SPORT-TAUGLICHKEITSUNTERSUCHUNG

Informationen für Sportreferenten
Trainer, Sportvereine und -verbände
Sportler und Eltern

 

Definition der Sportmedizin
 
Sportmedizin stellt das Bemühen der theoretischen und praktischen Medizin dar, den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe zu analysieren, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation dem Sporttreibenden dienlich zu machen.


Den Verantwortlichen der Sportabteilung des Landes Tirol ist es in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen
der Ärztekammer für Tirol und der Tiroler Gebietskrankenkasse gelungen, eine Sporttauglichkeitsuntersuchung
für Kinder und Jugendliche
ins Leben zu rufen.
 
Seit 1.1.1999 kann diese Sporttauglichkeitsuntersuchung auch von niedergelassenen Sportärzten
(Voraussetzung: Österreichisches Ärztekammer Diplom für Sportmedizin) durchgeführt werden.
 
Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol (AVOMED) übernimmt freundlicherweise die Abrechnung
des Arzthonorars sowie die Dokumentation.

Anspruchsberechtigte Zielgruppe:

  • Alle Kinder und Jugendlichen vom vollendeten 5. Lebensjahr bis zum vollendeten 19. Lebensjahr,die sich beim Sportarzt mit einer BERECHTIGUNGSKARTE des SPORTVEREINS (beinhaltend: Fachverband, Sportart, Name und Geburtsdatum) ausweisen.
     
  • Eine Untersuchung pro Kalenderjahr!

 Organisatorischer Ablauf:

  1. Die Sportvereine/-verbände melden alle Anspruchsberechtigten an die Sportabteilung des Landes Tirol.
     
  2. Die Sportabteilung des Landes Tirol übermittelt die Berechtigungskarten an die Sportvereine/-verbände, die diese an die SportlerInnen weiterleiten.
     
  3. Der/die Sportler weisen sich beim Sportarzt mit der Berechtigungskarte als teilnahmeberechtigt aus, die Berechtigungskarte verbleibt beim Sportarzt.
     
  4. Der Sportarzt verrechnet einen Selbstbehalt von EURO 7,27 mit dem Sportler.
    www.tirol.gv.at/themen/sport/allgemein/sport-sportmedizin/

Der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol (AVOMED) ist wie die Sportabteilung des Landes Tirol der Meinung,
dass mit der Einführung dieser Sportmedizinischen Untersuchung ein wesentlicher Schritt in der Betreuung und Heranbildung junger Wettkampf- und Leistungssportler gesetzt wurde. Darüber hinaus besteht damit nun auch eine präventivmedizinische (vorsorgemedizinische) Untersuchungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche bei niedergelassenen Sportärzten (ÖÄK-Diplom).


Training
 

 
Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
 durch systematische Reizsetzung
mit vorgegebenem Ziel.

 
(Kraft- / Ausdauertraining)

 

Links:
 
ISAG Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus Tirol

Sportgesellschaften
ÖGSMP Oesterr. Gesellschaft fuer Sportmedizin und Praevention
Oesterr. Journal für Sportmedizin

 
GOTS Gesellschaft f. Orthopaedisch-Traumatologische Sportmedizin
 
FIMS - International Federation of Sports Medicine

www.ismj.com
www.sportsmedupdate.com
 
ÖGTH Oesterr. Gesellschaft fuer Tauch- und Hyperbarmedizin
GTÜM Gesellschaft fuer Tauch- und Ueberdruckmedizin Murnau
 EUBS European Underwater and Baromedical Society
 
ACSM American College of Sports Medicine
SASMA The South African Sports Medicine Association
 
WADA
World Anti-Doping Agency
 
NADA
Nationale Anti-Doping Agentur Austria


Schi-/Langlauf

OESV Ski Austria
Eurosport.com
TSV Tiroler Skiverband
Skilanglauf Vereinscup
MSC Ski-Club Mayrhofen
 
Internationaler Skigebietstest Klaus Hönigsberger Uderns

Höhenmedizin

Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
International federation fo sports medicine
Sportmedizinische Institute in Deutschland
Österr. Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin


Fußball

UEFA Vereinigung europäischer Fußballverbände
Bundesliga AT
Kurier - Sport
Fußball Oesterreich
 Tiroler Fussballverband
 
FC - Wacker - Tirol
 
Fußball in Tirol

 
ÖFB Österreichische Fußballbund
Austriasoccer.at
ORF - Fußball
Fußball.de
Fußball Cartoons
SVG Mayrhofen
HC Hollenzen Echartau


Damenfußball

FC-Wacker-Damen-Tirol
ÖFB
Österreichische Fußball-Bund

Alpenverein
Deutscher Alpenverein
Alpenverein Südtirol
Österr. Alpenverein - Portal


