ein: Anhand eines 2. Patientenbeispiels wird gezeigt, wie die klinisch relevante Bremse des Immunsystems ausgeglichen wird, indem einige wurzelgefüllte Zähne mit einem zu hohen Zahn- toxinwert entfernt wurden. Diese Arbeit wurde 2015 im International Journal of General Medicine veröffentlicht und im PubMed indexiert und genügt somit wissenschaftlichen Ansprüchen. Teil 4 www.youtube.com/watch?v=aDZWtQNICOA ab_channel=PraxisDr.Lechner Der immunologisch inflammatorische Aspekt eines wurzelgefüllten Zahnes: Dr. Dr. Lechner weist erneut auf die Diskrepanz hin zwischen völlig unauffälligen Röntgenbildern und dem tatsächlichen Zustand wurzelgefüllter Zähne. In diesem Patientenbeispiel stellt sich heraus, dass nach der Extraktion des toxo- logisch belasteten Zahnes, eine massive Degeneration des Kiefernknochens bereits fortgeschritten ist. Eine Untersuchung der Entzündungsbotenstoffe in diesem degenerierten Gewebe ergab, dass v.a. nur der Wert des Chemokins RANTES bzw. CCL-5 erhöht war. Dieser Botenstoff bewirkt jedoch, das [systemische] Entzündungen in anderen Organen des Körpers gefördert werden. Des Weiteren werden mögliche Folgekrankheiten bei einem konstant überexprimierten RANTES/CCL5-Spiegel genannt. Teil 5 www.youtube.com/watch?v=KIVnU4Co7D0 ab_channel=PraxisDr.Lechner Hier in diesem 5.Teil des Vortrags geht es um Fälle aus der Praxis: Extraktion der wurzelgefüllten, toxischen Zähne und anschließende Sofortimplantation von Keramikimplantaten. Eine Gegenüberstellung der Interferon-Gamma und Interleukin-10 Werte (Vorher/Nachher) zeigt, dass die chronische Irritation des Immunsystems durch die vorher anwesenden Zahntoxine vollständig kompensiert werden, wenn diese Zähne entfernt und mit keramischen Sofort- implantaten ersetzt werden. Anschließend wird eine Zusammenfassung dieses Vortrags gegeben und die daraus abgeleiteten Feststellungen. Endodontie aus Sicht der Umwelt-Zahnmedizin pdf >>> Dr.med.dent. Lutz Höhne - ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (4) Das Toxische Schock-Syndrom: Beispiel einer verzögerten Fokalinfektion aus wurzelgefülltem Zahn pdf >>> Dr.med.dent. Johann Lechner Praxisklinik Ganzheitliche ZahnMedizin München CO.med September 2016 Robert J. Kulacz (DDS), Thomas E. Levy (b.1953, US-amerikanischer Kardiologe, MD, JD): 1. "The Roots of Disease - Connecting Dentistry Medicine" Xlibris Corporation 2002 2. "The Toxic Tooth - How a root canal could be making you sick" with a Foreword by: Boyd E.Haley, PhD, Medfox Publishing; 1 edition 2014. http://peakenergy.com/index.html "Zahnherde und Endodontieversager ["Wurzelfüllungsversager"] entstehen meistens durch bakterielle Infektionen mit gramnegativen Anaerobiern. Der modernen zahnärztlichen Endodontie ["Lehre vom Zahninneren", "Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des periapikalen Gewebes"] ist das Problem der Bakterienansiedlung in den Tubuli [Dentinkanälchen ] wurzelgefüllter Zähne (WFZ) bewusst und es werden ständig neue Verfahren entwickelt, um diese Gefahren zu minimieren. Das histologische Bild zeigt deutlich die Situation: Zerfallendes Eiweiß [Protein] löst akute Entzündungsprozesse mit erhöhten TNF-α Spiegeln aus, chronisch entstehen flüchtige Schwefelwasserstoffverbindungen und biogene Amine [Mercaptane, Thioether, Cadaverine], die Immunreaktionen stimulieren. Zur Klärung eines möglichen Zusammenhangs zwischen Zahntoxinen aus WFZ [Mercaptane, Thioether, Cadaverine] und der Initiierung einer chronischen