DMPS/DMSA-Test
Diese sog. Chelatbildner
(Komplexbildner)
sind die wirksamsten Entgiftungsmedikamente für
Schwermetalle.
Neben DMSA, DMPS oder EDTA wird heute auch das relativ neue indirekte
Entgiftungsmittel OSR-1
(Oxidative Stress Relief, N1, N3-bis(2-mercaptoethyl)isophthalamide n.
Prof. Boyd E. Haley)
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als hoch effektives Ausleitungsmittel genutzt.
DMPS (2,3-Dimercaptopropan-l-sulfonsäure
Natriumsalz) und
DMSA
(Dimercapto succinic Acid,
Dimercaptobernsteinsäure) bilden mit den folgenden Schwermetallen/Spurenelementen
in absteigender Affinität (Zink Zn, Kupfer Cu, Arsen As, Quecksilber
Hg, Blei Pb, Zinn Sn, Eisen Fe,
Cadmium Cd, Nickel Ni, Chrom Cr) wasserlösliche Komplexe. (Ausnahme: OSR-1)
Deshalb sollten am Tag der Gabe
von Chelatbildnern
Spurenelementpräparate nicht verabreicht werden.
Chelatbildner eignen sich
für die Mobilisierung von Schwermetallen (sog. Depots) aus Organen.
Diese Eigenschaft wird beim DMPS-Test diagnostisch genutzt.
Der DMPS-Test wird hauptsächlich zum Nachweis einer chronischen
Schwermetallbelastung
(z.B.: durch Amalgamfüllungen, in der
Schwermetall Industrie) eingesetzt.
Diese ist oft nur an einer erhöhten
Schwermetallausscheidung im Harn nach DMPS-Gabe
und nicht an den Blut-
und/oder Spontanurin Konzentrationen zu erkennen.
Der DMPS-Test wird
daher auch als "toxikologischen Vergrößerungsglas"
bezeichnet.
Besonders im Zusammenhang mit der
Quecksilberbelastung
durch Amalgamfüllungen kann nämlich wesentlich höher
sein als bisher vermutet wurde, da Amalgam keineswegs ein "inertes"
Material ist,
sondern besonders unter Kaubelastung korrodiert und
neben Amalgampartikeln
auch dampfförmiges Quecksilber in die
Mundhöhle abgibt.
(lat. inert: untätig, unbeteiligt, träge)
Die Quecksilberaufnahme aus Amalgamfüllungen
kann um ein mehrfaches höher liegen als die Quecksilberaufnahme
aus der Nahrung.
Obwohl die in Spontanurinproben bei Amalgamträgern
gemessenen Quecksilberkonzentrationen im allgemeinen deutlich unter
der von der WHO angegebenen kritischen Grenze von 50µg/l liegen,
sprechen inzwischen zahlreiche kasuistische Berichte für toxische
Effekte dieser langzeitigen
chronischen Hg-Belastung durch Amalgamfüllungen.
Der DMPS-Test wird von vielen Ärzten, die sich mit der Amalgamproblematik
beschäftigen,
als diagnostisches Instrument geschätzt.

Quelle:
www.max-daunderer.de/
DMPS-Test
Urin I:
1.)
10-20 ml Spontanurin vor Gabe von DMPS (Dimaval®) zur Untersuchung
auf Zink.
2.) 3mg DMPS / kg Körpergewicht
langsam in 250ml phys. NaCl i.v.
oder 10 mg DMPS / kg Körpergewicht als Kapsel
oral auf nüchternen Magen.
3.) Patienten ca. 150ml Tee, Wasser, Limonade o. ä.
trinken lassen.
Urin II:
10-20 ml Spontanurin 30-45 Minuten nach DMPS i. v. bzw.
2 Stunden nach DMPS oral zur Untersuchung auf Kupfer und Quecksilber.
Kontraindikationen: Eingeschränkte
Nierenfunktion. (Kreatinin im Serum > 2,5 mg/dl).