Sport-Zahnmedizin

Beispiele von Einflüssen aus der Zahnmedizin, die die körperliche Leistungsfähigkeit hemmen
und die Verletzungsanfälligkeit erhöhen.Von Karlheinz Graf, erschienen in: CO'MED 8/06.
 
www.integrative-zahnheilkunde.de/sport-zahnmedizin.html

 
Siehe auch Linkverzeichnis:
5) Ganzheitliche Zahnheilkunde >>>>


Traumatologie - Orthopädie
 
www.schulterinfo.de/
Orthopädischen Ambulanz des Klinikums Dortmund
www.knieverletzung.org/

Unfallchirurgie Universitätsmedizin Göttingen

Diverses
Slacken (Slacklinen, Slacklining, engl. slack = Durchhang, entspannt): Ist eine Trendsportart, bei der man auf einem Band, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist, balanciert. Die Anforderungen des Slackens an den Sportler sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination. Dadurch eignet es sich sehr gut als Zusatztraining für Sportarten wie Klettern, Skifahren, Kampfsport, Reiten, Voltigieren, Longboarding (spezielles Skateboard)
und andere Sportarten, die ein gutes Gleichgewichtsgefühl voraussetzen.

www.slackline-corner.eu/

 
www.sport-bandagen-doc.de/

 

Sport
 
Sammelbezeichnung für alle
als Bewegungs-, Spiel- oder Wettkampfformen
 gepflegten körperlichen Aktivitäten des Menschen.

 

"Im Sport zeigt sich ein spezifisch menschliches, gesellschaftlich vermitteltes
"Sich auseinander Setzen" mit den eigenen physischen Kräften.
 
Aufgrund der leichten Überprüfbarkeit und zum Teil der Messbarkeit (Registrierung von Rekorden)
dient der Sport sowohl der persönlichen Bestätigung als auch der sozialen Konkurrenz im Wettstreit.
 
Die Deutung des Sports als einer sich selbst genügenden menschlichen Tätigkeit (Amateursport) wird durch gesundheitliche und sozialpädagogische Rechtfertigungen für Sporttreiben und Sportpflege ergänzt.
Das gilt besonders für den Schulsport und sonstige Sportförderung. Außerdem gibt es Erklärungsversuche
u. a. im Rückgriff auf kultische Ursprünge, Bewegungstrieb, Aggressionstrieb und Schaubedürfnis.
 
Die sozialwissenschaftliche Deutung sieht den modernen Sport als ein mit der Industriegesellschaft synchron anwachsendes Phänomen, das deren Grundzüge wie Leistungs-, Konkurrenz- und Gleichheitsprinzip besonders deutlich mache. Andererseits zeigen sich in der Ausgestaltung des Leistungssports jene Phänomene, die den allgemeinen neuzeitlichen Rationalisierungsprozess kennzeichnen: Verwissenschaftlichung, Quantifizierung, Zerlegung, Spezialisierung, Systematisierung, Regulierung, auch Bürokratisierung und Zentralisierung.
 
Organisationsprinzip des Sports an der Basis ist die sportliche Selbstverwaltung der Vereine; regionale Verbände schließen sich zu nationalen Fachverbänden, diese wiederum zu internationalen Organisationen zusammen.
Zur Entscheidung verbandsinterner Rechtsstreitigkeiten und Verhängung von Verbandsstrafen bestehen Sportgerichte. Die Darstellung und Kommentierung der Entwicklung des Sports im Allgemeinen sowie v. a. der aktuellen Ereignisse in den Massenmedien ist Aufgabe der Sportpublizistik.
(Behindertensport, Breitensport, Leistungssport, Spitzensport)"

 
Wer
keine Zeit
für das Training hat,
wird sich
Zeit
für
Krankheiten
nehmen
müssen


(1873)
Edward Stanley
15th Earl of Derby
(1826-1893)

 
"Those who think they have not time for bodily exercise will sooner or later have to find time for illness."


Der Mensch braucht auch Pausen.
Wichtig ist eine Ausgeglichenheit von körperlicher
und geistig-spiritueller Beanspruchung.
 
 Dazu die Metapher:
"Der entspannte Bogen"
 
E
s heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.
Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er,
dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte.
 
Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?

 
So fragte er Johannes:
“Warum vertust du deine Zeit mit Spielen?
 Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?”

 
Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen,
warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.
Und so sprach er:
 
“Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”
 
Der Jäger antwortete:
“Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre.
Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr.
Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können."

 
Johannes sagte daraufhin:
 “Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst,
so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen.
Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem
- scheinbar so nutzlosen - Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr,
all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun,
was wirklich wichtig ist."