Entzündungsreaktion, stellt das IMD-Berlin - www.inflammatio.de - die Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether als Testverfahren [1a] bereit. Bei dieser nicht Erreger-bedingten spezifischen Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether werden Lymphozyten des Patienten mit einer geeigneten Dosis der Toxine [Mercaptane, Thioether] stimuliert und nach 24 Stunden die Zytokine [TH1-] INF-γ und [TH2-Treg-] IL-10 im Kulturüberstand bestimmt. Positive Reaktionen im Vergleich zu einem nicht stimulierten Kontrollansatz sprechen für das Vorliegen einer Sensibilisierung. In diesem Fall ist damit zu rechnen, dass es auch im Organismus bei Kontakt zu diesen Substanzen zu Entzündungsreaktionen kommt, da die Typ IV-Immunreaktion [n.Coombs u. Gell] auf die modifizierten Eiweiße [Mercaptane, Thioether] als Ursache eines chronischen Entzündungsherdes anzusehen ist ... Die Effektorzelltypisierung [TH1-INF-γ, TH2 Treg-IL-10] im Labor kann damit durch Zahntoxine verursachte Immunaktivierungen und Immunfehlfunktionen abklären ... [1a] Sensibilisierung auf Mercaptane Thioether - Herddiagnostik bei wurzelgefüllten Zähnen und lokalen Entzündungsprozessen www.inflammatio.de/fachbeitraege/umwelt-zahnmedizin/endodontie , Warum Labordiagnostik in der Zahnmedizin? www.imd-berlin.de/ spezielle-kompetenzen/zahnmedizin?sword_list%5B0%5D=mercaptane&no_cache=1 , Sensibilisierung auf Mercaptane und Thioether www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/sensibilisierung-auf-mercaptane-und-thioether? sword_list%5B0%5D=mercaptane&no_cache=1 ![]() Abb. 7.2-9: Verteilung auf systemisch-immunologische Krankheitsbilder bei 182 Merc/Thio sensibilisierten Patienten Die Ergebnisse der Merc/Thio-Sensibilisierungstests [2011/12] zeigen, dass 50% der Patienten [n=182] unseres Kollektivs [n=354] mit WFZ entzündlich förderndes oder lakonisch dämpfendes Immunverhalten aufweisen. Diese Feststellung ist klinisch relevant: Bei den 182 Patienten mit WZF und Sensibilisierung auf Merc/Thio zeigt Abb. 7.2-9 die Verteilung auf systemisch-immunologische Krankheitsbilder. Wegen dieses Zusammenhangs scheint eine Überprüfung auf potenzielle immunologische Sensibilisierungsreaktionen bei jedem Patienten mit WFZ unter systemischen Aspekten angezeigt, denn bei jedem zweiten Patienten mit Tumoren, Rheumaerkrankung, neurodegenerativen Erkrankungen, Immunschwäche und Infektanfälligkeit sowie atypischem Gesichtsschmerz liegt eine immunologische Beeinträchtigung durch [WurzelFüllungsZähne] WFZ vor ... Vier hypothetische Osteo-immunologische Szenarien um einen WFZ Gegenüber einem Befund während oder kurzfristig nach einer WF [Wurzelfüllung] kommen mittel- und längerfristig mehrere veränderte Situationen zytokingesteuerter Signalgebung im Kiefer und im Körper in Betracht. a) Im Kiefer des mit WF zu versorgenden Zahnes befindet sich häufig eine apikale Entzündung; diese ist akut und lokal begrenzt und ist deshalb meist ohne systemische Wirkung. Auch Mikroverletzungen durch die instrumentelle [Wurzel-] Kanalaufbereitung und Einimpfungen bakteriell [kontaminierten] verseuchten Materials in den periapikalen Knochen ist möglich. b) Auch auf die xenobiotischen Wurzelfüllungen reagiert der periradikuläre Knochen mit erhöhter Expression von inflammatorischen Zytokinen. Huang et al. [2005] finden, dass alle gängig verwendeten Materialien bei Kontakt zu Expression von inflammatorischen Zytokinen aus kultivierten Knochen Zellen führen. c) Diese akute Entzündungs- und