Daher ist ein aktueller Blutbefund (BB, Elektrolyte, Leber-,
Nieren-Laborwerte) vorher erforderlich,
diesen bitte zum DMPS Test mitbringen!
Nebenwirkungen: Nach i. v.- Injektion
von DMPS kann es bei 1% der Patienten zu flüchtigen Hautreaktionen
kommen.
Vegetativ sehr labile Patienten können einen Kollaps
erleiden. Daher: Injektion nur im Liegen!
Beurteilung:
Urin I: Zink unter 140 µg/g Kreatinin
spricht für einen chronischen Zinkmangel.
Urin II: Quecksilber über 50µg/g Kreatinin
spricht für eine Quecksilberbelastung durch Amalgam.
Bei stark
erhöhten Kupferwerten (über 2500 µg/g Kreatinin) und
einer Quecksilberausscheidung von unter 50 µg/g Kreatinin
ist
ein erneuter DMPS-Test nach 4 Wochen zu erwägen, da die Quecksilberdepots
wegen der höheren Affinität des DMPS
zum Kupfer eventuell
nicht ausreichend mobilisiert wurden.
Labor in Österreich:
Dr.Wolfgang Gruber A-2384 Breitenfurt, Paul-Petersgasse 2,
www.mineralmedizin.at/harn.asp
Labor in Deutschland:
Medizinisches Labor Bremen - Haferwende 12 - D-28357 Bremen,
http://www.mlhb.de/
Infos zu Amalgam
>>>>
The Toxicity of oral Infections and
Amalgams
pdf
>>>>
by Dr. Boyd E. Haley (b.1940, Professor Emeritus Chemistry & Biochemistry, University of Kentucky)
OroTox Tagung, am 11. u.12. Juni 2010 München.
Siehe Seite 5: Amalgam Mercury Can Combine With Bacterial
Toxins To Produce Even More Toxic Species!
Infos zu Prof. Boyd E. Haley´s OSR-1
intrazellulären Antioxidans/Radikalfänger
pdf
>>>>
Siehe auch INFOS: Linkverzeichnis: Ganzheitliche Zahnheilkunde
>>>>
Literatur:
Max Daunderer (b. 1943, dtsch. Internist,
Toxikologe): "Handbuch der
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im Alltag - Wo sie vorkommen - Wie sie wirken - Wie man sich dagegen
schützt" BECK 2005 Johann Ruprecht: „Dimaval (DMPS),
DMPS-Heyl – Wissenschaftliche Produktmonographie“ HEYL
Chem.-pharm. Fabrik Berlin, 6. Auflage Januar 199.
www.max-daunderer.de/
Johann Ruprecht: „Dimaval (DMPS Dimercaptopropansulfonat ) -
Wissenschaftliche Produktmonographie“ HEYL Chem.-pharm. Fabrik Berlin,
6. Auflage 1997, 7.Auflage 2008,
www.heyl-berlin.de/
Jutta Altmann-Brewe: „ Zeitbombe Amalgam-Leitfaden
zur Selbsthilfe für Amalgam- und Zahnmetallgeschädigte“
Ratgeber Ehrenwirth 1994
Walter Abriel: „Amalgam in aller Munde –
Wissenswertes zur Vergiftung mit Quecksilber und anderen Schwermetallen“
HAUG 1996
Joachim Mutter: „Amalgam-Risiko für die
Menschheit - Quecksilbervergiftung richtig Ausleiten - Neue Fakten und
Hilfe, auch nach der Amalgamentfernung!“ fit fürs Leben
Verlag 3.überarbeitete u. erweiterte Auflage 2008 (2000); "Gesund
statt chronisch krank! Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung
sind möglich" fit fürs Leben Verlag 2009
Herbert Felbermayr: „Vom Amalgam erlöst
– Der persönliche Bericht eines Patienten und medizinisch-wissenschaftliche
Hinweise“ ENNSTHALER 3.Auflage 1997
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur:
„Gesunde Umwelt für unsere Kinder – WHO Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan
für Europa (CEHAPE) und Initiativen in Österreich“
2. Auflage 2005
Hans Joachim Seidel: „Praxis der Umweltmedizin
– Grundlagen, Fakten und Informationen für einen verantwortungsvollen
Umgang mit Umwelt und menschlicher Gesundheit“ THIEME 2. Auflage