Schmerzsituation spiegelt sich in einer Erhöhung von Akutzytokinen wie IFN-γ und TNF-α in Phase 1 einer WF [Wurzelfüllung] wieder (siehe Abb. 7.2-12) ![]() Interpretation einer erfolgreichen Phase 1 einer WF für den Kliniker: Hier liegt nach Abklingen der Akutsituation eine gelungene WF vor, ohne langfristige systemische Auswirkungen, entweder über immunologische Sensibilisierung auf [TH1-] INF-γ und/oder [TH2-Treg-] IL-10. Auch die lokale Situation im Kieferknochen erfordert keine weitere Behandlung. Die Röntgenkontrolle ist unauffällig. d) In einer zeitlich weiterlaufenden Phase 2 kann das Immunsystem durch die entstehenden biogenen Amine Thioether (Thio) und Mercaptan (Merc) im WFZ weiter negativ stimuliert werden, indem verstärkt IFN-γ und/oder IL-10 gebildet werden. (siehe Abb. 7.2-13) ![]() Interpretation nicht erfolgreicher Phase 1 und Phase 2 einer WF für den Kliniker: Für den Kliniker ist diese Situation einfach: Die durch die Unvollständigkeit der WF verursachte apikale Ostitis ["Wurzelspitzen Entzündung"] wird bereinigt, indem der schmerzende Zahn entfernt wird [Exodontie, Zahnextraktion]. Es besteht eine klare klinische und röntgenologische medizinische Indikation zur Bereinigung der Akutsituation der infalmmatorischen Zytokinexpression. e) Inwieweit ein mittelfristiger Abbau apikaler Läsionen bis zur röntgenologischen "Ausheilung" nur das Abklingen der TNF-α und IFN-γ getragenen Akutsituation, aber nicht die längerfristige systemische Sensibilisierung auf Merc/Thio repräsentiert, bleibt im Röntgenbild ungeklärt. (siehe Abb. 7.2-14) ![]() Interpretation einer augenscheinlich erfolgreichen Phase 1 und einer Merc/Thio sensibilisierten Phase 2 einer WF für den Kliniker: Nach erfolgreichem Abklingen der entzündlichen Akutsituation verbleibt eine chronisch-subtoxische Belastung durch die lokal angereicherten Zahntoxine Merc/Thio, nachzuweisen über erhöhte flüchtige Schwefelwasserstoffverbindungen mit dem Oro-Tox-Test (www.orotox.de). Lokale Anreicherung führt mittel- bis längerfristig zu einer dauerhaften Überstimulation von inflammatorischen IFN-γ oder antiinflammatorischen IL-10 Signalen im Immunsystem. Die klinische Beurteilung des WFZ wird erschwert und verfälscht durch: ⇒ Mechanische Festigkeit des WFZ, was zur Diagnose einer vermeintlich störungsfreien Osteointegration führt ⇒ Röntgenologische Unauffälligkeit des WFZ ⇒ Keine Schmerzhaftigkeit des WFZ auf Druck ⇒ Systemisch-immunologische Symptome stehen nicht unmittelbar mit WF in Verbindung, sondern treten erst nach einer gewissen Zeit auf über erhöhte IFN-γ/IL-10 Expression f) Inwieweit ein mittelfristiger Abbau akikaler Läsionen bis zur röntgenologischen "Ausheilung" auch die längerfristige Expression von RANTES/CCL-5 in einer systemisch relevanten Phase 3 repräsentiert oder verschleiert, soll in diesem Kapitel diskutiert werden. (siehe Abb. 7.2-15) ![]() Interpretation einer erfolgreichen Phase 1 und einer zunehmenden RANTES/CCL-5 Expression aus neu entwickelten FDOK in Phase 2 einer WF für den Kliniker: Diese Situation entsteht, wenn fortgesetzte ["Alarmzytokine"] TNF-α oder [TH1-] IFN-γ Triggerung die RANTES Signalgebung aus dem periapikalen Areal chronisch fortlaufend verstärkt. Dieses sich mittel- bis langfristig neu entwickelnde FDOK/NICO Areal ist röntgenologisch nicht erkennbar ... Der Kliniker sitzt hier zwischen zwei Stühlen: Einerseits die röntgenologische Unauffälligkeit des WFZ, andererseits die positive TAU-Messung [Transalveolärer Knochendichte Ultraschall]. Die aufgeführten Fälle zeigen allerdings, dass unter systemisch-immunologischen Aspekten, diese Patienten einem doppelten "Mediatoren-Beschuss" ausgesetzt sind: Zum einen hohe RANTES Expression aus FDOK am WFZ, zum zweiten die Stimulation der IFN-γ/IL-10 im Immunsystem ..." g) Für eine Interaktion von IL-10 und RANTES sprechen Untersuchungen bei allergischen und viral bedingten Atemwegserkrankungen: Hier fanden Forscher eine signifikant positive Korrelation zwischen IL-10 und RANTES im pathophysiologischen [Entstehungs]mechanismus [1b]." Aus: Johann Lechner, Jerry Elmer Bouquot, Volker von Baehr: "Histologie und Immunologie der kavitätenbildenden Osteolysen des Kieferknochens. Orale und systemische Manifestation einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. Pathomechanismus chronischer Entzündungserkrankugnen" 7. Synergetik einer Maxillo-Mandibulären Osteoimmunologie. 7.2 Synergetische Osteoimmunologie endodontisch behandelter Zähne 7.2.1 Nichterreger-bedingte spezifische Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether. Seite 245 7.2.1.1 Interpretation der vier möglichen Ergebniskonstellationen im Mercaptane/Thioether Stimulations-Test. Seite 247. 7.2.1.2 Klinik des Mercaptane/Thioether Stimulations-Tests. Seite 248, Abb 7.2-9 Seite 249. 7.2.2 Zytokinprofil und Mercaptane/Thioether-Sensibilisierung bei WFZ Seite 252-255, Abb 7.2-12 u. 7.2-13 Seite 253 Abb. 7.2-14 Seite 254, Abb. 7.2-15 Seite 255. Band II, 1. Auflage 2015 MDV Maristen Druck und Verlag Furth ISBN 978-3-931351-30-4 Johann Lechner: "Validation of dental X-ray by cytokine RANTES - comparison of X-ray findings with cytokine overexpression in jawbone" Clin Cosmet Investig Dent. 2014; 6: 71-79 Johann Lechner: "NICO - Ist fehlende röntgenologische Evidenz Beweis fehlender klinischer Existenz?" pdf >>> ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2010; 119 (10) TH Huang, CC Yang, SJ Ding, M Yeng, CT Kao, MY Chou: "Inflammatory cytokines reaction elicited by root-end filling materials" J Biomed Mater Res B Appl Biomater. 2005 Apr;73(1):123-8 Johann Lechner, Volker von Baehr: "Stimulation of proinflammatory cytokines by volatile sulfur compounds in endodontically treated teeth" Int J Gen Med. 2015 Mar 10;9:109-18 Elisabeth Jacobi-Gresser, Sabine Schütt, Katrin Huesker, Volker von Baehr: "Methyl mercaptan and hydrogen sulfide products stimulate proinflammatory cytokines in patients with necrotic pulp tissue and endodontically treated teeth" J Biol Regul Homeost Agents. 2015 Jan-Mar;29(1):73-84 www.inflammatio.de/fileadmin/user_upload/inflammatio/Publikationen/Jornal_of_Biological_Regulators_Homeostatic_Agents_DRUCK.pdf [1b] H Murai, A Terada, M Mizuno, M Asai, Y Hirabayashi, S Shimizu, T Morishita, H Kakita, MH Hussein, T Ito, I Kato, K Asai, H Togari: "IL-10 and RANTES are elevated in nasopharyngeal secretions [Respiratory syncytial virus (RSV) infection] of children with respiratory syncytial virus infection" Allergol Int. 2007 Jun;56(2):157-63 A KleinJan, MD Dijkstra, SS Boks, LA Severijnen, PG Mulder, WJ Fokkens: "Increase in IL-8, IL-10, IL-13, and RANTES mRNA levels (in situ hybridization) in the nasal mucosa after nasal allergen provocation" J Allergy Clin Immunol. 