1998
Norbert Neuburger: „Kompendium Umweltmedizin“
MEDI Hamburg 1996
Klaus-Dietrich Runow: „Klinische Ökologie-Angewandte
Umweltmedizin“ HIPPOKRATES 2. Auflage 1994; "Wenn Gifte auf
die Nerven gehen: Wie wir Gehirn und Nerven durch Entgiftung schützen
können“ SÜDWEST 2. korrigierte Auflag 2009 (2008)
Klaus-Peter Böge: „Die Umweltambulanz
– Innenraumbelastungen aufspüren, bewerten, beseitigen“
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( MCS )“ MEDI 1996 Institut für Umweltkrankheiten IFU: „ Angewandte Umweltmedizin – Diagnostik und Therapie“
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Dirk Schreckenbach: „An jedem Zahn hängt
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1943. Er beschreibt als erster Psychiater Autismus "als ein
Verhaltensmuster, das weder ich noch irgendein Kollege jemals zuvor
gesehen hatte", etwa ein Jahrzehnt als Thiomersal als
Konservierungsmittel in Impfstoffen erstmals Anwendung fand. [1930
produziert US Pharmakonzern Eli Lilly ersten Quecksilber-(Thiomersal)-haltigen
Diphtherie Impfstoff.]
Hans Asperger (1906-80 Wien, Prof. f. Kinderheilkunde):
"Die
'Autistischen Psychopathen' im Kindesalter" (Autistic Psychopathy of
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Dr. Boyd E. Haley (b.1940, Professor Emeritus Chemistry &
Biochemistry, University of Kentucky): “THE TOXICITY OF ORAL
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München.
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>>>> www.orotox.de,
www.mindlink.info
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Pedersen, Msc, Poul Thorsen, MD, PhD*, Anne-Marie Plesner, MD, PhD¶,
Peter H. Andersen, MD¶ and Preben B. Mortensen, MD, DMSc: "Thimerosal
and the Occurrence of Autism: Negative Ecological Evidence From Danish
Population-Based Data"PEDIATRICS Vol. 112 No. 3 September 2003, pp.
604-606. Anmerkung: Dänemark hat schon 1992 Quecksilber in Impfstoffen
verboten!
Die Arzneimittelbehörde der EU (2001) hat lediglich die Empfehlung der
amerikanischen Kollegen (FDA 1999) übernommen, bei künftigen
Impfstoffen auf die Beigabe von Thiomersal zu verzichten.
www.fda.gov/cber/vaccine/thiomersal.htm
Andrew J Wakefield (b.1957, MMR-Autism-Theory: it links
the MMR children's vaccine
with autism), S H Murch, A Anthony, J Linnell,
D M Casson, M Malik, M Berelowitz, A P Dhillon, M A Thomson, P Harvey,
A Valentine, S E Davies, J A Walker-Smith: "Ileal-lymphoid-nodular
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disorder in children" The Lancet, Volume 351, Number 9103 28 February
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Michael Pichichero , E . Cernichiari , J . Lopreiato , J .
Treanor: "Mercury concentrations and metabolism in infants
receiving vaccines containing thiomersal: a descriptive study"
The Lancet 2002 , Volume 360 , Issue 9347 , Pages 1737 - 1741. 40
Babys wurden mit thiomersalhaligen Impfstoff geimpft, 21 Babys ohne.
Nur bei einem einzigen der Impflinge aus der thiomersalfreien
Kontrollgruppe (1 von 21 Babys) ließ sich Quecksilber als erhöht
nachweisen. Das zeigt, dass die ständig behauptete
Quecksilberkontaminierung über die Nahrung, zumindest bei den Babys,
doch wesentlich geringer ist als immer behauptet.