1999 Mar;103(3 Pt 1):441-50 2009 bis 2015 ![]() Patient A. D. b.1935: chr.rez.Cervicobrachialsyndrom, Lumboischialgien, Vertigo, Tinnitus, Infektanfälligkeit, Allgemeines Müdigkeitssyndrom VHF, KHK, AOKL-, TKKL-, MKL-Insuffizienz, art. Hypertonie Sind Wurzelbehandlungen sicher? - Kritische Stimmen zur Endodontie pdf >>> Kapitel 2 in E Jacobi-Gresser, J Lechner, V von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzel- gefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" Seite 13-24. DEGUZ Monografie 02 4/2015 Mit freundlicher Genehmigung (22.5.2015): Dr.med.dent. Johann Lechner München Tote Zähne - eine Belastung für das Immunsystem? pdf >>> www.inflammatio.de/fileadmin/user_upload/inflammatio/Online_Fortbildungen/ Vortraege_2013/ 2013_03_20_Tote_Zaehne_eine_immunologische_Belastung_fue.pdf Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 20.03.2013 Devitale Zähne als Trigger systemischer Entzündungserkrankungen? Vorstellung von Studienergebnissen pdf >>> Dr. Volker von Baehr - Institut für Medizinische Diagnostik Berlin 11.02.2015 "Mitochondrial Function and Root-Filled Teeth - Detrimental and Unknown Interfaces in Systemic Immune Diseases" Johann Lechner u. Wolfgang Mayer, Int J Gen Med. 2020; 13: 387-402, www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7360410/ Tote Zähne - Der Irrtum der Wissenschaft Aus: www.totezaehne.de "Seit 1998 ist es wissenschaftlich anerkannt, dass 90% der oberen Molaren [Backenzähne] einen vierten Wurzelkanal in der mesio-bukkalen Wurzel haben. Das bedeutet, das bis dahin 90% der oberen wurzelgefüllten Backenzähne auch bei bester Versorgung und röntgenologischer Kontrolle, als massive bakteriologische und toxikologische Störfelder anzusehen waren: In 90% der Fälle wurde offensichtlich ein ganzer Kanal nicht richtig desinfiziert und versorgt. Die wissenschaftliche Lehrmeinung in der zahnärztlichen Endodontie entsprach also über Jahrzehnte nicht den biologischen Tatsachen. [Unter Endodontie/Endodontologie versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde (Stomatologie), der sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes - Krankheiten des Zahnmarkes (Pulpa), bzw. des Wurzelsystems (Endodont) - und des periapikalen Gewebes beschäftigt] Reflektieren wir diese Tatsache unter dem Aspekt bioenergetischer Testmethoden - deren Ergebnisse und Anwendung von schulmedizinischer Seite permanent kritisiert werden - ergibt sich folgendes Bild: Die Repräsentanten der "Zahnärztlichen Wissenschaft" haben bis 1998 - nach heutiger gültiger wissenschaftlicher Aussage - bei 90% der oberen wurzelgefüllten Molaren eine Fehlaussage getroffen. Diese lautet: "Drei sorgfältig abgefüllte Wurzelkanäle - bei röntgenologischer Kontrolle - sind ein Nachweis dafür, dass keine chronisch bakteriellen und toxischen Belastungen von diesen Zähnen ausgehen". Demgegenüber steht die Tatsache bioenergetischer Testmethoden - wie sie von der GZM - www.gzm.org - vertreten werden - die besagen, dass circa 90% dieser wurzelgefüllten oberen Molaren Störfelder sind. Obwohl die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beweisen, dass die bisherige Ansicht der "Wissenschaftsvertreter" falsch und die Ergebnisse der bioenergetischen Testmethoden richtig waren, werden diese Methoden - www.dr-lechner.de - Patienten Info/ BioenergetischeStörfeldtests - nicht angemessen diskutiert. Die Irrtümer der "Wissenschaft" werden hingenommen, die Aussagen komplementärer Methoden weiterhin unreflektiert als "Behandlungsfehler" und unwissenschaftlich" dargestellt." Aus: www.totezaehne.de/ "Besonders kritisch ist die Kombination von Wurzel gefüllten Zähnen mit benachbarten Amalgamfüllungen. Das in den toten Zähnen entstehende Mercaptan wird durch den Stoffwechsel von Bakterien in Methyl-Mercaptan umgewandelt, eines der stärksten Nervengifte." (Johann Lechner ebenda S67) Das Quecksilber (Hg: Hydrargyrum) aus Amalgam-Füllungen kann sich mit den in wurzelbehandelten/devitalen Zähnen - durch Bakterienabau - entstehenden Bakterientoxinen (Schwefelwasserstoff, Methanthiol) zu noch toxischeren und systemisch wirksamen (lipophilen) Substanzen (Methyl-Mercaptane, Thioether) verbinden. ![]() Aus: "THE TOXICITY OF ORAL INFECTIONS AND AMALGAMS" by Dr. Boyd Haley, Professor Emeritus Chemistry and Biochemistry, University of Kentucky Seite 5. 12 June 2010 Munich, Germany The Toxicity of oral Infections and Amalgams Dr. Boyd E. Haley (b.1940, Professor Emeritus Chemistry Biochemistry, University of Kentucky) pdf >>> OroTox Tagung, am 11. u.12. Juni 2010 München "Der Wurzelbehandelte Zahn, ein devitaler (toter) Zahn als exogenes wie auch als endogenes Störfeld, stellt ein mehrfaches Regulationshindernis für die Selbststeuerung des Organismus dar. Bei einem devitalen Zahn sind fünf unterschiedliche Belastungsqualitäten zu beachten ►toxische Belastung durch "Leichengifte" [Thioäther, Merkaptane, Cadaverine ] aus dem Kanalsystem des Zahnes ►Mehrfachbelastung aus den Wurzelfüllmaterialien in den Zentralkanälen ►obligate bakterielle Besiedelung in einem nervtoten Zahn ►daraus resultierende entzündliche Belastung durch apikale Ostitis [NICO] ►informatorische und energetische Belastung Ein nervtoter Zahn ist ein toxikologisches Depot und damit ein gesundheitliches Dauerproblem. Wegen der permanenten toxischen Belastung durch Wurzelfüllmaterialien sollte stets gründlich abgeklärt werden, inwieweit die Erhaltung des Zahns um den Preis einer chronischen (Dauer-)Belastung der Eigenregulation sinnvoll ist. Die diagnostische Einschätzung eines wurzelbehandelten Zahns nach schulmedizinischen Gesichtspunkten erfolgt ausschließlich mithilfe von Röntgenaufnahmen, die jedoch weder allergische, noch bakterielle oder toxische Belastungen abbilden können und somit für die gesundheitliche Beurteilung eines wurzelbehandelten Zahns nur sehr eingeschränkt geeignet sind. Faustregel "Je gravierender die chronische Störung ist, desto weniger sinnvoll ist die Erhaltung nervtoter Zähne. Die Entfernung devitaler Zähne bei chronisch Kranken hat bestimmten Regeln der Vor- und Begleitbehandlung zu folgen. Karlheinz Graf: "Störfeld Zahn. Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit" Seite 90-102. URBAN FISCHER 2010 Primärliteratur: Dr. K. Gäbelein (Biochemiker): "Sind Thioäther toxische Stoffe im Sinne des Herdgeschehens?" Ärztliche Praxis 5/1956; "Toxische flüchtige Verbindungen der Pulpengangrän" Zahnärztliche Praxis 12/1956 Elisabeth Jacobi-Gresser, Johann Lechner, Volker von Baehr: "Immunologie und Toxikologie des wurzelgefüllten Zahnes - Umwelt-ZahnMedizin und Endodontie" DEGUZ Monografie 02 4/2015 ISBN: 978-3-931351-33-5 Immune messengers in Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) in jaw bone and systemic interference. EuJIM pdf >>> deutsch: pdf >>> Dr.med. dent. Johann Lechner, Dr. Wolfgang Mayer: EuJIM - European Journal of Integrative Medicine 2 (2010) 71-77 www.europeanintegrativemedicinejrnl.com/article/S1876-3820%2810%2900026-0/abstract RANTES and fibroblast growth factor 2 in jawbone cavitations: triggers for systemic disease? Johann Lechner, Volker von Baehr. Int J Gen Med. 2013 Apr 22;6:277-90. doi: 10.2147/IJGM.S43852. Print 2013. "This study suggests that Jawbone cavitations (JC) might serve as a fundamental cause of inflammatory diseases (IDs), through Regulated upon activation, normal T-cell expressed, and secreted/ fibroblast growth factor (RANTES/FGF-2) production. Thus, JC and implicated immune messengers represent an integrative aspect of IDs and serve as a possible cause. Removing JCs may be a key to reversing IDs. There is a need to raise awareness about JC throughout medicine and dentistry." www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23637551 "Systemisch-entzündliche Signale aus dem Kieferknochen - Gibt es einen Zusammenhang zwischen fettiger Degeneration im Kiefer und Systemerkrankung?" Zusammenfassung DEGUZ - Monografie (Deutsche Gesellschaft für Umwelt Zahnmedizin - www.deguz.de/) Gewebeproben aus fettig-degenerativ osteolytischen Kieferknochen Spongiosa/NICO wurden auf ihren Gehalt an Zytokinen mittels bead-basierter Luminex Analyse untersucht. Auffallend war der isoliert hohe Gehalt an Chemokin RANTES/CCL5 und FGF-2 in allen 31 NICO Gewebeproben, sowohl gegenüber 5 anderen Zytokinen als auch drei gesunden Kontrollen. Von 14 dieser Patienten wurden auch die Serumwerte von RANTES und FGF-2 unmittelbar vor der chirurgischen NICO-Probenentnahme bestimmt. NICO Gewebewerte von RANTES liegen im Mittel beim Fünffachen gegenüber Vergleichswerten aus pathologischen Gewebewerten von Brustkrebskollektiven, Cervixkarzinom Kulturen, Synovialflüssigkeit bei rheumatischer Arthritis und Endometriose-Kulturen. NICO Gewebewerte von FGF-2 liegen beim Mehrfachen gegenüber Vergleichswerten aus pathologischen Gewebewerten von Prostatakarzinomen, Bronchialasthma, Brustkrebs und Cerebrospinalflüssigkeit bei Multipler Sklerose. Die Mittelwerte der 14 Serumproben von RANTES und FGF-2 liegen ebenfalls deutlich über den Grenzwerten und über den Werten eines Kollektivs von Gesunden aus der Literatur. RANTES wird in der wissenschaftlichen Literatur bei vielen Systemerkrankungen als pathologische Schlüsselstelle angesehen; FGF-2 spielt bei Angiogenese von Tumoren eine Schlüsselrolle. Das Immunsystem wird als Antwort auf Gefahrensignale aktiviert, dass verschiedene angeborene molekulare Reaktionswege in Gang setzt; diese kumulieren in einer inflammatorischen Zytokinproduktion und aktivieren möglicherweise Anpassunsgreaktionen des Immunsystems. Die Autoren schließen aus den Daten, dass NICO als lokale krankhafte Gewebebildung im Kieferknochen existiert und die systemisch-destruktive Signalgebung auf andere Organe Auswirkungen, im Sinne einer pathogenetischen Induktion von Autoimmunprozessen haben kann. Die diskutierte immunologische Wirkung von Fettzellen ist offensichtlich auch auf die fettig-degenerativ veränderten NICO Areale auszudehnen; die Kieferknochenareale der NICO scheinen den Wirkungen antigen-präsentierender Kompartimente zu entsprechen Aus: 13. Jahrestagung der DEGUZ DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR UMWELT-ZAHNMEDIZIN E. V.- Dr. Johann Lechner (Sa 07.05.2022), www.youtube.com/watch?v=PrSjXZ_4jOs ab_channel=PraxisDr.Lechner Björn Lucas Dietrich Maria Brücher (b.1965, deutscher Mediziner, Chirurg, Tumorforscher), Ijaz S. Jamall: "Epistemology of the origin of cancer: a new paradigm" (Epistemologie der Entstehung von Krebs: ein neues Paradigma) BMC-Krebs 10. Mai 2014;14:331. https://bmccancer.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2407-14-331 Warum und Was ist OroTox? pdf >>> OroTox Tagung 11./12.6.10 München |